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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frequenz bei 12V mit Atmel messen


Autor: Thomas Klingbeil (Gast)
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Hallo,
ich möchte mit einem Atmel (wahrscheinlich Mega32 oder Mega8) eine
Frequenz mit einem Pegel von 12V messen (im Auto). Da der Atmel diese
Spannung wohl kaum verträgt (hab ja von PICs gelesen, dass man dort
wohl ohne weiteres so einen Pegel anlegen kann... Hab aber keine
Anhaltspunkte gefunden, dass das beim Atmel auch geht)

Nungut... Ich habe mir jetzt überlegt... Könnte man nicht einfach einen
MAX232 nehmen und die 12V-Frequenz als Ausgang der seriellen
Schnittstelle betrachten (und damit auf 5V runterwandeln)

Die Frequenzen liegen so ungefähr im Bereich bis 1KHz - sollte also für
den MAX232 noch kein Problem sein...

Autor: Der inoffizielle WM-Rahul (Gast)
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Du kannst auch einfach einen Optokoppler benutzen.

Autor: Der inoffizielle WM-Rahul (Gast)
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wenn du eine direkte Kopplung (ohne galvanische Trennung) haben willst,
kannst du auch einen Spannungsteiler o.ä. nehmen.

Autor: romanua (Gast)
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Mal an einen Spannungsteiler aus zwei Widerstaenden gedacht?

Autor: Ronny (Gast)
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Oder Spannungsteiler...

Autor: mr.chip (Gast)
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> Autor: Der inoffizielle WM-Rahul
> Datum: 21.06.2006 23:59

> wenn du eine direkte Kopplung (ohne galvanische Trennung) haben
> willst,
> kannst du auch einen Spannungsteiler o.ä. nehmen.


> Autor: romanua
> Datum: 22.06.2006 00:00

> Mal an einen Spannungsteiler aus zwei Widerstaenden gedacht?


> Autor: Ronny
> Datum: 22.06.2006 00:00

> Oder Spannungsteiler...

Das Forum lebt ;-)

Autor: Thomas Klingbeil (Gast)
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Stimmt ja... Ich hätte hier sogar Optokoppler da... CNY 17/II von
Reichelt...

Kann ich die benutzen? (hatte die irgendwann mal mitbestellt und ganz
vergessen) Hab noch nie Optokoppler benutzt...

Autor: Ronny (Gast)
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Ich kenn etliche Foren,wo man 1 Woche keine Antwort bekommt und dann
eine unbrauchbare/das Thema verfehlende.

In diesem Sinne:Besser 3 Leute die unabhängig das selbe Antworten als
garnix ;)

Autor: Der inoffizielle WM-Rahul (Gast)
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@Ronny: Reichst du mal das Bier rüber?! (zum Thema "unabhängig"...)

Wenn's im Kfz eingesetzt werden soll, sollte man die Spikes etc auf
derVersorgung nicht ausser Acht lassen, weil sich sonst ein paar Sachen
verabschieden könnten...

Autor: romanua (Gast)
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Autor: Thomas Klingbeil (Gast)
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Danke für die vielen Antworten ;)
Werd das ganze dann wahrscheinlich wirklich mit einem Optokoppler
machen... Jetzt steh ich noch vor der Frage... Wie schließt man das
ganze an (wie gesagt... zu meiner Schande... Habe noch nie Optokoppler
benutzt)

Muss ich jetzt beim "Eingang" (also dem Emitter) entsprechende
Vorwiderstände benutzen, damit das auf 5V runterkommt? (Forward current
bei 60mA) --> ca. 7V müssten weg... Also so um die 120 Ohm?

Und auf der anderen Seite (dem Ausgang)?

Autor: TravelRec. (Gast)
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Der Eingang ist kein Emitter, sondern eine Anode und Kathode einer LED.
Die braucht einen Vorwiderstand. Der Flußstrom sollte bei 5-10mA
liegen, mehr ist nicht nötig. Antiparallel zur Optokoppler-LED solltest
Du noch eine Si-Diode  schalten, denn Verpolen mag so ein Optokoppler
gar nicht. Der Emitter des Optokoppler-Ausgangs kommt an Masse an
Deinem Controller. Der Kollektor kommt ein irgendeinen Port-Pin, bei
dem Du den internen Pull-Up aktivierst. Das war´s - bleibt noch zu
erwähnen, daß bei 1-Signal am Optokoppler eine 0 im Controller zu lesen
ist (Invertierung). Das läßt sich aber durch Software ausgleichen.

