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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannung für Verstärkerschaltung


Autor: Jan Möller (Gast)
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Hallo,
für ein Board mit Vorverstärker brauche ich zwingend +/-9V für die
Spannungsversorgung. Das ganze soll im Optimalfall mit einem externen
Netzteil betrieben werden, das 12V liefert. Wie ich die Spannungen mit
18V (z.B. 2 9V-Batterien) und virtueller Masse (mittels OPAMP)
generiere weiß ich bereits, nur wäre mir die Variante mit 12V-Netzteil
wesentlich lieber.
Ist es möglich, für die +9V bzw. -9V zwei 7809 zu verwenden (den für
-9V mit Ausgang auf GND), wobei beide auf der selben Masse liegen?

Gruß,
Jan

Autor: Daniel M. (usul27)
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Währe es nicht einfacher, das externe Netzteil durch ein anderes zu
ersetzen?

Zum 7809. Den kannst du nicht für die negative Spannung benutzen. Dafür
gibt es den 7909. Wobei ich bei meinem Händler einen 7908 und 7912
finde, aber keinen 7909. Evtl. gibt es keinen negativen 9V-Typ?
Falls nicht: Müssen es genau +/-9V sein? Evtl. gehen ja auch 8 oder 12
- dafür gibt es definitiv aus negative Festspannungsregler.

Autor: Schoasch (Gast)
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Hi

Du könntest doch einen DC-DC Wandler benutzen. Wie wäre es denn mit dem
ICL7660,TC7660 oder TC7662? Welchen Ausgansstrom brauchst du denn?

Wenn du die von mir oben genannten Bauteile verwendest, dann brauchst
du noch 2 Kondensatoren. Denn ICL(oder Tc) versorgungst du einfach mit
9V und am Ausgang bekommst du dann -9V. Einfach mal im Datenblatt der
genannten Bauteile etwas nachlesen.

mfg Schoasch

Autor: Dietmar (Gast)
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Kein 7909 erhältlich?

Da gibt es noch LM317 und LM337, damit geht es auf jeden Fall.

Gruß

Dietmar

Autor: Jan Möller (Gast)
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Es ist leider so, dass ich das ganze für ein Projekt im medizinischen
Bereich entwerfe. Dafür verwenden wir ein spezielles Mikrofon, das
unbedingt auf eine Spannung von -9V besteht. Der verwendete OPAMP ist
der ne5532, der hat einen breiten Spannungsbereich, das wäre sicher
kein Problem. Mein Problem ist, dass ich sehr wenig über besagtes
Mikrofon weiß, ob etwa die Spannungen für Verstärker und externes Mic.
gleich sein müssen.
Ich werde wohl auf ein anderes Netzteil zurückgreifen müssen, schade
das.

Autor: Jan Möller (Gast)
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@Schoasch:
Soweit ich weiß, arbeiten die von dir genannten Bausteine mit sehr
niedrigen Schaltfrequenzen im KHz-Bereich. Für die Verwendung im
Audiobereich ist glaube ich nicht so gut. Vielleicht liege ich da ja
auch falsch?

Autor: Daniel M. (usul27)
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Würde ich auch so sehen. Mit einem entsprechenden Tiefpass kann man da
zwar was wegfiltern, aber optimal ist das sicher nicht.

Autor: Rahul (Gast)
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Man kann aber per DCDC-Wandler eine etwas höhere Spannung (z.B.+/-12V)
erzeugen, die man dann mit einem Linear-Regler auf die gewünschte
Spannung stabilisiert.
Das sollte mit einer Siebung zu "bestem" Gleichstrom führen...

Autor: Schoasch (Gast)
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Die Bausteine bieten aber auch die möglichkeit, dass man die Frequenz
ändert... vl könnte man sie so ändern, dass sie nicht mehr so störend
wirkt.

Autor: Schoasch (Gast)
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Ok... ich hab gerade nachgesehen... er arbeitet bei 12kHz und weniger.
Also gerade in einem nicht so guten bereich.

Autor: Schoasch (Gast)
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Ich habe jetzt noch etwas bei Mircochip nachgesehen. Den TC7660S kann
man mit bis zu 45kHz takten lassen.
Der TC7660H würde mit 110kHz arbeiten
Dann gäbe es noch den TC962 mit 24kHz und den TC7662B mit bis zu 35kHz.


Es gibt sicher noch einige andere Hersteller die auch solche DC-DC
Wandler haben, aber ich hab mal die von Mircohip aufgezählt die mit
einer Eingangspannung Vin >9V zurecht kommen.

Autor: Jan Möller (Gast)
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Mit den DC/DCs von Microchip bin ich leider nicht so recht glücklich
geworden. Es hakt da leider etwas mit dem Ausgangsstrom. Ich brauch da
schon etwa 40mA, mehr umso besser. Der TC7660H hört sich mit 120kHz
recht gut an, nur liefert der laut Datenblatt nur etwa 30mA bei -9V
Ausgangsspannung.
Leider weiß ich auch nicht so recht ab welchem Wert die
Umschaltfrequenz für meine Zwecke hoch genug ist.
Interessant schaut auch noch der LT1054 aus, hat aber auch nur intern
max. 40kHz. Vielleicht reicht das aber auch...

Ich habe mir das ungefähr so gedacht:

12V -> --------------------------> Sp.-Regler -> +9V -> Siebung -> ...
    |
    -> DC/DC invertiert -> -12V -> Sp.-Regler -> -9V -> Siebung -> ...

So wirkt sich eine Frequenz im 2-stelligen kHz-Bereich event. nicht so
störend aus.

Autor: TravelRec. (Gast)
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Nimm doch ´nen MAX202 (läuft mit 5V) und benutze die erzeugten +8V und
-8V aus der Ladungspumpe. Die kannst Du mit 10mA belasten. Nur so ´ne
Idee...

Autor: Schoasch (Gast)
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Hm.. eine andere Idee wäre vl wenn du einen DCP021215DP von TI nimmst.
Damit erzeugst du aus 12V eine Spannung von +/-15V(ungeregelt). Das
ganze hat 2W und wird mit 400kHz getaktet. Am Ausgang des
DC-DC-Wandlerst hängst du dann 2 7809er. Hier kannst du 2 7809er
nehmen, da der DC-DC-Wandler galvanisch getrennt ist und du somit keine
Probleme mit der Masse bekommst.

Autor: Schoasch (Gast)
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Autor: EZ81__ (Gast)
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>Dafür verwenden wir ein spezielles Mikrofon, das
unbedingt auf eine Spannung von -9V besteht.

Vorschlag, wenn du nur Wechselspannung verstärken musst und mit
Kondensatoren ein- und auskoppeln kannst:
-Schaltung mit -12V versorgen (+ vom Netzteil an Masse)
-mit 7909 -9V für das seltsame Mikrofon zaubern
-Opamp mit virtueller Masse an 12V betreiben, falls die max.
Ausgangspannung dann noch reicht.
-Ein- und Ausgang mit Kondensatoren entkoppeln.

Autor: EZ81__ (Gast)
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Bei näherer Betrachtung fällt ein zwischen C6/IC1_6 und R3/R4/C3
fehlender Widerstand auf...

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