bei Firmen eigenes Produkt anbieten - wie?

Gast #5447291
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Hallo,

wir haben ein fertiges Produkt im Bereich Messtechnik entwickelt, für 
das wir bereits einige Abnehmer haben.

Nun möchten wir es auch anderen Firmen, hauptsächlich in Deutschland, 
anbieten.

Unsere Frage ist nun, auf welchem Weg das am besten möglich ist.

Im Moment sehe ich zwei Hauptwege:

1.) den Zielfirmen einen Katalog mit der Post zusenden

2.) den Zielfirmen eine Email mit Produktinfos zusenden

Eine weitere Frage ist möglicherweise, ob es rechtliche Probleme geben 
kann, wenn man unbekannten Firmen unaufgefordert "Werbung" per Post oder 
Email zusendet, auch im Hinblick auf gespeicherte Daten/Adressen.


Kennt sich jemand mit der Thematik näher aus und kann uns in diesem 
Zusammenhang einige Tipps oder Hinweise geben?
Gast #5447296
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> Kennt sich jemand mit der Thematik näher aus und kann uns in diesem
> Zusammenhang einige Tipps oder Hinweise geben?

1. Du schreibst einen tollen ARtikel wie toll deine Kiste ist und gibst 
einer Firma Geld dafuer das sie den in diesen ganzen Zeitschriften 
abdruckt die Ingenieure immer unaufgefordert in den Papierkorb werfen.

2. Du stellst dich mit einem Stand auf eine entsprechende Messe hin.

Olaf
Gast #5447334
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> 1.) den Zielfirmen einen Katalog mit der Post zusenden
Bringt nichts, fliegt in den Müll.

> 2.) den Zielfirmen eine Email mit Produktinfos zusenden
Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei einem daran interessierten 
Entscheider landet, liegt noch unter Null.

> 2. Du stellst dich mit einem Stand auf eine entsprechende Messe hin.
Keine Sau wird sich für deinen Stand interessieren.

Sorry, es ist aber so. Ich habe auf diese Weise einige Zehntausend DM 
verbrannt, ohne dass ein auch nur irgendwie messbarer Effekt eingetreten 
wäre.
In der Eurozeit habe ich solche Versuche dann unterlassen.
Mach das mit der Mail, kostet nichts und dir bleibt immerhin die 
Hoffnung.
#5447345
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Im Prinzip hast du eine Lösung und suchst nun ein Problem.
Jetzt weißt du auch warum eine Idee garnix wert und ein fertiges Produkt 
auch nur begrenzt wertvoll ist. Das Geschäftsmodell steht und fällt eben 
mit dem Kunden und der Nachfrage.

Also:
Netzwerken, Vertriebstermine, Messen, Kontakte durchtelefonieren.
Klinkenputzen, Publicity generieren.

Eben die ganzen Tätigkeiten für die sich der Ingenieur immer zu schade 
ist und auf die er herablassend hinabblickt.
Aber nur so kommt halt Kohle rein.
#5447359
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Bürovorsteher schrieb:
>> 1.) den Zielfirmen einen Katalog mit der Post zusenden
> Bringt nichts, fliegt in den Müll.
>
>> 2.) den Zielfirmen eine Email mit Produktinfos zusenden
> Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei einem daran interessierten
> Entscheider landet, liegt noch unter Null.

so gehts mir auch, man wird zugeschüttet und irgendwann liest man sowas 
nicht mehr.....

aber wenn

GerhardT. schrieb:
> Hallo,
>
> wir haben ein fertiges Produkt im Bereich Messtechnik entwickelt, für
> das wir bereits einige Abnehmer haben.

nun lese ich das hier und weiss nicht mal worum es geht, also 
verschwendete Zeit.
Gast #5447362
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GerhardT. schrieb:
> Kennt sich jemand mit der Thematik näher aus und kann uns in diesem
> Zusammenhang einige Tipps oder Hinweise geben?

Warum ist McDonald mit dem Pappbrötchen mit Fleisch(?)einlage so 
erfolgreich?

Guter Vertrieb!

Der Andere schrieb:
> 4. Du erstellst eine super Webseite und du zahlst Google dafür, daß bei
> den entsprechenden Suchbegriffen deine Webseite vor denen eurer
> Konkurrenten als Treffer erscheint.

