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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Das Zweitgespräch bei einem kleinen Unternehmen


Autor: Fabian Alberts (Gast)
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Hallo zusammen.

Ich habe meine Frage in einem neuen Thread hier ausgelagert, um den 
anderen nicht noch weiter zu zerstreuen.

Es geht um das Zweitgespräch, also das Gespräch nach dem 1. 
Vorstellungsgespräch, und zwar in einem kleinen, mittelständischen 
Unternehmen mit einer kleinen Mitarbeiterzahl.

Infos zum Zweitgespräch gibt es zuhauf im Netz, klar. Aber meist 
beziehen sich diese auf größere Unternehmen wie Aktiengesellschaften 
usw.
Meine Frage: Mit was muss man im Zweitgespräch bei einer kleinen Firma 
wie oben beschrieben rechnen? Ist es genau so "schwierig" wie 
beispielsweise in einem DAX-Unternehmen?

Kann es ebenso sein, dass im Zweitgespräch bei einer kleinen Firma 
lediglich die Vertragsmodalitäten verhandelt weden und man sogesehen 
nicht mehr "durchfallen" kann?


Viele Grüße und Dank
Fabian Alberts

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Fabian Alberts schrieb:
> Mit was muss man im Zweitgespräch bei einer kleinen Firma wie oben
> beschrieben rechnen?
Mit der Einstellung. Die haben idR. nicht die Abteilung und die Zeit, 
hundertmal alle Kandidaten zu interviewen...

Autor: . . (Gast)
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Fabian Alberts schrieb:

> Mit was muss man im Zweitgespräch bei einer kleinen Firma
> wie oben beschrieben rechnen?

Mit 42.

Autor: Fabian Alberts (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> Fabian Alberts schrieb:
>> Mit was muss man im Zweitgespräch bei einer kleinen Firma wie oben
>> beschrieben rechnen?
> Mit der Einstellung. Die haben idR. nicht die Abteilung und die Zeit,
> hundertmal alle Kandidaten zu interviewen...

Vielen Dank, Lothar für die schnelle Antwort.
Irgendwie wollte ich auch genau das hören :-)

Aber auch das ist wahrscheinlich nicht die absolute Regel, oder?
Also es kann auch sein, dass noch etwas detaillierter gefragt wird?


Viele Grüße und Dank
Fabian Alberts

Autor: ZF (Gast)
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Fabian Alberts schrieb:
> Aber auch das ist wahrscheinlich nicht die absolute Regel, oder?
> Also es kann auch sein, dass noch etwas detaillierter gefragt wird?

Kann sein, dass sie noch ein paar Details abklopfen wollen, aber sie 
werden sich schon recht sicher sein, sonst wärst Du nicht nochmal 
eingeladen worden. Wenn es passt gehts um Vertragsdetails. Überleg Dir, 
was Du noch wissen willst.

Autor: Fabian Alberts (Gast)
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ZF schrieb:
> Fabian Alberts schrieb:
>> Aber auch das ist wahrscheinlich nicht die absolute Regel, oder?
>> Also es kann auch sein, dass noch etwas detaillierter gefragt wird?
>
> Kann sein, dass sie noch ein paar Details abklopfen wollen, aber sie
> werden sich schon recht sicher sein, sonst wärst Du nicht nochmal
> eingeladen worden. Wenn es passt gehts um Vertragsdetails. Überleg Dir,
> was Du noch wissen willst.

Vielen Dank, ZF, für die positiven Worte.


Viele Grüße und Dank
Fabian Alberts

Autor: Fabian Alberts (Gast)
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Kommt es bei einer kleinen Firma gerade zu einem Zweitgespräch mit 
Einstellung, wenn sonst keine Bewerber vorhanden sind oder eventuell 
schon raus/abgesprungen sind?


Viele Grüße und Dank
Fabian Alberts

Autor: Max M. (zbmax)
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Hast du deinen Gruppen/Teamleiter schon kennen gelernt?
Wenn nicht dann sicher an dem Tag.
Der wird wahrscheinlich auch mal etwas Fachwissen abfragen (einfach 
ehrlich antworten), dann wird dir der Arbeitsplatz gezeigt, 
Arbeitszeitmodell in der Firma, sonstige Erwartungen und am Schluss 
natürlich das Gehalt.


Die Chancen das du genommen wirst sind schon recht hoch. So viel 
Konkurrenz gibt es letztlich doch nicht. Bei dem Gespräch zählt dann 
auch oft ob du von deiner Art in die Firma auf die Stelle bzw. in die 
Gruppe passt usw.
Halt dir aber auch vor Augen das da noch eine Überraschung komme könnte
-> unglückliche Arbeitszeiten/reglungen, Urlaubstage oder ähnliches.

Die sind in jedem Fall an dir interessiert, die Rahmenbedingungen 
stimmen.

