Forum: Ausbildung, Studium & Beruf In welchem Handwerk als Dipl.-Ing. Unternehmen gründen?


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von Heribert Frucht (Gast)


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Hallo!

Es ist ja nicht erst seit gestern ziemlich schwer brauchbare Handwerker 
im Bereich Gebäudetechnik, Elektrotechnik usw. zu finden, wenn denn 
überhaupt mal einer Zeit hat. Also Unternehmen, die solche Arbeiten 
planen und durchführen.

Man selbst klebt mit seinem Hintern am Bürostuhl und muss sich mit 
ansehen, wie sich Handwerksunternehmen auf der eigenen Baustelle mit 
schlechter Planung und fragwürdiger Ausführung eine goldene Nase 
verdienen.

Deshalb die Frage: Hat jemand Erfahrung damit, als ET Dipl.-Ing. vom 
Angestelltenverhältnis im sicheren Bürostuhl aus den Sprung hin zu einem 
eigenen Unternehmen zu machen? Hier wäre auch ein Start als 
Einmannunternehmen denkbar, das sich bei Bedarf externe Kräfte flexibel 
hinzuholt.

von Da (Gast)


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brauchst Du aber den Meister!

von ..und (Gast)


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die Zulassungs des lokalen EVUs, wenn was mit Strom machen willst!

von Heribert Frucht (Gast)


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Deswegen frage ich...
u.a.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Soll sowas wie Meisterzwang geben ???

von Heribert Frucht (Gast)


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Was kostet denn so ein Meister?
a) als vollständige Arbeitskraft
b) nur als Kntrolleur und Absegner

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Heribert Frucht schrieb:
> Man selbst klebt mit seinem Hintern am Bürostuhl und muss sich mit
> ansehen, wie sich Handwerksunternehmen auf der eigenen Baustelle mit
> schlechter Planung und fragwürdiger Ausführung eine goldene Nase verdienen.
Nur, wenn du einen schlechten Bauleiter hast.

> Man selbst klebt mit seinem Hintern am Bürostuhl und muss sich mit
> ansehen, wie sich Handwerksunternehmen auf der eigenen Baustelle mit
> schlechter Planung und fragwürdiger Ausführung eine goldene Nase
> verdienen.
>
> Deshalb die Frage: Hat jemand Erfahrung damit, als ET Dipl.-Ing. vom
> Angestelltenverhältnis im sicheren Bürostuhl aus den Sprung hin zu einem
> eigenen Unternehmen zu machen?
Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?

: Bearbeitet durch Moderator
von Helmut K. (hk_book)


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Da schrieb:
> brauchst Du aber den Meister!

dann lies mal hier:

https://www.selbstaendig-im-handwerk.de/Wissenswertes/Handwerksrecht/

unter "Alternative Eintragungsvoraussetzungen".

von Cerberus (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Soll sowas wie Meisterzwang geben ???

In gefahrgeneigten Berufen, ja.

Heribert Frucht schrieb:
> Was kostet denn so ein Meister?

7,5 - 10 kEuro.

Es gibt aber Zuschüsse, bzw.Fördermittel.
Von ca. 2,5k - 4k habe ich schon gelesen.

Wenn man schon die Qualifikation in dem entsprechenden Beruf hat,
kann man eine Ausnahme der Handwerksordnung, ich glaube §7 Abs. 2
geltend machen, aber man sollte schon ein paar Praxisjahre haben,
sonst wird das nichts.
Aus einem Bürojob heraus hätte ich da Bedenken.
Den Meister braucht man eigentlich nur, wenn man ausbilden will.
Einen Ausbildungseignungsschein kann man aber auch machen.
Anders ausgedrückt, wenn man billige Arbeitskräfte ausbeuten will
(muss), für den Kram auf der Baustelle, auf den die Gesellen
keinen Bock haben. Auch sollte man bedenken, dass man zwar eine
Firma relativ leicht gründen kann, aber man muss auch
kaufmännische Fähigkeiten haben und so einfach mal Leute
einstellen, kann auch schwierig sein. Die hohe Anzahl freier
Stellen in dem Bereich lassen da Zweifel an der Leichtigkeit auf kommen.
Es hat schon seinen Grund, wenn das Handwerk da machen kann
was die wollen. Die regionale Fluktuation von Firmenneugründung
ist da nicht sehr groß, weil einem eine Festanstellung mehr bringt.

