Forum: Offtopic Tesla Model 3 soll profitabel sein


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von X. Y. (Firma: Valhalla Express) (herzog_rasputin)


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https://www.golem.de/news/tesla-ingenieure-zerlegen-das-model-3-und-halten-es-fuer-profitabel-1806-134703.html

Weiß dazu jemand mehr? Den Originalartikel auf Wirtschaftswoche kann ich 
leider nicht sehen (Premium).

Sieht für mich zwar nach einem shill aus, aber interessant ist es.

von Gustl B. (-gb-)


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von Alex G. (dragongamer)


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Es lag schon länger nicht am Auto selbst - Musk's Ingineure und 
Finanzexperten bzw. BWLer sind ja sicherlich nicht doof.
Sie denken aber sehr gross was sehr schwer aufzubauende Fabriken zur 
Folge hatte/hat.

Das wird aber noch was. Mit ziemlicher Sicherheit.

von X. Y. (Firma: Valhalla Express) (herzog_rasputin)


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@Gustl Danke für den Link. Leider steht da aber auch nicht viel mehr 
drin.

@Alex "Finanzexperten" bzw. BWLer danke, darüber musste ich schmunzeln. 
Und es gab noch nie Fälle bei denen diese "Experten" gescheitert sind?

von Le X. (lex_91)


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X. Y. schrieb:
> @Alex "Finanzexperten" bzw. BWLer danke, darüber musste ich schmunzeln.
> Und es gab noch nie Fälle bei denen diese "Experten" gescheitert sind?

Vermutlich sind genannte Berufsgruppen nicht öfter oder weniger oft 
gescheitert als z.B. Ingenieure oder Techniker.

von X. Y. (Firma: Valhalla Express) (herzog_rasputin)


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@Le Was ich auch nicht behauptet habe.

Mir ging es um die Unfehlbarkeit der Tesla "Finanzexperten".

von Alex G. (dragongamer)


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Naja, unfehlbarkeit ist eines, dass man etwas von vornherein 
unwirtschaftlich plant ist was anderes und letzteres passiert eher 
nicht.

von Falk B. (falk)


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@Alex Ge (dragongamer)

>Naja, unfehlbarkeit ist eines, dass man etwas von vornherein
>unwirtschaftlich plant ist was anderes und letzteres passiert eher
>nicht.

Träumer. ;-)

Nur weil einer was plant, heißt das noch lange nicht, daß die Planung in 
der Realität auch so umsetzbar ist. Fehlplanung ist die Regel, nicht die 
Ausnahme. Nicht nur bei Flughäfen.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Auch bei Autobahnmautsystemen. Das haben auch BWLer geplant und kein Ing 
hatte den Mut, zu sagen dass der Zeitplan nicht eingehalten werden kann. 
Zwei Jahre später kamen die dann langsam in die Pötte...

von Axel L. (axel_5)


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Was ich am Interessantesten finde:

"Ein weiteres Ergebnis der Analysen: Tesla hat bei knappen 
Batterierohstoffen einen Durchbruch erzielt. Tesla ist es offensichtlich 
gelungen, den Anteil des notorisch knappen Metalls Kobalt in den 
Batterien seines neuen Model 3 erheblich zu verringern. Das geht aus 
Labor-Analysen hervor, die der WirtschaftsWoche exklusiv vorliegen. 
Kobalt wird in der Kathode von Lithium-Ionen-Zellen gebraucht; es gilt 
dort bisher als unersetzlich. Die globalen Kobaltvorkommen liegen zu 
über 60 Prozent in der von Bürgerkriegen gebeutelten Demokratischen 
Republik Kongo, wo das Kobalt zum Teil durch Kinderarbeit gefördert und 
zur Finanzierung von Warlords verwendet wird.

Auf dem Weltmarkt hat sich der Kobalt-Preis zuletzt binnen 18 Monaten 
verdreifacht. Durch die Flut neuer E-Modelle zahlreicher Autokonzerne, 
die ab 2020 auf den Markt kommen sollen, wird sich die Nachfrage nach 
dem knappen Metall erneut vervielfachen. Einzelne Konzerne wie VW hatten 
zuletzt versucht, direkt Lieferverträge mit Minenbetreibern 
abzuschließen, allerdings ohne Erfolg."

