Solarpanel Problem

#5440135
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Moin,

Ich habe zwei Solarpanels, wenn ich die ausgangsspannung Messe mit einem 
Multimeter Messe ich nur 3,5V anstatt den angegebenen 38v, obwohl die 
Sonne auf das Panel voll drauf knallt.

Wie kommt das? Mache ich etwas falsch? Habe mein Multimeter einfach an 
den Ausgang des Panels genäht und auf DC gestellt und die Spannung 
gemessen.

Bilder im Anhang bitte beachten.

Vielen Dank schon einmal für eure Antworten

Mit freundlichen Grüßen
Gast #5440145
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Philip _. schrieb:
> Ich habe zwei Solarpanels, wenn ich die ausgangsspannung Messe mit einem
> Multimeter Messe ich nur 3,5V anstatt den angegebenen 38v, obwohl die
> Sonne auf das Panel voll drauf knallt.

Wie sollen aus dem Panel 38V rauskommen. So wie das aussieht, sind das 6 
Module, von denen jedes gut 0,5V liefert.
Woher hast du die Angabe "38V"?

Typbezeichnung vom Panel?
Datenblatt?
#5440228
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Wolfgang schrieb:

> Nein, das ist von einem anderen Modul (s.o.)

Hier einmal neue Bilder Daten stammen vom Panel sogar die Nummer vorn 
auf dem Panel stimmt damit überein. Beim 2. Panel genau das selbe
Mit freundlichen Grüßen
Gast #5440256
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Hallo

da hat wohl die hochmotivierte und hervorragend bezahlte Fachkraft die 
falschen Aufkleber in die Hände gedrückt bekommen oder in "Aufkleber 
aufbring Maschine" eingelegt.
Richtig so - wer Menschen, ob in diesen Fall jetzt wirklich zutreffend 
ist mir natürlich nicht bekannt aber eigentlich Prinzipiell auch total 
Egal, mittels stundenlanger stupider "Affenarbeit" (sorry ist aber so) 
bei absolut lächerlicher Bezahlung und nur nahezu keinerlei sozialer 
Absicherung ausbeutet darf auch nicht mehr erwarten.

Raddel
Gast #5440276
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Philip _. schrieb:
> Hier einmal neue Bilder Daten stammen vom Panel sogar die Nummer vorn
> auf dem Panel stimmt damit überein. Beim 2. Panel genau das selbe

Dann ist verwaltungsmäßig doch alles in Ordnung, nur die Panele sind 
falsch. Mit der Modulbestückung - egal wie man sie verschaltet - 
bekommt man nie und nimmer eine Leerlaufspannung von 38V hin.

Die Halbleiterphysik lässt sich nicht betrügen.

Selbst wenn du einen (optimistischen) Wirkungsgrad von 20% ansetzt, 
brauchst du für die angegebenen 240Wp eine netto Modulfläche von 1,2m²
Haben das deine Panele - also ...
#5440288
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Wann und Wo hast du das gekauft?
Wie heißt der Verkäufer?

Das Produckt entspricht nicht der Beschreibung.
14 Tage Rückgabe ohne Gründe.
2 Jahre Garantie, klarer Garantiefall .
Das ist Gesetzlich geregelt.

Die meisten Firmen haben bessere Pläne als Pleite zu gehen. Pleite heißt 
kein Geld und das heißt kein Verdienst.
#5440308
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Rainer W. schrieb:
> Wann und Wo hast du das gekauft?
> Wie heißt der Verkäufer?
>
> Das Produckt entspricht nicht der Beschreibung.
> 14 Tage Rückgabe ohne Gründe.
> 2 Jahre Garantie, klarer Garantiefall .
> Das ist Gesetzlich geregelt.
>
> Die meisten Firmen haben bessere Pläne als Pleite zu gehen. Pleite heißt
> kein Geld und das heißt kein Verdienst.


Ist als Entlohnung für einen Kumpel von mir gewesen vor 2 Jahren hat er 
diese wohl von seinem alten Chef erhalten. Mein Kumpel kam auf mich zu 
und meinte das ich ihm eine Inselanlage bauen soll. Aber so wie es 
aussieht passt hier alles vorn und hinten nicht. Er versucht den 
damaligen Chef zu kontaktieren.


