Forum: PC Hard- und Software Acer Notebook: Nach WIN 7 Klonen auf SSD Aligment-Probleme


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von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Hallo zusammen,

ich habe schon mehrfach Betriebssysteme von HDD auf SSD geklont (2 
XP-Pcs und 1 Win 7 PC, Eigenbau, 1 Acer Notebokk mit XP und ein Netbook 
mit XP).

Nur jetzt habe ich das Notebook meiner Göttergattin umstricken wollen. 
Es ist eine Acer Travelmate mit werkseitiger WIN7 Installation.

Das Klonen von HDD aus die SSD habe ich mit Acronis erfolgreich 
durchgeführt, d.h., das Notebook läuft wieder. Wie erwartert stimmt aber 
das Alignemnt nicht laut AS SSD Benchmark. Also gparted gestartet und 
die Partitionen "aligned". Nur danach lief nichts mehr. Vor dem 
eigentlichen Start von WIN 7 gabe es eine Fehlermeldung (habe ich leider 
nicht photographiert) mit E00000irgendwas und die Anmerkung, das ich 
einen "Reparaturinstallation" durchführen soll.?????? (Selbstgebrannte 
Recovery-CDs habe ich vorliegen).

Ich habe das Algnment dann mit Partition Wizard durchgeführt, selber 
Effekt.

Nun, was soll ich wie machen? Aktuelle ist die SSD also Misaligned 
(läuft aber). Screenshot siehe Photo.

Da sind drei Partitionen: PQSERVICE, System Reserved / Boot, und 
Arbeitsplatz..

hat einer hier Erfahrung mit diesem problem, müßte bei allen Acer 
Notebooks mit WIN 7 so sein.

Ach ja, bitte keine Tips a la "Neuinstallation".

von (prx) A. K. (prx)


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Wenn deine Göttergattin nicht sehr anspruchsvoll ist, dann belass es 
dabei. Arg schlimm ist Misalignment bei normaler Nutzung nicht.

: Bearbeitet durch User
von Timmo H. (masterfx)


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Bau dir ein Windows PE mit imagex.exe und bcdboot.exe drauf (Windows AIK 
=> https://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=5753)
Boote damit, zieh die Platte ab (imagex /capture c:\ f:\Winbackup.wim 
"Windows").
1. Lösche die Platte (diskpart => select disk 0 => clean), falls du den 
anderen Kram an Partitionen noch brauchst dann nur die Windows Partition 
löschen
2. Erstelle eine neue Partition (create partition primary size=xyz 
align=1024), align ist bei diskpart eigentlich nicht mehr notwendig
3. Formatieren (format fs=ntfs label=Windows quick)
4. Laufwerksbuchstaben zuweisen (assign letter=Q)
5. Partition aktiv schalten (active)
=> exit
6. Image wieder drauf spielen (imagex /apply f:\WinBackup.wim 1 q:
7. Bootloader schreiben (bcdboot.exe Q:\Windows /s Q:)

Fertig

: Bearbeitet durch User
von Peter D. (peda)


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Hanns-Jürgen M. schrieb:
> (Selbstgebrannte
> Recovery-CDs habe ich vorliegen).

Dann würde ich von der alten HDD ein Systemabbild auf ne externe HDD 
erstellen, die SSD partitionieren und mit der Recovery-CD das 
Systemabbild wieder einspielen.
Die C-Partition der SSD muß mindesten so groß sein, wie die der alten 
HDD, gegebenenfalls vor dem Systemabbild die C-Partition verkleinern.

von oszi40 (Gast)


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Suchmaschine mit Deiner Acronis-Version füttern um ähnliche 
Probleme/Lösungen zu finden?
Bevor ich hier ein Experiment machen würde, würde ich mit die Sache mal 
mit einem Diskeditor genauer ANSEHEN und vergleichen.

von ACDC (Gast)