Das mit den Akkus habe ich hier ja schon geschrieben, aber dass das 
jetzt schon so deutlich zu Tage tritt, hätte ich nicht erwartet.

Gruss
Axel

von Matthias L. (limbachnet)


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Lothar M. schrieb:
> Das haben auch BWLer geplant und kein Ing
> hatte den Mut, zu sagen dass der Zeitplan nicht eingehalten werden kann.

Ach, den Mut wird schon wer gehabt haben. Aber das war dann der pöhse 
Bedenkenträger, der dem hoffnungsfroh voranstrebenden Projekt nicht 
positiv gegenübersteht; dem muss man ja nicht zuhören, den muss man 
stattdessen wieder in die Spur bringen...

von Axel L. (axel_5)


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Lothar M. schrieb:
> Auch bei Autobahnmautsystemen. Das haben auch BWLer geplant und kein Ing
> hatte den Mut, zu sagen dass der Zeitplan nicht eingehalten werden kann.
> Zwei Jahre später kamen die dann langsam in die Pötte...

Und ?

Wenn man damals die Wahrheit gesagt hätte, hätte das wer anders gemacht 
oder es wäre gar nicht gemacht worden.

So haben die beteiligten Firmen sich Jahrelang eine goldene Nase 
verdient.

Gruss
Axel

von Michael B. (alter_mann)


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Axel L. schrieb:
> So haben die beteiligten Firmen sich Jahrelang eine goldene Nase
> verdient.

Falsch! So haben wir alle über unsere Steuern den Firmen eine goldene 
Nase bezahlen dürfen, angeregt von "unseren" Abgeordneten im Parlament .

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Axel L. schrieb:
> Wenn man damals die Wahrheit gesagt hätte, hätte das wer anders gemacht
> oder es wäre gar nicht gemacht worden.
Mal sehen, ob man in ein paar Jahren über die Planungen von Tesla 
ähnlich spricht...

von Icke ®. (49636b65)


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Axel L. schrieb:
> Das mit den Akkus habe ich hier ja schon geschrieben, aber dass das
> jetzt schon so deutlich zu Tage tritt, hätte ich nicht erwartet.

Ja, und da stehen wir gerade erst am Anfang der E-Mobilität. Kobalt und 
Lithium sind das neue Gold. Wenn die Leute wirklich ernsthaft anfangen, 
Elektroautos zu kaufen, wird der Preis ins Unermeßliche steigen und auch 
abseits der Automotive akkubetriebene Produkte mitreißen.

von Cyblord -. (Gast)


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Icke ®. schrieb:
> wird der Preis ins Unermeßliche steigen

Wird er nicht, er wird etwas steigen und dann kommen bisher 
unerschlossene Vorkommen in die Gewinnzone zum Erschließen.

von Alex G. (dragongamer)


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Richtig und auf den Endpreis wird sich das auch nicht auswirken. Vor ein 
paar monaten habe ich mal ausgerechnet wieviel das Lithium in einem Akku 
kostet. Es sind kaum 150$ denn weniger als 3% des Akkugewichts ist 
Lithium!
Bislang ist immernoch die Zellenfertigung, der allergrösste 
Kostenfaktor.

von Falk B. (falk)


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@ Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) 
Benutzerseite

>> wird der Preis ins Unermeßliche steigen

>Wird er nicht, er wird etwas steigen und dann kommen bisher
>unerschlossene Vorkommen in die Gewinnzone zum Erschließen.

Oder man wird auf ein anderes Material umschwenken, weil der Kosten und 
damit Forschungsdruck bzw. Anreiz hoch genug ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium

"Durch diesen verbesserten Prozess stieg die Ausbeute bei der 
Aluminiumgewinnung, und in der Folge fiel der Preis des Aluminiums, der 
zuvor höher denn jener von Gold gewesen, innerhalb von zehn Jahren auf 
ein Zehntel."

