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Forum: HF, Funk und Felder Frequentiertheit von Waldwegen - Welche Sensoren?


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Autor: Torben G. (nudrun)
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Hallo,
mich interessiert die Nutzungsfrequenz von Waldwegen. Um diese zu 
erfassen, möchte ich ein kleines Gerät bauen, das erkennt, ob ein 
größeres Tier oder ein Fahrzeug vorbeikommt. Wegen des Waldes fallen 
PIR- und Radarsensoren wohl raus. Ich habe an einige Ultraschallsensoren 
und einen Magnetfeldmesser gedacht. Kann man das so machen oder gibt es 
eine unauffälligere oder energieeffizientere Alternative? Spontan fielen 
mir nur Lichtschranken ein, aber die sind ja ziemlich störungsanfällig.
Viele Grüße und danke für Eure Hilfe!

Autor: Ei der Daus (Gast)
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Trittmatte

Autor: Torben G. (nudrun)
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Ei der Daus schrieb:
> Trittmatte

Recht kompliziert aufzubauen und bei Wind und Regen ziemlich schnell 
ausgeschaltet, oder?

Autor: Waldkauz (Gast)
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Für die Fahrzeugerkennung ein Mikrofon?

Autor: Johannes S. (jojos)
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Torben G. schrieb:
> Radarsensoren wohl raus

Warum? In Kaufhäusern werden die zB auch dafür genutzt die Käuferströme 
zu messen, von der Decke nach schräg vorne wäre dann von einem höheren 
Ast in Wegrichtung.

Autor: Torben G. (nudrun)
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Johannes S. schrieb:
> Torben G. schrieb:
>> Radarsensoren wohl raus
>
> Warum? In Kaufhäusern werden die zB auch dafür genutzt die Käuferströme
> zu messen, von der Decke nach schräg vorne wäre dann von einem höheren
> Ast in Wegrichtung.

Im Kaufhaus hampeln aber keine Äste und Blätter durchs Bild. Der Wald 
selbst steht eigentlich nie still. Sind die Radarsensoren denn heute gut 
genug dafür?

Autor: Torben G. (nudrun)
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Waldkauz schrieb:
> Für die Fahrzeugerkennung ein Mikrofon?

Ich weiß nicht, ob meine bescheidenen Programmierfähigkeiten dazu 
ausreichen.

Autor: Johannes S. (jojos)
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Torben G. schrieb:
> Im Kaufhaus hampeln aber keine Äste und Blätter durchs Bild.

wie sieht denn dein Waldweg aus? Ich habe da jetzt einen breiteren, 
freien Weg im Kopf. Der Radarsensor braucht schon eine gewisse Fläche 
für die Reflektion und die einfachen Dopplermodule detektieren nur eine 
Geschwindigkeit, darüber kann man auch filtern.

Autor: Tom (Gast)
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Waldkauz schrieb:
> Für die Fahrzeugerkennung ein Mikrofon?
Wie kann man mit einem vom OP geforderten energieffizienten System 
halbwegs zuverlässig das Vorbeifahren eines Fahrzeugs vom Rauschen einer 
Windböe unterscheiden?

Autor: Wolfgang (Gast)
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Torben G. schrieb:
> Spontan fielen mir nur Lichtschranken ein, aber die sind ja ziemlich
> störungsanfällig.

Das kommt auf deine Auswertung an. Auf was für Störungen beziehst du 
dich bei deiner Aussage genau?

Ampeln erkenne Kraftfahrzeuge mit einer Induktionsschleife

Autor: Torben G. (nudrun)
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Johannes S. schrieb:
> Torben G. schrieb:
>> Im Kaufhaus hampeln aber keine Äste und Blätter durchs Bild.
>
> wie sieht denn dein Waldweg aus? Ich habe da jetzt einen breiteren,
> freien Weg im Kopf. Der Radarsensor braucht schon eine gewisse Fläche
> für die Reflektion und die einfachen Dopplermodule detektieren nur eine
> Geschwindigkeit, darüber kann man auch filtern.

Der eine ist selten breiter als ein Meter, ein anderer hat eine größere 
Lichtung, da kann das Breite klappen.

Autor: Torben G. (nudrun)
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Wolfgang schrieb:
> Torben G. schrieb:
>> Spontan fielen mir nur Lichtschranken ein, aber die sind ja ziemlich
>> störungsanfällig.
>
> Das kommt auf deine Auswertung an. Auf was für Störungen beziehst du
> dich bei deiner Aussage genau?

Die Photo* werden doch auch von der Sonne beeinflusst, außerdem ist eine 
sichere Befestigung problematisch. Bei einem Ultraschallsensor macht 
etwas Verschiebung weniger Probleme.

> Ampeln erkenne Kraftfahrzeuge mit einer Induktionsschleife

Das klingt interessant. Hat die einen besonderen Namen, damit man sich 
darüber informieren kann?

Autor: Gerd (Gast)
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Normal nimmt man für sowas einen geschlossenen Schlauch der über den Weg 
geht. Fährt ein Fahrzeig drüber, wird dieser zusammengedrückt und mit 
einem
Drucksensor kannst du das erfassen. Mit zwei Schläuchen hast du dann 
auch die Möglichkeit Fahrtrichtung und Geschwindigkeit zu bestimmen.

