Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Ladungspumpe für Buzzer


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von dr. no (Gast)


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Hallo!

Ich möchte in einer 3V µC-Schaltung einen Piezo-Buzzer als 
Warnsignalgeber verwenden. Ein Vorabtest hat nun ergeben, dass der 
Buzzer, den ich hier habe, bei 3V zu leise ist. Ich hatte den Gedanken, 
eine einfache Ladungspumpe wie im Anhang (Quelle: 
http://www.sprut.de/electronic/switch/schalt.html) zu verwenden um eine 
etwas höhere Rechteckspannung für den Buzzer zu erzeugen. Dazu würde ich 
C2 weglassen, und ggf Schottky-Dioden wegen geringerer Druchlassspannung 
verwenden. Kann das funktionieren oder übersehe ich etwas?

Vielen Dank für alle Tipps!

: Verschoben durch Moderator
von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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dr. no schrieb:
> Ein Vorabtest hat nun ergeben, dass der Buzzer, den ich hier habe, bei
> 3V zu leise ist.

Steuerst Du ihn denn mit einer geeigneten Frequenz an? Piezo-Summer 
ändern ihre Lautstärke recht stark in Abhängigkeit von der Frequenz, mit 
der sie angesteuert werden. Das Optimum liegt üblicherweise irgendwo 
jenseits von 1 kHz, genaueres wirst Du im Datenblatt unter 
Resonanzfrequenz finden.

von dr. no (Gast)


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Habe am Funktionsgenerator verschiedene Frequenzen zwischen 0.5 - 5 kHz 
probiert, es gibt eine gewisse Abhängigkeit der Lautheit von der 
Frequenz, es ist aber über den ganzen Bereich zu leise.

von Der Andere (Gast)


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dr. no schrieb:
> Piezo-Buzzer

Ist das ein kompletter Piezo Summer für DC Versorgung oder nur ein Piezo 
den man mit der passenden Frequenz ansteuert?

von dr. no (Gast)


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Man muss ihn mit der entspr. Frequenz ansteuern, DC ist stellt er mehr 
oder weniger einen Kurzschluss dar.

von Harald (Gast)


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> Dazu würde ich C2 weglassen, und ggf Schottky-Dioden wegen geringerer
> Druchlassspannung verwenden.

Probieren!

Die Spannung am Ausgang schwankt zwischen VCC und 2 * VCC ohne 
Berücksichtigung der Diodenspannungen.

Welche Stromaufnahme hat der Buzzer?

von HildeK (Gast)


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dr. no schrieb:
> DC ist stellt er mehr
> oder weniger einen Kurzschluss dar.

Dann ist es kein Piezo!

von Dieter (Gast)


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Foto von dem Teil oder was als Typbezeichnung drauf steht bitte posten.

von Falk B. (falk)


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@dr. no (Gast)

>Ich möchte in einer 3V µC-Schaltung einen Piezo-Buzzer als
>Warnsignalgeber verwenden. Ein Vorabtest hat nun ergeben, dass der
>Buzzer, den ich hier habe, bei 3V zu leise ist.

Wenn es ein rein passiver Piezo ist, der mit einem Rechtecksignal 
angesteuert werden muss, dann nützt die Ladungspumpe nix, denn die 
spuckt Gleichspannung aus. Du kannst den Piezo aber mit 2 Controllerpins 
oder einem externen Inverter in Brückenkonfiguration speisen, dann hast 
du die doppelte Spannung am Piezo.

Siehe Anhang.

von Der Andere (Gast)


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dr. no schrieb:
> Dazu würde ich C2 weglassen

Wozu das denn?
C2 sorgt dafür daß du keine wild zappelnde Spannung zwischen 2 und 4 
Volt hast, sondern eine halbwegs stabile Ausgangsspannung.
Die relativen Diodenverluste sind bei 3V natürlich relativ groß, auch 
bei Schottky.
Viel mehr als 4,5V wirst du da nicht rauskriegen.

Alternative wäre ein kleiner Step up, wie man sie für ein, zwei Euro bei 
ebay kaufen kann.

