https://www.youtube.com/watch?v=MTY1Kje0yLg Er erklärt, dass die um die zentrale Masse rotierenden Objekte Energie (also Bewegungsenergie) verlieren. Frage: Wohin geht deren Energie, bevor sich die Objekte mit der Zentralmasse vereinigt lassen? Im dargstellten Beispiel könnte man von Rollreibung auf dem Tuch ausgehen. Aber im Welltall ohne wesentliche Reibung? Gewinnt die zentrale Masse während der Annäherung die ganze bzw. bzw. ein Teil der Bewegungsenergie die die Einzelobjekte ja verlieren? Nach der Vereinigung der Objekte addieren sich beide Energien, klar, aber vorher?
Mike B. schrieb: > Youtube-Video "Gravity Visualized" > > Er erklärt, dass die um die zentrale Masse rotierenden Objekte Energie > (also Bewegungsenergie) verlieren. > > Frage: Wohin geht deren Energie, bevor sich die Objekte mit der > Zentralmasse vereinigt lassen? Im dargstellten Beispiel könnte man von > Rollreibung auf dem Tuch ausgehen. > Aber im Welltall ohne wesentliche Reibung? > Gewinnt die zentrale Masse während der Annäherung die ganze bzw. bzw. > ein Teil der Bewegungsenergie die die Einzelobjekte ja verlieren? > > Nach der Vereinigung der Objekte addieren sich beide Energien, klar, > aber vorher? Schau dir das Mond Erde System an. Was dort passiert ist beispielhaft. Mit Punktmassen ist das nicht darstellbar weil zu sehr vereinfacht. Namaste
Höflich gesagt würde ich demjenigen, der hier wieder eine klar formulierte Frage zum Verständnis anonym negativ bewertet, mal ordentlich die Meinung geigen. Höflich gesagt. Eine klare Antwort wäre für alle Leser vorteilhaft. Ansonsten gilt, Reden ist Silber Schweigen ist Gold. Höflich gesagt.
Winfried J. schrieb: > Schau dir das Mond Erde System an. Noch besser eignen sich die Systeme "Sonne - Jupiter" oder "Pluto - Charon". Da wird deutlich dass sich zwei Objekte grundsätzlich gegenseitig beeinflußen. Sowas wie " unidirektionale Anziehung" gibt es nicht. Der Jupiter bringt die Sonne ganz erheblich zum "wobbeln". Noch krasser ist es beim Pluto: der gemeinsame Masseschwerpunkt zu seinem Mond liegt soweit außerhalb der Plutooberfläche dass sich die beiden Körper praktisch gegenseitig umkreisen. Im Video müsste also das schwarze Loch sich auf die kleine Kugel zubewegen. Allerdings kaum wahrnehmbar.
Winfried J. schrieb: > Schau dir das Mond Erde System an. Dazu weiss ich, dass der Mond seine Bewegungsgeschwindigkeit verliert aber die Entfernung zunimmt. Ich wusste sogar mal, wieso. Jedoch sind dort die Symptome im Video, also zunehmende Geschwindigkeit (positive Beschleunigung) bei abnehmender Entfernung, ja genau andersrum (Newtonsches Gravitationsgesetz.
Le X. schrieb: > Der Jupiter bringt die Sonne ganz erheblich zum "wobbeln". ... > Im Video müsste also das schwarze Loch sich auf die kleine Kugel > zubewegen. Dies hat der Dozent auch so erklärt. Dies beantwortet aber nicht die Frage nach dem Verbleib der Bewegungsenergie. Oder meint ihr damit, dass die Bewegungsenergie des angezogenen (kleineren) Objekts in eine Bewegungsenergie des anziehenden (größeren) Objekts umgesetzt wird? Ja, ich glaub so war das, man is das lange her.
