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Forum: PC Hard- und Software Empfehlung für Switch


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Autor: Uwe S. (lzmr)
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Eigentlich ist es nicht direkt PC Technik aber in Haus und Automation 
passt es auch irgendwie nicht.

Ich bräuchte mal einen Tip der Haus/Netzwerk Besitzer bzgl. eines 
Switches
für meine Hausinstallation.

Folgende Eckdaten:
- IP6
- 24 Port 1Gb
- Uploadports RJ45
- POE wäre schön aber kein muß
- Preisgrenze so ca. 300€

Netgear GS724 wurde mir vom IT'ler empfohlen, er sagte auch für den 
Hausgebrauch
is TP Link bzw. Linksys nicht schlecht aber da würde ich gerne noch 
andere Meinungen hören.

Ich danke euch schon mal im Vorraus.

Autor: DPA (Gast)
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Ein L2-Switch oder ein L3-Switch/Router? Mit oder ohne VLan support?

Wenn nur ein L2-Switch reicht, bei denen mag ich jene ohne IP oder 
Konfigurationsinterfaces oder anderen unnötigen kram. Da echte L2 
Swiches auf Ethernet ebene arbeiten, ist denen dann egal, ob man IPv6, 
IPv4, oder was eigenes verwendet. Wobei ich nicht ausschliessen kann, 
dass gewisse "L2" switches doch noch unnötige Features wie z.B. Spaning 
tree protokolle usw. beinhalten könnten und dann trotzdem Probleme 
bekommen. V-Lan und PoE habe ich bei reinen L2 switches aber noch nicht 
gesehen, obwohl das noch unterhalb oder auf L2 währe.

Bei L3-Switchen und Routern ist das alles anders, aber diese würde ich 
auch anderweitig einsetzen als als reiner Switch, für dinge wo man die 
Zusatzfunktionen wie Routing usw. auch braucht.

Autor: Uwe S. (lzmr)
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Mir würde L2 reichen, VLan ist noch kein Thema, vielleicht zu einen 
späteren Zeitpunkt für IP Telefonie.

Autor: DPA (Gast)
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Uwe S. schrieb:
> vielleicht zu einen späteren Zeitpunkt für IP Telefonie

Dafür könnte QoS noch wichtig werden, damit die Telefongespräche bei 
gleichzeitiger Verwendung anderer Netzwerkdienste nicht beeinträchtigt 
werden.

Autor: Hmmm (Gast)
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Ich habe mit den kleinen HP Procurves gute Erfahrungen gemacht, aktuell 
müsste das der 1820-24G sein.

Management per Web-Interface (vollwertiges SNMP haben nur die grösseren 
Produktreihen) und je nach Modell ohne Lüfter.

Aber immer genau hingucken, es gibt/gab auch ähnliche Modelle mit 
3com-Abstammung, die sehr laut sind.

Autor: Ralf D. (doeblitz)
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Uwe S. schrieb:
> Netgear GS724 wurde mir vom IT'ler empfohlen, er sagte auch für den
> Hausgebrauch
> is TP Link bzw. Linksys nicht schlecht aber da würde ich gerne noch
> andere Meinungen hören.

Ich habe TP-Link TL-SG2216 (16 Ports) im Einsatz und bin mit dem Teil 
sehr zufrieden. Die non-PoE-Geräte sind lüfterlos und damit angenehm 
leise. :-)

Der große Bruder TL-SG2424 sollte deine Anforderungen erfüllen, die 
PoE-Variante liegt auch gerade noch bei 300 Euro.

Autor: c-hater (Gast)
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Ralf D. schrieb:

> Ich habe TP-Link TL-SG2216
[...]

Die TP-Link sind echt nicht schlecht, sie haben ein sehr gutes 
Preis-/Leistungsverhältnis.

Allerdings: genau wie bei den teuren Markenkonkurrenten setzt die 
Benutzeroberfläche darauf, dass der Benutzer bereits wirklich weiss, was 
er tun will und nur noch nicht herausgefunden hat, wie er es nun bei 
diesem konkreten Modell tun muss...

