Hallo
Ich hätte einmal eine Frage an die Mods hier:
Ist es Absicht,dass die Unterstützung für die Waybackmachine.com nicht
mehr funktioniert....anscheinend kann man das ja deaktivieren.
Sollte dem so sein...ich finde es sehr schade,da ich es immer lustig
fand das Forum zB. im Jahr 2005 zu durchforsten.Selbst wenn es keine
Absicht war sind die Daten wohl für immer weg,da die Website gesperrte
Seiten automatisch komlett löscht.
LG
Arno K. schrieb:> Ich hätte einmal eine Frage an die Mods hier
Das musst du Andreas fragen.
> Ist es Absicht,dass die Unterstützung für die Waybackmachine.com nicht> mehr funktioniert...
Könnte durchaus datenschutzrechtliche Gründe haben...
Art. 17 DSGVO: Recht auf Löschung ("Recht auf Vergessenwerden")
Ob Absatz 3d es dennoch zulässt, gehört zu den Fragen, die noch geklärt
werden müssen. Also ob dieses Archiv genug öffentlichen Interesse
darstellt.
I do NOT want to exclude mikrocontroller.net from being archived, I just want the crawler to respect robots.txt to avoid wasting traffic on nonsensical URIs.
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Thanks,
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Andreas
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Am 29.12.2017 um 19:45 schrieb Internet Archive <info-support@archive.org>:
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Hello,
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mikrocontroller.net has now been submitted for exclusion from the Wayback Machine at http://www.archive.org. Please allow up to a day for the automated portions of the process to run their course and for the changes to take effect. If you have any other questions or concerns, please let us know.
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The Internet Archive Team
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On 12/22/17 12:36 AM, Andreas Schwarz wrote:
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The Archive.org crawler ignores robots.txt rules for my website mikrocontroller.net:
> I do NOT want to exclude mikrocontroller.net from being archived, I just
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> want the crawler to respect robots.txt to avoid wasting traffic on
5
> nonsensical URIs.
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>
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> Thanks,
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> Andreas
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>
Die Begründung im Heise-Artikel erscheint mir durchaus nachvollziehbar.
Über wieviel zusätzlichen Traffic reden wir hier denn? Ist das
tatsächlich so viel, als dass es sinnvoller erscheint gar keine
Archivierung mehr zuzulassen?
>> On 12/22/17 12:36 AM, Andreas Schwarz wrote:> The Archive.org crawler ignores robots.txt rules for my website> mikrocontroller.net:>> https://www.mikrocontroller.net/robots.txt:> User-agent: *> Disallow: /topic/delete_post/> Disallow: /topic/report_post/>
So, ignort es...
Das ist der SINN eines Archives, daß es ein Schnappschuß zu einem
bestimmten Datum erstellt. Da darf nichts ignoriert oder abgesägt
werden!
Scheinheiliger schrieb:> Da darf nichts ignoriert oder abgesägt werden!
Wenn jemand deine privatesten Dinge auf mikrocontroller.net ausbreitet
und archive.org das abfischt, bevor ein Moderator es löschen kann, dann
stört dich ganz bestimmt nicht, dass es auf unabsehbarer Zeit weiterhin
für jeden auf archive.org sichtbar bleibt?
Scheinheiliger schrieb:> So, ignort es...>> Das ist der SINN eines Archives, daß es ein Schnappschuß zu einem> bestimmten Datum erstellt. Da darf nichts ignoriert oder abgesägt> werden!
Es ist immer noch besser, 90% der Seiten zu speichern, als nichts davon.
Die Reaktion der Betreiber der Waybackmachine ist hier schlicht
unverantwortlich, diese Seite einfach auszuschliessen selbst nachdem der
admin ausdrücklich gesagt hat, dass er dies nicht wollte, statt eine
sinnvolle Rückmeldung zu geben. So wie ich das sehe braucht die
Waybackmachine mal etwas Konkurrenz.