Die Körper werden durch die wirkenden Kräfte, durchgewalkt wie ein Autoreifen. Dabei wird Energie übertragen und in Wärme umgewandelt. Ebbe und Flut sind die deutliche Folge. Namaste
Mike B. schrieb: > Dazu weiss ich, dass der Mond seine Bewegungsgeschwindigkeit verliert Und das ist falsch! Die Bahngeschwindigkeit des Mondes nimmt zu. > aber die Entfernung zunimmt. Ebend weil die Bahngeschwindigkeit zunimmt. > Ich wusste sogar mal, wieso. Weil der Drehimpuls der Erde durch Gezeitenkräfte auf den Mond übertragen wird. Die Rotationsgeschwindigkeit der Erde nimmt ab. Die Tage werden dadurch länger.
Max M. schrieb: > Weil der Drehimpuls der Erde durch Gezeitenkräfte auf den Mond > übertragen wird. Die Rotationsgeschwindigkeit der Erde nimmt ab. Die > Tage werden dadurch länger. ahhh jo, siehste, dies war es Danke für die Erklärung!
Max M. schrieb: > Mike B. schrieb: >> Dazu weiss ich, dass der Mond seine Bewegungsgeschwindigkeit verliert > > Und das ist falsch! > Die Bahngeschwindigkeit des Mondes nimmt zu. > >> aber die Entfernung zunimmt. > Ebend weil die Bahngeschwindigkeit zunimmt. > >> Ich wusste sogar mal, wieso. > > Weil der Drehimpuls der Erde durch Gezeitenkräfte auf den Mond > übertragen wird. Die Rotationsgeschwindigkeit der Erde nimmt ab. Die > Tage werden dadurch länger. Am Mond zeigen sich die Gezeitenkräfte übrigens im aufheizen des Mondinneren, was ermöglicht, dass er noch immer mehr Wärmeenergie abstrahlt als er an seiner Oberfläche aufnimmt. Namaste
Max M. schrieb: >> Dazu weiss ich, dass der Mond seine Bewegungsgeschwindigkeit verliert > > Die Bahngeschwindigkeit des Mondes nimmt zu. Bahngeschwindigkeit vs Winkelgeschwindigkeit.
Winfried J. schrieb: > Am Mond zeigen sich die Gezeitenkräfte übrigens im aufheizen des > Mondinneren, Und schon wieder falsch! Wie jedes Kind weis sieht man vom Mond immer die selbe Seite. Der Mond dreht sich mit der selben Drehzahl um seine Achse wie sein Umlauf um die Erde. Es gibt daher keine Gezeiten auf dem Mond! https://de.wikipedia.org/wiki/Gebundene_Rotation
jetzt komme ich ins grübeln. ich meinte erst kürzlich etwas zum Energiehaushlt des Mondes diesbezüglich gelesen zu haben. Aber die Sache mit der gebundenen Rotation ist dabei wirklich hinderlich. Ich muß da noch mal drüber aber nicht mehr heute. Namaste
Winfried J. schrieb: > jetzt komme ich ins grübeln. ich meinte erst kürzlich etwas zum > Energiehaushlt des Mondes diesbezüglich gelesen zu haben. Aber die Sache > mit der gebundenen Rotation ist dabei wirklich hinderlich. Kommt eigentlich nur noch L1/L2 und das Rütteln durch unsere Kartoffel in frage? Max M. schrieb: >> aber die Entfernung zunimmt. > Ebend weil die Bahngeschwindigkeit zunimmt. Er entfernt sich, wird aber trotzdem langsamer. :)
Max M. schrieb: > > Und schon wieder falsch! > Wie jedes Kind weis sieht man vom Mond immer die selbe Seite. > Der Mond dreht sich mit der selben Drehzahl um seine Achse wie sein > Umlauf um die Erde. Es gibt daher keine Gezeiten auf dem Mond! > > https://de.wikipedia.org/wiki/Gebundene_Rotation Hi! Da liegst du nun aber wiederrum falsch. Auch gebunden revolvierende Körper erfahren eine durch Gezeitenkräfte erzeugte Heizleistung. Das liegt ganz einfach daran, dass der Mond sich nicht auf einer exakt kreisförmigen Bahn um die Erde bewegt. :-) Hier wird es ganz schön erläutert (inklusive Formel zum Errechnen der Heizleistung) https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwjl9pPO67rbAhXkDpoKHVkXBEgQFggqMAA&url=https%3A%2F%2Fwww.spektrum.de%2Fpdf%2Fsuw-2015-08-s020-pdf%2F1353796%3Ffile&usg=AOvVaw0XCvJKXI22LIMVDOv3Xw0u Lg
Jonny O. schrieb: > Hier wird es ganz schön erläutert (inklusive Formel zum Errechnen der > Heizleistung) > > https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwjl9pPO67rbAhXkDpoKHVkXBEgQFggqMAA&url=https%3A%2F%2Fwww.spektrum.de%2Fpdf%2Fsuw-2015-08-s020-pdf%2F1353796%3Ffile&usg=AOvVaw0XCvJKXI22LIMVDOv3Xw0u Hast DU das auch gelesen? Zitat: Diese Untersuchungen zeigten jedoch, dass die Reibungsenergie durch die Gezeiten nicht ausreicht, das gesamte Mondinnere signifikant aufzuheizen, !!!