Autor: Peter (Gast)
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Zweitgespräch in diesem fall nur noch absicherung. Ist quasi safe.

Autor: Oliver S. (oliverso)
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Lothar M. schrieb:
> Mit der Einstellung. Die haben idR. nicht die Abteilung und die Zeit,
> hundertmal alle Kandidaten zu interviewen...

Oder mit einer Absage. Auch kleine Unternehmen haben schonmal mehr als 
nur einen Kandidaten, und stellen auch niemanden ein, wenn es nicht 
passt.

Oliver

Autor: Fabian Alberts (Gast)
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Peter schrieb:
> Zweitgespräch in diesem fall nur noch absicherung. Ist quasi safe.

Danke, Peter.
Auch, wenn gesagt wurde, dass es noch andere Bewerber gibt? Oder ist das 
manchmal eine Floskel mit den weiteren Bewerbern?


Grüße und Dank
Fabian Alberts

Autor: Rolf R. (dankobum)
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Ich habe mal in einem Unternehmen gearbeitet, wo es üblich war beim 
Passen des Bewerbers diesem am Ende des 2.-Gespräches einen Vertrag zur 
Unterschrift vorzulegen.

Der Bewerber kann sich dann alles in Ruhe durchlesen und Fragen zu den 
Vertragsinhalten stellen. Am Ende hält man ihm dann einen Stift hin und 
würde es gerne sehen, wenn er vor Ort noch unterschreibt.

Es gab dann auch Kandidaten, die gesagt haben, sie unterschreiben das 
nicht jetzt sofort. Die durften dann den Vertrag mit nach Hause nehmen 
und ihn dann unterschrieben zurückschicken oder vorbei bringen.

Einen besseren Eindruck macht es natürlich, wenn man sofort vor Ort 
unterschriebt. Das ist dann ein super Start bei der neuen Firma.

Autor: Rolf R. (dankobum)
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Fabian Alberts schrieb:
> Peter schrieb:
>> Zweitgespräch in diesem fall nur noch absicherung. Ist quasi safe.
>
> Danke, Peter.
> Auch, wenn gesagt wurde, dass es noch andere Bewerber gibt? Oder ist das
> manchmal eine Floskel mit den weiteren Bewerbern?

Zum Erstgespräch lädt man mehrere Bewerber ein, mindestens 2. Zum 
Zweitgespräch lädt man zuerst nur einen Bewerber ein, und zwar den, der 
im Erstgespräch am besten gepasst hat.

Wenn dann im Zweitgespräch alles passt, macht man ein Vertragsangebot. 
Wenn dieses angenommen wurde, bekommen die anderen die Absagen. Vorher 
hat man die anderen immer hingehalten und das oft auch mit Lügen oder 
Ausreden.

Autor: Oliver S. (oliverso)
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Rolf R. schrieb:
> Zum Erstgespräch lädt man mehrere Bewerber ein, mindestens 2. Zum
> Zweitgespräch lädt man zuerst nur einen Bewerber ein, und zwar den, der
> im Erstgespräch am besten gepasst hat.

Ach? Tut „man“ das? Hoffentlich weiß der potentiell zukünftige 
Arbeitgeber das auch. Ansonsten könnte es da bei den Bewerbern böse 
Enttäuschungen geben...

Oliver

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Oliver S. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Mit der Einstellung
> Oder mit einer Absage
Wahrscheinlichkeit 99:1 oder eher mehr...

Oliver S. schrieb:
> Ach? Tut „man“ das?
Ich kenne es auch so. Von beiden Seiten des Tisches.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Fabian Alberts (Gast)
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Was bedeutet es, wenn nach dem 1. Gespräch gesagt wird, dass es noch 
Bewerber gibt, aber dann nach wenigen Tagen eine Zusage zum 2. Gespräch 
gechickt wird?


Viele Grüße und Dank
Fabian Alberts

Beitrag #5453124 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Rolf R. (dankobum)
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Fabian Alberts schrieb:
> Was bedeutet es, wenn nach dem 1. Gespräch gesagt wird, dass es noch
> Bewerber gibt, aber dann nach wenigen Tagen eine Zusage zum 2. Gespräch
> gechickt wird?

Folgendes ist wahrscheinlich: Du warst einer der ersten Erstgesprächler 
oder der erste und nach dir kamen noch andere Erstgesprächler. Dann 
macht man diese Aussage.

Nachdem alle Erstgespräche vorbei waren, warst du der beste und man lud 
dich schnell zum Zweitgespräch ein, weil man dich haben will.

Beitrag #5453170 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Tinder statt Kinder (Gast)
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Rolf R. schrieb:

> Vorher hat man die anderen immer hingehalten und das oft auch mit Lügen oder
> Ausreden.

Recruiting ist professionelles Dating.

