Gast
#5463861
Hi, ich habe eine Frage zum Miller-Effekt, speziell zum Miller-Plateu, also zur Cdg. In dem Bild, was ich angehangen habe, sieht man die parasitören Kapazitäten eines MOSFETs. Auf Wiki, werden die Zeiten zum Anschalten eines MOSFETs ganz gut beschrieben (https://de.wikipedia.org/wiki/Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistor#Schaltbetrieb). Nachdem die Gate-Source Kapazität auf die Tresholdspannung geladen wird, beginnt der MOSFET zu leiten. Nun steht auf Wikipedia nur "Miller-Kapazität entladen" und weiter im Text steht "Dabei muss der Treiber auch den Entladestrom für die Drain-Gate-Kapazität abführen" und diesen Satz versteh ich nicht. Mir ist klar, dass die Elektrode der Cdg, welche am Drain hängt, auf einer Spannung liegt. Die Elektrode, die mit dem Gate verbunden ist, ist dabei die negativere Elektrode. Wenn jetzt die Miller-Kapazität umgeladen wird, entsteht ein Verschiebungsstrom quasi vom Gate zum Drain durch die Kapazität, aber wieso wird der Strom über den Treiber abgeführt? Ich dachte der Strom geht über Source zur Masse der Schaltung? Also was passiert mit den Elektronen, die zu Beginn auf der Drain-Elektrode saßen?
