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Forum: Offtopic Digitaluhr für Rundenzeiten mit 1000ten Sec.


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Autor: Franz K. (leitung2)
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Hallo Miteinander. Die Sache ist die, daß mein Bekannter im Porsche 
Sports Cup auf zeit fährt, kann aber nie richtig gewinnen weil die 
anderen teilnemer eine bessere Uhr haben die auf 1000 sec. genau geht 
und seine nur auf 100 Sec.genau ist. Die regeln sind das man die runden 
immer in gleicher zeit durchfahren muss. der die bessere Uhr hat ist da 
schon besser dran weil er genaure Zeiten fahren kann und mein Bekannter 
bleibt immer im Mittelfeld wegen seiner Uhr stecken. Die Uhren die auf 
1000ten sec. genau gehen kosten aber 2000-3000 Euro und seine nur 300 
Euro. Die Teure Uhr kann er sich leider nicht leisten.

 Jetz meine frage: kann mann so einen Uhr Laptimer selber bauen der auf 
1000 sec.genau geht? oder hat einer einen Tip wo man die günstig 
bekommt?


Über eine Antwort bin ich sehr dankbar.

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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> Porsche Sports Cup
> Die Teure Uhr kann er sich leider nicht leisten.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Franz K. schrieb:
> kann aber nie richtig gewinnen weil die anderen teilnemer eine bessere
> Uhr haben

Realismus an Franz: Du glaubst so etwas?

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Ich habe zwar keine Lösung, aber ich bewundere sein Problem

Autor: Matthias S. (da_user)
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Md M. schrieb:
>> Die Teure Uhr kann er sich leider nicht leisten.

Natürlich.. die 2-3k€ gehen für den Jahresservice drauf...

Autor: Clemens S. (zoggl)
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Versuch mal mit einer 1/100 uhr genau 5 mal eine sekunde mit der hand zu 
stoppen. Wenn du das 10 mal schaffst dann schenk ich dir eine mit 1/1000 
Auflösung.


Sg

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Clemens S. schrieb:
> Versuch mal mit einer 1/100 uhr genau 5 mal eine sekunde mit der hand zu
> stoppen. Wenn du das 10 mal schaffst dann schenk ich dir eine mit 1/1000
> Auflösung.

Einer mit ner geübten Tastfunkhand?
kann man schaffen, da würde ich mich nicht so weit rauslehnen.

Autor: J.-u. G. (juwe)
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Clemens S. schrieb:
> Versuch mal mit einer 1/100 uhr genau 5 mal eine sekunde mit der hand zu
> stoppen. Wenn du das 10 mal schaffst dann schenk ich dir eine mit 1/1000
> Auflösung.

Was denn nun, genau 5 mal oder 10 mal oder gar 10 mal genau 5 mal?

Autor: Clemens S. (zoggl)
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5 runden zu je 1 sec.
Und das 10 mal. Dann glaube ich dir das wirklich die uhr das problem 
ist.

● J-A V. schrieb:
> Einer mit ner geübten Tastfunkhand?
> kann man schaffen, da würde ich mich nicht so weit rauslehnen.

Wenn jemand das schafft hat er sich eine bessere uhr verdient. Bis dahin 
ist er einfach nur ein schlechter fahrer...

Sg

Autor: Mani W. (e-doc)
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Warum nicht die Rundenzeiten über Lichtschranke (Laser) genau
abstoppen für jeden einzelnen Fahrer?

Und wieso hat jeder Fahrer eine eigene Uhr oder derjenige, der den
Fahrer stoppt?

Irgendwie ist mir das nicht einleuchtend...

Vielleicht kann das mal Jemand erklären...

Autor: Bernd S. (bernds1)
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Franz K. schrieb:
> eine bessere Uhr haben die auf 1000 sec. genau geht

Franz K. schrieb:
> und seine nur auf 100 Sec.genau ist

Da finde ich die zweite, die auf hundert Sekunden genau geht aber besser 
als die, die nur auf tausend Sekunden genau geht :-D

Am Besten ist eine Uhr, die stehengeblieben ist.
Die geht wenigstens zweimal am Tag richtig.

scnr

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Es gibt Wettbewerbe im Gleichmäßigkeits-Fahren, da gewinnt der, der jede 
Runde in möglichst genau der selben Zeit fährt wie die anderen Runden.