A. K. schrieb:> Wenn jemand deine privatesten Dinge auf mikrocontroller.net ausbreitet> und archive.org das abfischt, bevor ein Moderator es löschen kann, dann> stört dich ganz bestimmt nicht, dass es auf unabsehbarer Zeit weiterhin> für jeden auf archive.org sichtbar bleibt?
Dann ist man selber schuld. Jeder weiss, was erstmal online ist,
verschwindet nie mehr ganz. Nunja, abgesehen vielleicht von all den
Läuten die alles mögliche auf SocialMedia Plattformen posten.
DPA schrieb:> Es ist immer noch besser, 90% der Seiten zu speichern, als nichts davon.> Die Reaktion der Betreiber der Waybackmachine ist hier schlicht> unverantwortlich,
Ich denke nicht, dass archive.org das mit Absicht gemacht hat. Ursache
war wohl, dass ein Betreiber von mikrocontroller.net sich bei denen
gemeldet hatte, weil es angeblich zu viel Traffic verursachte und erst
dann haben sie mikrocontroller.net ausgeschlossen.
Johnny B. schrieb:> Ich denke nicht, dass archive.org das mit Absicht gemacht hat.> ... erst dann haben sie mikrocontroller.net ausgeschlossen.
Unbeabsichtigt?
> ein Betreiber von mikrocontroller.net sich bei denen gemeldet hatte,> weil es angeblich zu viel Traffic verursachte
Und er sich vor Allem die Beachtung der robots.txt wünschte, die ja auf
allgemeinen Konsens speziell für solche automatischen Crawler vorgesehen
ist:
https://de.wikipedia.org/wiki/Robots_Exclusion_Standard
DPA schrieb:> A. K. schrieb:>> Wenn jemand deine privatesten Dinge auf mikrocontroller.net ausbreitet>> und archive.org das abfischt, bevor ein Moderator es löschen kann, dann>> stört dich ganz bestimmt nicht, dass es auf unabsehbarer Zeit weiterhin>> für jeden auf archive.org sichtbar bleibt?>> Dann ist man selber schuld.
Also nochmal Schritt für Schritt:
- Person AFP postet äusserst private Dinge über Person DPA.
- Archive.org fischt sie ab.
- Person DPA bringt einen Moderator dazu, den Post zu löschen.
- Person AFP ist glücklich und zurfrieden, denn der Kram ist weiterhin
auf unabsehbare Zeit auf Archive.org lesbar.
- Person DPA ist selber Schuld?
> Jeder weiss, was erstmal online ist, verschwindet nie mehr ganz.
Gut möglich, ist aber eine Einzelfallfrage. Nur muss man dem nicht auch
noch Vorschub leisten.
A. K. schrieb:> - Person AFP ist glücklich und zurfrieden, denn der Kram ist weiterhin> auf unabsehbare Zeit auf Archive.org lesbar.
Das ist aber ein reines Semaphorenproblem. Es kann nicht behoben werden,
auch nicht, wenn der Crawler die Anweisungen in der robots.txt
tatsächlich beachtet. Denn Posts werden dadurch ja nicht generell vom
Indizieren ausgeschlossen...
A. K. schrieb:> Also nochmal Schritt für Schritt:>> - Person AFP postet äusserst private Dinge über Person DPA.>> - Archive.org fischt sie ab.>> - Person DPA bringt einen Moderator dazu, den Post zu löschen.>> - Person AFP ist glücklich und zurfrieden, denn der Kram ist weiterhin> auf unabsehbare Zeit auf Archive.org lesbar.>> - Person DPA ist selber Schuld?
Dann erstattet man Anzeige gegen AFP wegen Verleumdung, sendet Mails an
die Betreiber, die man findet, und muss halt damit leben, dass der Mist
noch irgendwo herumgeistert:
https://de.wikipedia.org/wiki/Verleumdung_(Schweiz)https://de.wikipedia.org/wiki/Verleumdung_(Deutschland)
Dann stellt sich noch die Frage, woher weiss AFP das alles?