Oder eine integrierte Ladungspumpe wie 7660
Siehe
https://datasheets.maximintegrated.com/en/ds/ICL7660-MAX1044.pdf

von Joachim B. (jar)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Steuerst Du ihn denn mit einer geeigneten Frequenz an? Piezo-Summer
> ändern ihre Lautstärke recht stark in Abhängigkeit von der Frequenz, mit
> der sie angesteuert werden.

es gibt auch sogenannte Piezo Pieper die nur VCC benötigen z.B.
http://www.segor.de/#Q=TDB5PN&M=1

für den TO heisst das JA es kann funktionieren
http://www.segor.de/#Q=PES21N30P&M=1

dr. no schrieb:
> Ich möchte in einer 3V µC-Schaltung einen Piezo-Buzzer als
> Warnsignalgeber verwenden. Ein Vorabtest hat nun ergeben, dass der
> Buzzer, den ich hier habe, bei 3V zu leise ist. Ich hatte den Gedanken,
> eine einfache Ladungspumpe wie im Anhang (Quelle:
> http://www.sprut.de/electronic/switch/schalt.html) zu verwenden um eine
> etwas höhere Rechteckspannung für den Buzzer zu erzeugen. Dazu würde ich
> C2 weglassen, und ggf Schottky-Dioden wegen geringerer Druchlassspannung
> verwenden. Kann das funktionieren?

den C2 auf keinen fall weglassen der siebt und glättet die überlagerte 
pulsende Spannung auf die originale VCC, Schottkydioden sin eine gute 
Wahl, hier evt. BAT42 bei dem geringen Strom, das Optimum muss nur in 
Frequenz und C gefunden werden, so nach Sprut hatte ich die 
Kontraststeuerung normaler LCD von -V bis +V gebaut statt Poti.

nicht nach Sprut aber nach dem hier nicht aus dem PIC aber aus einer PWM 
vom AVR:
https://www.holger-klabunde.de/dcdc/picdcdc.htm

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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dr. no schrieb:
> Ich möchte in einer 3V µC-Schaltung einen Piezo-Buzzer als
> Warnsignalgeber verwenden. Ein Vorabtest hat nun ergeben, dass der
> Buzzer, den ich hier habe, bei 3V zu leise ist.

Daher verwendet man sie im Schwingkreis mit einer Spule parallel und 
nutzt den uC nur als Class-C Anregung. Je nach Güte des Schwingkreises 
erhöht sich dann die Spannung auf das 10-fache oder mehr, wenn man die 
Spannungsüberhöhung nicht dummerweise mit Dioden verhindert.

von Joachim B. (jar)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Steuerst Du ihn denn mit einer geeigneten Frequenz an? Piezo-Summer
> ändern ihre Lautstärke recht stark in Abhängigkeit von der Frequenz, mit
> der sie angesteuert werden

von was schreibst du?

Es gibt fertige Buzzer / Piezo-Summer die nur DC benötigen, keine 
Frequenz.

Erkläre bitte wie man die Frequenz einer DC Quelle ändert!

von Jürgen W. (Firma: MED-EL GmbH) (wissenwasserj)


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Sofern Du noch einen zweiten Pin frei hast, könntest Du das ganze als 
Vollbrücke betreiben.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Falk B. schrieb:

> Wenn es ein rein passiver Piezo ist, der mit einem Rechtecksignal
> angesteuert werden muss, dann nützt die Ladungspumpe nix, denn die
> spuckt Gleichspannung aus. Du kannst den Piezo aber mit 2 Controllerpins
> oder einem externen Inverter in Brückenkonfiguration speisen

Dem wäre evtl. noch hinzuzufügen, daß eine "nackte" Piezoscheibe [0] 
sowieso nicht viel Schalldruck bringt, wegen des akustischen 
Kurzschlusses [1]. Sie muß mindestens in ein Gehäuse eingebaut werden, 
im Idealfall in einen Helmholtz-Resonator [2]. Man kann Piezos mit 
Resonatorgehäuse [3] auch fertig kaufen. Damit spart man sich 
mechanische Arbeit, ist aber natürlich auf die Frequenz angewiesen, die 
der Hersteller gewählt hat.

