3D Drucker selbst bauen?

OP #5467415
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Seit es 3D Drucker gibt, interessiere ich mich sehr für das Thema. 
Natürlich sind diese Geräte (noch) sehr, sehr teuer. Nun habe ich 
gehört, dass es Bausätze geben soll für den Selbstbau? Ist das korrekt 
und wenn ja, wo könnte ich so etwas ausfindig machen?
Persönliche Seite #5467425
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Matthias K. schrieb:
> Natürlich sind diese Geräte (noch) sehr, sehr teuer.

Was ist für Dich "sehr, sehr teuer"?

FDM*-Drucker gibt es selbst bei Conrad/Reichelt für unter 300 EUR, 
Bausätze kann man via Amazon auch für deutlich unter 200 EUR bekommen.

Drucker, die mit UV-härtendem Kunstharz arbeiten, und damit deutlich 
feinere Strukturen erzeugen können als FDM-Drucker, gibt es auch bereits 
für unter 500 EUR.


*) Das sind Drucker, die durch eine Düse einen dünnen Kunststoffaden 
ausgeben und damit drucken.
#5467541
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Matthias K. schrieb:
> Seit es 3D Drucker gibt, interessiere ich mich sehr für das Thema.

Irgendwie unwahrscheinlich.
Sonst würdest du die Frage nicht stellen.
-->ebay
-->AliExpress
-->alle anderen Verdächtigen


>Macht Spaß. Wenn's fertig ist, liegt's meist rum... ;-)
Ja, macht Spass.
Meiner hat sich schon dadurch bezahlt gemacht dass ich mir
einen induvalisierten Schutz/Schiene für meinen gebrochenen
Finger drucken habe können.

Ich bin schon am Überlegen ob ich mir für den Winter
einen neuen zulegen soll(diesmal so einen 3-Arm Drucker)
#5467628
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Habe zwar keine eigene Erfahrung mit diesem Modell, aber ein Bausatz mit 
hervorragendem Preis-/Leistungsverhältnis soll wohl der "Anet 
A8"-Bausatz sein, den man schon für ca. 130 Euro kriegt.

Mit diesem Bausatz hast Du schon mal einen vollwertigen 3D-Drucker, der 
allerdings noch gewisse Schwächen hat. Im Internet findest Du aber 
zahlreiche Tipps, wie Du mit gewissen Modifikationen für vglw. wenig 
Geld aus diesem Modell einen deutlich besseren 3D-Drucker machen kannst.

Es gibt sogar ein "Make"-Heft vom heise-Verlag, in dem ausführlich 
beschrieben wird, wie man diesen 3D-Drucker für geringes Geld pimpt:
https://www.heise.de/make/meldung/Qualitaets-3D-Drucker-selbstgebaut-Upgrades-fuer-den-Anet-A8-3975071.html

Recht populär ist offenbar auch die "AM8"-Modifikation, bei der der 
Original-A8 mittels günstigen Alu-Nutprofilen und selbstgedruckten 
Teilen in ein Modell mit stabilem Metallrahmen verwandelt wird:
https://www.thingiverse.com/thing:2263216
#5467645
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Joachim S. schrieb:
> Habe zwar keine eigene Erfahrung mit diesem Modell, aber ein Bausatz mit
> hervorragendem Preis-/Leistungsverhältnis soll wohl der "Anet
> A8"-Bausatz sein, den man schon für ca. 130 Euro kriegt.

Ich hab einen davon. Zwei sachen dringend: Thermistor fürs Hotend 
festbappen mit Hochtemperatursilikon (fällt gern raus und endet dann in 
abgebrannter Hütte weil die Chinesen die Plausibilitätsprüfung selbigen 
Thermistors aus der Firmware gepatcht haben). Zweitens muss man das Ding 
exakt gerade stellen und evtl. eine strebe neben den y-Achs-Riemen 
klemmen, das Plexi des Rahmens ist sonst zu schwach den richtig zu 
spannen.

Von so Sachen wie gescheite Kabelführung und abdeckung der netzführenden 
Teile mal nicht zu reden.

Meiner nach diversen Umbauten:
Angehängte Dateien:
#5467878
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Gustav K. schrieb:
> Joachim S. schrieb:
>> Mit diesem Bausatz hast Du schon mal einen vollwertigen 3D-Drucker, der
>> allerdings noch gewisse Schwächen hat.
>
> Vollwertig mit Schwächen, ist das nicht ein Widerspruch?

Hast recht, "vollwertig" war wohl der falsche Begriff. Wollte damit 
einfach nur ausdrücken, dass man mit dem extrem günstigen "Anet 
A8"-Bausatz einen kompletten 3D-Drucker bekommt und loslegen kann, 3D zu 
drucken.

Johannes S. schrieb:
> suche nach Delta-Drucker. Sind komplizierter einzustellen, grosse
> Vorteile sehe ich da nicht, etwas kompakter bei höherem Bauraum?

Ein Vorteil von Delta-3D-Druckern ist auch, dass sie schnellere 
Bewegungen ausüben, also theoretisch auch schneller drucken können.
Ausserdem sind sie tendenziell noch etwas günstiger herzustellen - 
weniger Einzelteile, und es genügen 4 Schrittmotoren, während die 
meisten Drucker 5 benutzen.

Ein Nachteil hingegen ist, dass sie im Gegensatz zu den klassischen, 
"kartesischen" 3D-Druckern nicht überall die gleiche Auflösung haben, 
sondern die Auflösung vom Mittelpunkt nach aussen immer grober wird.
Beitrag #5468193 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5469884
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Joachim S. schrieb:
> Ein Nachteil hingegen ist, dass sie im Gegensatz zu den klassischen,
> "kartesischen" 3D-Druckern nicht überall die gleiche Auflösung haben,
> sondern die Auflösung vom Mittelpunkt nach aussen immer grober wird.

Wird es nicht so sein, dass der Kopf aufgrund seiner komplizierten 
Aufhängung Spiel haben wird? Hat jemand so einen Drucker und kann 
berichten?

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