> Aus welchem Grund nutzt Du die VP nicht für Einzelexemplare? Sind das
> wirtschaftliche Gründe wie Stromverbrauch, Galdenverbrauch etc.
Der Stromverbrauch ist nicht der Knackpunkt, beide Geräte ziehen soviel
Strom, wie die Steckdose hergibt: 3,5 kW die VP, 3,8 kW der RO. Je mehr
Baugruppen verarbeitet werden, desto günstiger ist die VP - weil mehr
reinpasst und das Galden samt Heizsystem zwischen den Zyklen nicht
vollständig heruntergekühlt (auf ca. 220 °C) wird. Das Kühlaggregat
bedient den oberen Teil des Arbeitraumes und nur kurzeitig den
Unterteil, um nach Lötabbruch die Dampfwolke zusammbrechen zu lassen.
Aber sie muss erstmal angeheizt werden, das dauert etwa 40 min, weil
doch einige thermische Massen bewegt werden müssen: die ganze
Behälterkonstruktion und 5 kg Galden.
Der RO braucht da ca. 7 min.
Bei beiden Geräten empfehlen die Hersteller zur Betriebsvorbereitung
eine Leerfahrt. Also alles eine Zeitfrage, zumal bei Teilbeladung der VP
die Lötprofile angepasst werden müssten.
Der Galdenverbrauch liegt sehr, sehr niedrig und spielt bei meinen 2000
Baugruppen pro Jahr keine Rolle - weniger als 200 g inklusive
Reinigungsverlusten beim Ablassen des Galden.
> Oder gibt es da noch andere Gründe wie Maschinenverschleiß etc?
Nein, wenn die Maschine da ist, muss sie auch maximal ausgelastet
werden.
> Das ist natürlich eine ernst gemeinte Frage da ich mich mit den
> kleineren VP Maschinen noch nicht so auskenne aber ggf. den Kauf einer
> solchen plane.
Der aktuelle Typ heißt wohl VP510. Hat ggü der VP450 wohl im
wesentlichen nur eine neue Steuerung mit buntem Display, weil das
ursprüngliche Simatic-Teil nicht mehr hergestellt wird.