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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Mp3 Player Waschmaschinenfest


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Autor: Gaßtgeber (Gast)
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Habe meinen Trekstor cebrax in die Waschmaschine gesteckt, mit der 
Batterie drin. Nun war er nicht mehr willig zu funktionieren. Hab ihn 
schön getrocknet und mit Kontaktspray gebadet aber nix. Aufgeschraubt 
und die Kontakte der ICs mit ner Nadel von den Metallsalzen freigekratzt 
und einer war durchkorrodiert, also ne Litze zerfleddert und ein 
Haardrähtchen mit der Lupe drangelötet. Jetzt geht er wieder. Hab die 
betroffenen Kontakte des Prozessors und des Speicherchips mit Epoxidharz 
bestrichen. Jetzt die Frage, warum können die Hersteller nicht einfach 
ihre Boards in Harz baden bevor sie verkauft werden? Dann wären sie vor 
Korrosion und Feuchtigketi geschützt. Würde nicht viel Aufwand bedeuten, 
nur ein Arbeitsschritt mehr. Sehr viel robustere Elektronik wäre die 
Folge.

Autor: Mark S. (voltwide)
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Die Antwort lautet: Ein guter Gaul springt nicht höher als er unbedingt 
muß.
Erst wenn irgendwelche Marketing Fuzzis auf die Idee verfallen, den 
waschmaschinenfesten MP3-Player mit bis zu 30m Tauchtiefe zu bewerben, 
wird man diesen Zusatzaufwand auch bezahlen wollen.

: Bearbeitet durch User
Autor: werists (Gast)
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Gaßtgeber schrieb:
> Dann wären sie vor Korrosion und Feuchtigketi geschützt.

Und vor einfachen Reparaturversuchen, was wieder andere Beschwerden nach 
sich ziehen würde.

Ebenso spricht dagegen:
1. Recycling würde durch zusätzliche Materialien erschwert
2. Zusätzlichen Produktionsschritt (inkl. allem was dazu gehört)
3. Unnötiger Ressourcenverbrauch für einige Wenige die Elektronik in 
Waschmaschinen stecken.

Deine Idee doch nicht so toll

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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werists schrieb:
> Gaßtgeber schrieb:
>> Dann wären sie vor Korrosion und Feuchtigketi geschützt.
>
> Und vor einfachen Reparaturversuchen, was wieder andere Beschwerden nach
> sich ziehen würde.
>
> Ebenso spricht dagegen:
> 1. Recycling würde durch zusätzliche Materialien erschwert
> 2. Zusätzlichen Produktionsschritt (inkl. allem was dazu gehört)
> 3. Unnötiger Ressourcenverbrauch für einige Wenige die Elektronik in
> Waschmaschinen stecken.


Das soll einfach möglichst schnell kaputt gehen.

wenn ein Kunde im entspr. Segment das wünscht und bezahlt,
bekommt der solche Behandlungen auch.
von tropensicherem Lack bis vollständig rüttelsicherem Verguss
ist alles machbar.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Bei Harz müsste man zudem sehr auf den Kopfhöhrer- und USB-anschlüsse 
achten.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Bis auf genau einen USB-Stick, den ich dafür gleich mehrfach im Laufe 
einiger Jahre durch meine Waschmaschine gejagt habe (der passt halt so 
gut in die Uhrentasche meiner Jeans) habe ich noch nicht das Problem 
gehabt, Elektronik in meine Waschmaschine zu stopfen.

Der USB-Stick funktioniert erstaunlicherweise immer noch (ein 
4-GB-Modell von Sandisk), aber -- nein, natürlich verwende ich den nicht 
für wirklich wichtige Dinge. Wer weiß schon, wie der von innen aussieht 
...

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Wenn kein Strom anliegt, überleben es viele Geräte erstaunlich gut.

Autor: Andre R. (ltisystem)
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https://www.amazon.de/MP3-Player-wasserdicht-wasserfester-Musikplayer-Schwimmbrille/dp/B0071437DA

Gibts ja auch für die, die es wollen. Allerdings ist ein dichtes Gehäuse 
praktischer als die Elektronik einzugießen (aus den oben genannten 
gründen + man kann die gleiche Elektronik für nen dichten und nen 
undichten Player verwenden).

Allerdings ist Epoxy auch voll günstig und da du Ahnung hast und dir 
vllt nur jede paar Jahre nen MP3-Player kaufst, kannste dir ja deinen 
auch selber eingießen :)

Autor: Gaßtgeber (Gast)
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Sehr gute Punkte die hier angeführt wurden. Jetzt ist mir klar, dass das 
nicht unbedingt sein müsste, aber unbedingt verkehrt wäre es auch nicht. 
Wenn ich schon weiß, dass mein Mp3 Player Schweiß und Regen etc. 
aushalten muss, dann behandel ich zuerst die Kontaktstellen regelmäßig 
mit Kontaktspray und streiche dann den Rest mit Epoxy ein und achte 
darauf dass keine Kontaktstellen davon penetriert werden und somit 
unbrauchbar werden. Das Epoxy fließt in die kleinsten Kapillaren. 
Gemeint sind Druckschalter, Kopfhörerausgang und Anschlüsse.

Nur wenn Batteriestrom anliegt, dann zersetzen sich die Kontaktstellen 
und es bilden sich leitende Brücken aus Metallsalzen, (weißes Zeug), das 
sorgt für die Funktionsstörungen. Besonders an den Bauteilen mit den 
vielen Beinen dran, die eng beieinander liegen.

Autor: Leibmusikalartist (Gast)
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>>Jetzt geht er wieder.

Nun kann er auch diese Musik vernünftig klingend abspielen:

Youtube-Video "Händel  Wassermusik Suite no 2 Allegro: Alla hornpipe"

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