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Mit Windows eigener Sicherung ein Systemabbild machen und dann mit 
Windows Reparaturdisk das Systemabbild auf die neue Platte spielen.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Habe die Aktion gerade mit dem kostenlosen Partitionwizard völlig 
problemlos vollzogen, wobei mich das Programm auch gleich fragte, ob ich 
für SSD alignen möchte.
Auch das die originale HDD 160GB hatte und die neue SSD nur 120GB, hat 
das Dings problemlos gemeistert.
Ist also kein Hexenwerk:
https://www.partitionwizard.com/clone-disk/clone-hard-drive-windows7.html

Und nein, ich bin weder Mitarbeiter bei denen, noch kriege ich Mäuse 
dafür, ging nur völlig problemlos, dewegen hier mal der Beitrag.
Die SSD hatte ich dafür in einem externen USB-SATA Gehäuse und nach der 
Überspielerei ins Notebook eingebaut.

: Bearbeitet durch User
von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Danke für die vielen Antworten.

Nochmals zur Verdeutlichung des Problems:

Das Clonen auf die SSD hat einwandf´rei funktioniert. Nur startet das 
System nicht mehr, wenn ich das Alignemnt mit Hilfe von gparted oder 
auch mit dem partitionwizard (den hatte ich auch probiert) korrigiert 
habe.

Das Problem liegt IMHO in der Startpatition, die, so denke ich, einen 
festen Offset zur "Arbeitsplatz" -Partition benötigt, oder die auf einen 
feste Adresse verweist. ???

von ph (Gast)


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Vmtl. ein Problem mit dem Bootloader. Beschaffe dir ein 
Installationsmedium von win 7 (iso auf stick genügt) und starte die 
Reparatur. Mit etwas Glück wird die Installation erkannt.

von Peter D. (peda)


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Hanns-Jürgen M. schrieb:
> Nur startet das
> System nicht mehr, wenn ich das Alignemnt mit Hilfe von gparted oder
> auch mit dem partitionwizard (den hatte ich auch probiert) korrigiert
> habe.

Ich kann gut verstehen, daß Windows allergisch reagiert, wenn man 
nachträglich am Dateisystem rumpfuscht.
Daher eben mein Vorschlag, erst zu partitionieren und danach das 
Systemabbild einzuspielen.
Fremdtools braucht man dazu nicht, die Windows Bordmittel reichen aus.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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eventüll kann man den Umweg über ein Image gehen?

Das würde dann allerdings auch einen weiteren Datenträger erfordern.

von Εrnst B. (ernst)


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Hanns-Jürgen M. schrieb:
> Das Clonen auf die SSD hat einwandf´rei funktioniert.

Hat es nicht. Zum einwandfreien Clonen der Systemplatte gehört auch das 
Anpassen des Alignments, wenn nötig.
Jede Clone-Software, die nicht gerade aus der "Vor-SSD-Steinzeit" kommt, 
sollte das beherrschen.
(Wenn "dd" aus den 1970ern verwendet werden soll: partitionsweise 
kopieren, nicht die ganz Platte. Dann geht das auch damit)

Das Alignment erst nach dem Clonen hinzuwurschteln ist, je nachdem wie 
es implementiert ist, fehlerträchtig bis SSD-Lebensdauerraubend...

von Hartfeld (Gast)


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Matthias S. schrieb:

> Habe die Aktion gerade mit dem kostenlosen Partitionwizard völlig
> problemlos vollzogen, wobei mich das Programm auch gleich fragte, ob ich
> für SSD alignen möchte.
> Auch das die originale HDD 160GB hatte und die neue SSD nur 120GB, hat
> das Dings problemlos gemeistert.
> Ist also kein Hexenwerk:
> https://www.partitionwizard.com/clone-disk/clone-hard-drive-windows7.html
>
> Und nein, ich bin weder Mitarbeiter bei denen, noch kriege ich Mäuse
> dafür, ging nur völlig problemlos, dewegen hier mal der Beitrag.
> Die SSD hatte ich dafür in einem externen USB-SATA Gehäuse und nach der
> Überspielerei ins Notebook eingebaut.

Da das Toll kostenlos ist, stellt sich mir die Frage wovon die leben?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Hartfeld schrieb:
> Da das Toll kostenlos ist, stellt sich mir die Frage wovon die leben?