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Matthias L. schrieb:
> Ach, den Mut wird schon wer gehabt haben. Aber das war dann der pöhse
> Bedenkenträger, der dem hoffnungsfroh voranstrebenden Projekt nicht
> positiv gegenübersteht; dem muss man ja nicht zuhören, den muss man
> stattdessen wieder in die Spur bringen.

So etwas soll gelegentlich in hierarchisch organisierten Systemen 
passieren.

Lothar M. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Wenn man damals die Wahrheit gesagt hätte, hätte das wer anders gemacht
>> oder es wäre gar nicht gemacht worden.
> Mal sehen, ob man in ein paar Jahren über die Planungen von Tesla
> ähnlich spricht...

Eher nicht, entweder wischen sich ein paar Leute den schweiß von der 
Stirn während andere den Erfolg feiern. Oder sie zeigen mit dem Finger 
auf den der die Wahrheit sagt.

Aber egal wie auch immer, Darwin gewinnt.

Es gibt immer ein Optimum zwischen Spezialisierung und Generalisierung
dieses zu finden ist der Weg zum Erfolg.

Wer zwischen den Polen zu pendeln versteht und es vermag Krisen früher 
als andere zu erkennen und darauf zu reagieren ist jenen voraus die nur 
beharren oder streben.

Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Alex G. schrieb:

> Es sind kaum 150$ denn weniger als 3% des Akkugewichts ist
> Lithium!

Der Anteil am Akkugewicht lässt aber kaum einen seriösen Rückschluss auf 
die Kostenverteilung zwischen den Rohstoffen zu.

> Bislang ist immernoch die Zellenfertigung, der allergrösste
> Kostenfaktor.

Das mag imho schon eher stimmen.

Namaste

von Alex G. (dragongamer)


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Keinen Rückschluss auf die Resourcenverteilung untereinander aber da man 
weiss dass der Akku 4000$ und mehr kostet, kann man sagen dass eben 
dieser Rohstoff nicht so sehr ins Gewicht fällt.

von (prx) A. K. (prx)


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Abradolf L. schrieb:
> Wird er nicht, er wird etwas steigen und dann kommen bisher
> unerschlossene Vorkommen in die Gewinnzone zum Erschließen.

Überdies werden möglicherweise auch andere Techniken zum Einsatz kommen, 
ohne Cobalt. Derzeit haben wohl die Zellen auf Basis von Cobalt die Nase 
vorne, was mobilen Einsatz angeht. Das muss nicht ewig so bleiben. In 
anderen Bereichen werden auch andere Zelltypen verwendet, beispielsweise 
Lithium-Eisenphosphat für stationäre Akkus.

: Bearbeitet durch User
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Alex G. schrieb:
> Keinen Rückschluss auf die Resourcenverteilung untereinander aber da man
> weiss dass der Akku 4000$ und mehr kostet, kann man sagen dass eben
> dieser Rohstoff nicht so sehr ins Gewicht fällt.

Was der Akku am ende "Kostet" hängt nun am wenigsten von dessen 
Produktionskosten ab, sondern hauptsächlich von der Nachfrage.

Die tatsächlichen Produktionskosten für solche strategisch wichtigen 
Komponenten dürften die bestgehütesten Betriebsgeheimnisse sein welche 
ein Marktführer wie Tesla sicher nicht offen legte.

Namaste

von Icke ®. (49636b65)


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Abradolf L. schrieb:
> Wird er nicht, er wird etwas steigen und dann kommen bisher
> unerschlossene Vorkommen in die Gewinnzone zum Erschließen.

Wird auch bitter nötig sein, wenn die Verbreitung von E-Autos irgendwann 
nennenswerte Anteile erreicht. Bisher sind sie noch immer ein 
Nischenprodukt, sodaß die Nachfrage überschaubar bleibt. 2017 lag der 
anteil bei den Neuzulassungen in D bei 0,73%.

https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Neuzulassungen/n_jahresbilanz.html

Jetzt stelle man sich vor, nur ein Viertel der Neuzulassungen wären 
E-Autos. Dann wäre die Nachfrage schon rund 35x so hoch wie jetzt.


