Hi zusammen, steh gerade etwas im Regen und bräuchte mal eure Hilfe. Wird der DC-Widerstand einer Spule zu Ermittlung des Gesamtwiderstands bei Wechselspannung mit hinzugerechnet und wenn ja, einfach addiert? Üblicherweise geht man ja davon aus, dass der Xl immer deutlich größer ist als der DC-Widerstand. Doch in meinem Fall ist es so, dass wg. der geringen Induktivität (80µH) der induktive Widerstand bei 1000Hz etwa bei 0,5 Ohm liegt. Der Kupferwiderstand beträgt 2,0 Ohm. Ist die Strombelastung der Quelle nun mit 0,5 oder mit 2,5 Ohm? Danke schon vorab.
Das dürfte praktisch egal sein. Sqrt(2.5^2+0.5^2)=2.55 Ohm
Herby S. schrieb: > Der Kupferwiderstand beträgt 2,0 Ohm. Ist die > Strombelastung der Quelle nun mit 0,5 oder mit 2,5 Ohm? Weder noch. Du hast zwar schon eine Reihenschaltung der beiden Widerstände, aber der ohmsche Widerstand ist der Realteil und der induktive Widerstand der imaginärteil des Gesamtwiderstandes. Der Betrag des Gesamtwiderstandes ist dann Wurzel aus 0,5^2 + 2,0^2 = 2,06... Ohm
Danke euch beiden. Frage beantwortet!
Und da bei 1000Hz der Realteil (2Ohm) viel größer als der Imaginärteil(0.5Ohm) ist, ist das Ding bei 1kHz eher ein Widerstand als eine Spule.
Gast
#5454106
> Üblicherweise geht man ja davon aus, dass der Xl immer deutlich > größer ist als der DC-Widerstand. Wieso das?
Martin O. schrieb: > Und da bei 1000Hz der Realteil (2Ohm) viel größer als der > Imaginärteil(0.5Ohm) ist, ist das Ding bei 1kHz eher ein Widerstand als > eine Spule. Wenn da nicht die Sache mit dem magnetismus wäre! Elektrofan schrieb: >> Üblicherweise geht man ja davon aus, dass der Xl immer deutlich >> größer ist als der DC-Widerstand. > > Wieso das? Ok, das stimmt so vileleicht nicht. Je nach dem, aus welchem Anwendungsbereich haraus man das betrachtet. Da greift meine Aussage zu kurz.
So einfach ist das nicht. Der induktive Anteil an der Impedanz bedeutet Blindleistung.
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