Beitrag #5453201 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Fabian Alberts (Gast)
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Rolf R. schrieb:
> Folgendes ist wahrscheinlich: Du warst einer der ersten Erstgesprächler
> oder der erste und nach dir kamen noch andere Erstgesprächler. Dann
> macht man diese Aussage.

Danke, Rolf.
Ein Detail noch: Bewerber in den nächsten Wochen. Also kann eine 
Einladung zum 2. Gespräch doch nicht nach einem Tag kommen, oder?

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Rolf.

 R. schrieb:

> Einen besseren Eindruck macht es natürlich, wenn man sofort vor Ort
> unterschriebt. Das ist dann ein super Start bei der neuen Firma.

Wenn ich in der Situation bin, dass ich nach jedem Strohalm greife, 
würde ich das zwar vielleicht auch machen, aber es würde auch genau das 
zeigen.....

Es ist nicht unbedingt ein Zeichen von Seriösität

I) Jemanden bei einem Vertragsabschluss mehr oder weniger direkt so 
unter Zeitdruck zu setzten, dass er vielleicht das Kleingedruckte nicht 
liesst oder sich nicht Zeit nimmt, alles genau zu überdenken.

II) sich bei einem doch relativ wichtigen Vertrag nicht hinzusetzten und
alles genau durchzulesen und nachzudenken.

Zusammenfassung: Du solltes Dir in eigenem Interesse alles genau 
durchlesen und Dir Zeit nehmen, nachzudenken. Und keinesfalls auf die 
schnelle was unterschreiben.
Wenn das erwartet würde, würden sich bei mir die Nackenhaare aufstellen.

Und einen Heiopei, der vorschnell unterzeichnet, dem würde ich 
vermutlich keine verantwortungsvollen Aufgaben zuteilen.

Ok, morgens auf dem Großmarkt habe ich auch schon ganz ohne 
unterzeichneten Arbeitsvertrag gearbeitet, dass ist da halt so üblich, 
da gibt/gab es keine schriftlichen Verträge.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: Peter (Gast)
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Jetzt hör auf dich zuzukacken. Die stelle ist safe. KMU sind heutzutage 
mega happy kompetente leute zu finden auf dem markt. Der 
abteilungsleiter will dich kennenlernen oder der vertrag wird dir 
vorgelegt. Würde nicht sofort vor ort unterschreiben aber wenn es dein 
traumjob ist dann unterschreib!

Autor: G. L. (glt)
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Fabian Alberts schrieb:
> Einladung zum 2. Gespräch doch nicht nach einem Tag kommen, oder?

Kann sogar noch am selben Tag kommen - KMU können mitunter sehr flott 
sein, im Gegensatz zu einem Konzern.

Die grösste Hürde hast Du schon genommen - jetzt will dich noch der 
direkte Vorgesetzte beaugäpfeln.

Autor: Mr.T (Gast)
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Peter schrieb:
> Jetzt hör auf dich zuzukacken. Die stelle ist safe. KMU sind
> heutzutage
> mega happy kompetente leute zu finden auf dem markt.

Sind "kompetente Leute" dieselben, die dermaßen saudämlich Fragen 
stellen wie der TO?

Autor: Klaus I. (klauspi)
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Fabian Alberts schrieb:
> Kann es ebenso sein, dass im Zweitgespräch bei einer kleinen Firma
> lediglich die Vertragsmodalitäten verhandelt weden und man sogesehen
> nicht mehr "durchfallen" kann?

Kann sein, muss aber nicht. Ist bei großen, wie kleinen Unternehmen sehr 
unterschiedlich.

Und ob da groß verhandelt wird? Vieles ist Standard und Gehalt sollte 
spätestens nach dem ersten Gespräch abgeklärt oder zumindest 
eingeschätzt sein.
Einige sprechen ja hier schon vom unterschriftsreifen Vertrag. Kann 
wirklich sein, dass dieser da mitgegeben wird.

In einigen Firmen werden auch einige Bewerber in der zweiten Runde dem 
Team vorgestellt, bevor das Urteil gefällt wird.

Die ersten Hürden hast Du aber überstanden.

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Rolf R. schrieb:
> Einen besseren Eindruck macht es natürlich, wenn man sofort vor Ort
> unterschriebt. Das ist dann ein super Start bei der neuen Firma.

Ich würde es eher als No-Go ansehen, einen Vertrag, der sich auf 
(möglicherweise) viele Jahre meines Lebens auswirkt, sofort an Ort und 
Stelle zu unterschreiben. Mindestens eine Nacht lang drüber schlafen und 
sich alles zuhause in Ruhe genau durchlesen muss drin sein.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Rolf R. schrieb:
> Am Ende hält man ihm dann einen Stift hin und
> würde es gerne sehen, wenn er vor Ort noch unterschreibt.
>
> Es gab dann auch Kandidaten, die gesagt haben, sie unterschreiben das
> nicht jetzt sofort. Die durften dann den Vertrag mit nach Hause nehmen
> und ihn dann unterschrieben zurückschicken oder vorbei bringen.
>
> Einen besseren Eindruck macht es natürlich, wenn man sofort vor Ort
> unterschriebt. Das ist dann ein super Start bei der neuen Firma.