Werbung hier schalten lassen.
Gast #5447373
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GerhardT. schrieb:
> Hallo,
>
> wir haben ein fertiges Produkt im Bereich Messtechnik entwickelt, für
> das wir bereits einige Abnehmer haben.

An diese Abnehmer bist Du ja auch irgendwie rangekommen. Dann mach das 
doch für neue Abnehmer genau so.
#5447415
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Also soweit man in Shark Tank und Höhle der Löwen sehen konnte, sind 
Websites und Messen die besten Kontaktstellen.
Da geht allerdings mehr um Consumerprodukte.
Im Businessumfeld ist direkte Kontakt wohl oft ausschlaggebender. 
Vorallem da man dann auch gleich Supportverträge schmackhaft machen 
kann! Bzw. als Neueinsteiger wird man wohl erstmal umsonst supporten 
müssen um sich einen Ruf zu erarbeiten.

Das Break-Even kommt selten früher als 1-2 Jahre nach der 
Produktveröffentlichung, also aufpassen dass die Geldmittel solang 
reichen.
Gast #5447450
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lalala schrieb:
> 3.) Anrufen und einen persönlichen Termin vereinbaren (ist nur für die
> ganz harten, wenn man richtig Erfolg haben möchte)
>
> vor 3): gutes Verkaufstraining absolvieren

3a) Du stellst einen branchenerfahrenen Verkäufer ein, dessen Auftreten 
und Wesen zu deinen potentiellen Kunden passt.
Gast #5447453
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GerhardT. schrieb:
> Unsere Frage ist nun, auf welchem Weg das am besten möglich ist.

Einen Kaufmann, der das Metier gelernt hat, einstellen.
Wenn Amateure da ran gehen, geht das wahrscheinlich eher schief.

Wem das nicht schmeckt...
Industrie- und Handelskammern haben da vielleicht Kurse wo man
die Basics lernen kann und vielleicht haben die auch eine Zeitschrift
die bei den Firmen kostenlos verteilt wird. Ob die was bringen,
muss man allerdings anzweifeln, weil die zum einen, regional begrenzt
sind und auch wohl kaum von den richtigen Leuten gelesen wird.
Zumindest findet man solche Zeitschriften oft lokal in den
Wartebereichen von Firmen.
Wenn es ohnehin was Spezielles ist, was da angeboten
wird, kann/sollte man versuchen an den Einkauf zu kommen.
Eine Garantie ist das natürlich alles nicht. Das hängt auch vom
Produkt ab, ob das was taugt.
Man kann sein Produkt zwar auch bei Amazon einstellen, aber ob es
da die richtigen Kunden findet, weiß man nicht.
Andere Idee wären Distributoren. Die nehmen zwar hohe 
Margen/Provisionen,
sind aber wohl so professionell, dass die auch Umsatz hin bekommen.
Gast #5447477
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Ich danke euch für das rege Interesse und die vielen Antworten und 
Ideen!
Das könnte man alles längerfristig überlegen.

Fürs erste würde ich einfach ein paar Firmen anschreiben und ein paar 
Produktinfos übersenden (also auf dem Postweg).
Oder muss man da eventuell rechtliche Bedenken haben?
Gast #5447483
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● J-A V. schrieb:
> Man muss nur in den richtigen Clubs/Vereinen
> evtl auch Bruderschaften und ähnlichem verkehren.