Autor: Oberförster (Gast)
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Torben G. schrieb:
> Um diese zu
> erfassen, möchte ich ein kleines Gerät bauen, das erkennt, ob ein
> größeres Tier oder ein Fahrzeug vorbeikommt.

Grössere Tiere (Wild) nutzen Pfade oder Wege eher nicht, sondern
überqueren sie in meist raschem Tempo. Machmal traben hier allen-
falls Ackergäule, um gefällte Bäume aus dem Wald herauszuziehen
(oder auch Reitpferde).

Autor: Oberförster (Gast)
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Torben G. schrieb:
> Der eine ist selten breiter als ein Meter

Das nennt man Pfad oder auch Trampelpfad. Dagegen können
Waldwege oder Forststrassen auch mit Kraftfahrzeugen
befahren werden.

Autor: F. F. (foldi)
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Nehme mal an dein Revier?

Wenn du nicht nur eine quantitative, sondern auch eine qualitative 
Auswertung willst, wieso nimmst du nicht das, was die Jäger sowieso 
schon nehmen - eine Wildkamera.

Autor: Torben G. (nudrun)
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Oberförster schrieb:
> Torben G. schrieb:
>> Der eine ist selten breiter als ein Meter
>
> Das nennt man Pfad oder auch Trampelpfad. Dagegen können
> Waldwege oder Forststrassen auch mit Kraftfahrzeugen
> befahren werden.

Wenn das als WanderWEG ausgeschildert ist, dann ist es für mich ein Weg.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Torben G. schrieb:
> Das klingt interessant. Hat die einen besonderen Namen, damit man sich
> darüber informieren kann?

Induktionsschleife
Ich finde das besonders genug.
https://de.wikipedia.org/wiki/Induktionsschleife

Das wäre allerdings mit einer einmaligen Fräsaktion verbunden.

Autor: Torben G. (nudrun)
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Oberförster schrieb:
> Torben G. schrieb:
>> Um diese zu
>> erfassen, möchte ich ein kleines Gerät bauen, das erkennt, ob ein
>> größeres Tier oder ein Fahrzeug vorbeikommt.
>
> Grössere Tiere (Wild) nutzen Pfade oder Wege eher nicht, sondern
> überqueren sie in meist raschem Tempo. Machmal traben hier allen-
> falls Ackergäule, um gefällte Bäume aus dem Wald herauszuziehen
> (oder auch Reitpferde).
Mit "größeres Tier" wollte ich ausdrücken, dass es mir relativ egal ist, 
ob ein behaartes vierbeiniges oder ein nacktes zweibeiniges Wesen 
vorbeikommt. War zugegebenermaßen etwas missverständlich.

Autor: Torben G. (nudrun)
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Wolfgang schrieb:
> Torben G. schrieb:
>> Das klingt interessant. Hat die einen besonderen Namen, damit man sich
>> darüber informieren kann?
>
> /Induktionsschleife/
> Ich finde das besonders genug.
> https://de.wikipedia.org/wiki/Induktionsschleife
>
> Das wäre allerdings mit einer einmaligen Fräsaktion verbunden.

Den Artikel habe ich auch gefunden, da steht leider nicht so viel zur 
konkreten Dimensionierung, aber das bekomme ich schon noch hin.

Autor: Sebastian S. (amateur)
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Ich würde einen netten und freundlichen Baum oder einen Pfahl um Hilfe 
bitten.
Daran würde ich mehrere horizontal angeordnete Lichtschranken montieren. 
Natürlich so, dass außer im Falle eines Orkans, keine Äste ins "Bild" 
kommen können. Die Auswertung kann dann, anhand der Anzahl an 
gleichzeitig unterbrochenen Lichtschranken, und der Zeit, erfolgen. 
Eventuell kann auch noch die "Reihenfolge" der Unterbrechungen 
berücksichtigt werden.

Arbeiten die Lichtschranken mit kurzen Lichtimpulsen, so sollte der 
Energieumsatz kalkulierbar sein.
Natürlich nicht, wenn eine 30 m breite Schneise als Weg bezeichnet wird.

: Bearbeitet durch User
Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Warum keine Lichtschranken  Bewegungsmelder  Annäheerungsmelder?

Der Clou:
Die Sensoren arbeiten zufallsgesteuert nur impulsweise,
melden ihre Ergebnisse an eine Zentrale.
Durch diese Arbeitsweise findet quasi eine Sigalspreizung statt,
die "Bündelstörungen" eleminieren hilft.
Auslöser von einem Melder werden ignoriert, Auslösung
von meheren hintereinanderliegenden Meldern werden als Objekt gemeldet.

mfg

Autor: Torben G. (nudrun)
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Sebastian S. schrieb:
> Ich würde einen netten und freundlichen Baum oder einen Pfahl um Hilfe
> bitten.
> Daran würde ich mehrere horizontal angeordnete Lichtschranken montieren.
> Natürlich so, dass außer im Falle eines Orkans, keine Äste ins "Bild"
> kommen können. Die Auswertung kann dann, anhand der Anzahl an
> gleichzeitig unterbrochenen Lichtschranken, und der Zeit, erfolgen.
> Eventuell kann auch noch die "Reihenfolge" der Unterbrechungen
> berücksichtigt werden.
>
> Arbeiten die Lichtschranken mit kurzen Lichtimpulsen, so sollte der
> Energieumsatz kalkulierbar sein.
> Natürlich nicht, wenn eine 30 m breite Schneise als Weg bezeichnet wird.