Nur Abzocker erwarten, dass man vorort unterschreibt. Jeder normale 
Mensch prüft einen Vertrag dieser Tragweite in Ruhe zuhause, um 
nachzuprüfen ob alle gemachten Verabredungen korrekt festgehalten 
wurden. Ebenso braucht man Zeit zum prüfen ob fragwürdige Klauseln 
enthalten sind, uswusf.
Sobald ne Firma will, dass man direkt unterschreibt, sollten schon die 
Alarmglocken klingeln.

Autor: Mad (Gast)
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Rolf R. schrieb:
> Einen besseren Eindruck macht es natürlich, wenn man sofort vor Ort
> unterschriebt. Das ist dann ein super Start bei der neuen Firma.

Einen guten Eindruck bei Stümpern ja...

Wer bitte erwartet von seinen Angestellten, dass sie Verträge mit Kunden 
sofort annehmen ohne dies intern zu prüfen.

Verträge werden mit nach Hause genommen und dann unterschrieben. Wer es 
anders handhabt machts im Job ja evtl. auch und das kann teuer werden.

Autor: Arno (Gast)
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G. L. schrieb:
> Die grösste Hürde hast Du schon genommen - jetzt will dich noch der
> direkte Vorgesetzte beaugäpfeln.

Oder umgekehrt - Personaler und direkten Vorgesetzten schon 
kennengelernt und die haben Ja gesagt, jetzt will der Chef auch nochmal 
wissen, wie du so tickst und ob du in SEIN (!) Unternehmen passt.

Oder sie verkaufen als Zweitgespräch, dass dein ursprünglicher 
Gesprächspartner jemand anderen will, aber jemand anderes im Unternehmen 
deinen Lebenslauf spannend findet.

Vieles ist möglich... Viel Erfolg!

Arno

Autor: Hart, härter, KMU (Gast)
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Fabian Alberts schrieb:
> Meine Frage: Mit was muss man im Zweitgespräch bei einer kleinen Firma
> wie oben beschrieben rechnen?

Bei mir gab's den üblichen Lügendetektor-Test, Armdrücken mit dem 
Abteilungsleiter und 20 Liegestütz.

Das war's auch schon.

Autor: AOA (Gast)
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Wie klein ist das vielbesagte kleine Unternehmen eigentlich? (MA-Zahl?)

Autor: Fabian Alberts (Gast)
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AOA schrieb:
> Wie klein ist das vielbesagte kleine Unternehmen eigentlich?
> (MA-Zahl?)

Hallo.

Die Mitarbeiterzahl ist <50.


Grüße und Dank
Fabian Alberts

Autor: Oliver S. (oliverso)
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Arno schrieb:
> Vieles ist möglich...

So ist es.
Und alles Wunschdenken und Hoffen ändert nichts daran, daß dann doch nur 
ein beidseitig unterschriebener Arbeitsvertrag die Stelle garantiert, 
bzw. den beginn der Probezeit. Sonst nix. Egal, wie schnell man zum 
wievielten Vorstellungsgespräch auch immer eingeladen wurde.

Und gerade bei Kleinunternehmen nutzt einem alles nichts, wenn dem 
Besitzer/Chef/Gesellschafter der Nasenfaktor nicht passt. Wenn man den 
halt erst in der 17. Vorstellungsrunde trifft, dann ist halt erst dann 
Schluß.

Sieh es, wie es ist: Mit dem Zweitgespräch bist du eine Runde weiter, 
aber noch nicht am Ziel. Nicht mehr und nicht weniger.

Oliver

: Bearbeitet durch User
Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Das zweite Treffen ist uebrigens gegenseitig. Auch der Bewerber kann 
noch Gruende finden abzusagen. Wenn zB irgendwas kommt, das bisher weder 
bekannt war und/oder angesprochen wurde.

Du hast zB eine andere Stelle auch zugesagt bekommen, die du lieber 
moechtest.

Autor: M. H. (thorax)
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Mir wurde vor dem Zweitgespräch von Studienkollegen (die jetzt meine 
Kollegen sind) gesagt, daß das Zweitgepräch nur noch die Formalitäten 
sind.
Das waren sie auch, allerdings noch nicht mit 100%iger Zusage.
Mir wurde gesagt: Sie sind der Favorit, aber wir haben noch einen 
zweiten vielversprechenden Bewerber, der heute Abend noch seine Chance 
bekommt, wir rufen Sie morgen an.
Schlussendlich wurden wir beide genommen. Für mich wurde eine Stelle 
geschaffen, die optimal auf mich passt, der andere wurde für die Stelle 
eingestellt, weil er dort optimal gepasst hat.
Trotzdem saß ich natürlich am nächsten Tag auf Kohlen.