Autor: Thomas Klingbeil (Gast)
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Huch... Emitter war auch nicht im Sinne vom Transistor-Emitter gemeint,
sondern eher in Richtung Light-Emitting...

So... Dann muss ich ja quasi nur noch schaun, dass ich die
Spannungsspitzen auch bei den Messwerten loswerde - hab gestern einfach
mal um die 1000 Werte aufgenommen (mit einem Digital-multimeter) und
hatte da angezeigte Spitzen von um die 300V (kann natürlich auch sein,
dass das Messfehler waren...)

Ein bekannter meinte, dass ich das einfach mit einer Z-Diode machen
soll... Geht das so einfach?

Autor: jÜrgen (Gast)
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Im Prnzip geht das mit der Z-Diode schon, nur musst du auf den Strom
durch die Diode achten  (zu klein -> Stabilisierungseffekt ist weg, zu
groß -> Diode stirbt)

Autor: JÜrgen Grieshofer (Firma: 4CKnowLedge) (psicom) Benutzerseite
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*sry, nicht eingeloggt*

Dennoch muss ich mich gegen die Z-Diode aussprechen, und würd eher
einen Optokoppler verwenden...

Der Optokoppler schützt deinen µC nämlich wirklich und dem sind
Spannungsspitzen, sag ich mal bis zu 4kV egal...

Autor: Thomas Klingbeil (Gast)
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Achso? Die vertragen Spannungsspitzen? Ich hatte gedacht, dass es die
integrierte LED sofort zerschießt, wenn ne Spannungsspitze kommt...

Das wär mir ja dann mehr als recht...

Autor: Marko B. (Gast)
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Es reicht auch ein Widerstand von, sagen wir mal, 330k am Eingang. Die
Spannung wird durch die ESD-Dioden am Eingangspin begrenzt.

Es gibt eine Appnote von Atmel in der 230V Netzspannung direkt über
einen Widerstand an einen Eingang gelegt werden um den Nulldurchgang zu
erkennen.

Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
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Aber ob die LED bei 330k und 12V noch leuchtet? Wofür, bzw. wo soll das
Ganze denn eingesetzt werden (Peaks bis 300V?!)?

Autor: Thomas Klingbeil (Gast)
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Ich denke, die 330k sollten direkt vor den Atmel und dann ohne
Optokoppler.

Das ganze ist zu folgendem Zweck: Drehzahlmessung im Auto:
Hier im Projektwiki umfangreicher beschrieben:

http://corsawiki.co.funpic.de/dokuwiki/doku.php?id...

Autor: Marko B. (Gast)
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Du hast das falsch verstanden. Kein Optokoppler. Das 12V Signal kommt
über einen Widerstand direkt an den Pin des AVR.

Autor: Thomas Klingbeil (Gast)
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So... Jetzt habe ich mal einen Optokoppler so angeschlossen, wie oben
beschrieben und den Mikrocontroller mit einem einfachen Programm
bestückt (kann per JTAG beobachten, was passiert)

Wenn ich den INT0-Pin vom Mikrocontroller direkt auf Masse lege, läuft
auch die entsprechende Routine ab; wenn ich allerdings ein
5V-Rechteck-Signal am Optokoppler angelegt... Leider passiert gar
nichts...

Hab ich irgendwas vergessen? Oder funktioniert die Variante von oben
doch nicht?

Autor: Thomas Klingbeil (Gast)
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**kurzer Nachtrag**

Ich habe gerade gemerkt, dass ich aus Versehen bei der Reverse Voltage
anstatt Forward Voltage geschaut hatte... Erklärt einiges...

Jetzt hab ich nur noch das Problem, dass zwischen den beiden Pins auf
der "Empfängerseite" immernoch ein Widerstand von um die 35 Ohm
liegt... Werd ich den noch irgendwie los? (der Atmel "schaltet"
nicht...)

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