Das Problem sind einerseits die Äste und Blätter, dafür braucht es 
nämlich keinen Orkan, und andererseits, dass man zwei freundliche Bäume 
um Hilfe bitten müsste, die klein ungeahnt beweglich und groß ziemlich 
selten sind.

Autor: D.M. (Gast)
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Ich würde eine Kamera die es fertig beim Chinamann zur Wildbeobachtung 
gibt aufbauen. Vielleicht ein bisschen an den Einstellungen schrauben, 
dass die SD-Karte nicht mit Astbewegungen vollgeschrieben wird.

Auswertung dann manuell oder, wenn du dich da rein arbeiten willst, 
irgendwie mit OpenCV stricken.

Autor: Torben G. (nudrun)
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~Mercedes~ schrieb:
> Warum keine Lichtschranken  Bewegungsmelder  Annäheerungsmelder?
>
> Der Clou:
> Die Sensoren arbeiten zufallsgesteuert nur impulsweise,
> melden ihre Ergebnisse an eine Zentrale.
> Durch diese Arbeitsweise findet quasi eine Sigalspreizung statt,
> die "Bündelstörungen" eleminieren hilft.
> Auslöser von einem Melder werden ignoriert, Auslösung
> von meheren hintereinanderliegenden Meldern werden als Objekt gemeldet.
>
> mfg

Das mit mehreren Sensoren mache ich auf jeden Fall, die Frage ist nur, 
welche Sensoren man nimmt. Ein PIR-Sensor dürfte ziemlich dauergereizt 
sein, und Lichtschranken werden mir zu schnell ausgeschaltet. Aber warum 
zufallsgesteuert?Ich dachte eher an Polling mit Sleep und 
Timerinterrupt, das ganze soll ja effizient sein. Der Prozessor schläft, 
dann sieht er sich einen oder zwei Sensoren an, und wenn die ein 
positives Ergebnis liefern, dann sieht er sich die anderen an, sonst 
schläft er wieder. Was spricht dagegen?

Autor: Torben G. (nudrun)
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D.M. schrieb:
> Ich würde eine Kamera die es fertig beim Chinamann zur Wildbeobachtung
> gibt aufbauen. Vielleicht ein bisschen an den Einstellungen schrauben,
> dass die SD-Karte nicht mit Astbewegungen vollgeschrieben wird.
>
> Auswertung dann manuell oder, wenn du dich da rein arbeiten willst,
> irgendwie mit OpenCV stricken.

Gibt das nicht Datenschutzprobleme? Mir geht es vor allem um nackte, 
zweibeinige Tiere.

Autor: nfet (Gast)
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Eventuell ist eine extrem niedrig auflösende Infrarot Kamera eine Idee 
(10x10 Pixel oder sowas). Da gibt es wohl keine Datenschutz Probleme. 
Habe dazu mal ein Paper gelesen, war aber Indoor.

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Es geht, wenn die Aktivierung der Lichtschranken absolut zufällig 
erfolgt.
Und wenn diese in meheren Reihen überlappend angeordnet werden.
Außerdem gibts ja auch noch Annäherungsschalter.
Und, wenn der Wald dir gehört, umzäune ihn mit nem Schonungszaun.
Dieser wird mit Körperschallsensoren überwacht. Hinter dem Zaun ist
in 20 - 50 Meter Abstand ein Draht gespannt, der auch 
körperschallsensorig
überwacht wird.
Nun kommt der Zufall ins Spiel...

Wer das Prinzip nicht kennt, löst aus, wenn noch Wärmesensoren
dazwischen eingebunden sind.

Was willst Du machen? Einen Nachrichtenbunker abschirmen? ;-P


mfg

Autor: Karl (Gast)
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Torben G. schrieb:
> dass man zwei freundliche Bäume
> um Hilfe bitten müsste, die klein ungeahnt beweglich und groß ziemlich
> selten sind.

Bäume im Wald sind selten? Komischer Wald.

Dafür nimmt man Reflexlichtschranken. Sender und Empfänger sitzen 
übereinander an einem Baum, ein Katzenauge am Baum gegenüber. Da das 
Katzenauge dahin zurückreflektiert, wo das Licht herkommt, ist eine hohe 
Toleranz bei Ausrichtung, Schwankungen, Wind vorhanden.

Das Licht wird natürlich moduliert und ist IR, um nicht durch 
Sonnenlicht gestört zu werden.

Jungs, das funktioniert seit dem letzten Jahrhundert so...