Falk B. schrieb:
> Oder man wird auf ein anderes Material umschwenken, weil der Kosten und
> damit Forschungsdruck bzw. Anreiz hoch genug ist.
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminium
>
> "Durch diesen verbesserten Prozess stieg die Ausbeute bei der
> Aluminiumgewinnung, und in der Folge fiel der Preis des Aluminiums, der
> zuvor höher denn jener von Gold gewesen, innerhalb von zehn Jahren auf
> ein Zehntel."

Du meinst, es wird ähnliche Technologiesprünge geben wie Mitte des 19. 
Jahrhunderts?

von Cyblord -. (Gast)


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Icke ®. schrieb:
> Du meinst, es wird ähnliche Technologiesprünge geben wie Mitte des 19.
> Jahrhunderts?

Sicher, warum sollte das nicht so sein? Man muss ja nicht mal bis ins 
19. Jhd zurückgehen für bahnbrechende Technologiesprünge.

von (prx) A. K. (prx)


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"In einem Förderprogramm für Elektrobusse wird Lithium-Eisen-Phosphat 
(LFP) bevorzugt. Diese Technologie wird von BYD schwerpunktmäßig 
angeboten, von ausländischen Firmen dagegen nicht. 2016 verkaufte BYD 
11.000 Elektrobusse im Land."

https://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Maerkte/suche,t=china-investiert-in-lithiumionenakkuproduktion,did=1748948.html

BYD ist der weltweit grösste Akkuproduzent und bei Elektrofahrzeugen auf 
dem chinesischen Markt vorne. Der nicht eben klein ist.

Dass es gerade Busse und Nutzfahrzeuge sind, in denen LiFePO4 Akkus 
zuerst mobil eingesetzt werden, nimmt nicht Wunder. Bei denen ist die 
Energiedichte nicht ganz so entscheidend wie bei Kleinwagen, dafür 
kommen die Vorteile besser zum Tragen.

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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@Icke ®. (49636b65)

>> "Durch diesen verbesserten Prozess stieg die Ausbeute bei der
>> Aluminiumgewinnung, und in der Folge fiel der Preis des Aluminiums, der
>> zuvor höher denn jener von Gold gewesen, innerhalb von zehn Jahren auf
>> ein Zehntel."

>Du meinst, es wird ähnliche Technologiesprünge geben wie Mitte des 19.
>Jahrhunderts?

Naja, im Moment sehe ich das eher nicht, denn es wird ja nicht erst seit 
gestern auf breiter Front an Akkus geforscht. Auch Kobalt ist als 
Material nicht neu. Ich wollte dennoch damit zeigen, daß Cobalt trotz 
deutlicher Nachfrage nicht zum neuen Gold wird.

von Falk B. (falk)


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@ A. K. (prx)

>angeboten, von ausländischen Firmen dagegen nicht. 2016 verkaufte BYD
>11.000 Elektrobusse im Land."

>https://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Maerk...

Hmm, gibt es davon auch belastbare Praxisberichte zum Thema praktische 
Nutzung und Ökonomie? Denn die Dinger sind nicht ganz billig und die 
Reichweite im Verhälnis zum Diesel eher karg.

von (prx) A. K. (prx)


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Falk B. schrieb:
> Hmm, gibt es davon auch belastbare Praxisberichte zum Thema praktische
> Nutzung und Ökonomie?

Möglicherweise. Aber da könnte es ein Problem geben. Heute Elektroniker 
und Informatiker sind es ja gewohnt, Englisch zu lesen. Künftige 
KFZ-Techniker werden als lingua franca möglicherweise Chinesisch 
beherrschen müssen.

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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@A. K. (prx)

>> Hmm, gibt es davon auch belastbare Praxisberichte zum Thema praktische
>> Nutzung und Ökonomie?

>Möglicherweise. Aber da könnte es ein Problem geben. Heute Elektroniker
>und Informatiker sind es ja gewohnt, Englisch zu lesen. Künftige
>KFZ-Techniker werden als lingua franca möglicherweise Chinesisch
>beherrschen müssen.