Find ich auch Toll :-P

Die haben ja genug Software, die Geld kostet und wenn du Admin bist, der 
mal eben 100 Clienten-HDDs einrichtest, wirst du dir wohl ein Tool 
kaufen, anstatt mit der Lullerversion for-free jeden einzelnen Rechner 
zu bearbeiten.

von Hartfeld (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> Hartfeld schrieb:
>> Da das Toll kostenlos ist, stellt sich mir die Frage wovon die leben?

Peinlich.

> Find ich auch Toll :-P
>
> Die haben ja genug Software, die Geld kostet und wenn du Admin bist, der
> mal eben 100 Clienten-HDDs einrichtest, wirst du dir wohl ein Tool
> kaufen, anstatt mit der Lullerversion for-free jeden einzelnen Rechner
> zu bearbeiten.

Ist ein guter Grund.

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Εrnst B. schrieb:
> Hanns-Jürgen M. schrieb:
>> Das Clonen auf die SSD hat einwandf´rei funktioniert.
>
> Hat es nicht. Zum einwandfreien Clonen der Systemplatte gehört auch das
> Anpassen des Alignments, wenn nötig.
> Jede Clone-Software, die nicht gerade aus der "Vor-SSD-Steinzeit" kommt,
> sollte das beherrschen.
> (Wenn "dd" aus den 1970ern verwendet werden soll: partitionsweise
> kopieren, nicht die ganz Platte. Dann geht das auch damit)
>
> Das Alignment erst nach dem Clonen hinzuwurschteln ist, je nachdem wie
> es implementiert ist, fehlerträchtig bis SSD-Lebensdauerraubend...

Mein Acronis 2009 ist aus der SSD zeit, kann aber das Alignment nicht 
gleich beim Clonen korrigieren. Bislang habe ich das immer erfolgreich 
nachträglich mit gparted gemacht, ging einwandfrei.

Nun habe ich heute die Platte erneut komplett geklont, mit diesem 
partition wizad und Alignkorrektur. Das hat auch geklappt, die 100 MB 
Bootsection ist nun aligned, aber der "Arbeitsplatz" nicht. Das ist 
alles ein Riesensch***. Ich werde nun die Partition löschen, neu anlegen 
und dann versuchen, ein Image der Partition darauf zu bekommen... Morgen 
weiß ich mehr... Das ist alles VOLL... na gut, Ihr wißt schon.

von Timmo H. (masterfx)


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Bootpartition kannst du dir auch sparen. Imagex und fertig. Da keine 
Sektorkopie ist es auch recht schnell und unabhängig von der 
Partitionsgröße

von michael_ (Gast)


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Wie ich das so sehe, wird man keine externen Tools brauchen.

Siehe:

https://answers.microsoft.com/de-de/windows/forum/windows_10-hardware/windows-und-ssd-konfiguration-und-optimierung/cf3bb519-28e0-439d-b06e-f3e793b32501

Vor allem Abschnitt:

TRIM und Garbage Collection

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Hanns-Jürgen M. schrieb:
> Das hat auch geklappt, die 100 MB
> Bootsection ist nun aligned, aber der "Arbeitsplatz" nicht.

Du hast dir das Programm offensichtlich gar nicht richtig angeschaut. 
Das bietet die Möglichkeit, alle Partitionen zu alignen, bevor es ans 
Klonen geht.
RTFM

von Peter M. (r2d3)


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Hallo Hanns-Jürgen M.,

erst einmal solltest Du sauber diagnostizieren, vielleicht ist der 
Fehlerhinweis falsch?!

Starte Dein Linux-System starte eine Konsole, eventuell als Admin und 
rufe parted auf:

parted /dev/sda unit b print all > tab.txt

Die tab.txt bitte hier im Forum zeigen.
"/dev/sda" steht für die betreffende Platte.

Eine Übersicht vorhandener Platten und deren Namen siehst Du mit

lsblk

Infos über die physische und logische Sektorgröße der SSD findest Du 
auch mit

smartctl -a /dev/sda > smart.txt

laufen. Für "/dev/sda" musst Du den Namen Deiner Betriebssystemplatte 
einsetzen. Eventuell musst Du smartctl nachinstallieren und den Befehl 
als Admin absetzen.
Linuxmint sagt Dir z.B. direkt in der Fehlermeldung, wie Du das machst.