Dass da jemand auf 1/100s genau fährt, ist aber schon verdammt gut.

: Bearbeitet durch User
Autor: Teo D. (teoderix)
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Clemens S. schrieb:
> Versuch mal mit einer 1/100 uhr genau 5 mal eine sekunde mit der hand zu
> stoppen. Wenn du das 10 mal schaffst dann schenk ich dir eine mit 1/1000
> Auflösung.

Das is doch latte. Die Anzeige ist wichtig und nicht ob das irgendwie 
der Realität entspricht. Da schieben sich halt noch die mit der 3. 
Stelle hinter Komma, zwischen ihm und der nächsten 
Hundertstelstelle.......

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

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Matthias L. schrieb:
> Es gibt Wettbewerbe im Gleichmäßigkeits-Fahren, da gewinnt der,
> der jede Runde in möglichst genau der selben Zeit fährt wie die anderen
> Runden.
> Dass da jemand auf 1/100s genau fährt, ist aber schon verdammt gut.

So richtig gut wird es dann, wenn der Fahrer nicht nur die Uhr mit einer 
Auflösung von 1 ms im Auge hat, sondern auch noch das nicht ganz 
trägheitslose Fahrzeug ģenau rechtzeitig ins Ziel lenkt.

Gehört wohl in den Bereich Heldensagen.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Percy N. schrieb:
> Auflösung von 1 ms im Auge hat, sondern auch noch das nicht ganz
> trägheitslose Fahrzeug ģenau rechtzeitig ins Ziel lenkt.

Ralleyfahrzeuge brauchen so etwas nicht im Inneren, wäre unnötiger
Ballast, und Zeit zum Schauen gibt es auch nicht...

Aber vielleicht sind Porschefahrer ja anders auf einer Asphaltpiste,
wenn sie nur 100 kmh fahren...

: Bearbeitet durch User
Autor: A. S. (achs)
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Wie läuft das? Der Fährt da 10s (oder wieviel) gemütlich eine Runde und 
stoppt dann an einer ZielMarke(?) mit der Hand(?) jeweils die Rundenzeit 
und korrigiert daraufhin seine Fahrweise?

100km/h sind etwa 30m/s also etwa 30mm/ms, bzw. 30cm bei der Looser-Uhr.

Darf er außerhalb des Autos was anbringen, was die Rundendurchfahrt 
triggert? Einen Kontakt, irgendwas?

Ansonsten kannst Du dass mit jedem µC aufbauen, Display, Taster, 
1ms-Takt Pollen und fertig. Innerhalb von einem Rennen sollte der 
Quarztakt auf ein paar ppm konstant bleiben, die absolute Genauigkeit 
spielt ja keine Rolle.

Autor: Franz K. (leitung2)
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Danke schon mal für die antworten. Ja das ist richtig ,die müssen 
möglichst exakt die selben Zeiten in allen runden haben und müssen die 
Uhr im blick haben und langsam sind die dabei auch nicht jedoch schon 
etwas langsamer als wenn man auf Schnelligkeit fährt. Ich denke man 
entwikelt da so ein Gefühl für die zeit und zahlen, die fahren halt 
nicht auf Teufel kommt raus sondern jeder für sich . Das ist eher so ein 
"Anfänger" oder besser gesagt Gentleman Trophy wo man sein Gefährt nicht 
unbedingt kaputt fahren muss. Genaures werde ich noch im Erfarung 
bringen.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Wenn man genau gleich schnell fahren muss, weshalb soll man dann mit 
einer genaueren Uhr Vorteile haben?

Für eine von Hand ausgelöste Uhr erscheint mir das auch sinnlos aber 
nundenn. Wo gibt es welche für 3000€
Oder überhaupt stoppuhren für 300€?
Hier eine für 30$ mit Millisekundengenauigkeit: 
https://www.amazon.com/SEARON-Backlight-Accuracy-Procoach-Stopwatch/dp/B01NAB48PD

Oder redest du doch von automatisch ausgelösten Uhren? Also 
Laserschranke wie eigentlich üblich im Rennsport.