[0] etwas in dieser Art: 
https://www.reichelt.de/Signalakustik/EPZ-15MS60W/3/index.html?ACTION=3&LA=446&ARTICLE=145913&GROUPID=6560&artnr=EPZ-15MS60W
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Akustischer_Kurzschluss
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Helmholtz-Resonator
[3] 
https://www.reichelt.de/Signalakustik/SUMMER-BM-15B/3/index.html?ACTION=3&LA=446&ARTICLE=35926&GROUPID=6560&artnr=SUMMER+BM+15B

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Wenns wirklich ein Piezocheibchen ist, kann man auch einen Max3232 als 
Verstärker benutzen - das ist besonders praktisch, wenn so ein Dings 
sowieso schon verbaut ist, da ja meistens ein TX/RX Paar unbenutzt 
rumlungert.

von spess53 (Gast)


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Hi

>Dem wäre evtl. noch hinzuzufügen, daß eine "nackte" Piezoscheibe [0]
>sowieso nicht viel Schalldruck bringt, wegen des akustischen
>Kurzschlusses [1]. Sie muß mindestens in ein Gehäuse eingebaut werden,
>im Idealfall in einen Helmholtz-Resonator [2].

Das betrifft genauso Summer mit Gehäuse. Wenn man z.B. den

https://www.reichelt.de/Signalakustik/AL-60SP05HT/3/index.html?ACTION=3&LA=2&ARTICLE=145899&GROUPID=6560&artnr=AL-60SP05HT&trstct=pol_3

frei betreibt ist er wesentlich leiser als mit einer Schallwand.

MfG Spess

von HildeK (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> von was schreibst du?
Er schrieb von einer Piezo-Scheibe, eingebaut in ein kleines Gehäuse!

> Es gibt fertige Buzzer / Piezo-Summer die nur DC benötigen, keine
> Frequenz.
Ja, die gibt es und es gibt auch welche ohne eigenen Schwinger drin.
Von denen hat man es hier, auch wenn du es noch nicht gemerkt haben 
solltest.

> Erkläre bitte wie man die Frequenz einer DC Quelle ändert!
Gar nicht! Entweder man hat einen Summer mit eingebautem Schwinger, dann 
DC - oder man hat eine Piezoscheibe, dann AC mit passender Frequenz.

Ist das so schwer?

von Joachim B. (jar)


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HildeK schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> von was schreibst du?
> Er schrieb von einer Piezo-Scheibe, eingebaut in ein kleines Gehäuse!

und von was schrieb der TO?

schreiben sie beide vom selben?
woran erkennt man das, an der PWM vom TO die er auf DC hängt für mehr 
Pegel den ich nicht erkenne, oder am wegfallenden C vom TO

> Ist das so schwer?

ja es ist schwer wenn nicht genau geschrieben wird was gemeint ist

Popobacken oder kuchenbacken.......

Es gibt Piezos die über Frequenz getrieben werden müssen, es gibt auch 
welche die nur DC brauchen und da wird die Frequenz nicht geändert.
Es ist einfach nur doof wenn beides durcheinander gewürfelt wird und 
nach Lust und Gehirnschmalz negativ bewertet wird ohne beides 
unterscheiden zu können.

Der TO schrieb:
dr. no schrieb:
> Ich möchte in einer 3V µC-Schaltung einen Piezo-Buzzer als
> Warnsignalgeber verwenden. Ein Vorabtest hat nun ergeben, dass der
> Buzzer, den ich hier habe, bei 3V zu leise ist.

die Suche nach Piezo-Buzzer liefert, aktive als auch passive
https://www.google.com/search?q=Piezo-Buzzer

es ist und bleibt uneindeutig, so kann jeder antworten wie er will und 
alle haben Unrecht oder Recht, auch wenn einige das nicht einsehen 
wollen.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Joachim B. schrieb:
> von was schreibst du?
>
> Es gibt fertige Buzzer / Piezo-Summer die nur DC benötigen, keine
> Frequenz.