Autor: Torben G. (nudrun)
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~Mercedes~ schrieb:
> Es geht, wenn die Aktivierung der Lichtschranken absolut zufällig
> erfolgt.
> Und wenn diese in meheren Reihen überlappend angeordnet werden.
> Außerdem gibts ja auch noch Annäherungsschalter.
> Und, wenn der Wald dir gehört, umzäune ihn mit nem Schonungszaun.
> Dieser wird mit Körperschallsensoren überwacht. Hinter dem Zaun ist
> in 20 - 50 Meter Abstand ein Draht gespannt, der auch
> körperschallsensorig
> überwacht wird.
> Nun kommt der Zufall ins Spiel...
>
> Wer das Prinzip nicht kennt, löst aus, wenn noch Wärmesensoren
> dazwischen eingebunden sind.
>
> Was willst Du machen? Einen Nachrichtenbunker abschirmen? ;-P
>
>
> mfg

Noch einmal: Warum Zufall? Was macht es für einen Unterschied, ob die 
Abfrage periodisch oder zufällig erfolgt? Ich habe bei der MCU an einen 
größeren AtTiny oder kleineren AtMega, vielleicht auch an einen PIC12 
oder PIC14, betrieben auf 32kHz, gedacht, nicht an einen ARM mit 
dutzenden Mb Speicher, Kryptokern und FPU. Wenn ich eine 
Zufallszahlenfunktion implementiere, hätte ich gerne einen großen 
Mehrwert.
Ich möchte das machen, was in der Überschrift steht, und das bitte 
unauffällig.

Autor: Torben G. (nudrun)
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Karl schrieb:
> Torben G. schrieb:
>> dass man zwei freundliche Bäume
>> um Hilfe bitten müsste, die klein ungeahnt beweglich und groß ziemlich
>> selten sind.
>
> Dafür nimmt man Reflexlichtschranken. Sender und Empfänger sitzen
> übereinander an einem Baum, ein Katzenauge am Baum gegenüber. Da das
> Katzenauge dahin zurückreflektiert, wo das Licht herkommt, ist eine hohe
> Toleranz bei Ausrichtung, Schwankungen, Wind vorhanden.

Bei Lichtschranken stört mich einfach die hohe Sensibilität, aber ich 
werde mir das mal anschauen. Welche Vorteile bietet denn die 
Lichtschranke gegenüber einem China-Ultraschallsensor?

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Torben meinte:

> Noch einmal: Warum Zufall? Was macht es für einen Unterschied, ob die
> Abfrage periodisch oder zufällig erfolgt?

Weil man den Zufall nur mit seinesgleichen, also dem Zufall
bekämpfen kann.

Wie ich oben schon sagte, erfolgt durch die Zufallsansteuerung
Deiner Sensoren eine Signalspreizung der Symbole, nämlich Deiner 
Sensoren.
So werden periodiche Signale, also ausglöst durch Objekte,
vom "Rauschen" der Zufallberührungen durch Äste u.sw. besser 
unterschieden.
Es werden durch Zufall zum Beispiel nie 3 hintereinanderliegende
Sensoren erregt, durch ein Objekt aber schon.
Wenn die 1 Linie mehrfach auslöst und die dahinterliegenden nicht,
spielt einer mit Dir oder ein Ast schlägt an. Wenn die 1 Linie an 
meheren Stellen auslöst, aber die dahinterliegenden nicht, ist keiner 
bei Dir
eingedrungen.

Zur Signalspreizung gibt es Grundlagenlitheratur der Signalverarbeitung, 
die werden und wurden in der Spreizmodulation in millitärischen 
Funktechnik oder in millitärischen Alarmsystemen (etwa bei der NVA zur 
Objektsicherung) ausgenutzt.

Wie willst Du eigendlich Deine Sensoren stromversorgen?
Wie willst Du sie an die Zentrale anbinden?

mfg

Autor: Karl (Gast)
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Torben G. schrieb:
> Bei Lichtschranken stört mich einfach die hohe Sensibilität

Was auch immer Du jetzt damit meinst?

Torben G. schrieb:
> Welche Vorteile bietet denn die
> Lichtschranke gegenüber einem China-Ultraschallsensor?

Schon allein, dass Du die Lichtschranke komplett wasserdicht kapseln 
kannst. Ok, man könnte US Sensoren aus dem Automobilbereich nehmen.

Wie sicher bist Du denn, dass nicht Deine zu detektierenden Wildtiere 
den US hören und ihr Verhalten dadurch ändern?

Autor: Torben G. (nudrun)
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Karl schrieb:
> Torben G. schrieb:
>> Bei Lichtschranken stört mich einfach die hohe Sensibilität
>
> Was auch immer Du jetzt damit meinst?
Eine Lichtschranke löst immer aus, wenn ein Objekt hindurchgeht, und 
gibt nur einen Logikwert zurück. Ein Ultraschallsensor hingegen liefert 
Daten, mit denen man einschätzen kann, was ausgelöst hat.
> Torben G. schrieb:
>> Welche Vorteile bietet denn die
>> Lichtschranke gegenüber einem China-Ultraschallsensor?
>
> Schon allein, dass Du die Lichtschranke komplett wasserdicht kapseln
> kannst. Ok, man könnte US Sensoren aus dem Automobilbereich nehmen.
Das ist allerdings ein Vorteil.
> Wie sicher bist Du denn, dass nicht Deine zu detektierenden Wildtiere
> den US hören und ihr Verhalten dadurch ändern?
Mal abgesehen davon, dass die interessantesten Tiere nackt und 
zweibeinig sind - ziemlich. Der Ton dauerte bei 32kHz ca. 93μs und 
erklingt höchstens alle 8ms. Ich glaube nicht, dass dieser Ton nicht im 
allgemeinen Hintergrundrauschen untergeht..

