12V an ATMega Eingang

Gast #345822
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Na ihr macht´s ja wieder kompliziert... Ein einfacher Widerstand von 15k
in Serie reicht völlig aus. Die internen Schutzdioden machen den Rest.
Solange die ankommende Leitung keine exorbitanten Störungen aufweist,
also ein reines 12V Schaltsignal ist, braucht man nicht mal den
Kondensator. Eine Signalfilterung kann man im Controller per
Software-Tiefpaß realisieren.
#345829
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"230Volt über einen Wiederstand direkt an an den µC ohne galvanische
Trennung finde ich GRUSELIG!"

Naja, also wenn Atmel das vormacht, dann kann das ja wohl nicht so
schlimm sein (Siehe AppNote: "AVR182: Zero Cross Detector").
In dieser AppNote ist außerdem von ca. 1mA Strom die Rede, der über die
Schutzdioden fließen darf.

Gruß
Schmidle
Gast #345830
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Prinzipiell können die Dioden 1mA dauerhaft vertragen, ohne Schaden zu
nehmen. 0,7mA als Richtwert sind daher immer auf der sicheren Seite.
Vermeiden sollte man freilich, mehr als 5 Pins gleichzeitig mit 1mA zu
bestromen, da man dann die gesamte Controller-Versorgungsspannung
anhebt. Ein oder 2 Pins über entsprechend hohe Widerstände geht schon.
Bei nicht allzu hoher Schalt-Frequenz kann man natürlich die
Serienwiderstände um den Faktor 10 erhöhen, also 100kOhm pro 10V, dann
kann gar nichts mehr passieren. Kommt halt immer drauf an, was man
machen will. Bei einer möglichen Gefahr durch heftige Überspannungen
oder Erdschleifen macht eine galvanische Trennung über Optokoppler
Sinn, innerhalb eines Gerätes zur Anpassung der Spanungspegel ist das
aber oversized.
#345831
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@rema:
Der AVR war in dem damaligen Aufbau auch nicht galvanisch getrennt. War
nur ein Testaufbau im Zuge eines Projekts. Wurde dann auch nachträglich
alles noch optisch isoliert. Ich wollte damit nur sagen, daß man das
bei Bedarf (und wenn galv. Trennung kein Muß ist - was sie aber immer
sein sollte) durchaus so machen kann. Und wir sprechen ja hier auch nur
von 12V.
Gast #1896010
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TravelRec. schrieb:
> Najaa - Schutzdioden halten nicht alles aus, aber wenn man unter 0,7mA
> Strom bleibt, ist das völlig legitim. Bei Hochspannung müssen die
> Serienwiderstände natürlich hochspannungsfest sein und eine
> ausreichende Isolierung gegenüber umliegenden Bauteilen bestehen.

Ich habe über die Suche diesen Beitrag gefunden.
Die Lösung mit dem Widerstand einfach in Reihe an die 12V Leitung finde 
ich gut, da Sie mit wenig Aufwand verbunden ist.
Nur wie dimensioniere ich den Widerstand richtig bzw. wie kann ich 
diesen berechnen?
Ich möchte in einem alten Fahrzeug ein FIS bauen, welches mir unter 
anderem anzeigt, ob an Glühlampen noch 12V (bzw. 13,8V) anliegen oder 
nicht. Ist der Glühfaden durchgebrannt, liegt keine Spannung mehr an.
Einfach wäre es, die Leitung abzufreifen, einen Widerstand ran und an 
den AVR Pin. Nur leider weiß ich nicht, wie ich das ganze berechne, wie 
groß mein Widerstand sein muss, damit die Schutzdioden nicht zerstört 
werden.
Die Lampen haben zwischen 5W und 65W. Könnte man nicht aus der Leistung 
den Strom berechnen (P=U*I)? Aber dann weiter...?
Persönliche Seite #1896035
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Lisa schrieb:
> Ist der Glühfaden durchgebrannt, liegt keine Spannung mehr an.

Da ist Dein erster Fehler. Auch bei durchgebranntem Faden liegt 
weiterhin Spannung an.

Glühlampenüberwachung funktioniert anders. Es gibt 2 Konzepte:

1. Es wird der Strom überwacht. Dazu braucht man natürlich 
Vorwiderstände vor jeder Lampe, deshalb ist das recht viel 
Hardwareaufwand. Außerdem zieht es Leistung ab.

2. Es wird der Spannungseinbruch auf der Leitung beim Einschalten 
detektiert. Das geht ohne eine vorhandene Verkabelung zu ändern, ist 
aber dafür beim detektieren recht aufwendig, egal ob man das 
hauptsächlich in Hard- oder Software macht.
Gast #1896961
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Hallo zusammen,

danke für den Hinweis.
Ich habe heute aus Spaß mal die Schaltung auf das Steckbrett gesteckt, 
wie folgt:
12V-->Taster-->10k-->µC_Pin

Taster per Software entprellt. Der Pin erkennt aber überhaupt nichts. 
Nur wenn ich zusätzlich einen 10K Pulldown gegen Masse an den Pin 
anlege, bekommt er die Signale richtig herein.

Oben steht aber nichts von einen Pulldown:

TravelRec. schrieb:
> Ein einfacher Widerstand von 15k
> in Serie reicht völlig aus. Die internen Schutzdioden machen den Rest.
> Solange die ankommende Leitung keine exorbitanten Störungen aufweist,
> also ein reines 12V Schaltsignal ist, braucht man nicht mal den
> Kondensator. Eine Signalfilterung kann man im Controller per
> Software-Tiefpaß realisieren.

Wie kann ich das Problem lösen und ohne den Pulldown auskommen? Habe ich 
etwas nicht beachtet?

Danke.

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