Ach Joachim, kriech doch einfach mal aus Deiner Suppentasse raus und 
blicke über den Rand - da gibt es so viel neues für Dich zu entdecken, 
wie zum Beispiel "nicht fertige Piezo-Summer", sondern /nackte 
Piezo-Scheiben/ (ja, auch die sind jugendfrei).

von HildeK (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> so kann jeder antworten wie er will und
> alle haben Unrecht oder Recht

Da hast du wiederum recht, denn der TO sagte auch:

dr. no schrieb:
> Man muss ihn mit der entspr. Frequenz ansteuern, DC ist stellt er mehr
> oder weniger einen Kurzschluss dar.

Wahrscheinlich ist es sogar ein dynamischer Summer ...

Aber 90% der Poster gingen von einer Piezo-Scheibe aus, die AC mit 
geeigneter Frequenz haben will/sollte. Der TO ist offenbar auch nicht in 
der Lage, dazu mal Klartext zu reden.

von Joachim B. (jar)


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Joachim B. schrieb:
> es ist und bleibt uneindeutig, so kann jeder antworten wie er will und
> alle haben Unrecht oder Recht, auch wenn einige das nicht einsehen
> wollen.

ach Rufus, du so kennt man dich immer schon uneindeutzig bleiben und ja 
nicht von deiner falschen Meinung abrücken, es war an keiner Stelle klar 
was der TO meinte, man könnte es sich ja zusammenreimen, aber wissen? 
nicht wirklich.

Du setzt halt passive Piezoscheiben vorraus, was nicht bewiesen ist.
Google Suche widerspricht sich auch und Piezo-Buzzer werden nur an DC 
geklemmt.

von Joachim B. (jar)


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HildeK schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> so kann jeder antworten wie er will und
>> alle haben Unrecht oder Recht
>
> Da hast du wiederum recht, denn der TO sagte auch:
>
> dr. no schrieb:
>> Man muss ihn mit der entspr. Frequenz ansteuern, DC ist stellt er mehr
>> oder weniger einen Kurzschluss dar.

ja auch eine PWM mit nachfolgender Siebung muss die geeignete 
Kombination aus Frequenz und C haben um die DC Spannung für einen 
aktiven DC Buzzer zu erhöhen.

von Herr B. (herr_barium)


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HildeK schrieb:
> Wahrscheinlich ist es sogar ein dynamischer Summer ...

Summer Time and the Livin is easy....

https://www.youtube.com/watch?v=aKULi72yUko

von m.n. (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> Wenns wirklich ein Piezocheibchen ist, kann man auch einen Max3232 als
> Verstärker benutzen

Das geht auch mit eingebauter Elektronik sehr gut! 
Z.B.https://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=35924;SEARCH=piezosummer

von dr. no (Gast)


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Sorry für die verspätete Reaktion!

Der Hinweis weiter oben dass es sich vermutlich nicht um einen Piezo 
Summer handelt dürfte richtig gewesen sein. Der DC Widerstand beträgt ca 
15 Ohm. Ich habe mal einen der Summer geöffnet (siehe Anhang), man 
erkennt eine Spule, an der Metallmembran befindet sich augenscheinlich 
ein Permanentmagent. Ich glaube das Ding ist aber trotzdem passiv, bei 
DC Versorgung höre ich nur einen Einschaltknacken, dann fließt (entspr. 
Innenwiderstand) ein relativ hoher Strom. Mit AC (Rechteck) kann ich 
einen Ton entspr. Frequenz erzeugen.

Das Ganze war so ein billig-Kauf auf ebay, ging halt daneben. Ich würde 
mich nun nochmal nach einem Summer umgucken, der wirklich ein Piezo ist. 
Wenn der auch zu leise bei 3V ist (glaube ich nicht mal) würde ich auf 
den Vorschlag von Falk zurückgreifen, der ist super.

Danke erstmal an alle Hinweisgeber! Wenn's noch Probleme gibt, melde ich 
mich nochmal.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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dr. no schrieb:
> Ich glaube das Ding ist aber trotzdem passiv
https://www.google.com/search?q=elektromagnetischer+summer

: Bearbeitet durch Moderator
von Teo D. (teoderix)


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dr. no schrieb:
> Das Ganze war so ein billig-Kauf auf ebay, ging halt daneben. Ich würde
> mich nun nochmal nach einem Summer umgucken, der wirklich ein Piezo ist.