Autor: Torben G. (nudrun)
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~Mercedes~ schrieb:
> Torben meinte:
>
>> Noch einmal: Warum Zufall? Was macht es für einen Unterschied, ob die
>> Abfrage periodisch oder zufällig erfolgt?
>
> Zur Signalspreizung gibt es Grundlagenlitheratur der Signalverarbeitung,
> die werden und wurden in der Spreizmodulation in millitärischen
> Funktechnik oder in millitärischen Alarmsystemen (etwa bei der NVA zur
> Objektsicherung) ausgenutzt.
Ich werde es mir mal anschauen. Ganz verstanden habe ich den Sinn zwar 
nicht, aber es wird schon etwas dran sein
> Wie willst Du eigendlich Deine Sensoren stromversorgen?
Ich dachte an einen guten Akku mit Transistor, damit die nicht dauerhaft 
laufen.
> Wie willst Du sie an die Zentrale anbinden?
Ich gehe von Kupferdraht aus...
Oder meinst du, wie ich an die Daten komme? Ich würde sagen manuell, 
alles andere wäre absolut unverhältnismäßig. Ich kann ja alle 14 Tage 
zur Wartung vorbeikommen. Damit meine Daten aussagekräftig sind, sollte 
die Beobachtung schon zwei Monate andauern, das macht fünf Besuche.

Autor: rbx (Gast)
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Vibrationsmessungen: so ein Karnickel im x-ten Stock weiß i.d.R recht 
genau, wer gerade (weit) unten im Block die große Haustür aufmacht.

Bienen haben z.T. sehr praktische statische Aufladung um noch mehr 
"Stoff" zu sammeln.
http://www.bcp.fu-berlin.de/biologie/arbeitsgruppen/neurobiologie/ag_menzel/umweltspaeher/grundlagen/index.html

Akustisch ginge auch ganz gut, und ist vermutlich am sparsamsten 
hinzubekommen. Strategie: miese Samplerate und miese Komprimierrate und 
für die "Mustererkennung" bzw. Kontrastverstärkung u.a. vorhandene 
Programme finden.
(das "Mikro" selber bauen, z.B. stethoskopartiges in den Boden horchen, 
mit u.a. dem Vorteil, langen Schlauch benutzen können)

Autor: Udo K. (udok)
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Stell doch einfach einen Studenten hin, der eine Strichliste macht?

Autor: Wolfgang (Gast)
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Torben G. schrieb:
> Ein PIR-Sensor dürfte ziemlich dauergereizt sein ...

Hast du da soviel mäßig isolierte, gleichwarme Tiere rumlaufen, dass 
sich immer eins durch den Sensorbereich bewegt, oder warum meinst du 
das?
Diese Viecher wolltest du doch detektieren oder habe ich da was falsch 
verstanden?

Autor: Baum (Gast)
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Wolfgang schrieb:
> Diese Viecher wolltest du doch detektieren oder habe ich da was falsch
> verstanden?

Vierbeiner lösen auch PIR sensoren aus. Ich glaub es läuft auf eine 
eindeutige erkennung von zweibeinigen und fahrzeugen hinaus.

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Thorben meinte:

> Ich gehe von Kupferdraht aus...
> Oder meinst du, wie ich an die Daten komme? Ich würde sagen manuell,
> alles andere wäre absolut unverhältnismäßig. Ich kann ja alle 14 Tage
> zur Wartung vorbeikommen. Damit meine Daten aussagekräftig sind, sollte
> die Beobachtung schon zwei Monate andauern, das macht fünf Besuche.

Professionell wurde sowas mit Körperschallsensoren gemacht,
die über Draht / Kabel verbunden und damit mit Strom versorgt
werden und ihre Daten übertragen.
Das geht im 2 Draht oder 4 Draht Betrieb, als 2 Adern für Daten,
2 Adern für Speisung oder auch 2 Draht, also 2 Adern für Speisung /
Daten zusammen.
Die Körperschallsensoren sind entweder in mehere Reihen direkt
in den Boden eigepflügt oder an metallischen Zäunen / Drähten befestigt.

Sie reagieren auf Bodenschall / Körperschall und werden zufällig 
angesteuert.
Das erfolgt von der Zentrale aus, in dem sie über ein Protokoll
adressiert werden und zurückmelden ob sie Tritte oder Berührung des 
Zaunes aufnehmen oder nicht. Wenn einer was aufnimmt, kann er direkt 
adressiert werden, um festzustellen, ob 2 oder 4 Beiner. ;-P

Das größte Problem heut dürfte sein solche Sensoren zu fertigen
als Amateur. In der DDR gab es ne Massenproduktion für die Grenze, die
NVA und Stasi.

mfg

Autor: Lügendetektor (Gast)
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~Mercedes~ schrieb:

> Das größte Problem heut dürfte sein solche Sensoren zu fertigen
> als Amateur. In der DDR gab es ne Massenproduktion für die Grenze, die
> NVA und Stasi.
>

Interessant...
Du hast doch sicher irgendeinen Nachweis für diese Behauptung, oder?

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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@Lügendektor meinte:

> Interessant...
> Du hast doch sicher irgendeinen Nachweis für diese Behauptung, oder?