Teo D. schrieb: > wird aber trotzdem langsamer Kommt drauf an was man als "Geschwindigkei" eines Trabanten ansieht. Die Bahngeschwindigkeit nimmt zu aber die Winkelgeschwindigkeit nimmt ab!
Max M. schrieb: > Jonny O. schrieb: >> Hier wird es ganz schön erläutert (inklusive Formel zum Errechnen der >> Heizleistung) >> >> > https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&so... > > Hast DU das auch gelesen? > > Zitat: Diese > Untersuchungen zeigten jedoch, dass > die Reibungsenergie durch die Gezeiten > nicht ausreicht, das gesamte Mondinnere > signifikant aufzuheizen, > > !!! Nicht signifikant um das Mondinnere zum Brodeln zu bringen, aber darum gehts hier im Thread doch gar nicht. :-) Du hast die angeblich fehlende Gezeitenreibung damit begründet, dass der Mond gebunden rotiert. Das ist jedoch eine falsche Begründung. Selbstverständlich kann auch ein gebunden rotierender Körper in Abhängigkeit der Bahnexzentrizität erhebliche Gezeitenkräfte erfahren und den Link zur entsprechenden Formel habe ich gegeben. Winfried J. Aussage war also vollkommen korrekt! :-) PS: Es gibt einen fantastischen Artikel zu diesem Thema: https://www.spektrum.de/news/das-heisse-herz-des-alten-mondes/1304576 Lg
@ Max danke fürs Anstoßen und @ jonny fürs wiederfinden der exakteren Betrachtung, meine hingeschnodderte kam aus dem Bauch der Erinnerung ohne nochmalige Prüfung, was durch Maxens Widerspruch bei mir Zweifel und Neugier wieder erweckte. Und noch ehe ich das wieder belegen konnte, ...Klasse. Dafür liebe ich das Forum. Es regt an sich tiefer mit den Dingen aueinaderzusetzen als ich es sonst oft täte. Namaste
Max M. schrieb: > > Hast DU das auch gelesen? > > Zitat: Diese > Untersuchungen zeigten jedoch, dass > die Reibungsenergie durch die Gezeiten > nicht ausreicht, das gesamte Mondinnere > signifikant aufzuheizen, > > !!! Zum einen rotiert der Mond nicht nur um die Erde, sondern auch um die Sonne. hier gibt es also sowieso Gezeitenkräfte. Außerdem muss er nicht signifikant aufgheizt werden. Man hat beobachtet, dass der Mond mehr Energie abstrahlt als aufnimmt, das reicht ja schon um sich die Frage zus stellen wo die Energie herkommt, wenn es praktisch keine Radioaktiven Stoffe im Mond gibt
Fabian F. schrieb: > Außerdem muss er nicht signifikant aufgheizt werden. Man hat beobachtet, > dass der Mond mehr Energie abstrahlt als aufnimmt, das reicht ja schon > um sich die Frage zus stellen wo die Energie herkommt, wenn es praktisch > keine Radioaktiven Stoffe im Mond gibt Warum sollte es keine radioaktiven Elemente auf dem/im Mond geben? Kaguya hat durchaus relevante Vorkommen von Uran an der Oberfläche gefunden. Aufgrund der favorisierten Einschlagstheorie wäre es durchaus denkbar, dass der Urangehalt des Mondes höher ist als der der Erde.