Wieso unbedingt Piezo? Lauter sind die keinesfalls aber größer.
Die Elektromagnetischen sind für unterschiedliche Spannungen zu haben. 
3,3-12V, also Augen auf beim kauf.

Die werden einfach mit DC Rechteck angetackert. Freilaufdiode drüber und 
gut is, wenn einem die Dinger dann nicht zu laut sind. :)

von Axel S. (a-za-z0-9)


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dr. no schrieb:
> Der Hinweis weiter oben dass es sich vermutlich nicht um einen Piezo
> Summer handelt dürfte richtig gewesen sein. Der DC Widerstand beträgt ca
> 15 Ohm. Ich habe mal einen der Summer geöffnet (siehe Anhang)

Das ist ein stinknormaler elektromagnetischer Buzzer. Wird (wurde?) 
millionenfach auf PC-Mainboards verbaut.

Im Vergleich zu Piezos sind die eher lauter, brauchen aber auch mehr 
Strom. Klassisch werden die mit einem 2N7002 oder BC846 angesteuert, 
direkt an 5V oder 3.3V. Machen dann einen Höllenlärm und werden deswegen 
manchmal mit Serienwiderstand von einigen 10R betrieben. Freilaufdiode 
ist teilweise schon eingebaut, deswegen auch die Angabe einer Polung auf 
dem Gehäuse. Datenblatt lesen oder im Zweifelsfall nachmessen.

Das Gehäuse ist bereits ein Resonator; die Resonanzfrequenz dürfte bei 
entweder 2kHz oder 4kHz liegen. Bei dieser Frequenz ist das Ding dann am 
lautesten.

von Teo D. (teoderix)


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Axel S. schrieb:
> Machen dann einen Höllenlärm und werden deswegen
> manchmal mit Serienwiderstand von einigen 10R betrieben.

Ja man sollte Platz für einen VR einplanen. Nachträglich das Schallloch 
zu zustopfen, bringt erstaunlich wenig. :)

von Joachim B. (jar)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Ach Joachim, kriech doch einfach mal aus Deiner Suppentasse raus und
> blicke über den Rand - da gibt es so viel neues für Dich zu entdecken,
> wie zum Beispiel "nicht fertige Piezo-Summer", sondern /nackte
> Piezo-Scheiben/ (ja, auch die sind jugendfrei).

und ich möchte immer noch wenigstens ein Bedauern über deine miese 
Wortwahl du Piezoscheibenverfechter, im beleidigen bist du ja groß.

dr. no schrieb:
> Der Hinweis weiter oben dass es sich vermutlich nicht um einen Piezo
> Summer handelt dürfte richtig gewesen sein.

Was ich auch vermutet hatte, reine DC Steuerung, nix mit Frequenz!
https://www.mikrocontroller.net/attachment/367791/IMG_20180612_130335_.jpg

: Bearbeitet durch User
von dr. no (Gast)


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Einen Piezo-Summer wollte ich wegen der geringeren Stromaufnahme 
verwenden, ist für ein batteriebetriebenes Gerät. Hab schon einen 
aufgetrieben (der an 3V tatsächlich noch etwas zu laut ist).

Nur weil die Frage hier offenbar noch im Raume steht: der 
elektromagnetische Summer, den ich da jetzt versehntlich auf ebay 
gekauft habe, läuft nicht an DC, der braucht wirklich eine der 
Signalfrequenz entsprechendes AC-Versorgung.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Axel S. hat es richtig beschrieben. Dein problem ist siche rnciht zu 
wenig Spannung, sondern zu wenig Strom. Wenn du diesen Schallwandler 
direkt an den Ausgang eine CMOS IC angeschlossen hast, kommen dort nur 
noch wenige Millivolt an, da das IC nicht genug Strom liefern kann. 
Diese Buzzer nehmen je nach Innenwiderstand 50 bis 300mA auf.

Ich schließe sie immer so an: https://i.stack.imgur.com/dktby.png

Das funktioniert auch mit 3,3V. Als Transistor verwende ich einen 
BC337-40, weil ich den immer in größeren mengen vorrätig habe.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> Nur weil die Frage hier offenbar noch im Raume steht: der
> elektromagnetische Summer, den ich da jetzt versehntlich auf ebay
> gekauft habe, läuft nicht an DC, der braucht wirklich eine der
> Signalfrequenz entsprechendes AC-Versorgung.