Möglicherweise werden die Chinesen aber auch deutlich mehr in Englisch 
veröffentlichen (müssen), denn der Rest der Welt tut und muss das auch. 
Und Chinesisch ist mit seinem komplexen Schriftsystem nicht nur für die 
Chinesen ein Problem. Und das vereinfachte Chinesisch soll angeblich das 
Problem nicht wirklich lösen.

von (prx) A. K. (prx)


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Solange chinesische Busse nur auf dem eigenen Markt auftauchen (lies: 
die Hersteller anderswo noch keine Chancen sehen), ist kaum anzunehmen, 
dass die von dir gesuchten Abhandlungen in Fremdsprache erscheinen.

Gemeint war: Lerne chinesisch und such selber. ;-)

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5441859 wurde vom Autor gelöscht.
von Falk B. (falk)


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@ A. K. (prx)

>Gemeint war: Lerne chinesisch und such selber. ;-)

Super. Darauf wäre ich ohne dieses Forum nie gekommen. Naja . . .

von Falk B. (falk)


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https://www.youtube.com/watch?v=aQQE8V9NBXw&feature=youtu.be#t=13m50s

Hier geht es zwar nicht um Autos, aber um Tesla und Solarenergie. Teurer 
Spaß. Oder nur grüne Absolution?

von Axel L. (axel_5)


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Alex G. schrieb:
> Richtig und auf den Endpreis wird sich das auch nicht auswirken. Vor ein
> paar monaten habe ich mal ausgerechnet wieviel das Lithium in einem Akku
> kostet. Es sind kaum 150$ denn weniger als 3% des Akkugewichts ist
> Lithium!
> Bislang ist immernoch die Zellenfertigung, der allergrösste
> Kostenfaktor.

Wenn der Artikel stimmt, ist der Preis gar nicht das Problem.

Tesla hat anscheinend eine Lösung gefunden, mit erheblich weniger Kobalt 
auszukommen, während VW es noch nicht mal geschafft hat, den Nachschub 
zu sichern.

Wir hatten hier vor kurzem die Diskussion über die Zukunft der deutschen 
Autoindustrie, wo jemand schrieb, dass die das im Zweifel schon recht 
schnell aufholen werden. An solchen Beispielen sieht man, dass das so 
einfach nicht ist.

Die Claims werden anscheinend derzeit ohne die deutschen Hersteller 
abgesteckt.

Gruss
Axel

von (prx) A. K. (prx)


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von Falk B. (falk)


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@ Axel L. (axel_5)

>Tesla hat anscheinend eine Lösung gefunden, mit erheblich weniger Kobalt
>auszukommen, während VW es noch nicht mal geschafft hat, den Nachschub
>zu sichern.

Tesla hat gar keine Batterielösung gefunden, denn bis zum Bau der 
Gigafactory haben die ihre Akkus von den Japanern (Panasonic) bezogen 
und auch in der Gigafactory steckt in erster Linie (100%?) das Know How 
der Japaner drin.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gigafactory_1

Klar gibt das nochmal einen Schub, wenn so eine Riesenfabrik tierisch 
durchoptimiert wird. Aber zaubern können die auch nicht.

Spar dir also dein übliches, hämisches Ablästern.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> "TerraE plant Produktion von Lithium-Ionen-Zellen in Deutschland"
> 
https://www.heise.de/newsticker/meldung/TerraE-plant-Produktion-von-Lithium-Ionen-Zellen-in-Deutschland-3728589.html

Mh, das erinnert mich irgendwie an die deutsche Solarzellenbranche.
Sie war dem wirtschaftlichen Druck im Bereich der Lohnstückkosten nicht 
gewachsen. Bei allem löblichen Engagement, ich sehe hier neben 
deutlichen Parallelen noch ein ungelöstes Rohstoffproblem?

allein das Problem der Lohnstückkosten sehe ich nur lösbar wenn Europa 
wieder massiv in Sachen Robotik und Maschinenbautechnologie investiert 
um den durch Outsourcing verlorenen Boden gut zu machen. Zusätzlich 
bedarf es enormer Anstrengung im Bereich der Elektroniktechnologie nicht 
den Anschluss zu verlieren. Ohne Eigene Produktionsstätten auf globalen 
Spitzenniveau seh ich all das nicht gelingen. Wo allerdings in Europa 
die Notwendigen Investitionen gestemmt werden sollen sehe ich angesichts 
eine allgemeine Austeritätspolitik nicht. Das verfügbare wie notwendige 
Kapital jedenfalls sehe ich eher nach Asien gehen als in Europa 
investiert zu werden.