Autor: Realist (Gast)
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Mark B. schrieb:
> Ich würde es eher als No-Go ansehen, einen Vertrag, der sich auf
> (möglicherweise) viele Jahre meines Lebens auswirkt, sofort an Ort und
> Stelle zu unterschreiben. Mindestens eine Nacht lang drüber schlafen und
> sich alles zuhause in Ruhe genau durchlesen muss drin sein.

Und wieso? In der Regel dürfte der Vertrag eine Probezeitklausel 
enthalten. Innerhalb dieser Probezeit kann Dich nicht nur der 
Arbeitgeber sofort vor die Tür setzen, wenn er Dich nicht mehr haben 
will, sondern auch der Arbeitnehmer kann den Vertrag jederzeit mit 
sofortiger Wirkung beenden, falls er merkt, es is' nicht der richtige 
Zirkus. Abgesehen von der eventuell investierten Zeit hat man nichts zu 
verlieren. Und wenn einem drei Tage später eben auffällt, es ist nichts, 
braucht man es ja nicht mal im Lebenslauf zu erwähnen, sondern schlägt 
die Zeit einfach dem Bereich "Arbeitssuchend" zu.

Autor: Der Andere (Gast)
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Realist schrieb:
> Und wieso?

Weil alles andere unseriös und grober Unfug ist.

Realist schrieb:
> Abgesehen von der eventuell investierten Zeit

Die kann aber Monate sein. Du sagst zu, fängst vieleicht erst 3 oder 6 
Wochen später an, schlägst vieleicht sogar ein anderes Angebot aus, ...

Das ist doch Unfug. So etwas wichtiges wie einen Arbeitsvertrag 
unterschreibt man nicht stante pede.
Den nimmt man mit nach Hause und liest ihn dreimal Zeile für Zeile genau 
durch. Jede seriöse Firma gibt dir dazu auch Gelegenheit und hat 
keinerlei Probleme wenn du zu bestimmten Klauseln telefonisch 
rückfragst.

Autor: Realist (Gast)
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Der Andere schrieb:
> Die kann aber Monate sein.

Bis man merkt, daß die Firma allgemein nicht paßt? Ja.
Bis man merkt, daß die einen per Vertrag über den Tisch gezogen haben? 
Wenn man das innerhalb einiger Tage nach Unterzeichnung nicht merkt, 
hätte man es auch nicht über Nacht daheim gemerkt.

> Du sagst zu, fängst vieleicht erst 3 oder 6 Wochen später an, schlägst vieleicht 
sogar ein anderes Angebot aus, ...

Wenn man natürlich bis zur Aufnahme der Arbeit so viel Zeit verstreichen 
läßt... bei mir lag da nie mehr als ein Wochenende dazwischen. Andere 
Angebote (die vielleicht besser gewesen wären) habe ich zwar auch schon 
ausgeschlagen, aber wenn diese erst zwei, drei Wochen nach der 
Unterzeichnung kommen, hast Du daheim über Nacht mit dem Vertrag auch 
nichts gewonnen.

> Das ist doch Unfug. So etwas wichtiges wie einen Arbeitsvertrag
> unterschreibt man nicht stante pede.

Am Anfang kommt man da leichter raus als aus einem Mobilfunkvertrag, den 
man deutlich leichtfertiger unterschreibt.

> Den nimmt man mit nach Hause und liest ihn dreimal Zeile für Zeile genau
> durch.

Wer ist "man"?

> Jede seriöse Firma gibt dir dazu auch Gelegenheit und hat
> keinerlei Probleme wenn du zu bestimmten Klauseln telefonisch
> rückfragst.

Eine seriöse Firma sollte gar keine nachfragewürdigen Klauseln drin 
haben, oder?

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Realist schrieb:
> Eine seriöse Firma sollte gar keine nachfragewürdigen Klauseln drin
> haben, oder?

Doch zum Beispiel ob sie das ernst meinen wenn sie schreiben 
"Kündigungsfrist 3 Monate zum Quartalsende" und dass dies bitte geändert 
werden möchte auf "Es gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen".

Autor: Der Andere (Gast)
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Realist schrieb:
> Am Anfang kommt man da leichter raus als aus einem Mobilfunkvertrag, den
> man deutlich leichtfertiger unterschreibt.

Du denkst nur zu kurz.
Hast du unterschrieben kannst du nur noch raus wenn du nachträglich 
merkst daß was nicht passt. Wobei auch das dann von dir kein seriöses 
Vorgehen ist weil die Firma vieleicht jetzt einem anderen eine Absage 
erteilt hat.

Hat der Vertrag allerdings Dinge die dir nicht ganz passen, dann kannst 
du noch auf Augenhöhe nachverhandeln, solange du NICHT unterschrieben 
hast.