Fabian F. schrieb: > wo die Energie herkommt, wenn es praktisch > keine Radioaktiven Stoffe im Mond gibt DU hast denArikel wirklich nicvkt gelesen! Zitat: Seit seiner Entstehung vor rund 4,5 Milliarden Jahren wird sie aus dem Zerfall radioaktiver Elemente gespeist. Der daraus resultierende Wärmefl uss an der Oberfl äche beträgt heute FH 11,5 mW/m2.
Winfried J. schrieb: > Dafür liebe ich das Forum. Es regt an sich tiefer mit den Dingen > aueinaderzusetzen als ich es sonst oft täte. Lust auf eine Auseinandersetzung? Stichwort: "Compton-Effekt" Kurt
Kurt B. schrieb: > Lust auf eine Auseinandersetzung? Achtung! Auf dieser Basis fundieren all seine Thesen.
Kurt B. schrieb: > Winfried J. schrieb: > >> Dafür liebe ich das Forum. Es regt an sich tiefer mit den Dingen >> aueinaderzusetzen als ich es sonst oft täte. > > > Lust auf eine Auseinandersetzung? > > Stichwort: "Compton-Effekt" > > Kurt Hau ab Du Dummquatscher und laß die Leute hier in Ruhe.
Mike B. schrieb: > Nach der Vereinigung der Objekte addieren sich beide Energien, klar, > aber vorher? Habe das Video nicht geschaut, aber ein Teil geht in Gravitationswellen. https://de.wikipedia.org/wiki/Gravitationswelle (Suche nach Energie)
Winfried J. schrieb: > Schau dir das Mond Erde System an. > Was dort passiert ist beispielhaft. In Bezug auf die Fragestellung ist das ein schlechtes Beispiel. Der Mond bewegt sich langfristig von der Erde weg und nicht auf die Erde zu.
Um zurück zum ursprünglichen Thema zu kommen: Worin besteht die eigentliche Entdeckung beim Nachweis von Gravitationswellen? Dass Gravitationswellen Energie transportieren? Dass sich Gravitation mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet?
Sie untermauert die bisherigen Annahmen über das Wirken der Gravitation, in dem das Phänomen anhand des prinzipellen Modells vorhergesagt und der Nachweiß ihrer Existenz erbracht wurde. Ihr fehlender Nachweis wahr bisher ein Handycap für die Wissenschaftlichkeit dieser Annahmen. Die damit von einer These zu einer Hypothes erhoben wird. Das mascht es Kurt & co. schwieriger sie in Frage zu stellen. Aber dasmachen sie gewiss trotzdem. Namaste
Eddy C. schrieb: > Worin besteht die eigentliche Entdeckung beim Nachweis von > Gravitationswellen? Zum Verhalten der Natur stellt eine Person eine Hypothese auf. Also eine Regel oder Formel, die das Verhalten beschreibt und die mit den bereits bekannten Daten besser verträglich ist, als das, was man bisher hatte. Das ist zunächst aber nur Tinte auf Papier, und das ist bekanntlich geduldig. Zu bestehenden Daten kann man hunderte von verschiedenen Hypothesen aufstellen. Zur praktisch nutzbaren Theorie reift eine solche Hypothese, indem sie ein Verhalten korrekt voraussagt, das man bisher nicht kannte. Und das ist hier geschehen. Je mehr Bestätigungen eintrudeln, desto verlässlicher ist eine Theorie. Desto besser kann man daraufhin auf andere, noch nicht bestätigte Aussagen bauen.
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Eddy C. schrieb: > Dass sich Gravitation mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet? Ist dies schon nachgewiesen/berechnet worden? Kommen also g-Wellen zum selben Zeitpunkt an wie irgendwelche elektromagnetischen Wellen desselben Ereignisses?