Ansonsten sollte man sowieso nichts tun, mit dem man selbst nicht leben
kann, wenn es herauskommt. Man muss halt lernen, damit umzugehen, und
sich anderer Meinung egal sein zu lassen.
DPA schrieb:> Dann stellt sich noch die Frage, woher weiss AFP das alles?
Das hat mit dem hier beschriebenen Problem nichts zu tun.
> Ansonsten sollte man sowieso nichts tun, mit dem man selbst nicht leben> kann, wenn es herauskommt.
Das geht in die Richtung, dass man lieber gänzlich ohne Geld auskommen
solle, denn es könne ja geklaut werden.
Privatsphäre lieber gleich vollständig abschaffen, damit man sie nicht
mühevoll schützen muss? Auch wenn der gläserne Bürger immer näher rückt,
muss man den ja nicht zum Ideal einer modernen Gesellschaft machen.
A. K. schrieb:>> Ansonsten sollte man sowieso nichts tun, mit dem man selbst nicht leben>> kann, wenn es herauskommt.>> Das ist ziemlich dicht an der Aussage, dass man lieber gänzlich ohne> Geld auskommen solle, denn es könne ja geklaut werden.
Ich könnet durchaus damit leben, beklaut worden zu sein.
> Auch wenn der gläserne Bürger immer näher rückt, muss man den ja nicht> zum Ideal einer modernen Gesellschaft machen.
Das behaupte ich auch gar nicht. Ein leben ohne Risiken und Geheimnisse
ist doch langweilig. Aber ein Geheimnis muss ja nichts sein, womit man
nicht leben kann, wenn es heraus kommt. Es ist erstaunlich, womit man
alles klar kommen kann, man muss aber seine Grenzen kennen. Ich sage
nicht man solle alles offenlegen, ganz im gegenteil. Es geht mir darum,
das einem klar sein sollte, das es nichts gibt, das nicht plötzlich über
einen bekannt werden könnte, und dass einem dass im voraus schon bewusst
sein sollte.
A. K. schrieb:> Privatsphäre lieber gleich vollständig abschaffen, damit man sie nicht> mühevoll schützen muss?
Um die Privatsphäre zu wahren haben wir ein Rechtssystem. Auch
Technologien haben wir, diese sind Werkzeuge, die missbraucht werden
können. Es ist ein Abwägen, was einem wichtiger ist, eine Technologie,
oder zu verhindern, was damit verbrochen werden könnte. Man sollte sich
aber hüten zu versuchen, Technologie zu nutzen, um Rechtsprobleme zu
lösen, den dann endet man nur mit den nachteilen beider Welten.
A. K. schrieb:> Scheinheiliger schrieb:>> Da darf nichts ignoriert oder abgesägt werden!>> Wenn jemand deine privatesten Dinge auf mikrocontroller.net ausbreitet> und archive.org das abfischt, bevor ein Moderator es löschen kann, dann> stört dich ganz bestimmt nicht, dass es auf unabsehbarer Zeit weiterhin> für jeden auf archive.org sichtbar bleibt?
Aus dem heise-Artikel:
"Auf per Mail geäußerte Bitten, einzelne Inhalte aus dem Archiv zu
entfernen werde aber reagiert, versichern die Betreiber."
> Aus dem heise-Artikel:>> "Auf per Mail geäußerte Bitten, einzelne Inhalte aus dem Archiv zu> entfernen werde aber reagiert, versichern die Betreiber."
..indem man die gesamte Domain rausnimmt offenkundig - genius@work :-/
Mal blöd gefragt:
Wo findet man das "Archiv", bzw. welche Vorgehensweise ist angesagt?
Suchte mir da schon den Wolf ab. Finde "uralte" /Themen/Beiträge
trotzalledem informativ.
MfG
Eppelein
Eppelein V. schrieb:> Mal blöd gefragt:> Wo findet man das "Archiv", bzw. welche Vorgehensweise ist angesagt?
