Gast
#5461614
Ich habe eine steuerbare Stromquelle (für die Last im Kollektorzweig von Q1) gebaut, siehe Schaltung Bild1 (die Transistoren der Simulation sind andere, aber das Verhalten ist ganz entsprechend). Da ich später sowieso eine integrierte Quelle verwenden will und das hier nur als Prototyp dient, geht es mir lediglich um das Verständnis des beobachteten Verhaltens: Wie man im real aufgenommenen Bild3 sieht, gibt es beim Ausschalten Probleme. Der untere Trace ist die Spannung an der Last. Meine Erklärung dazu wäre: Da sich die Sperrschicht-Kapazität der Z-Diode im Ein-Zustand auflädt, wird diese über den Transistor Q1 entladen wenn Q2 sperrt. Dadurch fließt beim Ausschalten für eine kleine Zeit ein Basisstrom und daher auch ein Laststrom nach - zu sehen als Abrundung im Diagramm. Ist diese Theorie zunächst richtig und ich auf der richtigen Spur? Ich hätte nun eine Rückfluss-Diode und einen Entladewiderstand eingebaut, damit dieser Entladestrom nicht über Q1 fließen kann; siehe Bild2. Ich habe es real noch nicht getestet, in der Simulation wirkt es. Gibt es hier aber eine elegantere Lösung?