Realist schrieb:
> Eine seriöse Firma sollte gar keine nachfragewürdigen Klauseln drin
> haben, oder?

Kann natürlich sein daß du viele jahre nur mit solchen Vertragsklauseln 
zu tun hast. Ich nicht, also mach ich mich erst mal schlau.

Autor: Realist (Gast)
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> Du denkst nur zu kurz.
> Hast du unterschrieben kannst du nur noch raus wenn du nachträglich
> merkst daß was nicht passt. Wobei auch das dann von dir kein seriöses
> Vorgehen ist weil die Firma vieleicht jetzt einem anderen eine Absage
> erteilt hat.

Solange Du in der Probezeit bist, kannst du jederzeit von heute auf 
morgen hinwerfen. Egal ob das ist, weil Dir der Vertrag nicht paßt, die 
Firma nicht gefällt, der Vorgesetzte streng riecht, Du was besseres 
gefunden hast, oder den Jackpot geknackt hast. Du brauchst keine Gründe 
anzugeben.
Absage an andere kann aber genauso passieren, wenn der Grund für Dein 
Gehen wirklich ist, daß der Laden nicht zu dir paßt. Das kannst Du aber 
nur merken, wenn Du dort arbeitest, sofern er nicht schon beim 1. 
Vorstellungsgespräch aus Deiner Auswahl gefallen ist. Das fällt also 
unter allgemeines Lebensrisiko.

> Hat der Vertrag allerdings Dinge die dir nicht ganz passen, dann kannst
> du noch auf Augenhöhe nachverhandeln, solange du NICHT unterschrieben
> hast.

Ich schätze das Risiko für ein spontanes arbeitgebergesetztes Ende der 
Probezeit beim Versuch nachzuverhandeln ähnlich hoch wie das Risiko, daß 
man sich, wenn noch kein Vertrag unterschrieben ist, eben doch für den 
anderen Kandidaten, der weniger queruliert, entscheidet.
Der Arbeitgeber hat in beiden Situationen (Vertrag unterschrieben/nicht 
unterschrieben) zu sagen "Darüber verhandele ich nicht, und für Sie ist 
das ab morgen sowieso irrelevant*", und Du hast auch in beiden Fällen 
die Möglichkeit zu sagen "Sucht Euch einen anderen Clown, ich suche mir 
einen anderen Zirkus."

> Kann natürlich sein daß du viele jahre nur mit solchen Vertragsklauseln
> zu tun hast. Ich nicht, also mach ich mich erst mal schlau.

Eventuell sind unsere Personaler auch einfach zu simpel gestrickt und 
nehmen irgendeine 0815-Vertragsvorlage aus dem Internet. ;-)

*) Erinnert mich an den Dialog zwischen einem IT-Mitarbeiter und dem 
recht betagten und von sich sehr überzeugten Geschäftsführer, als 
letzterer mal auf dem Stammparkplatz von ersterem parkte (First come, 
first served, keine festgelegten Parkplätze), und ersterer sich darüber 
bei letzterem mit den Worten "Sie stehen auf meinem Parkplatz." 
beschwerte. Die Antwort, die er zu hören bekam, war "Glauben Sie 
wirklich, daß Sie hier morgen noch einen Parkplatz brauchen?" (Zu einer 
Kündigung, die ohnehin aufgrund der langen Betriebszugehörigkeit länger 
gedauert hätte, kam es dann doch nicht, aber der Schw*nzvergleich hatte 
einen eindeutigen Sieger.)

Autor: Arno (Gast)
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Realist schrieb:
> Eventuell sind unsere Personaler auch einfach zu simpel gestrickt und
> nehmen irgendeine 0815-Vertragsvorlage aus dem Internet. ;-)

Ich vermute, die meisten Personaler(innen) in Unternehmen bis zu 
fünfstelligen Mitarbeiterzahlen machen das - entweder aus dem Internet 
oder von einem Dienstleister, der auch "nur" Standard-Formulare 
anbietet.

Und zwar, weil das das einzige ist, was eine Personalabteilung messbar 
verkacken kann und die Firma richtig Geld kostet. Da sichert sich 
jede(r) gern ab (und zwar zu Recht).

Größere Unternehmen haben dann oft eine Rechtsabteilung, die glaubt, 
sich mit Arbeitsrecht besser auszukennen als der Dienstleister (oder die 
Entscheider glauben, die interne Rechtsabteilung wäre billiger)

Wobei man dabei auch wieder einen großen Vorteil von Tarifverträgen 
sieht - da ist vieles schon geregelt und die Arbeitsverträge werden sehr 
viel einfacher.

MfG, Arno

Autor: Fabian Alberts (Gast)
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Hallo Arno.