von G. L. (glt)


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Heribert Frucht schrieb:
> Man selbst klebt mit seinem Hintern am Bürostuhl und muss sich mit
> ansehen, wie sich Handwerksunternehmen auf der eigenen Baustelle mit
> schlechter Planung und fragwürdiger Ausführung eine goldene Nase
> verdienen.

Futterneid? Schlechtes Gehalt verhandelt?

Du kannst doch leicht "springen" - such Dir eine Firma zur 
Betriebsübernahme - da kannst dann gleich vom Chefsessel aus agieren.
Gut, vermutlich bist schneller wieder zurück im Angestelltensessel mit 
nem Haufen Schulden zusätzlich.

Unternehmer kommt von "was unternehmen", also handeln, agieren, 
riskieren - nicht von Forenfragereien ohne jeglichen Dunst u. Ahnung.

Was willst Du als Unternehmer denn machen?
Installationen?
Steuerungen/Schaltschrankbau?
Projektgeschäft in der GA?
Entwicklung, Produktion u. Vertrieb von Eigenprodukten?

Du kannst dich über die HWO bei HWK informieren u. auch eine 
Gründerberatung angedeihen lassen - da werden Träumer im Sessel wieder 
auf Bodenhaftung gebracht.

von Heribert Frucht (Gast)


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G. L. schrieb:
> Futterneid? Schlechtes Gehalt verhandelt?

Im Gegenteil!

Deshalb sehe ich ja auch die einzige Möglichkeit, um mit dem Wechsel vom 
Büro auf die Baustelle keine gravierenden finanziellen Einbußen zu 
erleiden, die Unternehmertätigkeit.

von Alex (Gast)


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In Deutschland zählt ein Meister mehr als ein Ingenieur. Als Meister hat 
man mehr Rechte, mehr Möglichkeiten, kann sich einfacher selbstständig 
machen usw. Hätte ich damals meine Lebenserfahrung von heute gehabt, 
hätte ich nicht studiert und es wäre ziemlich sicher, dass ich heute 
finanziell besser dastehen würde.

So habe ich viel Zeit und viel Geld mit Verdienstausfall während des 
Studiums investiert für einen stressigen, unsicheren und schlecht 
bezahlten Job in dem ich auch keine Möglichkeit der Weiterbildung oder 
des Aufstiegs habe.

von Michael B. (laberkopp)


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Heribert Frucht schrieb:
> Hat jemand Erfahrung damit, als ET Dipl.-Ing. vom
> Angestelltenverhältnis im sicheren Bürostuhl aus den Sprung
> hin zu einem eigenen Unternehmen zu machen?

Geht schon, aber wenn dir das selbst in Boom-Zeiten waghalsig erscheint, 
wie soll das erst in Dürrejahren aussehen ?

Da schrieb:
> brauchst Du aber den Meister!

Blödsinn, er IST als Dipl-Ing. E-Tech ein Meister.

..und schrieb:
> die Zulassungs des lokalen EVUs, wenn was mit Strom machen willst!

Die allerdings schon, Befähigung nachgewiesen per TREI Schein.

Alex schrieb:
> In Deutschland zählt ein Meister mehr als ein Ingenieur.

Laber Laber Laber, typisch H4.

von Darwin (Gast)


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Heribert Frucht schrieb:
> Man selbst klebt mit seinem Hintern am Bürostuhl und muss sich mit
> ansehen, wie sich Handwerksunternehmen auf der eigenen Baustelle mit
> schlechter Planung und fragwürdiger Ausführung eine goldene Nase
> verdienen.