Passender kann man es nicht sagen: Zitat: "Mal blöd gefragt:"
DPA schrieb:> Dann ist man selber schuld. Jeder weiss, was erstmal online ist,> verschwindet nie mehr ganz. Nunja, abgesehen vielleicht von all den> Läuten die alles mögliche auf SocialMedia Plattformen posten.
Blödsinn. Ich habe das Recht, dass mit meinen Daten ordentlich
umgegangen und sie evtl. gelöscht werden, selbst wenn ich sie selber
online gestellt habe.
Abgesehen davon hast du das Beispiel nicht verstanden. Wenn jemand DEINE
Daten ohne dein Zutun online stellt, willst du auch keine Archivierung.
Und das Daten von dir im Internet landen, dazu ist nicht mal eine aktive
Handlung deinerseits notwendig. Ich könnte ja als dein Nachbar.....
Mad schrieb:> DPA schrieb:>> Dann ist man selber schuld. Jeder weiss, was erstmal online ist,>> verschwindet nie mehr ganz. Nunja, abgesehen vielleicht von all den>> Läuten die alles mögliche auf SocialMedia Plattformen posten.>> Blödsinn. Ich habe das Recht, dass mit meinen Daten ordentlich> umgegangen und sie evtl. gelöscht werden, selbst wenn ich sie selber> online gestellt habe.
Darum geht es bei meiner Aussage doch gar nicht. Ich sage dort rein
Garnichts über unsere Rechte. Es ist schlicht eine Feststellung. Wenn
etwas ins Internet hochgeladen wird, dann ist es erstmal dort. Und
jeder, der darauf Zugriff hat, kann es kopieren, wieder veröffentlichen,
etc. Rechte spielen hier erstmal noch gar keine Rolle. egal ob es jetzt
tausende Smombies sind die etwas, dass man nicht will, viral gehen
lassen, oder ob es ein Webservice im nirgendwo ist, der es Backup, oder
ob es ein Erpresser ist: Wenn es erstmal im Web ist, dann ist es da nun
mal. Man kann versuchen alles löschen zu lassen, aber irgend einer hat
immer noch eine Kopie. Deine Rechte helfen dir erst, wenn es schon zu
spät ist, wenn das zeug schon im Netz ist, und dann kriegt man sowas
einfach nicht mehr ganz raus.
Mad schrieb:> Abgesehen davon hast du das Beispiel nicht verstanden. Wenn jemand DEINE> Daten ohne dein Zutun online stellt, willst du auch keine Archivierung.
Darauf bin ich ja in den Folgeposts eingegangen.
> Und das Daten von dir im Internet landen, dazu ist nicht mal eine aktive> Handlung deinerseits notwendig. Ich könnte ja als dein Nachbar.....
Dass wäre dann aber eine Straftat. Wir haben Gesetze für das zeug. Die
Gesetze sind gut und nötig, das zweifelt ja auch keiner an.
Um es nochmal anders zu sagen, wenn man überfahren wird, hat man nichts
mehr davon, dass es verboten ist läute zu überfahren. Man muss trotzdem
aufpassen, wo man hinläuft.
Hallo DPA.
DPA schrieb:> Es geht mir darum,> das einem klar sein sollte, das es nichts gibt, das nicht plötzlich über> einen bekannt werden könnte, und dass einem dass im voraus schon bewusst> sein sollte.
Schon klar.
Aber jetzt stell Dir persönlich mal vor, Du hättest irgendeinen schrägen
erotischen Fetisch, der zwar nicht strafbar, aber doch sehr ungewöhnlich
und gesellschaftlich nicht anerkannt ist. Also zumindest nicht anerkannt
bei den meisten der Leute, mit denen Du z.B. beruflich umgehst.
Egal, welche religiöse oder politische Richtung Du sonst vertrittst, so
wird es für Deine psychische/seelische Hygiene wichtig sein, diesen
regelmäßig auszuleben. Wenn Du das nicht machst, wirst Du noch kränker
und kriegst Neurosen und schlimmeres.
