MaWin schrieb:
> Ist ein Trafo vorgeschaltet, ist für die Berechnung der Innenwiderstand
> vom Trafo relevant, man kann es also nur für Netzgleichrichter
> vorausrechnen.
Nach etwas googlen, Sekundärwicklungen von Trafos >200VA unter 0,5Ohm
und Elkos im mOhm Bereich - wenn ich das richtig verstehe, können dann
auch, wenn auch nur kurzzeitig, z.b. bei einem Trafo mit 30V
Sekundärspannung Ladeimpulse in Höhe von 60A auftreten, also deutlich
mehr als der Gleichrichter kann? Und je mehr Elkos ist paralle schalte
desto länger wird dieser Ladeimpuls, weil die Elkos länger brauchen um
zu laden.
Spielt die Induktivität der Trafowicklung da auch eine Rolle oder nur
der ohmsche Widerstand?
Nils P. schrieb:
> Je höher die Kapazität ist, desto kürzer wird die Zeit die zum Laden er
> Elkos zur Verfügung steht. Im Vergleich zu einer kleinenen Kapazität
> muss bei gleicher Last also zwangsläufig ein höherer Strom efließen um
> die Energie in die Elkos zu pumpen.
>
> Und genau da liegt das Problem: Hohe Ströme bedeuten immer auch höhere
> Störungen durch die dabei entstehenden Magnetfelder.
Ok, hört sich so an als könnte ich dann auch den Trafo überlasten in dem
ich eine Batterie an Elkos plaziere.
> Ergo: Die niedrige Restwelligkeit, die Du durch viel Kapazität erreichst
> erkaufst Du dir über hochfrequente Störimpulse aus den Zuleitungen, dem
> Trafo und zuletzt auch aus den Gleichrichter Dioden. Das blöde an diesen
> hochfrequenten Störungen über das Magnetfeld ist, das Du sie nur sehr
> schwer in den Griff bekommst.
>
Wieso sind die Störungen hochfrequent? Sind die Ladeimpulse/Störungen
nicht im Takt der Netzfrequenz bzw. 100Hz bei einem
Brückengleichrichter?
Doch nicht so einfach wie gedacht ...