Für welche Behauptung?  ;-O

;--P

mfg

Autor: Lügendetektor (Gast)
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~Mercedes~ schrieb:

> Für welche Behauptung?  ;-O

Für diese:

>> In der DDR gab es ne Massenproduktion für die Grenze, die
>> NVA und Stasi.

Warum meinst Du, Dich mit Dummstellen aus der Affäre ziehen zu können? 
Gib einfach zu, daß Du Dir diese Lüge aus den Fingern gesogen hast. Man 
könnte sonst vermuten, daß das nicht die Einzige war, die von Dir hier 
abgesondert wurde.

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
Datum:

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Och!!!  ;-)

@Lügendetektor meinte:

> Gib einfach zu, daß Du Dir diese Lüge aus den Fingern gesogen hast.
Als Lügendetektor - Prüferin ist dies meine Aufgabe. Heutzutage nennt 
man
das Verfahren "social engeneerinmg". ;-P
Ein CE - Zeichen kann nämlich jeder auf einen LD draufkleben. ;-)))
Ich würde aber gern wissen, ob Du meine Vorlage erwiedern kannst, siehe 
unten.

> Man könnte sonst vermuten, daß das nicht die Einzige war, die von
> Dir hier abgesondert wurde.
Huch, immer auf die Kleinen! ;-o
Typisch Lügendetektor. ;-P

Ich glaub aber, da kann ich Dir helfen, wenigstens teilweise.
Wenn Du dich bis kommenden Woche gedulden kannst, suche ich mal nen 
Reperatursatz für so einen Körperschallsensor heraus und mache dann 
Fotos.
Da ist dann natürlich nicht alles dabei, aber ich glaub den eigentlichen
Sensor und die Analog - Triggerplatine von dem System hab ich noch, 
diese Teile waren offenbar Verschleißteile.

Gib mir bitte etwas Zeit, ich muß am Wochenende arbeiten und die Teile 
sind
über 30 Jahre alt und liegen daher in der Halle ganz hinten :-(.

OK?

PS: Dieses Board hier ist Spitze!

mfg

Autor: Torben G. (nudrun)
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Lügendetektor schrieb:
> ~Mercedes~ schrieb:
>
>> Das größte Problem heut dürfte sein solche Sensoren zu fertigen
>> als Amateur. In der DDR gab es ne Massenproduktion für die Grenze, die
>> NVA und Stasi.
>>
>
> Interessant...
> Du hast doch sicher irgendeinen Nachweis für diese Behauptung, oder?

Um die Wogen mal zu glätten: An wichtigen Gebäuden und teilweise auch an 
der innerdeutschen Grenze gab es durchaus Signalzäune, und an der 
Demarkationslinie wurden Seismometer erprobt, die Wikipedia zu den 
Körperschallsensoren zählt. Beides dürfte für meine Zwecke aber ziemlich 
unbrauchbar sein, weil Signalzäune auffällig und Seismometer bei dieser 
Anwendung ziemlich kompliziert auszuwerten sein dürften - ich habe 
schließlich keinen kilometerbreiten Bereich, in dem sich außer mir 
niemand aufzuhalten hat!

Autor: Schreiber (Gast)
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Radar?
Die erfassten Objekte können damit nicht nur geortet (Position, 
Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung), sondern auch klassifiziert 
werden.

Hier mal ein beispiel aus den frühen 70er-Jahren: 
Youtube-Video "AN/TPS-25 GROUND SURVEILLANCE RADAR, THE"
Mit etwas Hirnschmalz und einem Computer könnte man das sicher 
vollständig automatisieren.

Oder man maut eine viel kleinere Version auf Basis eines handelsüblichen 
Radarsensors, wie er normalerweise für Bewegungsmelder verwendet wird.

Autor: Schreiber (Gast)
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Autor: Lauscher (Gast)
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> An wichtigen Gebäuden und teilweise auch an
> der innerdeutschen Grenze gab es durchaus Signalzäune, und an der
> Demarkationslinie wurden Seismometer erprobt, die Wikipedia zu den
> Körperschallsensoren zählt

Die Amis nutzen während des kalten Krieges ebenfalls Seismometer
zu Spionagezwecken, um in Dunkeldeutschland Erkenntnisse zu gewinnen.

Die Geräte waren neben Strassen verbuddelt und lieferten Daten
über Bewegungen von militärischen Fahrzeugen, die dann als kurze
Bursts an niedrigumlaufende Satelliten gesendet wurden.

Autor: Torben G. (nudrun)
Datum:

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Schreiber schrieb:
> Radar?
> Mit etwas Hirnschmalz und einem Computer könnte man das sicher
> vollständig automatisieren.

Computer klingt nach ganz viel Strom. Außerdem bin ich kein guter 
Programmierer.

> Oder man maut eine viel kleinere Version auf Basis eines handelsüblichen
> Radarsensors, wie er normalerweise für Bewegungsmelder verwendet wird.

Kann man dann auch klassifizieren und dazu eine MCU verwenden?

Autor: Boris O. (bohnsorg) Benutzerseite
Datum:

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Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Torben G. schrieb:
> Hallo,
> mich interessiert die Nutzungsfrequenz von Waldwegen.