Namaste

von (prx) A. K. (prx)


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Winfried J. schrieb:
> Sie war dem wirtschaftlichen Druck im Bereich der Lohnstückkosten nicht
> gewachsen.

Ob das Lohnniveau in den USA (Tesla/Panasonic Fab) wohl so viel 
niedriger ist als hierzulande? Auch in Japan gibts ein paar und das gilt 
nicht direkt als Billiglohnland.

: Bearbeitet durch User
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Hast du mal auf http://www.terrae.com geschaut, Cargolifter und Prokon 
fallen mir da auch noch ein.

Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> Ob das Lohnniveau in den USA (Tesla/Panasonic Fab) wohl so viel
> niedriger ist als hierzulande? Auch in Japan gibts ein paar und das gilt
> nicht direkt als Billiglohnland.

wenn das das einzige Problem wäre, aber wie oben geschrieben Europa ist 
nicht gerade für Megainvestitionen in die Industrie verschrieen. Schau 
dir an wohin in der Welt das Geld fließt und du wirst erkennen, wo 
Fortschritt stattfindet.
Auf einem globalen Markt wird das Kapital dort investiert wo es die 
höchste Rendite verspricht, gefolgt von Sicherheit. Patriotismus und 
soziale Aspekte spielen da eine nachgeordnete Rolle.

 USA ist eine etwas andere Baustelle, besonders seit Trumps "Amerika 
first"_Doktrien.
Vergleichbareres haben weder D. noch Europa auch nur im Sinn, denn die 
eropäische Wirtschaft besonders die deutsche aber auch die Hiesige ist 
komplett auf Export orientiert. Da ist Protektionismus eher hinderlich, 
weshalb Merkel versucht den Wirtschaftsliberalismus am Leben zu halten 
und dafür die langen Löffel von Erich aus dem Arsenal holt.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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von Falk B. (falk)


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@Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite

>Das will man nicht erleben.

Arbeitst du jetzt für die BILD?

Aus einer Exeltabelle mit 35 (FÜNFUNDDREIßIG) Unfällen willst du eine 
Katastophe ableiten?

OMG!

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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schau dir den link an

Die tabelle habe ich nur dort ausgeschnitten weil sie ziemlich unten 
steht.

Das Auto ist ein Bananen Produkt, so elegantes da herkömmt.
Seine Zulassung ist in etwa so unverantwortlich wie bei Anderen die 
derzeit am Pranger stehen, ohne sellige in Schutz zu nehmen.
Hab mich selbst schon erwischt das nice zu finden, ist es aber nicht.
Deshalb der Taser.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Winfried J. schrieb:
> Deshalb der Taser.

Für jemand, der konsequent auf Gewaltfreiheit setzt, ist das schon ein 
seltsames Werkzeug, besonders bei diesem Thema. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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@A. K. (prx)

>> Deshalb der Taser.

>Für jemand, der konsequent auf Gewaltfreiheit setzt, ist das schon ein
>seltsames Werkzeug, besonders bei diesem Thema. ;-)

Na wnigstens ist der elektrisch betrieben. Und Strom ist das neue 
Evangelium!

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Habt gewonnen verschenke einen Sack 'e's zum selbst einkleben
Wenigsten wird's so nicht so trocken.
es fehlen auch anders wo solche.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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mehr als nur ein Problem,

Musk geht offensiv mit dieser Situation um: Sabotage im eigenen Haus

https://derstandard.at/2000081830830/Tesla-Chef-Musk-kaempft-mit-Sabotage-durch-Mitarbeiter

Namaste

von Anja Zoe C. (zoe)


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Ist das sowas wie der Gärnter bei VW, der ja heimlich die 
Betrugssoftware aufgespielt hat?
Einer muß ja schuld sein, und wenn die CEOs und CTOs nicht wissen, was 
in der Firma passiert.... muß eben jemand von der Infanterie schuld am 
Schlamassel sein.

von Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)


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"...warnte Musk die Mitarbeiter mit Verweis auf die Öl- und Gasindustrie 
sowie auf Wall-Street-Spekulanten, die gegen die Aktie der Firma 
wetten..."

