Karl schrieb:
> Ich messe auch sehr hochohmige Spannungen, aber nur Recht langsam. Da
> braucht man noch nicht einmal einen Puffer. Ein Kondensator reicht.
Genau so ist das. Es geht nur darum, die Spannung am Messeingang über
die Messzeit für den Wandler hinreichend konstant zu halten. Das kann
ein hinreichend großer Kondensator leisten. Es dauert bei hoher
Quellimpedanz nur halt länger, bis der Kondensator wirklich auf den
Messwert geladen ist, wenn dieser sich ändert.
Dementsprechend kann man Änderungen am Eingang nur mit größerer
Verzögerung erfassen, was letztlich dazu führt, das man sinnvollerweise
einfach seltener misst.
Was man auf jeden Fall machen muss: den allerersten Messwert entsorgen.
Der ist immer Müll. Das gilt auch schon, wenn man noch in den Specs des
Wandlers ist, und natürlich umso mehr, wenn man sich außerhalb bewegt.