Und Du meinst als ET Dipl.Ing., der warscheinlich nicht mal einen 
Schraubenzieher halten kann, das ganze besser hinzugkriegen als ein 
Installations-Meister mit jahrelanger BE?

Sicher....

von Rudi Radlos (Gast)


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Heribert Frucht schrieb:
> im sicheren Bürostuhl aus den Sprung hin zu einem
> eigenen Unternehmen zu machen?

Nicht jede Firma braucht einen Meister. Wenn Du als 
"Elektrodrahtdesigner" Kunden findest, wäre das wahrscheinlich ohne 
Meisterzwang. Besser wäre aber VORHER einen kostenlosen Gründerlehrgang 
der IHK zu besuchen um einige Illusionen abzubauen!

von Schon lange Meister (Gast)


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Michael B. schrieb:
>
> Blödsinn, er IST als Dipl-Ing. E-Tech ein Meister.

Entweder sieht es dann im Elektrofach grundlegend anders aus, oder in 
den letzten 15 Jahren haben sich die Bedingungen der HWK geändert. Ich 
jedenfalls musste als MaschBau Ing. für den Zweiradmechanikermeister die 
Meisterprüfung ablegen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass 
irgendeine HWK den Eintrag in die Meisterrolle ohne Prüfung vornimmt. 
Bringt ihr schliesslich jede Menge Geld ein.

von Qwertz (Gast)


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Alex schrieb:
> Hätte ich damals meine Lebenserfahrung von heute gehabt, hätte ich nicht
> studiert und es wäre ziemlich sicher, dass ich heute finanziell besser
> dastehen würde.
> So habe ich viel Zeit und viel Geld mit Verdienstausfall während des
> Studiums investiert für einen stressigen, unsicheren und schlecht
> bezahlten Job in dem ich auch keine Möglichkeit der Weiterbildung oder
> des Aufstiegs habe.

Komisch, das sehe ich komplett anders. Meine paar Jahre Studium haben 
sich grandios gelohnt, würde ich sagen. Ohne ihn hätte ich nicht den 
jetzigen Job, der relativ stressfrei, sicher und sehr gut bezahlt ist; 
ich habe dort auch die Möglichkeit der Weiterbildung und des Aufstiegs 
(sofern man den überhaupt  anstrebt).

von Arno (Gast)


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Heribert Frucht schrieb:
> G. L. schrieb:
>> Futterneid? Schlechtes Gehalt verhandelt?
>
> Im Gegenteil!
>
> Deshalb sehe ich ja auch die einzige Möglichkeit, um mit dem Wechsel vom
> Büro auf die Baustelle keine gravierenden finanziellen Einbußen zu
> erleiden, die Unternehmertätigkeit.

Das rechne mal besser nochmal mit dem spitzen Bleistift nach, und 
vergiss nicht Dinge wie Büroausstattung, Marketing, Rechtsschutz- und 
Haftpflichtversicherung (oder entsprechende Rücklagen), 
Krankenversicherung, Altersvorsorge...

IMHO rechnen viele Einzelunternehmer sich das Leben schön, wenn sie 
behaupten, dass sie mehr Geld verdienen als ein (angemessen bezahlter) 
angestellter Ingenieur. Das funktioniert oft nur, weil das Büro auch das 
Wohnzimmer ist, die Ehefrau "kostenlos" die Buchführung macht und im 
Alter entweder die Firma verkauft werden kann und das Geld zum Überleben 
reicht oder Grundsicherung/Hartz IV einspringt.

Nicht umsonst nehmen selbst Ingenieurbüros (die ihren Leuten tendenziell 
eher wenig Gehalt zahlen) Stundensätze >100 Euro - die im Handwerk doch 
eher selten sind, eine Elektriker-(Gesellen-)stunde kostet mich in der 
Firma 40€ netto.