Verkehrszähleinrichtungen mit Induktionsschleife oder Kontaktschläuchen 
hat jeder bessere Strassenwirtschafthof. Auch die feinen Schläuche für 
Radfahrer. Ansonsten kann man Verkehrszählgeräte mieten - fix und fertig 
im Pelicase oder Alukoffer.
Auf einem Waldweg kann man problemlos Schlauchkontakte nageln.
Wenn Asfalt, kann man die mit einen Streifen draufkleben (nein kein 
Tesa)
Fussgänger, Wild und Vieh erfasst du damit eher nicht, es sei denn der 
Elch steht auf dem Schlauch ;-)

Oder halt Start-Ziel Erfassung für den sportlichen Wettkampf. Wenn du 
den Elch dann noch den ID chip ums Knie bindest, kannst du seine 
Rundenzeiten erfassen ;-)

>  Um diese zu
> erfassen, möchte ich ein kleines Gerät bauen,
Alternativ kannst du einen Fahrradcomputer nehmen, der macht auch nix 
anderes als die Anzahl der Kontakte zu zählen.

Soetwas ist wie gesagt handelsüblich. Inkl. Batterie, nach Bedarf 
Fernauslese, etc in sehr robuster Stand-alone Technik, die sowohl 
Nagerangriffe überlebt, untertauchen kann etc.

Ein GPS Tracker sollte auch drin sein, ansonsten stehen da 2 wenn du zum 
Einsammeln wiederkommst.

> das erkennt, ob ein
> größeres Tier oder ein Fahrzeug vorbeikommt.
Tiere haben keine Räder und sind nicht ferromagnetisch.

> Wegen des Waldes fallen
> PIR- und Radarsensoren wohl raus.
Sach bloss.

> Ich habe an einige Ultraschallsensoren
fällt flach. siehe PIR oder Radar.

> und einen Magnetfeldmesser gedacht.
Induktionsschleife ist für KFZ nett, aber mühsam gegenüber einem 
Schlauchkontakt. Alu- und Plastefahrradfahrer werden nicht erfasst.
Eher was für den dauerhaft stationären Gebrauch (Ampelanlage).

> Kann man das so machen oder gibt es
> eine unauffälligere oder energieeffizientere Alternative?
Wieso unauffällig?
Induktionsschleifen kann man prima einrillen.

> Spontan fielen
> mir nur Lichtschranken ein,
Einweglichtschranke geht auch, wenn du selber Pfosten setzt oder steife 
Bäume hasst. Fallende Blätter, Schneeflocken, Regen zählt dann u. U. 
mit.


Das ist ja nix neues:
So macht es die Konkurrenz: https://www.datacollect.com/de/

Autor: Rubber Duck (Gast)
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Sebastian L. schrieb:

> Tiere haben keine Räder und sind nicht ferromagnetisch.

Naja, es gibt dafür extra Rädertierchen

https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4dertierchen

Falls die nicht greifbar sind, kann man auch Vierbeiner ausrüsten:

https://ixquick-proxy.com/do/spg/show_picture.pl?l=deutsch&rais=1&oiu=https%3A%2F%2Fi.ebayimg.com%2Fimages%2Fg%2FrZYAAOSwa81aFsFY%2Fs-l300.jpg&sp=c6e3b48f5950972983bd6a001403b1b9

Autor: Karl (Gast)
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Rubber Duck schrieb:
> Falls die nicht greifbar sind, kann man auch Vierbeiner ausrüsten:

Gibts auch aus dem 3D-Drucker: 
Youtube-Video "Luisa - two-legged dog enjoying running with her wheelchair"

Sebastian L. schrieb:
> Fallende Blätter, Schneeflocken, Regen zählt dann u. U.
> mit.

Das bekommt man doch gut durch Durchgangszeiten, einen größeren 
Erfassungsbereich (Strahlaufweitung) oder Mehrfachabfrage (2 aus 3) weg.

Das größe Problem mit Lichtschranken hast Du bei Bodennebel oder 
Waldbrand. Aber irgendwas is ja immer... ;-)

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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@Thorben,
So richtig sicher wirds erst, wenn man mehere Sensorarten
einbaut.

Aber
Gehört das Gelände dir?
Wenn dies nicht der Fall ist, wird es schwer, die
Technik längere Zeit vor Verottung und Vandalismus zu schützen
und mit Strom zu versorgen.
Wenn ja  ist einbuddeln angesagt, wenns professionell gehen soll.

Beispiel:
Graben buddeln, an einer Seite für den Sensor "Gully" ausmauern,
Draht im Graben spannen, Graben schließen.
Dann hast Du nen längeren, empfindlichen Detektor, den keiner sieht.

Auch hängt es davon ab, ob man etwa seinen Rinderoffenstall
gegen Kuhklau sichern will, oder wirklich jede Bewegeung zu
detektieren ist.
Beim Rinderoffenstall etwa reichen jeweils zwei Induktionsschleifen
in den Zufahrtswegen, um einen Wald abzusichern müßtest Du schon
PIR Sensoren oder Körperschallsensoren einsetzen.
Das setzt aber einen Signalzaun und verbuddelte Körperschallgeber
voraus.

