Forum: Fahrzeugelektronik Fahrzeugdisplay


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von Christian S. (Firma: Www.weich-ei.de) (chrisspeed)


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Hallo alle zusammen...

Ich baue gerade ein Bmw um zum elektroauto, ich benötige ein display was 
verschieden system und sensoren abfragt.

Geschwindigkeit
Temperatur
Akku stand
Drehmoment
Zeit


Und das ganze in einem Display mit touch max 10" kann mir da jemand 
weiterhelfen...

Danke vorab

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Arduino oder Raspi wäre die Standard-Antwort. Da kannst du auch so ein 
kleines Display dran dengeln.

Ob die genannten Komponenten allerdings den widrigen Auto-Umgebungen 
genügen kann ich nicht beantworten.

Wie sieht es denn mit deinen Programmierkenntnissen aus? Willst du das 
selbst programmieren, oder möchtest du eine "fertige" Lösung einkaufen?

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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Christian S. schrieb:
> Ich baue gerade ein Bmw um zum elektroauto
> kann mir da jemand weiterhelfen

http://felix.ballendat.com/?cat=19

Wenn das Display dein Problem ist, wird das nie was.

von Rolf M. (rmagnus)


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Christian S. schrieb:
> Hallo alle zusammen...
>
> Ich baue gerade ein Bmw um zum elektroauto, ich benötige ein display was
> verschieden system und sensoren abfragt.
>
> Geschwindigkeit
> Temperatur
> Akku stand

Ob der Akku stand oder lag, kann das Display doch nicht wissen.

> kann mir da jemand weiterhelfen...

Bestimmt. Was ist denn nun die Frage?

von trollich... (Gast)


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Pimp my troll..

von Heinz R. (heijz)


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Tablet / Handy, darauf diese App:

http://netio.davideickhoff.de

Sensoren dann über Arduino / Raspbery usw über LAN anbinden

von Mike (Gast)


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Nextion Display heißt Dein Stichwort.

von Frank T. (unwichtig)


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Christian S. schrieb:
> Drehmoment

Servus, kannst du bitte mehr erzählen wie man Drehmoment abfragt? :-)

Mfg aus dem Rhein-Ruhr Gebiet

von DMSOR (Gast)


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Kannst aus der Beschleunigung und dem Fahrzeuggewicht und ggf auch der 
Steigung der Strasse recht genau herleiten.

von Thorsten O. (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite


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Bei einem Elektroantrieb geht das deutlich genauer über den Motorstrom.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann

von Joe J. (j_955)


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von Philipp G. (geiserp01)


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Christian S. schrieb:
> Ich baue gerade ein Bmw um zum elektroauto, ich benötige ein display was
> verschieden system und sensoren abfragt.
>
> Geschwindigkeit
> Temperatur
> Akku stand
> Drehmoment
> Zeit

Was für ein BMW? Ist die ECU draussen, mit dem Motor nehme ich an? Also 
nix mit CAN und so?

Es gibt dafür fertige Lösungen.

Temperatur? Von was? Im Innenraum? hae?

Akkustand? Ein Voltmeter?

Drehmoment, lassen wir mal aussen vor

Zeit. Ein Chronometer ist im Smartphone integriert.

von Volker B. (Firma: L-E-A) (vobs)


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Thorsten O. schrieb:
> Bei einem Elektroantrieb geht das deutlich genauer über den Motorstrom.


Wenn der Motor keine Asynchronmaschine ist oder eine permanentmagnetisch 
erregte Synchronmaschine in Feldschwächung...

Grüßle
Volker

von Rolf M. (rmagnus)


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Ich kenn mich mit solchen Maschinen nicht so aus, aber aus Interesse: Wo 
geht die Leistung denn bei denen hin, wenn nicht ins Drehmoment? Alles 
in Abwärme?

von Volker B. (Firma: L-E-A) (vobs)


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Rolf M. schrieb:
> Ich kenn mich mit solchen Maschinen nicht so aus, aber aus Interesse: Wo
> geht die Leistung denn bei denen hin, wenn nicht ins Drehmoment? Alles
> in Abwärme?

Unterscheide bitte zwischen Leistung und Strom -- und lese bitte nach, 
was Blindstrom ist.

Grüßle
Volker

von Rolf M. (rmagnus)


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Volker B. schrieb:
> Rolf M. schrieb:
>> Ich kenn mich mit solchen Maschinen nicht so aus, aber aus Interesse: Wo
>> geht die Leistung denn bei denen hin, wenn nicht ins Drehmoment? Alles
>> in Abwärme?
>
> Unterscheide bitte zwischen Leistung und Strom

Ich kenne den Unterschied durchaus, gehe aber von der Annahme aus, dass 
die Akkuspannung einigermaßen konstant ist.

> -- und lese bitte nach, was Blindstrom ist.

Auch das ist mir bekannt. Der tritt allerdings vor dem Motorcontroller 
eher nicht auf. Und eine Drehmoment-Anzeige für einen pseudosportlichen 
Fahrer braucht auch keinen mikrosekunden-aufgelösten Momentanwert. Da 
reicht der Durchschnitt über die letzten paar Hundert Millisekunden auch 
aus.

