Gast
#5432910
Ich habe mal eine Frage bzgl. eines vorliegenden Problems. Ist-Zustand: Anschlussleitung (L1-L3, N, PE) geht in Schaltschrank. Abgesichert mit Schmelzsicherungen. Im Schaltschrank RCCB Typ B (63A). Danach zweigt sich ab: C10A (dreiphasig), zweimal C16A einphasig und einmal B16A (einphasig). Von dort gehts weiter zu den verbauten Komponenten. Soweit sogut. Jetzt soll nachgerüstet werden ein Hauptschalter (max. 32A). Wenn ich den Hauptschalter hinter den RCCB setze, dann habe ich "an diesem Punkt" nach wie vor die Möglichkeit, dass 63A fließen, bis die Schmelzsicherungen auslösen. Der Schalter wäre also um den Faktor 2 überlastet. Im folgenden sind aber nurnoch <= 16A Automaten. Es könnten also nie mehr als 16A fließen, ohne dass der jeweilige überlastete Zweig abgeschaltet würde. Einen weiteren Automat mit dreiphasig C16A vor den Hauptschalter würde gegen die Selektivität verstoßen, wobei das eigentlich egal wäre, da diese nur wenige cm auseinander liegen würden. Aber dann würde mir eine Störung die komplette Anlage lahmlegen. Auch nicht erstrebenswert. Wie kann ich ohne Fundamentaleinbau den Hauptschalter einbringen? Darauf anlegen, dass nie mehr als 16A fließen werden? Oder auf nummer Sicher gehen, und auf die Selektivität pfeifen? Nicht normgerecht, aber die Betriebssicherheit wäre ja trotzdem gegeben?! Ideen? Grüße Sicherator