Der Vorteil bei den teureren Marken ist eine gewisse Kontinuität 
bezüglich dieser Problematik. Also: wenn man z.B. einmal die gewünschte 
VLAN-Konfiguration hergestellt hat, wird man beim Nachfolgemodell oder 
einem Model einer "größeren" Baureihe auf die gleichen oder eine sehr 
ähnliche Benutzeroberfläche treffen, die auch die gleichen Bezeichnungen 
für dieselben Sachverhalte verwendet.

Tja, genau das ist bei TP-Link halt leider nicht so...

Wir haben vier TP-Link Switches in unserer Infrastruktur und TP-Link hat 
es tatsächlich geschafft, allein zum Thema VLAN drei verschiedene 
Benutzeroberflächen mit teils stark abweichender Bedienlogik und teils 
deutlich verschiedenen Bezeichnungen für die gleichen Sachverhalte 
einzubauen.

Das ist nicht wirklich lustig, selbst wenn man im Prinzip schon sehr 
genau weiß, was man tun möchte (oder auch vielleicht gerade dann?)...

Ein weiteres Problem bei TP-Link: Ersatzteile...

Wenn ein Lüfter ausfällt, wird das sehr schön ordentlich angezeigt. 
Bestellt man nun einen Ersatzlüfter über die ganz offiziellen Quellen 
(nicht gerade preiswert!), kommt nicht etwa ein Lüfter, den man einfach 
austauschen kann...

Nö, da kommt irgendeine Scheisse, die sich allein dadurch auszeichnet, 
mechanisch reinzupassen. Aber: sie hat keinen passenden Stecker, sondern 
nur lose Drähte als Anschlüsse...
Um die Beschaffung eines passenden Steckers und das Krimpen darf man 
dann selber kümmern...
Und, als wäre das nicht schon Zumutung genug: der neue Lüfter ist nicht 
wirklich kompatibel, die Tacho-Anschluss wurde für irgendein neueres 
Switch-Model geändert (schaltet jetzt nicht mehr nach VCC, sondern nach 
GND oder umgekehrt, ich hab's vergessen), was dazu führt, dass der alte 
keine Tachosignale mehr sieht und den (sich lustig drehenden) neuen 
Lüfter weiterhin als defekt anzeigt...

Da kann einem dann schon irgendwann der Arsch platzen...

Autor: Uwe S. (lzmr)
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Der sieht gut aus...
Nur das die Upload Ports SFP sind und ich noch mal einen Mediaconverter 
brauche
is etwas negativ, andererseits wäre das wieder eine extra Trennung 
zwischen Router
und Switch.

Die Procurve wären natürlich Sahne aber leider nicht der Preis.

Autor: Hmmm (Gast)
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Uwe S. schrieb:
> Nur das die Upload Ports SFP sind und ich noch mal einen Mediaconverter
> brauche

Ist doch egal, welchen Port Du als Uplink verwendest.

> Die Procurve wären natürlich Sahne aber leider nicht der Preis.

Das genannte Modell liegt etwa bei der Hälfte Deines Limits, die 
PoE-Version trifft es recht genau.

Interessant ist auch die lebenslange Garantie, wobei ich bisher bei den 
Lüfterlosen keinerlei Ausfälle hatte.

Autor: Vka (Gast)
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Uwe S. schrieb:
> Nur das die Upload Ports SFP sind und ich noch mal einen Mediaconverter
> brauche

Die liegen parallel auch noch mal als RJ45 auf der Front.
So etwas wie einen Uplink Port gibt es da auch nicht mehr, die sind alle 
gleichberechtigt.

Autor: Uwe S. (lzmr)
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Ok, Danke. Da hatte ich ich was falsches im Hinterkopf.

Autor: Eric (Gast)
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Ich empfehle immer
https://www.allied-telesis.co.jp/
Die hab ich seit mehr als 10 Jahren im Einsatz. Die sind nicht kaputt zu 
kriegen.

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Uwe S. schrieb:
> - Uploadports RJ45

was meinst Du damit?

Vielleicht Uplink-Ports? Was soll bei denen anders sein als an den 
anderen Ports?