Das ist eine Annahme, die stimmen kann. Was wolltest du fragen?

Buzzer/Summer/Schallwandler gibt es mit und ohne eingebauten 
Tongenerator. Und es gibt sie wahlweise mit Piezo-Schallwandler oder mit 
Elektromagnet. Da musst du beim Kauf ganz genau auf die Beschreibung und 
das Datenblatt achten. Die Angaben in den Online Shops von Conrad, 
Reichelt und Pollin sind diesbezüglich oft irreführend.

Da steht zum Beispiel bei einem: 3-5V obwohl sie nicht mit DC 
funktionieren. Bei anderen steht wiederum 50 Ohm, obwohl ein 
Tongenerator integriert ist. Das ist nicht einmal innerhalb eines Shops 
konsistent.

Aus diesem Grund verwende ich sie in meinen Anfänger-Anleitungen nicht 
mehr. Habe zu viel negatives Feedback von verwirrten Leuten erhalten. 
Trotzdem sind diese Bauteile nicht schlecht.

: Bearbeitet durch User
von HildeK (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Was ich auch vermutet hatte, reine DC Steuerung, nix mit Frequenz!

Du bist unbelehrbar ... Ohne "Frequenz" knackt das nur einmal! Siehe 
hier und auch noch viel weiter oben:

dr. no schrieb:
> Der Hinweis weiter oben dass es sich vermutlich nicht um einen Piezo
> Summer handelt dürfte richtig gewesen sein. Der DC Widerstand beträgt ca
> 15 Ohm. Ich habe mal einen der Summer geöffnet (siehe Anhang), man
> erkennt eine Spule, an der Metallmembran befindet sich augenscheinlich
> ein Permanentmagent. Ich glaube das Ding ist aber trotzdem passiv, bei
> DC Versorgung höre ich nur einen Einschaltknacken, dann fließt (entspr.
> Innenwiderstand) ein relativ hoher Strom. Mit AC (Rechteck) kann ich
> einen Ton entspr. Frequenz erzeugen.

dr. no schrieb:
> Hab schon einen
> aufgetrieben (der an 3V tatsächlich noch etwas zu laut ist).

Gut, das wäre erledigt.
Noch als Hinweis: die meisten, die ich z.B. bei Reichelt sah, waren mit 
eingebauten Oszillator, also mit DC-Versorgung. Da könntest du deine 
Spannungsverdopplerschaltung durchaus sinnvoll einsetzen, um die an 3.3V 
oder 5V die Lautstärke zu erhöhen.

von Teo D. (teoderix)


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Stefanus F. schrieb:
> der braucht wirklich eine der
>> Signalfrequenz entsprechendes AC-Versorgung.
>
> Das ist eine Annahme, die stimmen kann. Was wolltest du fragen?

Hab ich noch nie erlebt, alles DC.
Das es mit AC auch funktionieren kann ist selbsterklärend.


PS: Das mit der Polung, liegt nicht an einer eventuellen Freilauftode 
(Hab ich auch noch nicht erlebt), sondern magnetisch etwas anzuziehen, 
ist nun mal effektiver als abstoßen. Funzen tun die aber auch falsch 
gepolt.

von Toxic (Gast)


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HildeK schrieb:
> Du bist unbelehrbar ... Ohne "Frequenz" knackt das nur einmal!

Genau und wenn der Knack nur laut genug ist,sollte es ihn auch aus dem 
Schlaf reissen koennen...?

https://youtu.be/fxoxw9Dq6kw?t=46

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Die Modelle AL-60P06 und AL-60P12 haben zum Beispiel keinen eingebauten 
Tongenerator.

von HildeK (Gast)


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von Teo D. (teoderix)


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HildeK schrieb:
> Doch, die gibt es, heißen dann halt "Kleinstlautsprecher".

