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Forum: Offtopic Warum sind die(se) Leute noch nicht taub?


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Autor: IncreasingVoltage .. (increasingvoltage)
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Hi,

sorry für den starken Offtopic, aber ich frage mich immer, wieso Leute, 
die das als Hobby machen, überhaupt noch irgendwas hören:

Youtube-Video "Too MUCH BASS for a TAHOE!?!? Playing Kyle's BIGGEST Car Audio Subwoofer Sound System Ever!"

Mehr Leistung am Audiosystem als im Motor...

Liegt das an der kurzen "Einwirkzeit" oder spielt die Frequenz bei 
lauten Tönen eher die schädigende Rolle? Welche Faktoren spielen da eine 
Rolle?

: Bearbeitet durch User
Autor: Alex G. (dragongamer)
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Denke solche Schäden entstehen nach und nach und in der tat dürfte das 
kürzer sein als z.B. bei jemandem der 3 mal die Woche 3 Stunden in der 
Disko verbringt.

Aber gute Frage, lol.

Autor: L. H. (holzkopf)
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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Liegt das an der kurzen "Einwirkzeit" oder spielt die Frequenz bei
> lauten Tönen eher die schädigende Rolle? Welche Faktoren spielen da eine
> Rolle?

Denke, eher die Dauer der Einwirkzeit bzw. auch die Häufigkeit davon:
http://laermorama.ch/m4_ohrenschuetzen/musikgenuss_w.html

Grüße

Autor: Mani W. (e-doc)
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Es wird sicher vom Schalldruck abhängig sein, bis das Trommelfell
Schaden erleidet...

Autor: Mani W. (e-doc)
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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Liegt das an der kurzen "Einwirkzeit" oder spielt die Frequenz bei
> lauten Tönen eher die schädigende Rolle? Welche Faktoren spielen da eine
> Rolle?

Nur aus meiner eigenen Erfahrung:

Bass kann man lange ertragen, bis er unangenehm wird...

Klirrende Geräusche oder pistolenschußähnliche, schnalzende
und schmatzende Geräusche sind oft schlimmer als eine 15,5 er
vom Heer in 20 m Abstand...

Klirrendes Glas, von Manchen achtlos ins Regal "geklescht" tut mir
wesentlich mehr weh in den Ohren als Bass...

Oder auch auf Tankstellen, wo in den Glasmistkübel achtlos eine
Flasche eingeschmissen wird...

Auch das Abziehen oder Anstecken von Cinch oder Mikrofon, sowie
Umstecken am Synth kann über Kopfhörer ziemliche Schäden
bewirken, eigene Erfahrung...

Autor: Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)
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Mani W. schrieb:
> Es wird sicher vom Schalldruck abhängig sein, bis das Trommelfell
> Schaden erleidet...

und was ist mit den "software" Schäden durch lang andauernden "Genuss" 
von  Hip-Hop und UZ-UZ-UZ-UZ Rythmen?

: Bearbeitet durch User
Autor: A. S. (achs)
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Die Härchen im Ohr sind viel feiner (höherfrequent) als die auf dem 
Kopf.

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Mani W. schrieb:
> Nur aus meiner eigenen Erfahrung:
>
> Bass kann man lange ertragen, bis er unangenehm wird...

Ja, tiefe Frequenzen sind nicht so kritisch.

Der Weltrekord bei diesen Radaumachern liegt bei 180,2 dB, also bei
einem Schalldruck von etwa 20000 pa.

Bei 0 Hz entspricht das dem statischen Druck in 2 m Wassertiefe. In
dieser Tiefe kann man problemlos ohne Druckausgleich tauchen.

Bei Frequenzen im kHz-Bereich hingegen ist die Schmerzgrenze schon bei
etwa 100 pa erreicht. 20000 pa würden das Gehör wohl sofort zerstören.

Wie es dazwischen (bspw. bei 50 Hz) aussieht, weiß ich auch nicht. Ich
würde mich jedenfalls nicht als Testperson zur Verfügung stellen :)

Autor: Christobal M. (c_m_1)
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im ohr stehen für hohe frequenzen (4kHz+) weniger sinneszellen zur 
verfügung.
bei 0-4 kHz hat mehr, weil das der für uns (sprache) wichtige teil des 
frequenzspektrums ist.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Yalu X. schrieb:
> Bei Frequenzen im kHz-Bereich hingegen ist die Schmerzgrenze schon bei
> etwa 100 pa erreicht.

Genau das wollte ich ausdrücken mit klirrendem Glas!


Mir tut es sehr weh in den Ohren und Gehirn!

Und das möchte ich nicht mit 100 Watt oder mehr abschallen!


Und "Christobal" hat eine schöne Gehörschnecke dazu gepostet...

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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Achim S. schrieb:
> Die Härchen im Ohr sind viel feiner

Hast ein "ä" unterschlagen, damit las ich dann kurzfristig
"Märchen" - welch Gehirnakrobatik meinerseits!

;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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Mani W. schrieb:
> Es wird sicher vom Schalldruck abhängig sein, bis das Trommelfell
> Schaden erleidet...

Vielleicht habe ich mich dabei getäuscht!


Yalu X. schrieb:
> Ja, tiefe Frequenzen sind nicht so kritisch.
>
> Der Weltrekord bei diesen Radaumachern liegt bei 180,2 dB, also bei
> einem Schalldruck von etwa 20000 pa.
>
> Bei 0 Hz entspricht das dem statischen Druck in 2 m Wassertiefe. In
> dieser Tiefe kann man problemlos ohne Druckausgleich tauchen.
>
> Bei Frequenzen im kHz-Bereich hingegen ist die Schmerzgrenze schon bei
> etwa 100 pa erreicht. 20000 pa würden das Gehör wohl sofort zerstören.

Hunde wollten das pfeifende Geräusch von einigen Raketen zu Silvester
gar nicht - auch mir war das nicht sehr recht im Gehör, während
dumpfe Töne weniger ausmachten, auch wenn die Fenster zitterten...

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Mani W. schrieb:
> Hast ein "ä" unterschlagen

Hat er nicht, das Diminuitiv wird mit nur einem "ä" geschrieben.

Haar -> Härchen.

Autor: Holger L. (max5v)
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Ist es überhaupt noch möglich mit solch einer Anlage Musik zu hören oder 
ist das wirklich nur für den Effekt?

Das wird tausende über tausende kosten, nur damit die Haare 
herumwirbeln?

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> Hast ein "ä" unterschlagen
>
> Hat er nicht, das Diminuitiv wird mit nur einem "ä" geschrieben.
>
> Haar -> Härchen.

Und auch sonst gibt es kein "ää".
Zum Beispiel "Saal" -> pl. "Säle"

Autor: Mani W. (e-doc)
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Ja, Ihr habt voll Recht!

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