Ja man kann sowas bauen - wohl auch als Hobbyprojekt, aber von heut auf 
morgen geht das halt nicht weswegen eine Firma dann so hohe Beträge 
verlangen muss, da Massenfertigung bei der Kundenzahl nicht lohnt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Alex G. schrieb:
> Für eine von Hand ausgelöste Uhr erscheint mir das auch sinnlos aber
> nundenn. Wo gibt es welche für 3000€
> Oder überhaupt stoppuhren für 300€?
> Hier eine für 30$ mit Millisekundengenauigkeit:
> ...

Ich glaube es geht eher um sowas hier
https://www.google.de/search?q=laptimer+1/1000&tbm=shop

: Bearbeitet durch User
Autor: Alex G. (dragongamer)
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Md M. schrieb:
> Alex G. schrieb:
>> Für eine von Hand ausgelöste Uhr erscheint mir das auch sinnlos aber
>> nundenn. Wo gibt es welche für 3000€
>> Oder überhaupt stoppuhren für 300€?
>> Hier eine für 30$ mit Millisekundengenauigkeit:
>> ...
>
> Ich glaube es geht eher um sowas hier
> https://www.google.de/search?q=laptimer+1/1000&tbm=shop
Das Teil ist aber nur so teuer weil es etliche Analyse Features (für 
Motorräder) besitzt...

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Alex G. schrieb:
> Das Teil ist aber nur so teuer weil es etliche Analyse Features (für
> Motorräder) besitzt...

Ja, die Suche lässt sich natürlich mit "car racing" oder so verfeinern. 
Man findet sogar haufensweise irgenwelche Arduino-basierten Projekte. Im 
Endeffekt kann der Preis ja auch nur mit den features zusammenhängen, 
denn ob 1/100 oder 1/1000 Sekunden Genaugkeit, technisch ist das für die 
Hersteller wohl kaum eine Herausforderung. Kann aber auch sein, dass ich 
einfach noch nicht verstanden habe, worum es hier eigentlich geht.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Md M. schrieb:
> Kann aber auch sein, dass ich
> einfach noch nicht verstanden habe, worum es hier eigentlich geht.
Zumindest bislang hat der TE ausschließlich von der Timing Funktion 
geredet.
Womöglich hat er wiederum selbst aber keine Ahnung davon was die Uhren 
der Preisklassen wirklich unterscheidet - abgesehen von der 10tel mehr 
Genauigkeit - dann hättest du recht.
Scheint auch recht wahrscheinlich...

Dann wiederum lautet die Antwort dass es nicht grade einfach nachzubauen 
ist.
Teil des Geschäftes sind da auch noch aufwendige Analysealgorithmen für 
die Werte hinterher.

: Bearbeitet durch User
Autor: Icke ®. (49636b65)
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Franz K. schrieb:
> Die Sache ist die, daß mein Bekannter im Porsche
> Sports Cup auf zeit fährt, kann aber nie richtig gewinnen weil die
> anderen teilnemer eine bessere Uhr haben die auf 1000 sec. genau geht
> und seine nur auf 100 Sec.genau ist.

Wäre mir neu, daß bei Rennveranstaltungen dieses Niveaus die Zeitmessung 
nicht auf zentraler Zeitnahmetechnik basiert, sondern auf individuellen 
Laptimern. Bliebe also nur noch das Ablesen des im Fahrzeug montierten 
Laptimers an markanten Orientierungspunkten, um die Rundenzeiten 
möglichst genau zu reproduzieren. Allerdings ist es wegen der Trägheit 
des Auges schon unmöglich, die Zeit auf 1/100 genau abzulesen. Die 
mangelnde Genauigkeit der Uhr dient ergo nur als Ausrede für fahrerische 
Defizite. Oder die komplette Geschichte ist ein Märchen...

Autor: Peter D. (peda)
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Franz K. schrieb:
> müssen die
> Uhr im blick haben

Kein Mensch kann die 1ms Stelle ablesen, man sieht da nur eine 
flackernde "8" bei 7-Segment oder Pixelbrei bei grafischer Darstellung. 
Es ist also vollkommen wurscht, ob die mit angezeigt wird oder nicht.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Wenn er eine Antenne anbringen kann würde sich DCF77 als Frequenznormal 
anbieten. Da kann er dann sogar eine siebzigtausendstel Sekunde genau 
stoppen.