Jetzt kommt Dir Dein Nachbar dahinter, der Dir aus irgendeinem Grunde
nicht gewogen ist (weil er einen gaaaanz anderen Fetisch hat z.B.), und
outet Dich anonym, so dass Du ihn nicht fassen kannst....
Und selbst wenn Du ihn fassen könntest, wäre erst einmal die Zahnpasta
aus der Tube, und es würde irre lang dauern, bis da Gras drüber
gewachsen ist.....
Hand aufs Herz, Bei Dir gibt es bestimmt auch etwas, wo Du nicht gerne
hättest, dass es an die Öffentlichkeit gezerrt wird. ;O)
Überstandene oder chronische psychische Erkrankungen, oder ähnliches
gehören z.B. auch dazu.
Wenn Du zu Der Minderheit gehörst, bei der das alles nicht zutrifft,
könnte vielleicht die Tatsache, dass Du zu einer Minderheit gehörst,
etwas sein, was Du gerne nicht an die Öffentlichkeit dringen lassen
möchtest. ;O)
> A. K. schrieb:>> Privatsphäre lieber gleich vollständig abschaffen, damit man sie nicht>> mühevoll schützen muss?>> Um die Privatsphäre zu wahren haben wir ein Rechtssystem.
Rechtssysteme sind zwar nützlich, aber kein Allheilmittel. Vielfach ist
es doch schon so, dass Du Rechtsanwälte anheuern musst, wie im wilden
Westen einen Pistolero, und es gewinnt halt der, der schneller zieht
bzw. die besten Tricks drauf hat. Und die besten sind auch die
teuersten.
> Auch> Technologien haben wir, diese sind Werkzeuge, die missbraucht werden> können.
Rechtssysteme auch. Vor allem von denen, die sich teure Anwälte leisten
können.
> Es ist ein Abwägen, was einem wichtiger ist, eine Technologie,> oder zu verhindern, was damit verbrochen werden könnte. Man sollte sich> aber hüten zu versuchen, Technologie zu nutzen, um Rechtsprobleme zu> lösen, den dann endet man nur mit den nachteilen beider Welten.
Und es gilt: Eine Freiheit, die ich nicht missbrauchen kann, ist keine
echte Freiheit. ;O)
Sowohl Rechtssysteme als auch Technologien haben für uns alle
(individuelle) Grenzen, wo es über die Grenzen unserer Intelligenz und
psychischen Belastbarkeit hinausgeht.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
DPA schrieb:> Wenn etwas ins Internet hochgeladen wird, dann ist es erstmal dort.
Das ist an sich richtig. Jedoch ist robots.txt ein seit nun schon
Jahrzehnten etablierter Standard, um bestimmte Teile ausdrücklich von
der Indizierung durch Roboter ein- oder ausschließen zu können. Daran
hält sich selbst „Datenkrake“ Gugel, und es ist wohl mehr als recht und
billig, gleichermaßen konformes Verhalten zu einem allgemein
akzeptierten
Standard von archive.org zu erwarten.
Nicht mehr und nicht weniger ist, was Andreas da in der Mail verlangt
hat, aber die Betreiber schließen halt lieber eine ganze Domain aus,
statt sich an den etablierten Standard zu halten, scheint es.
Harald schrieb:>> "Daran hält sich selbst „Datenkrake“ Gugel, ...">> Lässt es sich belegen, dass Google nicht trotzdem schnüffelt?
Jepp, einfach die Server-Logs auswerten.
Zumindest auf unserer Seite hält sich Google daran.
Chris D. schrieb:> Harald schrieb:> "Daran hält sich selbst „Datenkrake“ Gugel, ...">> Lässt es sich belegen, dass Google nicht trotzdem schnüffelt?>> Jepp, einfach die Server-Logs auswerten.>> Zumindest auf unserer Seite hält sich Google daran.