Z.B. in einem Tennisverein/Golfklub. Da muss man aber sich erst mal
informieren/durchfragen, ob die richtigen Leute da Mitglied sind.
Aber zumindest stellen die Vereine/Clubs manchmal Werbeflächen zur
Verfügung, die man nutzen kann, um bekannt zu werden.
Solche Seilschaften können funktionieren, wohl aber hauptsächlich
in den klassischen Branchen, wo mit wenigen Worten das Unternehmen
kommuniziert wird. Wenn es zu komplex wird, dann wird das eher nicht
zum Erfolg führen, befürchte ich.
#5447484
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GerhardT. schrieb:
> Ich danke euch für das rege Interesse und die vielen Antworten und
> Ideen!
> Das könnte man alles längerfristig überlegen.
>
> Fürs erste würde ich einfach ein paar Firmen anschreiben und ein paar
> Produktinfos übersenden (also auf dem Postweg).
> Oder muss man da eventuell rechtliche Bedenken haben?
Wenn diese Daten öffentlich in den Gelbenseiten oder Auf homepages 
stehen, dann nicht.
Allerdings würde ich es auch eher übers Telefon versuchen.
Und den meisten Fällen nimmt nicht der Einkäufer oder Chef die Post 
entgegen und mit ziemlicher Sicherheit ist die Person die es tut, dazu 
behießen, Werbung zu entsorgen.
Gast #5447489
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Alex G. schrieb:
>> Fürs erste würde ich einfach ein paar Firmen anschreiben und ein paar
>> Produktinfos übersenden (also auf dem Postweg).
>> Oder muss man da eventuell rechtliche Bedenken haben?
> Wenn diese Daten öffentlich in den Gelbenseiten oder Auf homepages
> stehen, dann nicht.

Danke!

Eure Einwände werden übrigens nicht einfach überlesen, sondern sind 
notiert!

Weil wir im Moment ziemlich beschäftigt sind, wollen wir erst mal etwas 
schnell umsetzbares realisieren.
#5447494
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GerhardT. schrieb:
> Ich danke euch für das rege Interesse und die vielen Antworten und
> Ideen!

und sagst immer noch nicht worum es geht,

> Fürs erste würde ich einfach ein paar Firmen anschreiben und ein paar
> Produktinfos übersenden (also auf dem Postweg).

um dann entsorgt zu werden? (schade um die Bäume Papier und Geldeinsatz, 
Porto)

nun ja.....

Bürovorsteher schrieb:
>> 1.) den Zielfirmen einen Katalog mit der Post zusenden
> Bringt nichts, fliegt in den Müll.
>
>> 2.) den Zielfirmen eine Email mit Produktinfos zusenden
> Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei einem daran interessierten
> Entscheider landet, liegt noch unter Null.
Gast #5447798
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GerhardT. schrieb:

> Im Moment sehe ich zwei Hauptwege:
>
> 1.) den Zielfirmen einen Katalog mit der Post zusenden
>
> 2.) den Zielfirmen eine Email mit Produktinfos zusenden
>


Würde ich beides nicht lesen.

Welche Firma hat noch KAtaloge? Mal ehrlich.

Anrufen. Termin vereinbaren. Vertriebler hinschicken. Eintüten.
Gast #5447831
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Um was für ein Gerät geht es denn? Je nach Stückzahl kann das richtige 
Vorgehen ganz unterschiedlich sein.

Beispiel: Wir bauen Spezial-Messtechnik in kleinen Stückzahlen (einige 
hundert pro Jahr), die üblicherweise in EMV-Testsystemen zum Einsatz 
kommt. Vertrieb weltweit. Auf wichtigen Fachmessen sind wir selbst. 
Ansonsten geht der meiste Umsatz über Vertriebspartner. Teilweise sind 
das Systemintegratoren, die unsere Geräte in ihren Komplettlösungen 
anbieten.

Das wäre z.B. auf ein Multimeter wohl schlecht übertragbar ... daher die 
Eingangsfrage.
Gast #5447849
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Die Kunst ist, die Werbung dorhin zu bringen wo das Produkt gebraucht 
wird. Ein Pelzmessgerät wird man kaum im Anglerverein verkaufen. Bei 
Pelzhändlern könnte Interesse bestehen, wenn man es ihnen erklärt!
Gast #5447866
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Und immer dran denken: „Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem 
Angler.“

Also konzentriert Euch auf das Problem, welches Euer Kunde hat und das 
durch Euer Produkt gelöst wird.

Beantwortet folgende Frage der Kunden, die keiner ausspricht: „Was habe 
ich davon, und warum soll ich unbedingt bei Euch kaufen?“
Gast #5447890
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GerhardT. schrieb:
> Nun möchten wir es auch anderen Firmen, hauptsächlich in Deutschland,
> anbieten.

