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Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP Amplituden-, Phasenbild in der Thermographie


Autor: neshp (Gast)
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Ich habe eine Thermografiebild auf das ich die FFT anwenden will um das 
Amplitudenbild und das Phasenbild zu plotten. Den reinen Rechenvorgang 
mache ich mit Matlab, in etwa so wie in diesem Video beschrieben:
https://binged.it/2Jmarxw

Aber nur kommt ja dann etwas raus das nicht nach einem Bild aussieht, 
sondern ein heller Stern z.B.

Warum ist das so, in der Thermografieliteratur sieht es aber nach einem 
"normalen" Bild aus mit einigen Vorteilen, das zum Beispiel Spiegelungen 
weg sind. Was mache ich falsch oder was habe ich falsch verstanden?

Autor: Hurz (Gast)
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Was ist das denn für ein Datenformat? Handelt es sich nicht um eine 
Helligkeitsbild, dass die Strahlung und damit die Temperatur angibt?

Bitte mal posten!

Autor: nachtmix (Gast)
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neshp schrieb:
> Aber nur kommt ja dann etwas raus das nicht nach einem Bild aussieht,
> sondern ein heller Stern z.B.

Wenn das Bild eine entsprechende Symmetrie hat, z.B. ein Sechseck?

So etwas kann man gelegentlich in Videos oder auf Bildern sehen, wenn im 
Gegenstand eine sehr helle punktförmige Lichtquelle vorhanden ist.

Die Blende des Fotoapparates liegt aus naheliegenden Gründen ja nicht in 
der Bildebene, sondern zwischen zwei Konvexlinsen(gruppen) in der 
Fourierebene des Objektivs, also dort, wo die Strahlen annähernd 
parallel verlaufen.

Der Stern, der dann im Bild die helle Punktlichtquelle umgibt, ist die 
Fouriertransformierte der Blende.

Die FT eines Bildes sieht also schon etwas anders aus, als das Bild ;-)

Wenn du nach der FT eine Filterung vornehmen willst um bestimmte 
Merkmale hervorzuheben oder abzuschwächen, musst du anschliessend die 
Rücktransformation vornehmen um das bearbeitete Bild zu bekommen.
Beim Fotoapparat macht das die zweite Linse hinter der Blende.

Autor: Analog OPA (Gast)
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Sicher, dass man eine Linse als Rücktransformation einer FT sehen kann? 
Die arbeiten doch beide im Zeitbereich. Oder hebst Du auf die 
Farbaberation ab?

Autor: . . (Gast)
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neshp schrieb:

> Aber nur kommt ja dann etwas raus das nicht nach einem Bild aussieht,
> sondern ein heller Stern z.B.

Das ist normal, das ist so zu sagen das Spektrum  der Frequenzen des 
Bildinhaltes.

Wenn du Sound durch eine FFT transformierst, bekommst du hinten auch 
nicht wieder Sound raus, sondern dessen Spektrum.

Autor: neshp (Gast)
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Das leuchtet mir ein, aber wie kommt man dann auf die Phasenbilder wie 
sie z.B hier auf Seite 5 gezeigt werden:
https://www.ndt.net/article/dgzfp-irt-2007/Inhalt/v14.pdf

Autor: . . (Gast)
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Ahja, ein Salamiproblem.
Deine Vorgaben: "Ich habe eine Thermografiebild auf das ich die FFT 
anwenden"
Aus dem PDF: "Frequenzbereich. Dazu wird für jedes Pixel die 
Fou-rier-Transformierte über die Gesamtdauer der Bildaufzeichnung 
berechnet. Ist N die Anzahl der Thermogramme der Bildsequenz und n = 1, 
2,..., N/2 das Inkrement der Frequenz, dann errechnet sich die 
Fourier-Transformierte des n-ten Frequenzwertes zu: ..."

Na schön, Du hast ein Bild, und für das Verfaren benötigt man eine 
Bildsequenz (also mehere Bilder).

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Die Fouriertransformierte eines Bildes ist wieder ein Bild, und das 
liegt in der Fokalebene. Und mit der zweiten Linse transformiert man 
wieder zurueck. ja. Das ist aber eher eine Spezialitaet fuer Physiker.

Autor: Detlef _. (detlef_a)
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>>Ich habe eine Thermografiebild

Schick mal.

>>>>>Aber nur kommt ja dann etwas raus das nicht nach einem Bild aussieht,
sondern ein heller Stern z.B.

Dann kann man sehen.

Cheers
Detlef

Autor: Martin O. (ossi-2)
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Wies gemacht wird steht doch auf S. 2 Deines Artikels. Du trabsformierts
nicht die p(x,y) : MxM Pixel grossenBilder , sondern du betrachtest
N Bilder und dabei stellst Du dir jeden Punkt mit koordinaten x und y
als Funktion der Zeit k dar p(x,y,k) . Diese MxM Zeitreihen 
transformierts Du einzeln (immer M-Punkte skalare FFT) und baust daraus 
das Phasenbild zusammen.

Autor: neshp (Gast)
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Wenn mein Bild A=[1 2 3; 4 5 6] und Bild B=[2 4 2; 9 6 2] ist 
transformiere ich also A(1,1)(Also den ersten Wert der Bildmatrix) & und 
B(1,1) und schreibe das in ein Neues Array an die stelle 1,1? und so 
weiter?
Verstehe ich das richtig? Dann brauche ich auch keine 2D-FFT richtig?

Autor: neshp (Gast)
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Vlt sollte ich mich konkreter ausdrücken. Bei den drei  Bildern
A=[1 2 3; 4 5 6], B=[2 4 2; 9 6 2] und C=[8 4 2; 2 6 3] würde ich dann 
jeweils die FFT von von dem Vektor des ersten Pixels aller Bilder 
machen? Also der Vektor würde dann heißen V1=[1, 2, 8] von diesem Vektor 
würde ich dann die FFT machen?

Und dann vom nächsten Pixel V2 =[2,4,4] stimmt das? Und ich bekomme ja 
dann auch 3 Werte welcher der 3 Werte ist nun mein neuer Pixel?

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