Der Befehl erzeugt ein Smartlog in der Datei smart.txt. Ganz oben 
findest Du ein paar interessante Parameter, wie z.B. physikalische und 
logische Sektorgröße Deiner SSD.

Dann bitte mit den Ergebnissen wieder hier melden. :)


Hallo michael_,

michael_ schrieb:
> Wie ich das so sehe, wird man keine externen Tools brauchen.
>
> Siehe:
>
> https://answers.microsoft.com/de-de/windows/forum/...
>
> Vor allem Abschnitt:
>
> TRIM und Garbage Collection

Das stimmt leider nicht. Wenn die Cluster des Dateisystems gegenüber den 
Sektoren der SSD verschoben sind, verdoppelt sich im ungünstigsten Fall 
die Anzahl der Schreibvorgänge.

von (prx) A. K. (prx)


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Peter M. schrieb:
> Das stimmt leider nicht. Wenn die Cluster des Dateisystems gegenüber den
> Sektoren der SSD verschoben sind, verdoppelt sich im ungünstigsten Fall
> die Anzahl der Schreibvorgänge.

Nur wird man den Unterschied bei normaler PC-Verwendung kaum spüren. 
Also ausserhalb von Benchmarks. Auch den Einfluss auf die faktische 
Lebensdauer von Normal-PCs überschätzt man gerne.

von michael_ (Gast)


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Peter M. schrieb:
> Das stimmt leider nicht. Wenn die Cluster des Dateisystems gegenüber den
> Sektoren der SSD verschoben sind, verdoppelt sich im ungünstigsten Fall
> die Anzahl der Schreibvorgänge.

Klar! Die Leute von MS sind total bedeppert.

von Peter M. (r2d3)


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Hallo A. K.,

A. K. schrieb:

> Nur wird man den Unterschied bei normaler PC-Verwendung kaum spüren.
> Also ausserhalb von Benchmarks. Auch den Einfluss auf die faktische
> Lebensdauer von Normal-PCs überschätzt man gerne.

Da fehlen mir leider die Erfahrungswerte.

Ich möchte aber bemerken, dass ich meine Scheibenbremse am Fahrrad auch 
ausrichte, wenn ich ein periodisches Schleifgeräusch höre, auch wenn die 
Bremswirkung vielleicht sehr gering ist. :)

von Peter M. (r2d3)


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Hallo michael_,

michael_ schrieb:
> Peter M. schrieb:
>> Das stimmt leider nicht. Wenn die Cluster des Dateisystems gegenüber den
>> Sektoren der SSD verschoben sind, verdoppelt sich im ungünstigsten Fall
>> die Anzahl der Schreibvorgänge.
>
> Klar! Die Leute von MS sind total bedeppert.

Der Satz "Das stimmt leider nicht" von mir ist unpräzise. Der bezieht 
sich nämlich nur auf den einen Satz von Dir:

"...Wie ich das so sehe, wird man keine externen Tools brauchen..."

Mit TRIM und Konsorten kannst Du keine Ineffizienzen beheben, die durch 
fehlendes Alignment entstanden sind.

von (prx) A. K. (prx)


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michael_ schrieb:
>> Wenn die Cluster des Dateisystems gegenüber den
>> Sektoren der SSD verschoben sind, verdoppelt sich im ungünstigsten Fall
>> die Anzahl der Schreibvorgänge.
>
> Klar! Die Leute von MS sind total bedeppert.

Das Misalignment kommt von einem vorher installierten Win-XP, das aus 
einer Zeit stammt, als weder SSDs üblich waren, noch HDDs mit 
4K-Sektoren. Spätere Windows-Versionen verwenden ein passenderes 
Partition-Layout. Microsoft hat lediglich hellseherische Fähigkeiten 
vermissen lassen.

Um den Effekt zu bemerken muss man die SSD allerdings auf einige Zeit 
mit einer sehr hohen Rate kleiner Schreibzugriffe beharken. Schon bei 
mittleren Schreibzugriffen (zig KB pro Zugriff) tritt das in den 
Hintergrund. Bei einem intensiv genutzten Datenbankserver könnte man das 
also in einigen Szenarien spüren.