Also eine led bekommt man zum leuchten mit dem Teil? das wars dann aber 
auch schon
Gast #5440356
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Philip _. schrieb:
> Also eine led bekommt man zum leuchten mit dem Teil? das wars dann aber
> auch schon

Aber eine fette LED!

Der Größe nach und im Vergleich mit meinem 20W-Modul könnten die Teile 
25 bis 30W liefern. Also bei 3.4V etwa 8A Strom. Miß mal den 
Kurzschlusstrom im 10A Bereich Deines Multimeters.

Mit 50W läßt sich in einer Inselanlage für Camping oder Gartenlaube 
schon was anfangen. Blöd ist halt, dass Du die 6 bis 7V der zwei Module 
auf sinnvolle 12V hochsetzen musst, und bei 8A ist das unschön.

Wenn der Kumpel 4 von den Teilen hätte...
#5440369
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>>Hast du einen Lastwiederstand parallel zu den Messspitzen eingesetzt?

>Sowas gibt's doch nicht.  Und auserdem - wozu?

Da kommt man sich echt verarscht vor.

Zum Beispiel fließt durch einen unbelasteten Gleichrichter kein Strom. 
Der Messwiederstand des Messgerätes ist zu groß dafür.

Ein Halbleiter hat einen festen Spannungsabfall. Da muss erst mal  ein 
nennenswerter Strom fließen.
Gast #5440373
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Philip _. schrieb:
> Ich habe zwei Solarpanels, wenn ich die ausgangsspannung Messe mit einem
> Multimeter Messe ich nur 3,5V anstatt den angegebenen 38v, obwohl die
> Sonne auf das Panel voll drauf knallt.

Beschreibung "aba m6-60 black"

Art und Anzahl der Zellen
60 mono Kristalline Solarzellen, 156 mm x 156 mm

Abmessungen (L x B x H) 1628 x 998 x 40 mm
Gewicht  19,5 kg

oderso
#5440390
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Rainer W. schrieb:
> Zum Beispiel fließt durch einen unbelasteten Gleichrichter kein Strom.
> Der Messwiederstand des Messgerätes ist zu groß dafür.
>


Ein hochohmiges Messgerät braucht auch sehr wenig Strom, die Spannung 
misst es trotzdem.

> Ein Halbleiter hat einen festen Spannungsabfall. Da muss erst mal  ein
> nennenswerter Strom fließen

Wo hast du den Blödsinn her? Ein Halbleiter hat eine Kennlinie. Bei 
niedrigem Strom ist auch der Spannungsabfall kleiner.
#5440456
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Karl schrieb:
> Aber eine fette LED!
>
> Der Größe nach und im Vergleich mit meinem 20W-Modul könnten die Teile
> 25 bis 30W liefern. Also bei 3.4V etwa 8A Strom. Miß mal den
> Kurzschlusstrom im 10A Bereich Deines Multimeters.


also ich habe grad mal den Strom beim Panel gemessen ganze sage und 
schreibe 60mA kommen da maximal raus als kurzschlussstrom. und mit 
lastwiderstand kommen auch nur 50mA dabei rum. das teil ist für wirklich 
garnichts zu gebrauchen.


vielen dank nochmal an alle für eure hilfreichen antworten hat mich echt 
weiter gebracht.

resultat: das Panel bringt praktisch garnichts.
keine ahnung was die firma da fabriziert hat, kein wunder das die pleite 
gegangen sind


mfg
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5440468
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Klar, man muss nehmen was das Teil hergibt.

Aber lt. Bildern steht die Sonne so kurz
vor Sonennuntergang (oder Aufgang) grade eben über dem Horizont.

was macht das Teil mittags bei echt freiem Himmel,
ohne Schleierwolken, was es heute ja kaum noch gibt.

oszi40 schrieb:
> Wenn ich die Suchmaschine nur mit der Firma auf dem Etikett füttere,
> finde ich einige Pressemeldungen mit dem Wort Insolvenz.

wenn die von dieser Firma direkt gekauft wurde - Pech.