Eddy C. schrieb: > Um zurück zum ursprünglichen Thema zu kommen: > > Worin besteht die eigentliche Entdeckung beim Nachweis von > Gravitationswellen? > > Dass Gravitationswellen Energie transportieren? > > Dass sich Gravitation mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet? Die Implikationen für die theoretische Physik wiegen schwer: 1. Es ist der seit langem ersehnte direkte Nachweis von Gravitationswellen. Man wußte bereits felsenfest, daß es sie gibt, konnte sie aber nur indirekt an sich umkreisenden Neutronensternen nachweisen (Binärpulsare PSR1913+16, Nobelpreis 1993). 2. Die Meßgenauigkeit des Nachweises ist atemberaubend. Das hat sogleich Auswirkungen auf die Quantenfeldtheoretiker, denn die nichtquantisierte ART wurde in einer Größenordnung bestätigt, daß mit einem regelrechten Atomschlag die Beschreibung der Gravitation durch eine Quantenfeldtheorie in noch größere Ferne gerückt ist. Die beste bisherige Bestätigung der ART lag so bei 10^-7 oder 10^-8, was auch schon der helle Wahnsinn war. Die Laserinterferometer haben diese Genauigkeitsklasse jetzt extrem übertroffen. So einen Einschnitt gegen quantisierte Gravitationshypothesen hat es noch nie gegeben. Dagegen wirkt der letzte Einschnitt, der mir einfällt, vergleichsweise klein, und das war vor ein paar Jahren der mathematische Beweis der Nichtrenormierbarkeit von sämtlichen höherdimensionalen Super-irgendwas-Ansätzen. Dieser Gravitationswellennachweis ist daher wie eine Abgottschlange (Boa constrictor), die den Quantenfeldtheorien erheblich die Luft abschnürt. 3. Die ART ist wieder einmal siegreich und somit nach wie vor ungeschlagen vom Platz gegangen, und das bei ihrer größten und schwierigsten Vorhersage. 4. Die ART glänzte einmal mehr als das, was sie ist: Die größte denkerische Einzelleistung eines Menschen in der Geschichte der Menschheit. 5. Das in Zukunft entstehende erdgebundene Laserinterferometernetzwerk und die geplanten satellitengestützten Laserinterferometer werden Dinge im Universum sichtbar machen, die man bis jetzt noch nicht gekannt hat. Arbeitsplatzsicherheit für Astronomen! 5. Es zeigt sich, wieviel Farce sich die Physik mit Einstein und der Würdigung der ART erlaubt hat: Wenn man preistypische Verleihmaßstäbe ansetzt, hätte Albert Einstein mindestens 2 Nobelpreise zu Lebzeiten erhalten MÜSSEN, und hätte er ungefähr 10-15 Jahre länger gelebt, hätten es 5 sein müssen, denn er ist leider kurz vor den großen Nachweisexperimenten für SRT, ART und stimulierte Emission (Laser) gestorben. Man kann fast entfernte Parallelen zu Alfred Wegener sehen, der für sein tonnenweise mit Fakten und Beobachtungen unterfütterte Theorie der Kontinentaldrift und der Erdmantelkonvektion verkannt, ausgelacht und öffentlich gedemütigt wurde. Einstein wurde nie offiziell für die ART geehrt. Ein Skandal sondersgleichen. Man stelle sich vor, Peter Higgs wäre nicht einmal erwähnt worden, als das "goddamn particle" im CERN nachgewiesen wurde.
Ainen gudden! Winfried J. schrieb: > Sie untermauert die bisherigen Annahmen über das Wirken der Gravitation, > in dem das Phänomen anhand des prinzipellen Modells vorhergesagt und der > Nachweiß ihrer Existenz erbracht wurde. Ihr fehlender Nachweis wahr > bisher ein Handycap für die Wissenschaftlichkeit dieser Annahmen. Die > damit von einer These zu einer Hypothes erhoben wird. Das mascht es Kurt > & co. schwieriger sie in Frage zu stellen. Aber dasmachen sie gewiss > trotzdem Was ich immernoch vermisse, sind irgendwelche Angaben über Wellenlängen oder EnergieBILANZEN. Dwianea hirnschaden P.S.: Kurt redet immernoch wirres Zeug. ?