Für wie sicher hälst Du einen Arbeitsvertrag bei einem KMU, wenn man am 
nächsten Tag, direkt nach dem Erstgespräch einen Termin für ein 
Zweitgepräch bekommt und im Erstgespräch schon alle späteren Personen 
(Geschäftsführer, Chef) Fragen gestellt haben?


Grüße und Dank
Fabian Alberts

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Realist schrieb:
> Mark B. schrieb:
>> Ich würde es eher als No-Go ansehen, einen Vertrag, der sich auf
>> (möglicherweise) viele Jahre meines Lebens auswirkt, sofort an Ort und
>> Stelle zu unterschreiben. Mindestens eine Nacht lang drüber schlafen und
>> sich alles zuhause in Ruhe genau durchlesen muss drin sein.
>
> Und wieso? In der Regel dürfte der Vertrag eine Probezeitklausel
> enthalten. Innerhalb dieser Probezeit kann Dich nicht nur der
> Arbeitgeber sofort vor die Tür setzen, wenn er Dich nicht mehr haben
> will, sondern auch der Arbeitnehmer kann den Vertrag jederzeit mit
> sofortiger Wirkung beenden, falls er merkt, es is' nicht der richtige
> Zirkus. Abgesehen von der eventuell investierten Zeit hat man nichts zu
> verlieren. Und wenn einem drei Tage später eben auffällt, es ist nichts,
> braucht man es ja nicht mal im Lebenslauf zu erwähnen, sondern schlägt
> die Zeit einfach dem Bereich "Arbeitssuchend" zu.

Für einen Bewerber der frisch von der Hochschule kommt mag das okay 
sein. Wenn man für die neue Stelle aber eine alte Stelle verlässt, dann 
will man sich ja zumindest nicht verschlechtern. Und dazu gehört, dass 
man sich die neue Firma inklusive des Vertrags eben mit Sorgfalt und in 
Ruhe anschauen kann.

Autor: Fabian Alberts (Gast)
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Folgendes ist mir nicht ganz klar:

Wenn es bei KMUs üblich ist, das Zweitgespräch für den Vertragsabschluss 
vorzusehen, wieso wird dieser Vertragsabschluss dann nicht bereits in 
der Einladung zu diesem Zweitgespräch erwähnt?


Viele Grüße und Dank
Fabian Alberts

Autor: Rolf R. (dankobum)
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Fabian Alberts schrieb:
> Folgendes ist mir nicht ganz klar:
>
> Wenn es bei KMUs üblich ist, das Zweitgespräch für den Vertragsabschluss
> vorzusehen, wieso wird dieser Vertragsabschluss dann nicht bereits in
> der Einladung zu diesem Zweitgespräch erwähnt?

Man will dich ein zweites Mal sehen, prüfen und beurteilen. Da kann auch 
bei rauskommen, dass man dich nicht will.

Autor: Fabian Alberts (Gast)
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Danke Rolf.

Wie "schwierig" ist das Zweitgespräch bei einem KMU, Deiner Erfahrung 
nach?
Kann man nicht mehr "durchfallen", wenn man sich so verhält wie beim 
positiven Erstgespräch?


Viele Grüße und Dank
Fabian Alberts

Autor: Atariiiiiie (Gast)
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Warum bist du eigentlich so spitz drauf, in einer Klitsche zu 
arbeiten???

Autor: Cerberus (Gast)
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Realist schrieb:
> Solange Du in der Probezeit bist, kannst du jederzeit von heute auf
> morgen hinwerfen.

Fristlos? Dann muss der Betrieb schon kriminell sein, so gravierend,
das die Weiterarbeit einem nicht zugemutet werden kann.
Ansonsten muss man als Arbeitnehmer in oder nach der Probezeit die 
Kündigungsfrist beachten. Da ist dann die Fristdauer von Belang.
Die Probezeit betrifft in seinen Auswirkungen nur den
Kündigungsschutz und die Rechtspflicht des Arbeitgebers eine
Kündigung zu begründen. Ansonsten gibt es für den Arbeitnehmer keine
Beschränkung.

> Egal ob das ist, weil Dir der Vertrag nicht paßt, die
> Firma nicht gefällt, der Vorgesetzte streng riecht, Du was besseres
> gefunden hast, oder den Jackpot geknackt hast. Du brauchst keine Gründe
> anzugeben.

Der Arbeitnehmer nicht, der Arbeitgeber nach der Probezeit schon.

> Absage an andere kann aber genauso passieren, wenn der Grund für Dein
> Gehen wirklich ist, daß der Laden nicht zu dir paßt. Das kannst Du aber
> nur merken, wenn Du dort arbeitest, sofern er nicht schon beim 1.
> Vorstellungsgespräch aus Deiner Auswahl gefallen ist. Das fällt also
> unter allgemeines Lebensrisiko.