Für siebentausend Euro baue ich eine Uhr für 1/10000 sec mit einer 
Abweichung von weniger als einer zehnmilliardstel Sekunde pro Tag. Es 
wird ein Einzelstück aus meiner Manufaktur werden, von zehn nackten 
Jungfrauen mit goldenen Haaren in einer Vollmondnacht gelötet und 
persönlich von mir signiert.

Seine Kollegen würden vor Neid erblassen.

Sag ihm das.

Autor: Frank Norbert Stein S. (franknstein)
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Franz K. schrieb:
> Die Teure Uhr kann er sich leider nicht leisten.

Quatch, er kann sich die teure Uhr ganz bequem leisten.
Er braucht doch nur seinen Porsche zu verkaufen.

Autor: Sebastian H. (sebh)
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Bernd K. schrieb:
> Seine Kollegen würden vor Neid erblassen.

Nur leider ist er dafür zu arm:

Franz K. schrieb:
> Die Uhren die auf
> 1000ten sec. genau gehen kosten aber 2000-3000 Euro und seine nur 300
> Euro. Die Teure Uhr kann er sich leider nicht leisten.

Aber wenn man auf die "in einer Vollmondnacht verlötet" Sache verzichtet 
(reiner Marketinggag) und die Produktivität der Jungfrauen um Faktor 20 
erhöht, könnte dies nicht den Preis auf unter 1000€/Stück drücken?

Autor: Philipp K. (philipp_k59)
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Ich denke eher die Uhren der anderen gehen auf 1000 Sekunden ziemlich 
genau.. seine Uhr bleibt bis 100 Sekunden genau..

wenn eine Fahrtrunde schon 300 Sekunden dauert..

driftet seine Uhr schon ^3 während die anderen erst nach 1000 Sekunden 
driften, also nur so grob umschrieben.

EDIT: Man baut eine Uhr schneller die in 5 Minuten einige Millisekunden 
falsch geht, als eine Uhr die 10 Minuten 1000/tel Sekunde genau misst.

Ich denke ersteres würde für den Anwendungsfall schon reichen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Franz K. schrieb:
> Die regeln sind das man die runden immer in gleicher zeit durchfahren
> muss. der die bessere Uhr hat ist da schon besser dran weil er genaure
> Zeiten fahren kann und mein Bekannter bleibt immer im Mittelfeld wegen
> seiner Uhr stecken.

So wie du den Sachverhalt beschreibst, klingt das für mich nach

  "Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, ist die Badehose schuld."

Anders sieht die Sache aus, wenn die Uhr Bestandteil eines automatischen
Geschwindigkeitsreglers in Verbindung mit einer hochgenauen Vorrichtung
zur Positionsbestimmung des Fahrzeugs relativ zur Ziellinie ist.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Bernd K. schrieb:
> Für siebentausend Euro baue ich eine Uhr für 1/10000 sec mit einer
> Abweichung von weniger als einer zehnmilliardstel Sekunde pro Tag.

Das Problem ist nicht die Genauigkeit der Uhr bzw. Zeitbasis. Die 
bekommt man mit einem normalen Uhrenquarz problemlos hin. Die 
Herausforderung liegt im exakten Triggern der Zeiterfassung. Am 
genauesten sind die in die Fahrbahn eingelassenen Induktionsschleifen in 
Verbindung mit Funktranspondern. Die üblichen mobilen Laptimer arbeiten 
jedoch i.d.R. mit Infrarotsendern, die neben der Strecke aufgestellt 
werden. Der Empfänger im Auto triggert, sobald er in deren Lichtkegel 
einfährt und eine gültige Codierung erkennt. Der Lichtkegel des Senders 
ist aber tatsächlich ein Kegel und kein schnurgerader Laser. Daher 
können sich bei der Triggerung Abweichungen von mehreren 1/100 Sekunden 
ergeben, je nachdem wie exakt der Sender ausgerichtet ist und in welcher 
Entfernung das Auto vorbeifährt. Ist hier gut erklärt:

https://www.me-mo-tec.de/de/Service/Allgemeine-Informationen/AIM-Laptimer

Eine Auflösung im 1/1000 Bereich macht also keinerlei Sinn bei mobilen 
Laptimern.

