>Eine Laserdiode hat doch normal eine Form eines Gaußstrahls ...
nein natuerlich nicht. Jedenfalls nicht so wie erwartet. Die Gaussmoden
sind orthogonale Moden, um irgend eine Abstrahlung als
Koeffizientensatzz zu beschreiben. Bringen daher nicht wirklich was in
dem Fall erwartet ist.
Der normale Ansatz, fuer Gas und Festkoerperlaser ist von einem
Gauss(0,0) Mode auszugeben. Der ist rotationssymmetrisch, und hat die
bekannten ausbreitungsbedingungen. Ist zB auf den Talliendurchmesser in
der Groessenordnung der Wellenlaenge fokussierbar.
Anders eine Laserdiode. Dort hat man eine strahlende Apertur in der
Region von 1x5um bis beliebig. Die Abstrahlung ist je weniger kohaerent,
je ausgedehnter diese Apertur ist. Die groessere Dimension hat einen
kleineren Abstrahlwinkel, die kleinere Dimension hat einen groesseren
Abstrahlwinkel.
Um eine einigermassen sinnvolle Kollimation zu erzielen, muss man
eigentlich mit 2 Zylinerlinsen arbeiten. Bei niedrigeren Anforderungen
kann man mit einer nichtrotationsymmetrischen Asphaerischen Linse
arbeiten. Die Strahlqualitaet eines Gauss(0,0) Strahles erreicht man
natuerlich nicht. Auch mit 2 Zylinderlinsen nicht.
Die Abweichung von einem Gauss(0,0) Strahl wird mit dem sogenannten M
Faktor beschrieben. Das wird allerding nur bei Festkoerperlasern
gemacht. Halbleiterlaser sind sowieso zu schlecht.