: Bearbeitet durch User
von Volker B. (Firma: L-E-A) (vobs)


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Rolf M. schrieb:

> Auch das ist mir bekannt. Der tritt allerdings vor dem Motorcontroller
> eher nicht auf. Und eine Drehmoment-Anzeige für einen pseudosportlichen
> Fahrer braucht auch keinen mikrosekunden-aufgelösten Momentanwert. Da
> reicht der Durchschnitt über die letzten paar Hundert Millisekunden auch
> aus.

Ach bitte, bitte, bitte, lese doch nochmals nach, worauf ich mich bezog 
-- und was ich genau aus diesem Grund als Zitat in meinen Beitrag 
hineinkopiert habe. :-(

Falls Dir das zuviel Mühe macht, hier nochmals das Zitat:

Thorsten O. schrieb:
> Bei einem Elektroantrieb geht das deutlich genauer über den Motorstrom.

Un jetzt frage ich Dich: Was hat der MOTORSTROM mit "vor dem 
Motorcontroller" zu tun?

Ein intelligenter Beitrag wäre gewesen: "Man könnte den Strom auch vor 
dem Umrichter messen, da bei guter Auslegung eines el. Antriebs (kein 
Spielzeug) der Blindstrom nicht über die Fahrzeugbatterie fließt."

Darauf würde ich dann antworten: Der Umrichter wird den Strom idR. 
mittels PWM stellen, was dazu führt, dass bei geringer Motorspannung 
(und damit Drehzahl) der Motorstrom deutlich über dem vom Umrichter 
aufgenommenen (mittleren) Strom liegen wird.

Jetzt könntest Du wieder mit der Leistung argumentieren...

Grüßle
Volker

von Rolf M. (rmagnus)


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Volker B. schrieb:
> Thorsten O. schrieb:
>> Bei einem Elektroantrieb geht das deutlich genauer über den Motorstrom.
>
> Un jetzt frage ich Dich: Was hat der MOTORSTROM mit "vor dem
> Motorcontroller" zu tun?

Das ist nun eine Spitzfindigkeit. Ich habe eher den Eindruck, du hast 
aus den Augen verloren, worum es eigentlich geht. Es soll hier nicht das 
Drehmoment einer Asynchronmaschine geregelt werden oder sowas, sondern 
lediglich dem Fahrer eines Elektroautos angezeigt werden, welches 
Drehmoment er gerade auf die Straße legt.

Volker B. schrieb:
> Ein intelligenter Beitrag wäre gewesen: "Man könnte den Strom auch vor
> dem Umrichter messen, da bei guter Auslegung eines el. Antriebs (kein
> Spielzeug) der Blindstrom nicht über die Fahrzeugbatterie fließt."

Intelligent wäre auch gewesen, die Aufgabenstellung im Auge zu behalten.
Jetzt kann man sich entweder auf den Begriff "Motorstrom" fixieren, der 
hier sicher nicht so eng auszulegen ist, oder einfach mal darüber 
nachdenken, was gefordert ist. Diese Anzeige muss weder besonders 
präzise sein, noch besonders schnell. Ich kann natürlich an den Phasen 
des Motors die Ströme messen und dann mit komplizierten Verfahren daraus 
das Drehmoment berechnen oder gar einen Drehmomentsensor verbauen, aber 
das geht komplett am Bedarf vorbei.

von Volker B. (Firma: L-E-A) (vobs)


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Rolf M. schrieb:

> Das ist nun eine Spitzfindigkeit. Ich habe eher den Eindruck, du hast
> aus den Augen verloren, worum es eigentlich geht. Es soll hier nicht das
> Drehmoment einer Asynchronmaschine geregelt werden oder sowas, sondern
> lediglich dem Fahrer eines Elektroautos angezeigt werden, welches
> Drehmoment er gerade auf die Straße legt.

Oh mein Gott -- Herr schmeiß' Hirn ra! Wie Du richtig erkannt hast, ist 
der vom Umrichter aufgenommene mittlere Strom (bei konstanter 
Batteriespannung) proportional zur Leistung. Jedoch ist die mechanische 
Leistung das Produkt aus Drehzahl (Winkelgeschwindigkeit) und 
Drehmoment. Fällt der Groschen endlich?

> Intelligent wäre auch gewesen, die Aufgabenstellung im Auge zu behalten.
> Jetzt kann man sich entweder auf den Begriff "Motorstrom" fixieren, der
> hier sicher nicht so eng auszulegen ist

Das sollten wir lieber den Kollegen fragen, von dem das Zitat stammt. Im 
Gegensatz zu Dir bin ich des Hellsehens leider nicht mächtig...

>                                   , oder einfach mal darüber
> nachdenken, was gefordert ist. Diese Anzeige muss weder besonders
> präzise sein, noch besonders schnell.

Denk' Du doch bitte nochmals in Ruhe nach!