Du schreibst hier was für ein tolles Gerät ihr entwickelt habt und du 
sagst nicht einmal was es kann und wo man sich die Daten ansehen kann! 
Du bist hier in einem uC-Forum wo man Messgeräte für Entwicklungen 
braucht, also schreib mal was du so hast!
Gast #5447902
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Joachim B. schrieb:
> sind sie das?
> seit ich weiss das kein Burger von denen so aussah wie auf den Bildern
> hat mein Wunsch nach McD deutlich nachgelassen.

Kann ich verstehen!
McD, da kriegte man früher sehr schnell dieses Pappbrötchen, zahlte und 
ging.

Heute dauert das deutlich länger, ohne Qualitätsänderung.

Zum Thema zurück.

Ich habe was dolles entwickelt und möchte es für mich gewinnbringend 
verkaufen.

Was tun?

Arbeiten

Wer ist der potentielle Kunde
Wie erfährt der Kunde wie toll ich bin
was ist der Unterschied zur Konkurrenz?
Gibt es die?
Warum sollte der Kunde mein Produkt kaufen?
(..)

Ich weiß, warum ICH nicht im Vertrieb arbeite!
Weil mir das nicht liegt.

Und auf McD zurückzukommen, es  gibt Leute, die können das 
gewinnbringend tun.

Je nach potentieller Größe deines Konzeptes - suche dir einen, der es 
kann, du kannst es offensichtlich (auch) nicht.
#5447910
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Ich schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> sind sie das?
>> seit ich weiss das kein Burger von denen so aussah wie auf den Bildern
>> hat mein Wunsch nach McD deutlich nachgelassen.
>
> Kann ich verstehen!
> McD, da kriegte man früher sehr schnell dieses Pappbrötchen, zahlte und
> ging.
>
> Heute dauert das deutlich länger, ohne Qualitätsänderung.
Denke da spielt selektive Wahrnehmung eine Rolle... Oder denkst du 
irgendwie an Zeiten zurück als McDonalds noch keine ganze Menüs anbot 
(macht Bestellen zwangsläufig langsamer)?

Mit den Automaten die einen Code Ausspucken, wird der Vorgang gut 
beschleunigt. Leider werden die bestehenden Läden nur nach und nach 
umgestellt.
Gast #5447918
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brieffreund schrieb:
> GerhardT. schrieb:
>> Im Moment sehe ich zwei Hauptwege:
>> 1.) den Zielfirmen einen Katalog mit der Post zusenden
>> 2.) den Zielfirmen eine Email mit Produktinfos zusenden
> Würde ich beides nicht lesen.

Emails, die ein Produkt bewerben, werden sofort geloescht. Wiederholen 
die sich, wird ein Filterkriterium auf den Laden eingetragen.

Wenn ich jemanden am Telefon habe, der etwas verkaufen will - tschüß, 
ich gebe diese Belästigung nicht an Kollegen weiter.

Einzig das gedruckte Papier hätte bei mir eine Chance, überhaupt einmal 
angeguckt zu werden. Wenn dieses eine reißerisch superlative Aufmachung 
hat, hat es beste Chancen, zügig im Papierkorb zu landen.

Ich denke mal, es gibt mehrere Werbewege und es hängt vom Einzelnen ab, 
mit welchem man sein Interesse weckt. Schwierig ist es, an diesen 
überhaupt heran zu kommen, also den Mann im Labor oder den 
Fertigungsplaner.
#5447949
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Ich schrieb:
> McD, da kriegte man früher sehr schnell dieses Pappbrötchen, zahlte und
> ging.
>
> Heute dauert das deutlich länger, ohne Qualitätsänderung.

Alex G. schrieb:
> Denke da spielt selektive Wahrnehmung eine Rolle... Oder denkst du
> irgendwie an Zeiten zurück als McDonalds noch keine ganze Menüs anbot
> (macht Bestellen zwangsläufig langsamer)?

ist das so?

schau mal hier
https://www.youtube.com/watch?v=R-LShzQQpEU
Gast #5448005
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Manfred schrieb:

> Ich denke mal, es gibt mehrere Werbewege und es hängt vom Einzelnen ab,
> mit welchem man sein Interesse weckt. Schwierig ist es, an diesen
> überhaupt heran zu kommen, also den Mann im Labor oder den
> Fertigungsplaner.

ne geht alles.

wir wissen ja nur nicht was verkauft werden soll..
Gast #5448047
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Marc Horby schrieb:
> Du schreibst hier was für ein tolles Gerät ihr entwickelt habt und du
> sagst nicht einmal was es kann und wo man sich die Daten ansehen kann!
> Du bist hier in einem uC-Forum wo man Messgeräte für Entwicklungen
> braucht, also schreib mal was du so hast!