Verdammt!
Jetzt kann man nicht mal mehr über Googel schimpfen!
Chris D. schrieb:> Jepp, einfach die Server-Logs auswerten.>> Zumindest auf unserer Seite hält sich Google daran.
Angenommen Google würde wirklich "schnüffeln", dann wären sie wohl gut
beraten sich nicht mit GoogleBot zu identifizieren und eventuell auch
unverfängliche IPs zu verwenden.
Hans schrieb:> Chris D. schrieb:>> Jepp, einfach die Server-Logs auswerten.>>>> Zumindest auf unserer Seite hält sich Google daran.>> Angenommen Google würde wirklich "schnüffeln", dann wären sie wohl gut> beraten sich nicht mit GoogleBot zu identifizieren und eventuell auch> unverfängliche IPs zu verwenden.
Aber zu welchem Zweck?
Im Index tauchen die "nicht offiziell" indizierten Sachen zumindest
nicht auf.
Es ist ja auch nicht so, dass solche Seiten nicht erreichbar oder
unheimlich geheim wären - man möchte sie eben nur nicht im Index sehen.
Bei uns ist das bspw. die Seite, auf der wir uns als Chef und
Mitarbeiter inkl. Bildern vorstellen. Für Kunden interessant, aber das
WWW geht das schlicht nix an.
Bisher funktioniert es.
Chris D. schrieb:> Bei uns ist das bspw. die Seite, auf der wir uns als Chef und> Mitarbeiter inkl. Bildern vorstellen. Für Kunden interessant, aber das> WWW geht das schlicht nix an.>> Bisher funktioniert es.
Gerade fragte ich mich, wie das praktisch im Zeitalter eines
allumfassenden Internet eigentlich funktionieren kann:
a) Chef und Mitarbeiter inkl. Bildern vorstellen
b) WWW geht das schlicht nix an ???
Wie darf man sich das vorstellen? Geheime Webseite? Geheimer Zugang?
Und falls ja, warum das alles? Angst vorm Kunden? Angst vor irgendwas?
Passt doch irgendwie gar nicht so richtig zu deiner sonst hier so
offenen "easygoing" Lebenseinstellung oder?
Sorry der möglicherweise ein wenig neugierig klingenden Nachfrage.
;)
good old Hameg schrieb:> Wie darf man sich das vorstellen? Geheime Webseite? Geheimer Zugang?
Nö, einfach ein Eintrag in robots.txt
Wer sonst bei uns "stöbert", kann die Seite natürlich problemlos
aufrufen.
> Und falls ja, warum das alles? Angst vorm Kunden? Angst vor irgendwas?> Passt doch irgendwie gar nicht so richtig zu deiner sonst hier so> offenen "easygoing" Lebenseinstellung oder?
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Ich mache einfach nur von meinem Recht gebrauch, dass ich keine
persönlichen Daten/Fotos von mir bei Google finden möchte.
Chris D. schrieb:> good old Hameg schrieb:>> Wie darf man sich das vorstellen? Geheime Webseite? Geheimer Zugang?>> Nö, einfach ein Eintrag in robots.txt> Wer sonst bei uns "stöbert", kann die Seite natürlich problemlos> aufrufen.>>> Und falls ja, warum das alles? Angst vorm Kunden? Angst vor irgendwas?>>> Passt doch irgendwie gar nicht so richtig zu deiner sonst hier so>> offenen "easygoing" Lebenseinstellung oder?>> Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.>> Ich mache einfach nur von meinem Recht gebrauch, dass ich keine> persönlichen Daten/Fotos von mir bei Google finden möchte.
Ah so. Danke der Klarstellung. Es las sich für mich anders bzw. ich bin
über den Halbsatz "aber das WWW geht das schlicht nix an" gestolpert.
Das man bei der robots.txt Möglichkeiten der Exkludierung der Datenkrake
nutzt ist selbstverständlich klar.
;)