: Bearbeitet durch User
von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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A. K. schrieb:

> Das Misalignment kommt von einem vorher installierten Win-XP, das aus
> einer Zeit stammt, als weder SSDs üblich waren, noch HDDs mit
> 4K-Sektoren.

Das Acer Notebook war fabrikneu und werksseitig mit WIN7 64bit 
ausgestattet.

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Nun, Ursache scheint die BCD-Datei resp der bootmgr ist der 
"versteckten" Patition zu sein. Das müßte doch irgendwie zu bearbeiten 
sein?? Wie??

Ich habe mir easyBCD inctalliert, das aber nur die BCD Datei meinen 
Hauptrechners bearbeiten und nicht die BCD Datei auf der 
laptop-Festplatte (hängt aktuell über USB an meinem Hauptrechner) kann.

Ob das MS Kommandozeilen- Programm  bcdedit da mehr kann, weiß ich 
nicht.

Vlt gibt es ja etwas brauchbares klauffähiges für Linux, dann könnte ich 
das Notebokk mit einer LINUX Live-CD starten??

von (prx) A. K. (prx)


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Hanns-Jürgen M. schrieb:
> Das Acer Notebook war fabrikneu und werksseitig mit WIN7 64bit
> ausgestattet.

Dann sollte es eigentlich nicht misaligned sein. Wo fangen denn die 
Partition an, in 512er Blöcken gerechnet? Bei XP wäre die erste 
Partition an Block 63.

von michael_ (Gast)


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Hanns-Jürgen M. schrieb:
> Ob das MS Kommandozeilen- Programm  bcdedit da mehr kann, weiß ich
> nicht.

Aber das W7 PE kennst du?
Auf dem System Reparatur Datenträger oder Install-DVD.

Einfach mal die Reparatur laufen lassen. Evtl. mehrmals.

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Interruot, mir ist da etwas aufgefallen. Aber zunächst klone ich erneut 
und komplett mit partitionwizad von der HDD auf die SSD.

Ich melde mich dann (in 1..2 Stunden).

Ach ja, das mit BCD ist wohl hinfällig bzw. nichtsbringend.

von georg (Gast)


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Es gibt da 3 Partitionen und den Bootmanager. Wenn man Partitionen 
verschiebt, muss man meistens nachher den Bootmanager reparieren, egal 
ob es der von Windows ist oder Grub von Linux.

Dafür gibt es in beiden Fällen Bordmittel. Man muss nur den PC überhaupt 
zum Laufen kriegen, z.B. mit einem Windows-Installationsmedium oder mit 
einer Linux-Live-DVD.

Georg

von Timmo H. (masterfx)


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Die Bootpartition ist nicht zwingend notwendig für Legacy boot. Für UEFI 
hingeben schon. Da muss man dann aber auch in GPT anstatt MBR nehmen. 
Geht aber beides Problemlos mit WinPE wie von mir oben beschrieben. Für 
GPT/UEFI muss das PE und die Tools aber in 64 Bit generiert werden.

: Bearbeitet durch User
von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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A. K. schrieb:
> Hanns-Jürgen M. schrieb:
>> Das Acer Notebook war fabrikneu und werksseitig mit WIN7 64bit
>> ausgestattet.
>
> Dann sollte es eigentlich nicht misaligned sein. Wo fangen denn die
> Partition an, in 512er Blöcken gerechnet? Bei XP wäre die erste
> Partition an Block 63.

Ja, danke, das war die Initialzündung zur Lösung. Das, was ich bislang 
gemacht hatte, war offenbar falsch, aber mit gutem Willen :-)

Dem Hinweis folgend, daß WIN7 Installationen sich auch bei mechanischen 
HDD an "1024" resp. "4096 (4k) " ausrichten, das mir nicht bewußt war, 
habe ich zunächst das Alignment der Harddisk gechecked. Und siehe da, AS 
SSD Benchmark zeigte keinen Fehlalignment. Das ließ mich stutzen, warum 
war dann die 1:1 Kopie mit Partition Magic misaligned? (Bei Acronis 2009 
war das ja zu erwarten) Vermutlich war ich die ursache, da ich die 
"Arbeitsplatzpartition" um ein paar 100 MByte verringert hatte. Obwohl, 
auch das hätte das Alignment eigentlich nicht stören sollen???