Autor: Bernd F. (metallfunk)
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Die hier reicht doch :)
Auflösung ist 1/100 Sekunde.

Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User
Autor: Bernd F. (metallfunk)
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Jetzt würde mich wirklich mal interessieren, wie da gestoppt wird.
Manuell (Knopfdrücken) sind das ca. 1,5- 2 Zehntelsekunden 
Reaktionszeit.

Dabei ist es wurscht, ob eine mechanische oder elektronische Uhr
gedrückt wird.

Macht mit Start und Stopp 3- 4 Zehntelsekunde Fehler.
Das sollte man rausrechnen.

Dieser Fehler ist soviel größer, als jede Abweichung der Uhr,
hier muss man ansetzten.

(Nun könnte man natürlich anmerken, dass sich diese Fehler aufheben,
ist dem wirklich so?) Dazu müssten wir wirklich das genaue Prozedere
kennen.

Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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Franz K. schrieb:
> die müssen
> möglichst exakt die selben Zeiten in allen runden haben und müssen die
> Uhr im blick haben und langsam sind die dabei auch nicht jedoch schon
> etwas langsamer als wenn man auf Schnelligkeit fährt.

Also, ganz verstehe ich das noch nicht!

Wenn ich mit 175 kmh über einen halbwegs geraden Feldweg fliege,
habe ich schon ein Problem auf einen eventuell noch eingebauten
Tacho zu sehen (Mit Nadel)...

175 kmh = 2,9 km/min = 48,6 m/sec


Dann noch auf eine Digitalanzeige zu schauen, die auf hunderstel oder
wie vom TO gewünscht auf tausendstel Sekunden genau anzeigt, würde
in meinem Fall zum Crash in der Botanik führen...

Ist mir unverständlich, wie langsam diese Fahrer auf Asphalt unterwegs
sind und wie breit deren Fahrbahn ist...

: Bearbeitet durch User
Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Ich verstehe das inzwischen so, dass  tatsächlich eine Uhr mit einer 
Anzeigekapazität von  einer guten Viertelstunde gewünscht wird, aber 
diese Zeit in Sekunden angezeigt werden soll.

Warum auch immer.

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Percy N. schrieb:
> Ich verstehe das inzwischen so, dass  tatsächlich eine Uhr mit einer
> Anzeigekapazität von  einer guten Viertelstunde gewünscht wird, aber
> diese Zeit in Sekunden angezeigt werden soll.

Leider sind die Angaben des TE diesbezüglich sehr unklar. Solltest du
recht haben, dann müsste der Bekannte des TE mit dieser legendären Uhr
mehr als glücklich werden:

  https://www.amazon.de/dp/B002SG6ZA8/?smid=A1S7PIB4OI32Q&tag=idealode-mp-pk02-21&linkCode=asn&creative=6742&camp=1638&creativeASIN=B002SG6ZA8&ascsubtag=mZWluw74kkDHTe0eZIcbsQ

Messbereich: 3600 s
Auflösung:     10 ms
Preis:          8,06 €

Die kann sich sogar ein armer Porschefahrer leisten, und als nette
Zusatzfunktion zeigt sie sogar noch Uhrzeit, Datum und Wochentag an :)

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Ich vermute, dass minimal 30 mm Ziffernhöhe gewünscht wird.

Man will das ja auch noch beim zügigen Durchfahren der Grünen Hölle auf 
einen Blick ablesen können.

Diese Casio-Uhr ...
war das nicht die mit dem Spezial Service von der NSA?