Wirklich, Äpfel und Birnen?

von Joachim B. (jar)


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Stefanus F. schrieb:
> Axel S. hat es richtig beschrieben. Dein problem ist siche rnciht zu
> wenig Spannung, sondern zu wenig Strom.

das wäre auch meine Vermutung vor allem mit seiner Schaltung wo keiner 
weiss wieviel sie liefert!

HildeK schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> Was ich auch vermutet hatte, reine DC Steuerung, nix mit Frequenz!
>
> Du bist unbelehrbar ... Ohne "Frequenz" knackt das nur einmal! Siehe
> hier und auch noch viel weiter oben:

auch das vermutest du nur!

Ich habe etliche dieser sogenannten "Piezowandler" die locker an DC 
funktionieren, mal mit eingebauter Rückkopplung, mal mit wagnerschen 
Hammer so wie eine "normale Klingel auch funktioniert.

Also bewiesen das es ein Piezo ist der AC Impulse braucht ist es noch 
keineswegs, aber IHR habt alle Recht und ich soll der Dödel sein, man 
ist das billig......

wieviel Strom man saugen kann wird hier gemessen
https://www.holger-klabunde.de/dcdc/picdcdc.htm

: Bearbeitet durch User
von HildeK (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Wirklich, Äpfel und Birnen?

Würde ich nicht sagen. Der Aufbau beider dürfte sich sehr ähneln.
Der TO hat ein Teil, das 15Ω Widerstand hat, also eine Spule ist.
Der TO hat herausgefunden, dass er nur mit AC funktioniert.
Dann hat Stefanus F. einen gefunden, der nicht so viel anders aufgebaut 
ist, wie jener Kleinstlautsprecher und hat auch eine ähnliche Größe:

Stefanus F. schrieb:
> Die Modelle AL-60P06 und AL-60P12 haben zum Beispiel keinen eingebauten
> Tongenerator.

Dass Reichelt keine korrekte Produktbeschreibung angibt, dafür kann ich 
nichts - der hat nämlich den AL-60P12 auch und da steht weder AC noch DC 
dabei.

von HildeK (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> auch das vermutest du nur!

Nein, das hat der TO oben geschrieben. Du solltest halt lesen.

von Joachim B. (jar)


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HildeK schrieb:
> Nein, das hat der TO oben geschrieben. Du solltest halt lesen.

OK dann ist es nur ein Miniaturlautsprecher und hat mit dem immer wieder 
beschworenden Piezo auch vom Moderator reine weg nichts zu tun!

Gut das haben wir nun endgültig geklärt, trotzdem finde ich es unpassend 
wie JEDER ohne genaue Kenntnisse was der TO besitzt auf mich einhackt 
und JEDER glaubt er hat die alleinige Wahrheit einschliesslich 
Moderator.

von Teo D. (teoderix)


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HildeK schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> Wirklich, Äpfel und Birnen?
>
> Würde ich nicht sagen. Der Aufbau beider dürfte sich sehr ähneln.

Nein, Buzzer haben keine Tauchspule, weil billiger und daher nicht 
wirklich für AC geeignet.
Das hier auch noch extra auf eine gute Resonanz geachtet wird, um die 
Effizienz zu steigern, braucht man hoffentlich nicht zu erwähnen. 
Während dies bei breitbandigen Lautsprecher kontraproduktiv wäre.

HildeK schrieb:
> Der TO hat herausgefunden, dass er nur mit AC funktioniert.

Wo?
Das Ding tut mit DC. Für die ~2500 Knackse pro Sekunde muss man da 
halt selber sorgen.

von HildeK (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Wo?
dr. no schrieb:
> Man muss ihn mit der entspr. Frequenz ansteuern, DC ist stellt er mehr
> oder weniger einen Kurzschluss dar.

> Das Ding tut mit DC. Für die ~2500 Knackse pro Sekunde muss man da
> halt selber sorgen.