Jetzt habe ich eine 1:1 Kopie der Quellplatte auf die glücklicherweise 
gleichgroße SSD machen lassen. Und, oh Schreck, oder oh Glück, das 
Alignment stimmt auch auf der SSD:

BOOTpartition (versteckt) Start bei 27265024, Ende bei 27469823, Länge 
also  204800 fuer 100 MByte
Arbeitsplatz Start bei 27469824, Ende 976771971

Das waren dann volle zwei Arbeitstage für die Katz... Ich Trottel!

Danke für eure Hilfe und Geduld.

yogy

von Peter M. (r2d3)


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Hallo Hanns-Jürgen M.,

Hanns-Jürgen M. schrieb:
> Jetzt habe ich eine 1:1 Kopie der Quellplatte auf die glücklicherweise
> gleichgroße SSD machen lassen. Und, oh Schreck, oder oh Glück, das
> Alignment stimmt auch auf der SSD:
>
> BOOTpartition (versteckt) Start bei 27265024, Ende bei 27469823, Länge
> also  204800 fuer 100 MByte
> Arbeitsplatz Start bei 27469824, Ende 976771971

deswegen habe ich ja oben geschrieben, wie Du das Alignment 
kontrollieren kannst.

Wie bist Du an die exakten Angaben gekommen?
Unter Windows? Unter Linux? Womit?

von Hanns-Jürgen M. (yogy)


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Hallo Peter,

AS SSD Benchmark liefert ein "ok" oder ein "Bad" für das Alignment und 
gibt den Startwert der jeweiligen Partition an. Das reicht eigentlich.

Die detaillierten Werte (Anfang und Ende) habe ich mit partition wizard 
vers. 10 ermittelt. Dort erhält man auch: Sectors per Cluster (hier: 8), 
Sectoren per File Record (hier: 2); Sectors per Index Record: (hier: 8)

VG

von Peter M. (r2d3)


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Danke!

von 2⁵ (Gast)


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Hanns-Jürgen M. schrieb:
> Mein Acronis 2009 ist aus der SSD zeit, kann aber das Alignment nicht
> gleich beim Clonen korrigieren. Bislang habe ich das immer erfolgreich
> nachträglich mit gparted gemacht, ging einwandfrei.

Noch eine Anmerkung: Wenn du eine externe USB Festplatte von WD hast, 
kannst du auch das gratis WD TrueImage verwenden. Das dürfte deutlich 
neuer sein.
https://www.wdc.com/products/features/acronis.html
Der DiskWizard von Seagate war (zumindest früher) auch TrueImage 
basiert: https://www.seagate.com/de/de/support/downloads/discwizard/

Beides mal reicht es IMHO, einfach eine externe USB Platte des 
jeweiligen Herstellers anzuschließen, um die Tools zu nutzen.

von georg (Gast)


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2⁵ schrieb:
> Beides mal reicht es IMHO, einfach eine externe USB Platte des
> jeweiligen Herstellers anzuschließen, um die Tools zu nutzen

Das waren mal brauchbare Kopien von Acronis, aber die neuesten sind 
extrem in ihren Funktionen beschnitten worden, z.B. kann man überhaupt 
keine Partitionen mehr sichern oder klonen. Die letzten brauchbaren 
Versionen waren so etwa von 2010.

Georg

von 2^5 (Gast)


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Hm... ich habe eine Version installiert und mir ein Boot-Medium 
erstellen lassen. Allerdings war das so 2016 rum. Backups und Klonen 
mache ich nur mit dem Boot-Medium.  Mit dieser Version (also Booten vom 
Boot-Medium, startet ein eigenes kleines OS, weiß nicht ob Windows PE 
oder Linux) konnte man noch Partitionen sichern und klonen. Die unter 
Windows installierte Version verwende ich gar nicht.

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