: Bearbeitet durch User
Autor: Eddy C. (chrisi)
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Ich vermute (und da würde sich auch GPS gut machen), dass die Uhr nicht 
nur Rundenzeiten messen soll, sondern während dem Tiefflug auch ständig 
eine Tendenzanzeige liefert, die dem Fahrer mitteilt, ob er über oder 
unter der Zeit liegt. Gerne akustisch wie bei einem Variometer oder 
direkt selbständig das Gaspedal betätigend.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Eddy C. schrieb:
> Gerne akustisch wie bei einem Variometer oder
> direkt selbständig das Gaspedal betätigend.
Lol, da könnte man doch gleich das Rennen zwischen Maschinen austragen 
:D

Diese Gleich-Fahrrennen sind grade ein Versuch den menschlichen Faktor 
noch relevanter zu machen.
Großer Rennsport wird das aber wahrscheinlich nie, da es nicht so 
wahnsinnig spannend anzuschauen ist...

Beitrag #5438225 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Franz K. (leitung2)
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So, da bin ich mal wieder mit neuer Info. Und zwar
..also: man bekommt als Fahrer einen Transponder mit GPS Messung ins 
Fahrzeug-dieser misst die Rundenzeiten auf Tausendstel genau..die 
betuchten Fahrer haben Modelle von der Firma „Racelogic“ - seine Uhr ist 
ein „Solo“ Standard Auslaufmodell..der Unterschied ist dabei wesentlich 
größer: die racelogic misst permanent auf Tausendstel genau,sein 
oldschool timer springt im Zehntel Takt innerhalb von jeweils ca. 50 bis 
100 Metern..! Seine Uhr nehmen die Konkurrenten höchstens als 
ersatzmodel-manche  Fahrer haben „Sicherheitshalber“ sogar 2 Uhren 
verbaut..! Über manche Kommentare kann man übrigens nur schmunzeln: die 
können ja mal mitfahren,aber wehe sie kotzen ihm in den Fußraum! In 
Hockenheim war seine Setzzeit dir 2.schnellste von 38 Teilnehmern-der 1. 
war ein GT3 RS..
..und bei der Wertungsprüfung beim überholen hat er trotzdem Spaß wie 
ein kleiner junge im Spielzeugparadies;-)

Autor: Mani W. (e-doc)
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Franz K. schrieb:
> Über manche Kommentare kann man übrigens nur schmunzeln: die
> können ja mal mitfahren,aber wehe sie kotzen ihm in den Fußraum!

Schon mal als Beifahrer im Rallyauto gesessen?

Da ist dann nix mit Fußraum, eher im Wagen verteilt, auch am nicht
vorhandenen Himmel...

;-)

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Franz K. schrieb:
> ..also: man bekommt als Fahrer einen Transponder mit GPS Messung ins
> Fahrzeug-dieser misst die Rundenzeiten auf Tausendstel genau..

Ja was denn nun? Transponder oder GPS? Du hast das entweder falsch 
verstanden oder dir wurde es falsch erklärt. Transponder werden in 
Verbindung mit stationären Zeitnahmesystemen verwendet. Damit sind 
Genauigkeiten im 1/1000s Bereich möglich. GPS Messungen sind bei mobilen 
Laptimern üblich und wesentlich ungenauer. Einstiegsmodelle lösen auf 
1/10s genau auf, aber selbst sauteure (mehrere 10000€) Spitzenmodelle 
bringen es "nur" auf 1/100s

https://www.vboxautomotive.co.uk/index.php/de/products/data-loggers?limitstart=0#techn-daten-5

Ich finde nichts über Geräte, die per GPS auf 1/1000s genau messen. Frag 
mal deinen Kollegen, welche Modelle (exakte Typbezeichnung) seine 
Konkurrenten benutzen.
Für wahrscheinlicher halte ich jedoch, daß sich jemand um eine 
Kommastelle vertan hat. Wenn dein Kumpel so einen einfachen GPS Laptimer 
mit 10Hz Abtastrate verwendet, dann kann der Fehler durchaus so hoch 
sein, daß die Rundenzeit um mehrere 1/10s abweicht. Im Rennsport ist das 
natürlich erheblich.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Alex G. schrieb:
> Diese Gleich-Fahrrennen sind grade ein Versuch den menschlichen Faktor
> noch relevanter zu machen.
> Großer Rennsport wird das aber wahrscheinlich nie, da es nicht so
> wahnsinnig spannend anzuschauen ist...

