Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Muss es unbedingt ein Konzern sein?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von echolot (Gast)


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Ich stehe kurz vor dem Berufseinstieg. Angebote habe ich von zwei KMUs, 
bei denen mir die Themen und Arbeitsbedingungen sehr zusagen. Jedoch 
sind beide Klein-, bzw. Kleinstbetriebe, mit jeweils 85 und 15 
Mitarbeitern.

Nun liest man im Forum, dass sich die Gehälter zwischen KMUs und 
tarifgebundenen Konzernen um den Faktor 1,5 unterscheiden - für die 
gleiche Arbeit, wohlgemerkt. So viel zur Leistungsgerechtigkeit.

Wie wichtig ist es, schon zu Beginn der Karriere bei einem Konzern zu 
landen?

von Jürgen (Gast)


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echolot schrieb:
> Wie wichtig ist es, schon zu Beginn der Karriere bei einem Konzern zu
> landen?

Sehr wichtig.

Gruß

Jürgen

von Der Andere (Gast)


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echolot schrieb:
> Wie wichtig ist es, schon zu Beginn der Karriere bei einem Konzern zu
> landen?

Unwichtig

Es sei denn deine Vorstellung von Arbeiten ist mehr reden als etwas 
selbst zu tun.

von iEng0 (Gast)


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Ganz einfach: Ist es dir wichtig gut zu verdienen? Dann muss es dir 
wichtig sein, in einem Konzern zu landen. Wenn Dir Arbeitsinhalte 
wichtiger sind als Gehalt, dann ist Konzern oder KMU unwichtig.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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echolot schrieb:
> Nun liest man im Forum
Man liest so viel in Foren...

> Wie wichtig ist es, schon zu Beginn der Karriere bei einem Konzern zu
> landen?
Für mich wäre das ätzend. Ich habe es ausprobiert, es "passt" nicht zu 
mir. Meine Unternehmen sind ca. 300-600 Mann groß, das aber auch nur, 
weil es Maschinenbauer sind. Die reine Elektronikecke dort ist im 
Bereich <40 Personen.

Und was liegt dir?
Akten sortieren, Besprechungen ansetzen und absitzen, Termine verwalten 
und morgens um 8 schon auf den Speiseplan der Kantine zu schauen, um 
wenigstens mal ein klein wenig Abwechslung zu haben?
Oder eher Überraschung in der Form, dass du plötzlich Abends in 
Stockholm im Hotel sitzt, weil dort der Kundendienst nicht mehr 
weiterkommt? Und 5 Projekte gleichzeitig am Laufen hast? Also vom 
Steuerungkonzept bis zur Abkündigung alles mitzuerleben?

: Bearbeitet durch Moderator
von Cyblord -. (cyblord)


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iEng0 schrieb:
> Ganz einfach: Ist es dir wichtig gut zu verdienen? Dann muss es dir
> wichtig sein, in einem Konzern zu landen. Wenn Dir Arbeitsinhalte
> wichtiger sind als Gehalt, dann ist Konzern oder KMU unwichtig.

Eben. Es geht um das Preis/Leistungsverhältnis. Bang for Buck sozusagen. 
Und im Konzern bekommt man viel Buck für wenig Bang.

Wer sich allerdings das ewige Ringen um ein wenig mehr Kohle bei 
gleichzeitig echter Arbeit zum ultimativen Reality Game machen will, 
bitte schön. Der gehe in die Klitsche und suche die Herausforderung.

> Oder eher Überraschung in der Form, dass du plötzlich Abends in
> Stockholm im Hotel sitzt, weil dort der Kundendienst nicht mehr
> weiterkommt? