Welchen Wert sollte dieser Widerstand haben?

Gast #5446071
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Mehr als Rätsel gedacht: Ich sortierte gerade meine Kramkiste aus und 
stieß auf diesen Widerstand. Spaßeshalber maß ich ihn mal nach. Was für 
einen Wert hat er wohl bzw. Sollte er haben?

Grüße
Christoph
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#5446138
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Andrew T. schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> es könnte trotzdem ein 6200 Ohm mit 2% sein
>
> als Sonderanfertigung in der E48: JA.

Mist du hast wieder Recht, E96 ist ja schon 1% und E48 passt nicht mit 
21k

>> denn E96 oder E192 Reihe zum trotz 21k fällt raus, wth soll da 6%
>> Toleranz?
>
> .. weil blauer Kennring (wenn Toleranzring)  0,25% Toleranz sind .-)
>
> Nix 6%

bleibt ja nur noch übrig wenns keine Induktivität ist
#5446162
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ChristophK schrieb:
> Der war gut:)
>
> Ich messe mit meinem Keithley 2000 aber auch mit einem
> Feld-Wald-Wiesen-DVM
>
>        5,9996 KOhm



Ein einigermaßen genaues Keithley 2000 sowie ein sehr Gutes FWW-DMM (wie 
sonst kommen beim FWW 5 digits zustande!...)
sagen uns: 6,2 kOhm, die irgendwann mal kräftig überlastet wurden und so 
den Wert verändert haben.

Aussortieren, bevor man sowas irrtümlich verbaut.
Oder einlagern ins hauseigene Kuriositäten-Kabinett.

Danke für's Auflösen, Christoph
Gast #5446341
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Andrew T. schrieb:
> ChristophK schrieb:
> Der war gut:)
> Ich messe mit meinem Keithley 2000 aber auch mit einem
> Feld-Wald-Wiesen-DVM
>        5,9996 KOhm
>
> Ein einigermaßen genaues Keithley 2000 sowie ein sehr Gutes FWW-DMM (wie
> sonst kommen beim FWW 5 digits zustande!...)
> sagen uns: 6,2 kOhm, die irgendwann mal kräftig überlastet wurden und so
> den Wert verändert haben.
>
> Aussortieren, bevor man sowas irrtümlich verbaut.
> Oder einlagern ins hauseigene Kuriositäten-Kabinett.
>
> Danke für's Auflösen, Christoph

Ich wußte, daß das mit den Digits noch kommen mußte?
Vom Keithley hätte ich noch ein paar mehr Stellen zitieren können, beim 
FWW standen da nur 5,96 K da (ungenauer als das Keithley)
Der Widerstand war nie im Einsatz.

Ich habe derzeit viel mit gedrifteten Komponenten zu tun. Meist driften 
Widerstände ( Kohleschicht - und ich glaube, der hier aufgeführte ist 
auch ein solcher) ja nach oben.

Und alte Wickelkondensatoren (Papier-Wachs) haben doppelte bis dreifache 
Kapazität.

Christoph
#5446352
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ChristophK schrieb:
> Und alte Wickelkondensatoren (Papier-Wachs) haben doppelte bis dreifache
> Kapazität.

Echte Kapazität oder nur Anzeige im Display des Kapa-Meters?

Das kann aber bei diesem Typ Kondnesator nämlich  auch ein 
Isolationsproblem sein. Miss mal den Reststrom bei angelegter 
Nenngleichspannung.

Ich habe hier diverse Kapazitätsmessgeräte, die bei derart gealterten 
Kondensatoren genau dies Phänomen zeigen. Analyse der Kondensatoren 
zeigt bei DMM Messung keinen Isolationsfehler, bei zunehmender Spannung 
aber ein deutliches Problem (verglichen mit einem neuen Kondensator 
gleicher Nennkapazität und Nennspannung.) Bekanntes Problem als 
Feinschluss bei der Reparatur von Röhrenradios.
Gast #5446570
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Anzeige im Cap-Meter. Werde mal so ein Experiment machen, aber auch das 
Experiment, so einen Kondensator im LC Filter auf die Resonanzfrequenz 
testen. Der Kondensator hat eine Nennspannung von 100V DC und das Filter 
läuft mit ein paar mV.

Habe hier auch 4nF, die 48nF messen.

Grüße
Christoph
Gast #5451186
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Nachtrag: habe mal den Leckstrom nachgemessen. Der Prüfling (0,1 µF, 
gemessen 143nF) hatte bei 165V (200 DC Nennspannung) einen Leckstrom von 
47µA, während ein WIMA MKS 0,1µF (gemessen 98nF), einen Leckstrom von 
0,5µA.

Ich glaube nicht, daß das Kapazitätsmeßgerät 
(http://www.instructables.com/id/DIY-Capacitance-Meter/) vom Leckstrom 
stark beeinflußt wird, weil die Meßspannung nicht besonders hoch ist.

Grüße
Christoph

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