Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannung am OPV verringern


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von Denim S. (neosin)


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Hallo und guten Tag alle zusammen,

ich bin grade bei einem kleinem Bastelprojekt einer Spannungsquelle mit 
Strombegrenzung. Dabei möchte ich so gut es geht auf fertige IC's 
verzichten und nutzen einen einfach doch recht gebräuchlichen Aufbau.

Die Konstantstromquelle füttert Q4 und die Fehler-OP's "saugen" dann den 
Strom gegen Masse ab. Jetzt bin ich mir nicht so konform die OP's an UB 
zu hängen. Die 30 Volt V1 ist eigentlich ein 
Trafo->Gleichrichter->Glättung. Die 5V V2 ist eine einfache 
Referenzspannungsquelle.

Ich hatte dann die Idee (siehe 2.png) das entkoppeln mit Transistoren 
vorzunehmen. Ich kann aber leider keine sinnvollen Ergebnisse der 
Simulation erkennen, da diese nach einigen Millisekunden Simulation nach 
Spannungspendeln am Ausgang abbricht.

Das Problem zieht sich ja auch durch zum zweiten Fehler-OP für Imax am 
Ausgang (Noch nicht im Schaltplan eingezeichnet).

Kann mir vielleicht jemand die Richtung weisen? Ist meine Idee denn so 
falsch?

Grüße

: Bearbeitet durch User
von hinz (Gast)


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Resteverwertung rechtfertigt nicht den Einsatz ungeeigneter Bauteile.

Es gibt ausreichend Opamps die mit den 30V bestens zurecht kommen, und 
auch die Transistorwahl ist mehr als unglücklich, bei allen 
Transistoren.

von der schreckliche Sven (Gast)


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Denim S. schrieb:
> Ich kann aber leider keine sinnvollen Ergebnisse der
> Simulation erkennen, da diese nach einigen Millisekunden Simulation nach
> Spannungspendeln am Ausgang abbricht.

Da hat die Simulation wohl die Kurzschlüsse in der Schaltung simuliert:
Q3 und Q10 schließen die Betriebsspannung kurz.
Nach einigen Millisekunden ist halt alles vorbei.
Gutes Programm. Noch besser wäre das Programm, wenn es Dir Bescheid 
sagen würde, was passiert ist.

von Denim S. (neosin)


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>Resteverwertung rechtfertigt nicht den Einsatz ungeeigneter Bauteile.

Ja nun in gewisser Weise ja schon. Bis auf dass der BD809 eigentlich ein 
BD243C ist, die BD139 der Stromquelle BC547 etc. Das obige Schemata ist 
eine Prinzipskizze

der schreckliche Sven schrieb:
> Q3 und Q10 schließen die Betriebsspannung kurz.

Aber Q3 wird doch auf einen festen Betrag eingestellt, dass der 
Stromspiegel einen gewissen Strom liefert (10mA), oder habe ich da etwas 
nicht richtig verstanden? Wie kann denn dann Q10 einen Kurzschluss 
machen? Q10 hat ja die Aufgabe das Potential runter zu ziehen.

Grüße

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Hallo,

Q3 wirkt nicht als Konstantstromquelle, wenn der Emitterwiderstand fehlt 
und an der Basis keine feste Spannung vorgegeben wird.
https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/currled.htm

Am Q9 jnd Q10 solltest Du die Verstärkung mittels Widerständen 
vermindern.

MfG

von MaWin (Gast)


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Denim S. schrieb:
> Dabei möchte ich so gut es geht auf fertige IC's verzichten und nutzen
> einen einfach doch recht gebräuchlichen Aufbau.

Dir fehlt es noch heftig an Grundlagen. Deine Verstärkung einer Spannung 
am UBE Knick in einen Strom wird zu heftigen Stabilitätsproblemen 
führen.

Denim S. schrieb:
> Kann mir vielleicht jemand die Richtung weisen?

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9.1

von Denim S. (neosin)


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Vielen Dank für die hilfreichen Tipps und Links!

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