Das wird wohl daran liegen, dass das Forum schon so einen schlechten
Ruf hat, weil dann Verriss befürchtet wird, obwohl das den TO zur
Zeit gar nicht interessiert. Das hier oft vom Threadthema abgeschweift
wird, ist doch der Normalzustand. Da würde ich dann auch nichts
offenbaren.
Gast #5448080
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Falls der Poster noch interesse hat...

1. Webseite erstellen
2. Produkt zeigen
3.+ diese Webseite referenzieren.

Im Sinne von : Wir bei www.mydomain.bla haben ein
tolles Produkt. Kommt mal reinschauen.

Ohne Webseite wird ganz sicher gar nichts.
Und des weiteren, die email passend zur domain verwenden.
Wenn ich eine email von hotmail, gmx, oder sonstwie
zu einem Produkt bekomme, geht's ungelesen in die Tonne.
Der Asender muss von der Webseite kommen, sonst ist nichts.

Also zeig mal diese Webseite.
Gast #5455058
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Vielen Dank für die vielen Antworten, Ideen und Anregungen, die ihr noch 
gepostet habt!

Antwort=42 schrieb:
> Suche Dir einen freien Handelsvertreter, der ähnliche Dinge schon in
> seinem Portfolio hat und damit auch die richtigen Ansprechpartner als
> Kunden.
> Mache ihm Dein Produkt schmackhaft und einige Dich anschließend mit ihm.

Wie findet man einen passenden Handelsvertreter?

Ist das hier eine gute Anlaufstelle (hat jemand schon Erfahrung damit)?
www.handelsvertreter.de
Gast #5455583
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Habe zum Beginn meiner Selbstständigkeit ziemlich alles probiert:

Anzeigen in Fachzeitschriften (je nach Anzeigengröße + Auflage + evt. 
Farbe = einige Tausend EUR)

(kostenlose) Produktberichte in Fachzeitschriften

(direkt Produktbericht/ Aufsatz + Foto an die Verlage/ Redaktionen der 
Fachzeitschriften senden. Zwischenzeitlich gibt es da auch "Agenturen", 
die gegen Entgeld dies anbieten....

Messeteilnahme (Da stehst Du tagelang am 10 000,-- EUR Stand und ständig 
kommt keiner...)

Mailings per Post (Landen gleich im Posteingangspapierkorb, wenn sie 
nicht  an eine Person im Unternehmen adressiert sind)

Google Adwords (da muß ein Click- Automat am Arbeiten sein, so schnell
schmilzt dort das Guthaben, ohne ersichtliches Resultat)

etc. etc. Hat alles einige (Zig-) Tausend EUR  gekostet.

Erfolg diese Aktionen: Gegen 0 (in Worten NULL!)

Was mich letztlich gerettet hat und bis heute am Leben erhält:

Die wenigen Maschinenkunden, die meine Geräte anfangs eingesetzt und
zusammen mit den Maschinen verkauft haben, haben die Folgeaufträge 
gebracht.
Gast #5455615
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Wenn es um neues Equipment geht ist es mir wichtig was die Leute aus 
meinem Netzwerk sagen. Ehemalige Kollegen und berufliche Kontakte die 
man im laufe der Zeit gemacht hat.

Ja auch die Messe kann interessant sein.

Zeitschriften und ähnliches lese ich nie obwohl sie da wären. E-Mails 
muss ich zugeben überfliege ich tatsächlich mal wenn ich gleich gar 
nicht weiß was ich sonst machen soll (oder mal kein Bock hab).
Gast #5455684
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Lass eine großbrüstige Brünette ein cooles unboxing video von deinem 
Produkt auf youtube machen. Das kannst du dann bei LinkedIn und Facebook 
teilen und liken und tada, du bist im Geschäft.

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