Wir wollen jetzt nicht erneut über DC und pulsierende DC diskutieren, 
wie man das dann nennen darf.
Klar ist jedenfalls, dass die meisten Buzzer nur mit einer 
Versorgungsspannung (NICHT pulsierend) betrieben werden, dieser hier 
aber nicht. Der hat intern keine Schaltung zur Tonerzeugung. Das muss 
man ihm liefern, ob mit oder ohne DC-Offset.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Joachim B. schrieb:
> OK dann ist es nur ein Miniaturlautsprecher
Ich hatte den Link für Google doch schon mal gepostet, der scheint aber 
irgendwie untergegangen zu sein. Deshalb hier mal direkt zum Hersteller 
solcher Teile:
https://www.nh-technology.de/akustik-bauteile/akustische-bauteile

Ich habe davon noch ein paar hundert rumliegen. Muss ich mal 
verticken...

HildeK schrieb:
> dieser hier aber nicht. Der hat intern keine Schaltung zur Tonerzeugung.
> Das muss man ihm liefern, ob mit oder ohne DC-Offset.
Am besten ohne DC-Offset, sonst geht er 1. in Sättigung und 2. raucht 
kurz danach ab... ;-)

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Wenn ich mit einem simplen Schalt-Transistor 3V 3kHz auf den Buzzer 
gebe, dann ist das eine pulsierende Gleichspannung. Oder man kann auch 
sagen: Es ist eine Wechselspannung 1,5Vss plus 1,5V 
Gleichspannungs-Offset.

Ihr habt also beide Recht, finde ich.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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HildeK schrieb:
> Er schrieb von einer Piezo-Scheibe, eingebaut in ein kleines Gehäuse!

ja geschrieben wurde viel, nur ist nicht alles Geschriebene die 
Wahrheit.
https://www.mikrocontroller.net/attachment/367791/IMG_20180612_130335_.jpg
Seit wann haben Piezoscheiben in einem Gehäuse gewickelten Kupferdraht?
Merke, der erste gemachte Fehler ist stets eine falsche Annahme!

von HildeK (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Seit wann haben Piezoscheiben in einem Gehäuse gewickelten Kupferdraht?
> Merke, der erste gemachte Fehler ist stets eine falsche Annahme!

Da oben wurde von einer Piezo-Scheibe ausgegangen, alle Posts (auch 
deine!) bezogen sich darauf und erst viel später stellte sich meine 
schon früh gemachte Aussage als richtig heraus, dass es kein Piezo ist.
Ich war der erste, der sagte:

HildeK schrieb:
> Dann ist es kein Piezo!

Beachte doch einfach die Reihenfolge der Beiträge und das schrittweise 
klären, was vorliegt und bringe nicht alles durcheinander.

Stefanus F. schrieb:
> Wenn ich mit einem simplen Schalt-Transistor 3V 3kHz auf den Buzzer
> gebe, dann ist das eine pulsierende Gleichspannung. Oder man kann auch
> sagen: Es ist eine Wechselspannung 1,5Vss plus 1,5V
> Gleichspannungs-Offset.
>
> Ihr habt also beide Recht, finde ich.

Ich wollte extra keine Diskussion darüber - war vor einigen Wochen in 
einem anderen Post fast unerträglich ... Deine Aussage sollte jedem klar 
sein.

Teo D. schrieb:
> Nein, Buzzer haben keine Tauchspule, weil billiger und daher nicht
> wirklich für AC geeignet.

Mein erster Kopfhörer (Radiomann, so ca. 1965) hatte keine Tauchspule 
und ging trotzdem prima mit AC! Klar, der Buzzer ist auf eine Resonanz 
getrimmt, um mit wenig Energie bei wenigstens einer Frequenz laut zu 
sein, der Lautsprecher sollte möglichst linear im Frequenzgang sein. 
Trotzdem: soooo groß sind die Unterschiede im Aufbau dann auch wieder 
nicht.

von Dieter (Gast)


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Der Magnet/Lautsprecherbuzzer bekommt man schön Laut mit 
Resonanzfrequenz betrieben. Die mechanische und elektrische 
(zusätzlciher Kondensator) wird in Übereinstimmung gebracht.

von Holm T. (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Axel S. schrieb:
>> Machen dann einen Höllenlärm und werden deswegen
>> manchmal mit Serienwiderstand von einigen 10R betrieben.
>
> Ja man sollte Platz für einen VR einplanen. Nachträglich das Schallloch
> zu zustopfen, bringt erstaunlich wenig. :)

Spaxschraube funktioniert....

Gruß,

Holm

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