Aber sollte das Modul den Umweg z.B. über
den Ort Pförring genommen haben, würde mich das nicht wundern.
Von dort kommen irgendwie immer Macken.
seien es technische Macken oder Verwaltungsmacken.
#5440493
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● J-A V. schrieb:

> Aber lt. Bildern steht die Sonne so kurz
> vor Sonennuntergang (oder Aufgang) grade eben über dem Horizont.
> was macht das Teil mittags bei echt freiem Himmel,
> ohne Schleierwolken, was es heute ja kaum noch gibt.

habe es jetzt unter allen bedingungen getestet maximal 3,6V sind 
möglich, egal ob abendsonne, mittagssonne oder 300w led strahler, das 
würde ja auch den 0,6V pro zelle entsprechen. einfach keine daten passen 
zu dem Panel.
#5440502
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Jobst Quis (joquis) :


>Rainer W. schrieb:
>> Zum Beispiel fließt durch einen unbelasteten Gleichrichter kein Strom.
>> Der Messwiederstand des Messgerätes ist zu groß dafür.


>Ein hochohmiges Messgerät braucht auch sehr wenig Strom, die Spannung
>misst es trotzdem.

So eine Messung schließt die Schaltung ein.
In Testsituationen funktioniert das nicht immer.
Das kenne ich aus der Schule.
Ich habe das an einer Großen Stecktafel gemessen und gesehen.
Der Lehrer wies auf einen Lastwiderstand.


>> Ein Halbleiter hat einen festen Spannungsabfall. Da muss erst mal  ein
>> nennenswerter Strom fließen

>Wo hast du den Blödsinn her? Ein Halbleiter hat eine Kennlinie. Bei
>niedrigem Strom ist auch der Spannungsabfall kleiner.

Dann guck dir so eine Kennlinie doch nochmal an.
Ein Halbleiter hat einen unvermeidbaren Spannungsabfall. Der Halbleiter 
benötigt    diese Arbeitsspannung. Dafür braucht es einen geschlossenen 
Stromkreis in dem ein Strom fließen kann der größer als der Mindeststrom 
ist.
Gast #5440506
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Rainer W. schrieb:
> Achso. moment.
> Hast du einen Lastwiderstand parallel zu den Messspitzen eingesetzt?
> Das muss mindestens sein.

Und dann?
Guck mal in die Ausgangskennlinie einer Solarzelle.

Wenn das reine Panele (ohne irgendwelche interne Elektronik) sind, und 
darum handelt es sich lt. Datenblatt, braucht man bestimmt keinen 
Lastwiderstand, um die Leerlaufspannung (37,82V lt. Datenblatt) 
nachzumessen.

Leerlaufspannung heißt "Spannung ohne Belastung".
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5440522
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wenn die Erkenntnis reift dass die Teile garnichts bringen...

einfach mal schauen wie weit man das Zeug zerlegen kann.
Was ist überhaupt alles in der Anschlussbox drin, mal reingeschaut?

mit einer Solarzelle aus einem Gartenlämpchen
kriegt man ja schon einen PC-Lüfter auf so 150UPM,
wenn man den anschubst :)

da muss irgendwas fritte sein.
#5440539
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Wolfgang (Gast)


>Rainer W. schrieb:
>> Achso. moment.
>> Hast du einen Lastwiderstand parallel zu den Messspitzen eingesetzt?
>> Das muss mindestens sein.

>Und dann?
>Guck mal in die Ausgangskennlinie einer Solarzelle.

>Wenn das reine Panele (ohne irgendwelche interne Elektronik) sind, und
>darum handelt es sich lt. Datenblatt, braucht man bestimmt keinen
>Lastwiderstand, um die Leerlaufspannung (37,82V lt. Datenblatt)
>nachzumessen.

>Leerlaufspannung heißt "Spannung ohne Belastung".



Ja das ist sogar explizit als "open circuit voltage" angegeben.
Das ist dann ev. das was die da so schreiben.
Es könnte für diesen Typ noch Änderungen gegeben haben die nicht richtig 
in die Beschriftung gelangt sind. Diese Zellen können auch etwas anders 
sein als andere.
Besser die Messung anpassen so das ein parr mA fließen.
Also quasi von einer unbekannten Schaltung ausgehen weil das einfach 
ist.