Hirnschaden, H. schrieb: > Ainen gudden! > > Was ich immernoch vermisse, sind irgendwelche Angaben über Wellenlängen > oder EnergieBILANZEN. Die Wellenlängen sind doch klar, brauchst nur Periodendauer mit Ausbreitungsgeschwindigkeit verrechnen. Fang mit > 0 Hz an und gehe soweit hoch bis das Licht (genannt G_Wellen) im Rauschen verschwindet. > > P.S.: > Kurt redet immernoch wirres Zeug. ? Jede Aussage sollte/muss einen Bezug haben, welchen hast du für deine Aussage verwendet? Kurt
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Max M. schrieb: > Teo D. schrieb: >> wird aber trotzdem langsamer > > Kommt drauf an was man als "Geschwindigkei" eines Trabanten ansieht. > Die Bahngeschwindigkeit nimmt zu aber die Winkelgeschwindigkeit nimmt > ab! Nö, rechne nach oder las dich von Tatsachen (Bildchen) überzeugen: https://de.wikipedia.org/wiki/Bahngeschwindigkeit_(Astronomie) https://astrokramkiste.de/planeten-geschwindigkeit PS: Übrigens, im Orbit muss man erstmal auf die Bremse steigen, um zu überholen. :)
Ainen gudden! Kurt B. schrieb: > Ausbreitungsgeschwindigkeit >> P.S.: >> Kurt redet immernoch wirres Zeug. ? > > Jede Aussage sollte/muss einen Bezug haben, welchen hast du für deine > Aussage verwendet? Du hast nicht verraten wie Du die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Gravitationswellen gemessen hast. Dwianea hirnschaden
Mike B. schrieb: > https://www.youtube.com/watch?v=MTY1Kje0yLg > > Er erklärt, dass die um die zentrale Masse rotierenden Objekte Energie > (also Bewegungsenergie) verlieren. > > Frage: Wohin geht deren Energie, bevor sich die Objekte mit der > Zentralmasse vereinigt lassen? Im dargstellten Beispiel könnte man von > Rollreibung auf dem Tuch ausgehen. > Aber im Welltall ohne wesentliche Reibung? Wie bereits erklärt, können die beteiligten Körper durch Gezeitenkräfte verformt werden und so dem System Rotationsenergie entzogen werden, welche im Endeffekt in Wärme umgewandelt wird. > Gewinnt die zentrale Masse während der Annäherung die ganze bzw. bzw. > ein Teil der Bewegungsenergie die die Einzelobjekte ja verlieren? Der Knackpunkt ist allerdings nicht die Rotationsenergie sondern der Drehimpuls: Dieser bleibt konstant, weil es keinen Mechanismus gibt, Drehimpuls aus dem System zu entfernen oder hinzuzufügen! Der Zusammenhang zwischen (Bahn)Drehimpuls und (Bahn)Rotationsenergie ist: E = 1/2 · L²/J mit: E = Rotationsenergie, L = Drehimpuls, J = Trägheitsmoment. https://de.wikipedia.org/wiki/Rotationsenergie#Drehimpuls also E·J = L²/2 = const. denn der Drehimpuls bleibt konstant. Wird nun Rotationsenergie mittels Reibung aus dem System entfernt, dann muss das Trägheitsmoment größer werden um das Produkt mit E konstant zu halten. Weil die Massen der beteiligten Körper gleich bleiben, ist die einzige Möglichkeit zur Vergrößerung des Trägheitsmoments, den Abstand der Massen zu vergrößern, d.h die Massen weiter voneinander zu entfernen! Neben den Bahnmomenten gibt es aber auch noch die Rotationsenergien- und momente der einzelnen Körper: auch hier gibt es keine Möglichkeit, die Momente zu "vernichten": Der Rotations-Drehimpuls kann dem Bahnimpuls hinzugefügt werden. Die Eigenrotation des Körpers verlangsamt sich (weil die Energie durch Reibung / Walgarbeit / Magnetfelder / abninmmt), daher wird auch der Rotationsdrehimpuls kleiner; er wird in Bahn-Drehimpuls umgewandelt. Diese Umwandlung von Eigendrehimpuls in Bahn-Drehimpuls hat aber spätestens dann ein Ende, wenn die Eigenrotation des Körpers zum erliegen gekommen ist oder sich eine gebundene Rotation etabliert hat wie z.B. bei fast allen großen Monden im Sonnensystem. https://de.wikipedia.org/wiki/Gebundene_Rotation Die einzige Möglichkeit, Bahndrehimpuls aus dem System zu entfernen, sind daher: 1) Dissipation, z.B. bewegen sich die Körper in einer Gaswolke oder Magnetfeld. 2) Abstrahlung von Gravitationswellen, welche nicht nur Energie transportieren können, sondern auch (Dreh)Impuls.
