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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik OPV an Schaltnetzteil von PC?


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Autor: Janos P. (janoslon421)
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Hallo,
ich würde gern in einem PC-Gehäuse eine Schaltung mit einem OPV 
unterbringen,
und wollte mich mal erkundigen ob ich die Versorgungsspannung (single 
supply)
vom Netzteil des PCs beziehen kann, oder ob die zu unsauber ist.
Wenn zu unsauber: wie löst man das Problem möglichst einfach ohne viel 
Rechnungen anzustellen zwecks Dimensionierung einer Siebung?
Der OPV soll wie gesagt single supply versorgt werden, und soll als 
nichtinvertierender Verstärker ein Analogsignal verstärken, niedrige 
Verstärkung, will heißen <10.

Hoffe ich habe alles wichtige angegeben, und auf schnelle Antworten!

Autor: MaWin (Gast)
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Sicher geht das, die Frage ist, WIE gering die aus der 
Versorgungsspannung durchschlagenden Störungen sein dürfen (meist durch 
Ströme auf GND hervorgerufen) und wie gut due PSRR des OpAmp bei der 
Frequenz ist.

Autor: Janos P. (janoslon421)
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MaWin schrieb:
> WIE gering die aus der
> Versorgungsspannung durchschlagenden Störungen sein dürfen (meist durch
> Ströme auf GND hervorgerufen)

Kann ich leider selber noch nicht sagen, da  ich noch über der Schaltung 
brüte; sobald fertig gebrütet könnte ich das aber eh nicht einschätzen 
(keine Erfahrung mit OpAmps), also muss die Frage erst mal hinten 
anstehen.

MaWin schrieb:
> und wie gut due PSRR des OpAmp bei der
> Frequenz ist.

Ging es jetzt um die Frequenz des Rippels auf der Versorgungsspannung, 
oder um die an den Eingängen? An den Eingängen läge eine recht konstante 
und, ich nenn's mal, "Frequenzunkritische" Spannung an.
Das Stichwort PSRR ist gut, sowas hatte ich gesucht, wusste nur nicht 
wie es heißt. Dann durchforste ich erst mal die Datenblätter der noch in 
der Grabbelkiste befindlichen OpAmps nach den PSRR Werten und melde mich 
dann zurück.

Autor: Minimalist (Gast)
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Du kannst evtl die -5 V Rail benutzen, die wird idR. mittels 7905 aus 
den -12V gemacht. Die ist eigentlich Recht sauber, weil linear geregelt.

Autor: Janos P. (janoslon421)
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Obwohl ich schon mit dem Gedanken spiele einen Linearregler in die 
Stromversorgung einzusetzen, oder spräche da was gegen?

Autor: Olaf (Gast)
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> sobald fertig gebrütet könnte ich das aber eh nicht einschätzen

Sag doch einfach was du machen willst, seufz.

> Obwohl ich schon mit dem Gedanken spiele einen Linearregler in die
> Stromversorgung einzusetzen, oder spräche da was gegen?

Je nachdem was du machen willst kann das notwendig, hinreichend, 
ueberfluessig oder ein Teil deines Filterkonzepts sein.

Olaf

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Janos P. schrieb:
> Ging es jetzt um die Frequenz des Rippels auf der Versorgungsspannung,

Ja.

Die liegt bei Schaltnetzteilen um 100kHz und wird von Linearreglern und 
OpAmps schlechter gedämpft als von LC Filtern.

Ausnahme Spannungsregler wie MCP1801.

Autor: Janos P. (janoslon421)
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Olaf schrieb:
> Sag doch einfach was du machen willst, seufz.

Du hast es so gewollt.

Autor: Janos P. (janoslon421)
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Michael B. schrieb:
> Die liegt bei Schaltnetzteilen um 100kHz und wird von Linearreglern und
> OpAmps schlechter gedämpft als von LC Filtern.

 Dann muss ich mich da wohl reinlesen.
Edit zum vorigen Post bzw. dem Schaltplan im Anhang:
Der Ausgang vom Spannungsfolger braucht noch eine Spannungsbegrenzung 
bis 1,0V, da durch einstellen der Potis die Ausgangsspannung zu hoch 
werden könnte, sollte dann einfach abgeschnitten werden. Dazu wäre ich 
für Lösungsvorschläge dankbar.
Dass das Ganze total unsinnig ist und sicher schwingt und nicht tut wozu 
ich es mal gedacht hatte (Temperatur zu PWM) kann ich mir selber denken, 
Ihr könnt Euch also diesbezügliche Kommentare Sparen ^^
Für Tipps wie ich das Ganze auf die bescheuerte Art und Weise 
vorrantreiben kann, wie ich es angefangen habe, wäre ich sehr dankbar!
(btw kann man den subtrahierer überhaupt an den Eingängen so beschalten? 
Könnte mir vorstellen der Spannungsteiler am invertierenden eingang ist 
zu hochohmig und sollte auch besser ein OPV Ausgang sein[Kann ich 
wenigstens n Quad-OpAmp verbauen xD]?)

: Bearbeitet durch User
Autor: are? (Gast)
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Janos P. schrieb:
> Temperatur zu PWM

Temperatur wovon, PWM wofür?

Autor: Janos P. (janoslon421)
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are? schrieb:
> Temperatur wovon, PWM wofür?

Temperatur von einem Kühlkörper, PWM für einen Lüfter zum Kühlen dieses 
Kühlkörpers. Ist momentan etwa so dimensioniert dass bei 20°C 5% duty 
cycle sind, bei 40°C 100% duty cycle. Wird das linke Poti verstellt 
setzt er erst später ein, das rechte ist für einen mindest-duty-cycle 
und muss sicher gegen was niederohmigeres ersetzt werden?
Habe die Potis noch nicht dimensioniert, ging erst mal ums Prinzip, der 
Linke Spannungsteiler passt schon so und müsste auf gängige Werte 
umgeplant werden, den unteren Widerstand würde ich auf einen 
Festwiderstand und das Poti aufteilen in etwa.
Muss ich dann alles noch mal durchrechnen, gibt's inzwischen Ideen um 
die 1V Ausgangsspannung zu begrenzen?

: Bearbeitet durch User

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