Wobei das dich nicht grundsätzlich daran hindern soll, den Hintern vom 
Bürostuhl weg zu bekommen, nur mal die "das Gras auf der anderen Seite 
ist grüner"-Brille absetzen.

MfG, Arno

...dem das Studium finanziell sicherlich eher wenig gebracht hat, der 
aber weder die Zeit missen will noch die Möglichkeiten abgeben will, die 
der Ingenieurs-Job mit sich bringt...

von Heribert Frucht (Gast)


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Darwin schrieb:
> Und Du meinst als ET Dipl.Ing., der warscheinlich nicht mal einen
> Schraubenzieher halten kann, das ganze besser hinzugkriegen als ein
> Installations-Meister mit jahrelanger BE?

Du kennst mich doch gar nicht.

Ich bin im Büro gelandet, weil ich hier mit Abstand die meiste Kohle 
scheffeln kann.

Fühle mich hier als Praktiker aber sehr unwohl und das schmerzt 
besonders, wenn man die praktische Arbeit selber machen will und kann, 
sich das aber absolut nicht lohnt.

Würde sich halt erst wieder lohnen, wenn man das als Unternehmen 
aufzieht.

von Bürovorsteher (Gast)


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> Fühle mich hier als Praktiker aber sehr unwohl und das schmerzt
> besonders, wenn man die praktische Arbeit selber machen will und kann,

Dein Leidensdruck ist noch nicht groß genug.

von Heribert Frucht (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> Dein Leidensdruck ist noch nicht groß genug.

Klingt, als sprächest Du aus Erfahrung...?

von Bürovorsteher (Gast)


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Ja.

von Michael B. (laberkopp)


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Schon lange Meister schrieb:
> Entweder sieht es dann im Elektrofach grundlegend anders aus, oder in
> den letzten 15 Jahren haben sich die Bedingungen der HWK geändert.

Seit 2002, also seit 16 Jahren... (dank der EU).

von Michael B. (laberkopp)


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Arno schrieb:
> Nicht umsonst nehmen selbst Ingenieurbüros (die ihren Leuten tendenziell
> eher wenig Gehalt zahlen) Stundensätze >100 Euro

Um die grossen Leerlaufzeiten überbrücken zu können bis mal ein Kunde 
kommt der bereit ist diese Preise zu zahlen.

> eine Elektriker-(Gesellen-)stunde kostet mich in der Firma 40€ netto.

Na na, du zahlst ihm natürlich mehr als den Mindestlohn von 10.95, sagen 
wir 11.25 EUR:

18 Arbeitnehmer, 1 Chef, 1 Sekretärin

Brutto Tarif 11,25 EUR/h (1800/Monat)
+Insolvenzgeldumlage 0.15% vom Bruttolohn: 1802,70
http://www.parmentier.de/steuer/steuer.htm?lohnst.htm
Arbeitgeber 13,71 (2194,29 BG mit drin)
Arbeitstage Krankheitstage Urlaubstage Weihnachtsgeld ->
(soll: 253) (10)           (30)        (93*Stundenlohn)
1704 Stunden verdienen, 2117 bezahlt bekommen, Faktor 1.24
13,71 * 1.24 = 17 EUR

IHK-Beitrag:
214 EUR + 0.33% vom Gewerbeertrag (30000) also 99
Verteilt auf 18 produktive Mitarbeiter a 1704 real geleistete 
Arbeitsstunden
= 1ct/Arbeitsstunde


Gewinn nach Abzug Einkommen Chef: 6% Eigenkapitalrendite von 500000 EUR 
Eigenkapital 30000 EUR nach Steuer, Gewerbesteuer auf diesen Gewinn 3.5% 
x Hebesatz 4 = 14 also muss man 34200 Gewinn machen, also 1900 pro 
produktivem Mitarbeiter, 1,08 EUR pro Arbeitstunde 
http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbesteuer_(Deutschland)

18,08 EUR + Umsatzsteuer * 1.19 = 21.51 EUR/Arbeitsstunde

Hinzu 1/18 Sekretaerin (die verdient dasselbe wie ein Mitarbeiter sage 
ich mal) und 1/18 Chef (der verdient das doppelte erlaube ich ihm mal), 
also 3/18, also Faktor 1.167,

macht 24.50 EUR/Arbeitsstunde brutto.