Wenn man dabei außer Acht lässt, dass Betriebsinhaber gern den Betrieb
mit all Ihren Belangen zu manipulieren versuchen. Daher sollte
man sich den Arbeitsvertrag gut durchlesen oder von einem Juristen
prüfen lassen, weil sich da manchmal fiese Klauseln verbergen.

Wenn der Arbeitgeber keinen nachvollziehbaren GRUND für die Einstellung
glaubhaft machen kann, sollte man als Arbeitnehmer lieber die Finger
von lassen.

Autor: Realist (Gast)
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Arno schrieb:
> Und zwar, weil das das einzige ist, was eine Personalabteilung messbar
> verkacken kann und die Firma richtig Geld kostet. Da sichert sich
> jede(r) gern ab (und zwar zu Recht).

Zumindest da wo ich arbeite, hält sich die Personalabteilung aus dem 
fachlichen raus, was dazu führt, daß wir wasserdichte Verträge mit 
Kollegen haben, wo es derjenige, der fachlich die Einstellung dieser 
Vollnieten beschlossen hat, verkackt hat. Da es immer der gleiche 
Abteilungsleiter ist, den es betrifft, vermuten wir, daß der irgendein 
hohes Tier in der Firma mal im Puff erwischt hat, und nur auf diese 
Weise seinen Posten als Führungskraft behält. Jeder andere wäre bei dem 
Chaos, das er anrichtet, schon längst dabei, mit nem Besen die 
Produktionshalle aufzuhübschen.

Autor: Arno (Gast)
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Fabian Alberts schrieb:
> Für wie sicher hälst Du einen Arbeitsvertrag bei einem KMU, wenn man am
> nächsten Tag, direkt nach dem Erstgespräch einen Termin für ein
> Zweitgepräch bekommt und im Erstgespräch schon alle späteren Personen
> (Geschäftsführer, Chef) Fragen gestellt haben?

Zwischen 5% und 95%... genauer kann ich das nicht sagen, das hängt von 
viel zu vielen Faktoren ab. Wenn du das nicht im Gefühl hast - wie soll 
das jemand im Gefühl haben, der nichtmal im ersten Gespräch dabei war?

Realist schrieb:
> Arno schrieb:
>> Und zwar, weil das das einzige ist, was eine Personalabteilung messbar
>> verkacken kann und die Firma richtig Geld kostet. Da sichert sich
>> jede(r) gern ab (und zwar zu Recht).
>
> Zumindest da wo ich arbeite, hält sich die Personalabteilung aus dem
> fachlichen raus, was dazu führt, daß wir wasserdichte Verträge mit
> Kollegen haben, wo es derjenige, der fachlich die Einstellung dieser
> Vollnieten beschlossen hat, verkackt hat.

Wie gesagt: Das einzige, was die Personalabteilung messbar verkacken 
kann, verkackt sie bei euch offenbar nicht.

Fachlich passend oder nicht (auch wenn es nicht die Aufgabe der 
Personalabteilung ist, das herauszufinden) ist ja auch schlecht messbar. 
Arbeitsverträge oder Kündigungen, die vor Gericht aufgehoben werden, 
dagegen schon.

MfG, Arno

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Realist.

Realist schrieb:

>
> Eine seriöse Firma sollte gar keine nachfragewürdigen Klauseln drin
> haben, oder?

Schon, aber woher willst Du wissen, ob die Firma seriös ist? Selbst wenn 
sie es mal war, können sie es sich dort ja mittlerweile anders überlegt 
haben.
Und darum musst Du den Vertrag gut durchlesen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Cerberus.

Cerberus schrieb:

> Wenn der Arbeitgeber keinen nachvollziehbaren GRUND für die Einstellung
> glaubhaft machen kann, sollte man als Arbeitnehmer lieber die Finger
> von lassen.

Na, so eng sehe ich das nicht....und wenn es nur ne Woche ist, die man 
bleibt, bevor man fliegt. Das ist eine Woche weiter vom Harzen weg.

Aber Du hast schon recht, wenn man fragt, warum man denn überhaupt 
zusätzliches Personal braucht, kommen einige ins Stottern. Dann sollte 
ihnen das aber halt auch ein viertel Monatsgehalt wert sein. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: Atariiiiiie (Gast)
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Was ist nun mit dem TE? Funkstille?

Autor: Rolf R. (dankobum)
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Fabian Alberts, wie war denn dein Zweitgespräch? Wie ist es gelaufen?

Autor: Normal (Gast)
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Auch mit beziehungsweise gerade wegen einer Einladung zu einem zweiten 
Gespräch sollte man kontinuierlich weiter Bewerbungen verschicken.

Man möchte ja im Idealfall zwischen mehreren Angeboten auswählen können.

Autor: Fabian Alberts (Gast)
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Rolf R. schrieb:
> Fabian Alberts, wie war denn dein Zweitgespräch? Wie ist es
> gelaufen?

Hallo Rolf,

das dauert noch etwas.

Grüße
Fabian

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