Ist Lötstopplack resistent gegen menschliches Schweiß?

Gast #5453310
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#include <brain.h> schrieb:
> Ist Lötstopplack eigentlich Schweißresistent?

Glaub ich nicht. Zumindest dauerhaft greift Schweiß so einige 
Kunststoffe an, z.B. Fahrradgriffe, Werkzeuggriffe usw. Die halten ne 
ganze Weile, aber plötzlich zerbröseln sie komplett, durch und durch.

Dummerweise braucht der Träger nicht mal zu schwitzen. Unter einer 
luftundurchlässigen Platte wie einer Platine bildet sich selbst bei 
einer unterkühlten Person Feuchtigkeit.

Kunststoffe nehmen auch gar nicht mal wenig Feuchtigkeit auf, gern z.B. 
3%.
Also das Kupfer bleibt nicht mal bei nagelneuem Lack wirklich trocken. 
Spätestens, wenn dieses oxydiert, sprengt es den Lack regelrecht ab.
Gast #5453314
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Es hat ja schon Schmuck aus Leiterplatten gegeben, aber am Handgelenk
wird der salzhaltige Schweiß wohl Kurzschlüsse verursachen.
Da dürfte Versiegeln angesagt sein, wenn schon kein wasserdichtes
Gehäuse verwendet wird.
Gast #5453328
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Hallo,

danke für eure Antworten. Ich ahnte schon, dass es langfristig gesehen 
Ärger mit Hautkontakt geben könnte.

Cerberus schrieb:
> Da dürfte Versiegeln angesagt sein

Kannst du da mir etwas gutes empfehlen? Gibt es Versiegelungen aus Dosen 
oder wie sieht das genau aus? Ich weiß nicht, mit welchen Key-Word ich 
suchen soll.

MfG
Gast #5453405
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#include <brain.h> schrieb:
> Kannst du da mir etwas gutes empfehlen?

Ja: in Kunststoffgehäuse VOLL kapseln (IP67). Ich habe so manche 10m 
Wasserdichte Uhr durch Schweiß bei der Arbeit ruiniert. Die Dichtungen 
halten das (bei mir) über die Zeit nicht aus. Habe gelernt: Bei 
Schweißintensiven Aufgaben keine Uhr mehr am Handgelenk und 2h 
wasserdicht != 2Jahre Schweißdicht.

Selbst wenn Du die Leiterplatte von unten her irgendwie dicht bekommst 
musst Du auch verhindern dass OBEN etwas drüberläuft.

rgds
Gast #5453657
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Der 2K Lack von Peters ist nach dem Aushärten sehr beständig. Ein 
mehrstündigs Bad in Aceton oder Benzin kann dem nichts anhaben. Aber bei 
den ganzen Sicherheitshinweisen zu der Chemie möchte ich das nicht 
unbedingt direkt am Körper tragen.
#5453834
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Wenn man den Probanden selbst in der Lackierkabine mit Lötstopplack 
behandelt, dann bleibt er ja oberflächlich trocken und kann somit keinen 
Schaden an der Elektronik anrichten. Darüber hinaus ersetzt die 
angenehme grüne Farbe bei weiblichen Probanden das aufwändige Abendkleid 
und das Haar kann mit Stiftleisten in Form eines Diadems geschmückt 
werden.

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