Das größte Prob sind aber dann die Fehlalarme, die man nur
mit List und Tücke eindämmen kann (siehe weiter oben)

Wie groß ist das Gelände eigendlich?

mfg

PS an Alle:
Mit welchem Windows - Programm kann man zu große Fotos
forumsgerecht kleiner rechnen, ohne ne Ausbildung in
Bildbearbeitung machen zu müssen?

Autor: Kolja L. (kolja82)
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~Mercedes~ schrieb:
> Mit welchem Windows - Programm kann man zu große Fotos
> forumsgerecht kleiner rechnen, ohne ne Ausbildung in Bildbearbeitung
> machen zu müssen?

Irfanview

Autor: Karl (Gast)
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~Mercedes~ schrieb:
> Mit welchem Windows - Programm kann man zu große Fotos
> forumsgerecht kleiner rechnen, ohne ne Ausbildung in
> Bildbearbeitung machen zu müssen?

FastStone Image Viewer

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Uff!!!  ;--P

Auf Antrag eines gewissen Lügendetektors habe
ich nun die Fotos für den Körperschallsensor ins
Board gestellt.

Den Nachrüstsätzen liegt sogar ein Beipackzettel
bei, der leider als Blaupause sehr ausgeblichen ist.
Deshalb habe ich die Datei original gelassen,
alle anderen Bilder sind Dank Irfanview
boardüblich verkleinert.

mfg

Autor: Karl B. (gustav)
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~Mercedes~ schrieb:
> Den Nachrüstsätzen liegt sogar ein Beipackzettel
> bei, der leider als Blaupause sehr ausgeblichen ist.
> Deshalb habe ich die Datei original gelassen,

Hi,
geht doch.


Habe aber eine Frage zum Anti-Feuchtigkeits-Lack, der auf der Platine im 
Bild 5 verwendet wurde. Ist die Spezialmischung bekannt?

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
Autor: Lügendetektor (Gast)
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~Mercedes~ schrieb:
> Uff!!!  ;--P
>
> Auf Antrag eines gewissen Lügendetektors habe
> ich nun die Fotos für den Körperschallsensor ins
> Board gestellt.
>
> Den Nachrüstsätzen liegt sogar ein Beipackzettel
> bei, der leider als Blaupause sehr ausgeblichen ist.
> Deshalb habe ich die Datei original gelassen,
> alle anderen Bilder sind Dank Irfanview
> boardüblich verkleinert.
>
> mfg

Ja, das sind Körperschallaufnehmer. Ganz normale Körperschallaufnehmer, 
wie sie z.B. an Textilmaschinen-Getrieben verbaut wurden. Hersteller: 
VEB Fernmeldegerätewerk Berlin. Die kennt jeder, der z.B. mit Maschinen 
von "Textima" als Monteur zu tun hatte. Das beweist natürlich NICHT, daß 
Deine Behauptung:
>> In der DDR gab es ne Massenproduktion für die Grenze, die
>> NVA und Stasi.

richtig ist.

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
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Der Lügendetektor meinte:

> Ja, das sind Körperschallaufnehmer. Ganz normale Körperschallaufnehmer,
> wie sie z.B. an Textilmaschinen-Getrieben verbaut wurden. Hersteller:
> VEB Fernmeldegerätewerk Berlin. Die kennt jeder, der z.B. mit Maschinen
> von "Textima" als Monteur zu tun hatte. Das beweist natürlich NICHT, daß
> Deine Behauptung:
>> In der DDR gab es ne Massenproduktion für die Grenze, die
>> NVA und Stasi.

> richtig ist.

Recht hast DU, deshalb haben wir ja Dich.
Aber es ist ja allgemein bekannt, das ein Küchenmesser
nicht zum Morden hergestellt wurde und ein Diplomatenpaß
alleine noch keinen Diplomaten ausmacht. ;-P

Kameras und Körperschallsensoren mitten im Wald haben
aber sogar auch heut wenig mit Textilmaschinen zu tun,
entschuldigung. ;-D

mfg

Autor: Philipp G. (geiserp01)
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Karl B. schrieb:
> Habe aber eine Frage zum Anti-Feuchtigkeits-Lack, der auf der Platine im
> Bild 5 verwendet wurde. Ist die Spezialmischung bekannt?

Kontakt Chemie 40.

Autor: Karl B. (gustav)
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Philipp G. schrieb:
> Karl B. schrieb:
>> Habe aber eine Frage zum Anti-Feuchtigkeits-Lack, der auf der Platine im
>> Bild 5 verwendet wurde. Ist die Spezialmischung bekannt?
>
> Kontakt Chemie 40.

Danke für Info!. (Schmieröl)

ciao
gustav

Autor: ~Mercedes~ (Gast)
Datum:

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@Lügendetektor:

Wenn dich außer den Sensoren das angewendete
Verfahren immer noch interessiert, solltest Du
das Buch "Insel der Roboter" lesen.

Der Autor, Karl Heinz Tuschel, im Normalleben
Gefechtsfeldelektroniker der NVA und  im Nebenberuf
SciFi Autor, deutet das Verfahren dort grob an.

Herr Tuschel war in der DDR soetwas wie Herr Michalewski
(Autor Mark Brandis) im Westen, ein erstklassiger,
der Realität verdammt nahekommender SciFi - Autor.

Siehe zu Herr Tuschel auch
https://blog.hnf.de/sozialistische-automaten/

mfg

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