Och, immer am äußersten Limit fahren, ist auch gleichmäßig =8P
Gerüchten zufolge werden Rennveranstaltungen manchmal als 
Gleichmäßigkeitsfahren ausgeschrieben, weil dies die 
Ausrichtung/Teilnahme erheblich vereinfacht. Man benötigt bspw. nicht 
unbedingt eine Rennlizenz oder homologierte Ausrüstung, der Veranstalter 
hat weniger Streß mit Anmeldung und Auflagen, die Kosten sind erheblich 
geringer etc.
Als Fahrer hat man trotzdem Heidenspaß, auch wenn keiner zuguckt ;-)

Autor: Clemens S. (zoggl)
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Die Evolution der Frage:
*Gesucht wird eine Uhr die auf 1000 Sekunden genau ist
*gesucht wird eine Uhr die nicht im 1/10 Tackt 50 oder 100 Meter 
springt.


währst du so gnädig dein Problem ordentlich zu verbalisieren?

vielleicht die ist Situation ordentlich beschreiben?
nicht gut:

meine Uhr springt im in 1/10 tackt um 50 bis 100 Meter und muss auf 1000 
Sekunden genau sein.

=> Lösung binde die von Yalu empfohlene Uhr an einen Baum. = Uhr ist auf 
1000 sec genau und spring keine 5mm mehr.

eher besser:
wir haben ein brumm brumm und fahre damit im kreis. damit das nicht fad 
wird versuchen wir immer die gleiche zeit zu erreichen. dazu fahrne wir 
zuerst eine Runde (=set Time) und versuchen diese dann mehrfach wieder 
genau zu treffen (nur die Endzeit oder auch die Zwischenzeiten?).

Am Markt gibt es bereits Uhren, die die Zeit mittels GPS ermitteln und 
Runden und Zwischenzeiten ausgeben. Leider springe diese durch die GPS 
Ungenauigkeit stark [Link des schlechten Produktes hier einfügen].

Die weniger knausrigen Fahrer verwenden aber dieses Produkt hier:
[Link des guten Produktes einfügen]

Das Optimum wäre aber ein Zähler, der die Differenz zwischen Soll und 
aus Geschwindigkeit und Abstand zum Messpunkt vorausberechneter 
"Istzeit" auf einer Balkenanzeige, als Abweichung und als 
"Variometerpfeifen" angibt.

Das Auto ist ein [Beschreibung des Autos hier einfügen] als Signale 
stehen zur Verfügung: Tachogeber, Drehzahlsignal.

gefahren wird auf der Strecke [Streckenname hier einfügen] und es stehen 
folgende Signale zur Verfügung: [Beschreibung und link der 
Streckenreferenzen einfügen]

und dann kann man einen ordentlichen Vorschlag machen:

zb weiß ich von einem Teilnehmer einer solchen sinnlosveranstaltung, 
dass er sein GPS Signal mit einem optischen Sensor aufbessert, der sich 
an den Startmarkierungen (diese [ [ [ kennt jeder)am Boden orientiert 
und so die Start/ziel zeit sehr genau trifft. ob das bei dir erlaubt ist 
weiß ich nicht

sg

Autor: Mani W. (e-doc)
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Mir wäre dieser Sport doch zu langweilig...

Autor: Mani W. (e-doc)
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Matthias L. schrieb:
> Es gibt Wettbewerbe im Gleichmäßigkeits-Fahren, da gewinnt der, der jede
> Runde in möglichst genau der selben Zeit fährt wie die anderen Runden.
>
> Dass da jemand auf 1/100s genau fährt, ist aber schon verdammt gut.

Und wenn er mal zu schnell ist, muss er dann bremsen, um die
Zeit nicht zu überschreiten?

Autor: Matthias L. (limbachnet)
Datum:

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Ja, klar.

Autor: Matthias S. (da_user)
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Mani W. schrieb:
> Und wenn er mal zu schnell ist, muss er dann bremsen, um die
> Zeit nicht zu überschreiten?

Gibt auch Rennen, da müssen die Fahrer eine bestimmte Strecke in einer 
bestimmten Zeit absolvieren. Für jede Sekunde darüber/darunter gibts 
Strafpunkte.
Durfte ich mal im TV sehen, das ist dann ein Porsche gaaaaanz langsam an 
die Ziellinie herangerollt, stehenbleiben ist wohl verboten ;-)

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