Der ganze grosse Rest sind Kosten für Fahrzeug, Werkstatt, Werkzeug und 
GEWINN. Wenn du so schlecht wirtschaften kannst, daß Fahrzeug, Werkstatt 
und Werkzeug 15 EUR ausmachen (Mehrwertsteuerfrei, Abzug vor Steuern) 
dann bist du ein echt schlechter Chef und solltest den Job jemandem 
überlassne, der besser wirtschaftet.

Wenn du hingegen deinen Elektrikern nicht bloss 11.25 sondern 18 EUR 
zahlst (2880 brutto) dann wärst du fair.

von Meister Eder (Gast)


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Heribert Frucht schrieb:
> Ich bin im Büro gelandet, weil ich hier mit Abstand die meiste Kohle
> scheffeln kann.

Warum bist du denn so geldgeil?
Arbeite doch lieber, was dir auch Spaß macht.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Bevor man hier weiter spekuliert, einfach mal die HWO studieren.

von Elmar (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Seit 2002, also seit 16 Jahren... (dank der EU).

Das ist mir auch neu. Mir scheint, dass dort etwas verwechselt wurde mit 
der weitgehenden Abschaffung des Meisterzwangs für das Führen eines 
Handwerksbetriebs.

von Heribert Frucht (Gast)


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Meister Eder schrieb:
> Warum bist du denn so geldgeil?
> Arbeite doch lieber, was dir auch Spaß macht.

Naja, ganz so einfach ist es ja wohl auch nicht...

von Jens (Gast)


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Ja, sie hat sich damals gewaltig geändert! Natürlich kann man als 
Ingenieur einen Handwerksbetrieb gründen! Die Studienschwerpunkte müssen 
dazu allerdings mit dem Handwerksberuf übereinstimmen. Beispiele: Ing. 
Fahrzeugtechnik - Kfz-Mechaniker oder wie in diesem Fall Ing 
Elektrotechnik - Elektriker. Allerdings müssen die Studienschwerpunkte 
auch passen und der HWK nachgewiesen werden

von ;) (Gast)


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Jens schrieb:
> Allerdings müssen die Studienschwerpunkte
> auch passen und der HWK nachgewiesen werden

Und wie macht man das? Wohl mit einer Sachkundeprüfung, nehme
ich an.
Möglich, dass man den versuchen kann abzulegen, aber dass sollte
man sicher nicht ohne Vorbereitungskurs machen, sonst wird
das wohl schief gehen. Die Meisterprüfung soll man ja auch
vorbelastet ablegen können, auch ohne spezifische Vorbereitung.
Wie sehen da die Chancen auf Erfolg aus?
Man muss auch Bedenken, dass Betriebswirtschaft und Personalführung
in der Regel keine Studienfächer, aber Prüfungsfächer bei der HWK
sind.

von Alf (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Komisch, das sehe ich komplett anders. Meine paar Jahre Studium haben
> sich grandios gelohnt, würde ich sagen. Ohne ihn hätte ich nicht den
> jetzigen Job, der relativ stressfrei, sicher und sehr gut bezahlt ist;
> ich habe dort auch die Möglichkeit der Weiterbildung und des Aufstiegs
> (sofern man den überhaupt  anstrebt).

Dein Einzelschicksal sagt recht wenig aus. Ich habe als Dipl-Ing 
Elektrotechnik ganz andere Erfahrungen gemacht. Klar, auch ein 
Einzelschicksal.

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