Bei 1000BaseT gibt es keinen Unterschied mehr zwischen direkter 
Verdrahtung und gekreuzter, das handeln die Gegenstellen automatisch 
aus. Auch bei 100BaseT ist Auto-MDIX seit vielen Jahren Standard.

Als Uplink-Ports könnte man noch welche 10 Gigabit vorsehen, das ist 
dann aber oft eine andere Preisklasse.

> - POE wäre schön aber kein muß

Man sollte sich vorher überlegen ob man das will oder nicht. 24 Ports 
PoE kostet relativ viel Platz und oft auch Leerlaufverbrauch. Die 
Kühlung muss dafür ausgelegt sein, macht den Switch oft unnötig laut. 
Macht auch einen deutlichen Preisunterschied.

Ich würde einen managebaren mit konfigurierbaren VLANs vorschlagen, dann 
kann man recht einfach getrennte Netze z.B. für Telefone oder 
Haustechnik vorsehen und die per Firewall sauber voneinander trennen. 
Beides genannte ist sicherheitstechnisch oft nicht so der Hit, mit 
Netztrennung kann man die möglichen Schäden in Grenzen halten.

Als nicht überteuerte, aber dennoch brauchbare und zuverlässige 
Hersteller werfe ich mal noch Ubiquity und Dell in den Raum.

Autor: Stefan P. (form)
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Mikrotik CSS326-24G-2S+
24x 1 GBit Ports
2x 10 GBit SFP+ Ports
Managed, mit VLAN und Pi Pa Po

110 Euro

Autor: Yellow Cable (Gast)
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Stefan P. schrieb:
..
> 2x 10 GBit SFP+ Ports
..
> 110 Euro

Verdächtig günstig - wo ist der Hacken?

Autor: A. K. (prx)
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Mikrotiks POE ist hausgebacken und entspricht nicht dem Standard. 
Komplexere Konfiguration ist bei Mikrotik sehr vielfältig aber 
anspruchsvoll. Sonst bisher ok (kleiner 5+1-Port Gibabit-Switch mit POE, 
seit einigen Wochen).

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefan P. (form)
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Yellow Cable schrieb:
>> 2x 10 GBit SFP+ Ports
>> 110 Euro
> Verdächtig günstig - wo ist der Hacken?

Also ich habe genau das Modell. Auch mit aktiven 10 GBit Uplinks. Bin 
zufrieden.
Ich habe ihm allerdings noch einen kleinen unhörbaren Lüfter spendiert 
der die CPU-Temp von 66 auf 44 °C wegfächert.

PoE hat der nicht.

Autor: TestX (Gast)
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hp 1820-24g oder wenn es ein paar lustigere features haben soll (private 
vlan,access ports,802.11x) dann die 1920s serie. sind alle web-managed 
ohne cli

Autor: Uwe S. (lzmr)
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Vielen Danke an alle für die Tips. Ich denke es wird dann doch etwas von 
HP werden und im Notfall TP-Link.

Autor: Hmmm (Gast)
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TestX schrieb:
> hp 1820-24g oder wenn es ein paar lustigere features haben soll (private
> vlan,access ports,802.11x) dann die 1920s serie. sind alle web-managed
> ohne cli

Aber Vorsicht, zumindest der 1910 hatte (im Gegensatz zum lüfterlosen 
1810) einen sehr unangenehmen Lüfter.

Autor: Stromsparer (Gast)
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Uwe S. schrieb:

> für meine Hausinstallation.

Bei 24 Ports sollte man schon auf ein funktionierendes LPI(EEE/802.3az) 
achten.

Auch wenn es noch nicht alle Geräte können..

Autor: Uwe S. (lzmr)
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Das mit den Geräuschen ist ziemlich egal, der steckt dann im 
Hausanschlußraum im Netzwerkschrank, da darf er lärmen wie er will :)

Autor: Uwe S. (lzmr)
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Fals jemand vor der selben Fragestellung steht und als 
Erfahrungsrückmeldung:
 Ich habe mich für ein HP 1920S entschieden und kann es nur jeden 
empfehlen,
Preis, Qualität, Einrichtung usw. passen sehr gut zusammen.

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