NPN/PNP Sensor USB

Gast #5454373
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Einige werden sicher diese typischen Sensoren die in unzähligen 
Linienfertigungen dieser Welt verbaut sind kennen. Meistens blaue oder 
schwarze kleine Klötze die irgendwo an den Bänder befestigt sind und 
etwas erkennen können.
Wenn etwas erkannt wird wird ein Signal ausgegeben und weiter reagiert.

Ich möchte diese Signalausgabe gerne über USB am PC erhalten.
Leider finde ich nichts, gibts doch nicht?

Alles arbeitet mit NPN/PNP/IO.. vielleicht kapier ich es auch nicht.

Brauche ich wirklich so eine "Umdenkbox" an die der Sensor angeschlossen 
wird, und USB ausgegeben? Benötigt auch noch ne externe 
Stromversorgung...

Geht es nicht einfach und günstiger? Ich muss ja nur einmal "bin da" 
empfangen bis der Sensor wieder -Aus- ist. Sobald er wieder an geht "bin 
da".

Kann der wer helfen?
(Firma: matzetronics) #5454379
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Venezuela schrieb:
> Brauche ich wirklich so eine "Umdenkbox" an die der Sensor angeschlossen
> wird, und USB ausgegeben? Benötigt auch noch ne externe
> Stromversorgung...

Ja, die brauchst du, wenn du keinen Sensor findest, der direkt USB 
spricht. USB ist nun mal ein universelles Protokoll, wo jedes Gerät 
eigene Fähigkeiten haben kann.

Im Falle von Ein- und Aus-Sensoren kannst du aber z.B. auch eine USB 
Tastatur zweckentfremden/umbauen, an der du deine Sensoren als 
Tastendrücke auswertest.
#5454383
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Venezuela schrieb:
> Alles arbeitet mit NPN/PNP/IO.. vielleicht kapier ich es auch nicht.
Ja, das ist so üblich in der der Prozessleittechnik, wenn nicht gerade 
ein Feldbus verwendet wird. Üblicherweise geht das an eine SPS. USB 
gibts für sowas nicht, schon allein der Strecken wegen und noch einige 
andere Gründe.
> Brauche ich wirklich so eine "Umdenkbox" an die der Sensor angeschlossen
> wird, und USB ausgegeben? Benötigt auch noch ne externe
> Stromversorgung...
Ja und ja.
> Geht es nicht einfach und günstiger? Ich muss ja nur einmal "bin da"
> empfangen bis der Sensor wieder -Aus- ist. Sobald er wieder an geht "bin
> da".
>
> Kann der wer helfen?
Wenn es USB sein muss, brauchst du irgendwas. An der alten LPT- oder 
COM-Schnittstelle hätte man das noch passiv rantüdeln können, USB nicht. 
Gibt aber genügend Möglichkeiten, das zu erledigen.
#5455032
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H.Joachim S. schrieb:
>> Geht es nicht einfach und günstiger? Ich muss ja nur einmal "bin da"
>> empfangen bis der Sensor wieder -Aus- ist. Sobald er wieder an geht "bin
>> da".
>>
>> Kann der wer helfen?
> Wenn es USB sein muss, brauchst du irgendwas. An der alten LPT- oder
> COM-Schnittstelle hätte man das noch passiv rantüdeln können, USB nicht.
> Gibt aber genügend Möglichkeiten, das zu erledigen.

USB-RS232-Wandler. Und den Sensor dann an die RS232-Steuerleitungen 
ranbasteln.
Gast #5455122
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Venezuela schrieb:
> Brauche ich wirklich so eine "Umdenkbox" an die der Sensor angeschlossen
> wird, und USB ausgegeben? Benötigt auch noch ne externe
> Stromversorgung...
Ja!

Venezuela schrieb:
> Geht es nicht einfach und günstiger?
Nicht wirklich.

Die Sensoren benötigen meist 6 bis 35V.
24V ist sicherlich keine schlechte Wahl, da im Industrieumfeld weit 
verbreitet.

Oft haben diese Sensoren einen internen Pullup/Pulldown. Selbst wenn er 
sehr hochohmig ist, kann er einen µC in Bredouille bringen.
Also eine kleine Platine mit Schutzschaltungen, z.B. so, dass ein 
durchgegangener Sensor nicht die "Umdenkbox" in Rauch auf gehen lässt.

Wenn ich in mein Lager schaue, dann würde ich einen Arduino mit 
ATMega32U4 verwenden.
Da passen ca 20 dieser Sensoren dran, ohne große Tricks. (über 
Portexpander auch ein paar Hundert)
USB schon eingebaut.
Die Kommunikation würde ich, im ersten Schritt, über eine virtuelle 
Serielle machen. Das ist auf beiden Seiten des USB Kabels leicht 
umzusetzen.

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