Johann L. schrieb: > Die Eigenrotation des Körpers verlangsamt sich > (weil die Energie durch Reibung / Walgarbeit / Magnetfelder / abninmmt), > daher wird auch der Rotationsdrehimpuls kleiner; er wird in > Bahn-Drehimpuls umgewandelt. Wie soll das Gehen? Erklärung bitte! Das wird in unspezifischer Richtung verteilt, nennt sich Wärme. Johann L. schrieb: > Die einzige Möglichkeit, Bahndrehimpuls aus dem System zu entfernen, > sind daher: Da fehlen aber noch was, Wärme wird über Strahlung abgegeben. Wie und warum wurde ja schon reichlich Diskutiert. PS: -1 für Tatsachen??? Sorry Leute, ich hab die Naturgesetze nicht gemacht. Beschwert euch also bitte wo anders, wenns euch nicht passt. :D
Teo D. schrieb: > Johann L. schrieb: >> Die Eigenrotation des Körpers verlangsamt sich >> (weil die Energie durch Reibung / Walgarbeit / Magnetfelder / abninmmt), >> daher wird auch der Rotationsdrehimpuls kleiner; er wird in >> Bahn-Drehimpuls umgewandelt. > > Wie soll das Gehen? Erklärung bitte! Beispiel: Die gebundene Rotation des Erdmondes: "Der mittlere Erde-Mond-Abstand wächst aufgrund der Gezeitenreibung jährlich etwa um 3,8 cm. Dabei wird Drehimpuls (hauptsächlich) der Erdrotation in Bahndrehimpuls verwandelt (hauptsächlich des Mondes, siehe Tabelle)." https://de.wikipedia.org/wiki/Mond#Vergrößerung_der_Umlaufbahn Die Erhaltung des (Gesamt)-Drehimpulses ist eine nicht wegzudiskutierende Randbedingung. Effekte wie (anisotrope) Abstrahlung von EM-Wellen sind da eher eine theoretische Möglichkeit, die aber beim System Erde-Mond keine Rolle spielt. Neben der Umwandlung von Bahn- und Rotationsenergie in Wärme, ist immer die Drehimpulserhaltung zu berücksichtigen, denn... > Das wird in unspezifischer Richtung verteilt, nennt sich Wärme. ...(Dreh)Impuls lässt sich nicht in Energie umwandeln!
Johann L. schrieb: > Beispiel: Die gebundene Rotation des Erdmondes: > .... OK, übertragen auf einen WEITEREN Körper. Das las sich so, als würdest du den selben meinen. Also den eigenen Drehimpuls in Bahngeschwindigkeit wandeln. :)
"Effectively, energy and angular momentum are transferred from the rotation of Earth to the orbital motion of the Moon" https://en.wikipedia.org/wiki/Tidal_acceleration#Angular_momentum_and_energy "(however, most of the energy lost by Earth (−3.321 TW) is converted to heat by frictional losses in the oceans and their interaction with the solid Earth, and only about 1/30th (+0.121 TW) is transferred to the Moon). The Moon moves farther away from Earth (+38.247±0.004 mm/y), so its potential energy (in Earth's gravity well) increases."
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