(derstandard.at/2000081830830/Tesla-Chef-Musk-kaempft-mit-Sabotage-durch 
-Mtarbeiter)

Jetzt bastelt sich die südafrikanische Heissluftdüse schon mal 
vorsorglich eine Verschwörungstheorie.

von Roland E. (roland0815)


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Winfried J. schrieb:
> Das will man nicht erleben.
> Namaste
>
> https://twitter.com/marycmccormack/status/1007831286176571394

America first eben... :-D.

Die Amis sind doch eh zu vielem zu blöd. Audi hat es auf die harte Tour 
gelernt, Toyota, GM und jetzt Tesla sind cleverer.

von (prx) A. K. (prx)


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Roland E. schrieb:
> Die Amis sind doch eh zu vielem zu blöd. Audi hat es auf die harte Tour
> gelernt, Toyota, GM und jetzt Tesla sind cleverer.

Du meinst, man findet bei Tesla bei genauem Hinsehen einen kleinen 
Schwindel-Benziner als Hilfsmotor? ;-)

von Percy N. (vox_bovi)


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A. K. schrieb:
>
> Du meinst, man findet bei Tesla bei genauem Hinsehen einen kleinen
> Schwindel-Benziner als Hilfsmotor? ;-)

Schlimmer. Die Dinger fahren mit Gammel-Diesel!

von Tim S. (Firma: tsx) (freak_ts) Benutzerseite


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Tesla == größte Namens-Verschmutzung unserer Zeit.
Was der alles gemacht hat...

Aber dann kommen irgendwelche selbst-ernannten "Machthaber" daher, und 
reißen so gut wie alles, was unser richtiges Leben darstellen und 
ausmachen kann, aus der Realtime: Um wiedermal kurzsichtig wie es nun 
mal ist, irgendwelche frei-definierbaren Preiszettel dran zu pappen, 
Symbiose zu zerdeppern, und um uns unsere Freiheit zu rauben. Nach ca. 
100 Jahren, wo es fast vergessen wurde, kommt das "Vollelektronische 
Fahren" mal wieder an die Menschen. Hui. Doch jetzt sollen wir schon auf 
Gravitations-Levitations-Wellen mit Overunity fahren!! Doch leider 
machen, haben, und investieren Menschen nach wie vor NICHTS in unsere 
Mittel und Wege bzw. kapazitäten, die WIR haben oder ausschöpfen 
könnten. Bis dass nicht endlich offensichtlich aufgedeckt ist, streike 
ich gegen diese irre "Idee" namens Wirtschafts-Wunder, und lebe weiter 
Open-Source. Der Zell- und Zeit-Verschleiß ist "Outsourced"- back to:
> America first eben... :-D.
und jeder wie er ihn verdient.

Diese Verprinzipizierte obsoleten Wirtschaft juckt mich jedenfalls nicht 
mehr. Genau so wie all diese Namen die daran kleben.

Teslas Vision sah jedenfalls anders (besser) aus. Jedenfalls besser als 
diese derzeit fahrenden Abfalleimer, oder der Biochemische Müll der ihn 
steuert.

Aber alles nicht so schlimm: Volleletronisches Automatisches fahren, 
nimmt uns die notwendigkeit des Handelns, des Nachhakens, der Reaktion, 
der Aktion, oder die notwendikeit jemals über das eben gelesene 
nachdenken zu müssen :-) Der Fortschritt. Geht doch alles (angeblich) 
von allein.

: Bearbeitet durch User
von Johnny B. (johnnyb)


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Autonomes Fahren soll schlussendlich nur dazu dienen, dass man sich 
während der Fahrt Werbung anschauen kann, etwas kaufen kann oder sonst 
irgendwie Geld ausgeben kann, damit die Wirtschaft profitieren kann.

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