Grüßle
Volker

von Philipp G. (geiserp01)


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Mann, das Drehmoment verhält sich anders als im Verbrennner linear zur 
Drehzahl. Von da her ist eine solche Anzeige im Auto eh Mumpitz. Wenn 
schon dann wären G Kräfte interessanter.

Und ja, nM x Umin = kW. Wie sinnfrei ist so eine Anzeige.

: Bearbeitet durch User
von Volker B. (Firma: L-E-A) (vobs)


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Philipp G. schrieb:
> Mann, das Drehmoment verhält sich anders als im Verbrennner linear zur
> Drehzahl.

Au weia, geht's hier um Modellautos?

Ich bin 'raus!

Grüßle
Volker.

von Arno (Gast)


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Philipp G. schrieb:
> Mann, das Drehmoment verhält sich anders als im Verbrennner linear zur
> Drehzahl.

Das ist Blödsinn. Richtig ist: (Bei entsprechender Auslegung und 
Ansteuerung) hat ein Elektromotor ein über die Drehzahl (näherungsweise) 
konstantes maximales Drehmoment.

Wenn ich dem Motor keinen Strom gebe, ist das Drehmoment aber bei jeder 
Drehzahl (ungefähr) Null. Wie beim Verbrennungsmotor auch, wenn ich dem 
keinen Sprit oder keinen Zündfunken gebe.

Daher ist eine Drehmomentanzeige nicht verkehrt. Egal ob aus dem 
Motor(wirk)strom berechnet oder aus *elektrischer Leistung und Drehzahl 
oder aus aktueller Pedalstellung und Kennfeld.

Philipp G. schrieb:
> Und ja, nM x Umin = kW.

nM x Umin? Wenn dann Nm * U/min. Aber auch dann stimmt es nicht.

Nm * U/min = Nm * 2*pi/(60 s) ~= 6,28/60 W = 6,28/60000 kW ~= 1/9550 kW.

MfG, Arno

von Rolf M. (rmagnus)


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Volker B. schrieb:
>> Das ist nun eine Spitzfindigkeit. Ich habe eher den Eindruck, du hast
>> aus den Augen verloren, worum es eigentlich geht. Es soll hier nicht das
>> Drehmoment einer Asynchronmaschine geregelt werden oder sowas, sondern
>> lediglich dem Fahrer eines Elektroautos angezeigt werden, welches
>> Drehmoment er gerade auf die Straße legt.
>
> Oh mein Gott -- Herr schmeiß' Hirn ra! Wie Du richtig erkannt hast, ist
> der vom Umrichter aufgenommene mittlere Strom (bei konstanter
> Batteriespannung) proportional zur Leistung. Jedoch ist die mechanische
> Leistung das Produkt aus Drehzahl (Winkelgeschwindigkeit) und
> Drehmoment.

Ja, und? Die Drehzahl wird ja wohl vorliegen. Man kann sich auch echt 
anstellen…

>> Intelligent wäre auch gewesen, die Aufgabenstellung im Auge zu behalten.
>> Jetzt kann man sich entweder auf den Begriff "Motorstrom" fixieren, der
>> hier sicher nicht so eng auszulegen ist
>
> Das sollten wir lieber den Kollegen fragen, von dem das Zitat stammt. Im
> Gegensatz zu Dir bin ich des Hellsehens leider nicht mächtig...

Hellseherei braucht man dazu nicht. Gesunder Menschenverstand reicht.

Philipp G. schrieb:
> Und ja, nM x Umin = kW. Wie sinnfrei ist so eine Anzeige.

nM = Nanomol? ;-)

Volker B. schrieb:
> Philipp G. schrieb:
>> Mann, das Drehmoment verhält sich anders als im Verbrennner linear zur
>> Drehzahl.
>
> Au weia, geht's hier um Modellautos?

Wieso? Arbeiten die nach einer anderen Physik als die großen?

> Ich bin 'raus!

Ja, ist besser so.

Arno schrieb:
> Philipp G. schrieb:
>> Mann, das Drehmoment verhält sich anders als im Verbrennner linear zur
>> Drehzahl.
>
> Das ist Blödsinn. Richtig ist: (Bei entsprechender Auslegung und
> Ansteuerung) hat ein Elektromotor ein über die Drehzahl (näherungsweise)
> konstantes maximales Drehmoment.
>
> Wenn ich dem Motor keinen Strom gebe, ist das Drehmoment aber bei jeder
> Drehzahl (ungefähr) Null. Wie beim Verbrennungsmotor auch, wenn ich dem
> keinen Sprit oder keinen Zündfunken gebe.

Dann ist es beim Verbrenner aber nicht nahezu Null sondern deutlich 
negativ.

> Daher ist eine Drehmomentanzeige nicht verkehrt. Egal ob aus dem
> Motor(wirk)strom berechnet oder aus *elektrischer Leistung und Drehzahl
> oder aus aktueller Pedalstellung und Kennfeld.

Jo. Manch einer kann sich aber nicht vorstellen, dass so eine triviale 
Lösung möglich ist.

: Bearbeitet durch User

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