Dann diese Spannung (ob groß oder klein) zugrunde legen.
Und dann mal die Leistung Prüfen.
#5440611
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>so kommt es mir aufjedfall vor, da die wirklich nur 3,6V und 60mA
>machen, das ist ja wirklich mal garnichts und zu nicht zu gebrauchen

3,6V und 60mA. Das kann man nicht ignorieren.
(das mit den 60mA hatte ich übrigens nicht gelesen).

J-A VdH :

>wenn die Erkenntnis reift dass die Teile garnichts bringen...

>einfach mal schauen wie weit man das Zeug zerlegen kann.
>Was ist überhaupt alles in der Anschlussbox drin, mal reingeschaut?

>mit einer Solarzelle aus einem Gartenlämpchen
>kriegt man ja schon einen PC-Lüfter auf so 150UPM,
>wenn man den anschubst :)

>da muss irgendwas fritte sein.
Gast #5440872
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Philip _. schrieb:
> so kommt es mir aufjedfall vor, da die wirklich nur 3,6V und 60mA
> machen, das ist ja wirklich mal garnichts und zu nicht zu gebrauchen

Naja, ich wüsste da eine Anwendung. Aber das dafür nötige Modul wäre 
gerade so groß wie eine Handfläche.

Bist Du sicher, dass Du den Kurzschlusstrom richtig gemessen hast? Also 
nicht die Module kurzschließen und den Strom parallel messen. Der Strom 
muss schon durch das Multimeter fließen... Ich mein ja nur.

Rainer W. schrieb:
> Dafür braucht es einen geschlossenen
> Stromkreis in dem ein Strom fließen kann der größer als der Mindeststrom
> ist.

Geh bitte wieder in die Schule.
#5440880
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Philip _. schrieb:
> habe es jetzt unter allen bedingungen getestet maximal 3,6V sind
> möglich, egal ob abendsonne, mittagssonne oder 300w led strahler, das
> würde ja auch den 0,6V pro zelle entsprechen. einfach keine daten passen
> zu dem Panel

Die Leerlaufspannung ändert sich auch kaum mit der Beleuchtung und mehr 
als 3,6V sind bei 6 Zellen auch nicht zu erwarten.

Aber der Strom ändert sich enorm mit der Beleuchtung, die offene Frage 
ist immer noch, auf welche Beleuchtung sich die gemessenen 60mA 
beziehen. Und wieviel Strom sie bei voller Sonne liefert.
Gast #5441675
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Philip _. schrieb:
> Das Teil wird einfach ein Messe Vorführungs Stück
> sein, das kann einfach nichts

Auch ein Messe Vorführungs Stück könnte Leistung entsprechend der 
verbauten Zellfläche abgeben. Entweder ist (mindestens) eine der 
Einzelzellen defekt oder mit der Verschaltung stimmt etwas nicht.
Gast #5716226
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zusammenfassung, module testen:

ACHTUNG ich rede nur von einzel-modulen. fertige anlagen können für 
laien lebensgefährlich sein!

1. leerlaufspannung prüfen mit spannungsmesser. typisch 17 volt bei 
einem 12V-modul ohne last.

2. kurzschluss-strom messen. im sommer bei perfektem wetter und 
perfekter ausrichtung zur sonne etwa (leistung/nennspannung), aber bei 
trübem wetter viel weniger. aus zb. 1,5 A bei 20Watt-Modul werden 
schonmal 10 mA..

3. die anschluß kontakte können stark korrodiert sein, ggf vorsichtig 
reinigen.

4. gute module sind billig, ca. 1 E pro Watt. ich konnte mit insgesamt 
ca 150 watt (auf dem balkon, nicht optimal ausgerichtet) im sommer ein 
notebook, radio und etwas beleuchtung betreiben, aber bei schlechtem 
wetter kann solar monatelang nutzlos sein. wenn man dort in schlechten 
zeiten keinen strom-anschluss hat, braucht man doppelt soviele module 
wie man geschätzt hat, große teure solar-akkus, und etwas erfahrung.

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