Hallo, ich arbeite mit einem Atmel/Microchip SAMD11 Xplained Board. Dieses kann über USB mit Spannung versorgt werden, hat aber auch einen Anschluss, um extern 5V einzuspeisen. Interessanterweise funktioniert das Board, wie es soll, wenn entweder ein USB-Kabel oder die externe Versorgung angeschlossen ist, jedoch nicht beides gleichzeitig. Speise ich die Platine von außen mit 5V und schließe das USB-Kabel an, passiert etwas Merkwürdiges: Die Stromaufnahme steigt von unter 20 mA auf ca. 120 mA und die Kommunikation über USB funktioniert nicht. Es sieht so aus, als ob die externe Spannungsversorgung rückwärts Strom in den USB drückt. Meine erste Vermutung, dass die Massepotentiale unterschiedlich sind, bestätigte sich nicht. Selbst wenn man das externe Netzteil an einem Trenntrafo betreibt, fließt der Überstrom. Laut Beschreibung enthält das Board ein IC, das die Versorgung über zwei unabhängige Quellen ermöglichen soll, einen Jumper oder einen Software-Switch zur Umschaltung wie z.B. beim Pickit scheint es nicht zu geben. Dies ist insbesondere ärgerlich, als dass ich die externe Versorgung für angeschlossenen Zusatzhardware benötige, andererseits aber auch den USB zum Debuggen brauche. Kennt jemand das Problem und eventuell seine Lösung?
Scheinbar hast du blos die normale Büroausstattung wie Lineal, Schere und Hefter aber keinen Lötkolben. Dann könntest du nämlich am USB die Spannung einfach unterbrechen.
P.S.: Ich verzichte seit mehreren Jahren auf Atmel-Produkte. Die schmecken zu sehr nach Banane.
Funkbummi schrieb: > Scheinbar hast du blos die normale Büroausstattung wie > Lineal, Schere und Hefter aber keinen Lötkolben. > > Dann könntest du nämlich am USB die Spannung einfach unterbrechen. OK, ich werde es mal mit dem Seitenschneider versuchen und die rote Leitung im USB-Kabel durchkneifen. Irgendwie finde ich das aber unprofessionell. > P.S.: Ich verzichte seit mehreren Jahren auf Atmel-Produkte. > Die schmecken zu sehr nach Banane. Die SAMD waren nun mal die einzigen Controller, die sich mit dem Kostenplan vereinbaren ließen und die Mindestanforderungen (DAC, ADC, DMA) erfüllten. STM32 war noch in der engeren Wahl, aber deutlich teurer.
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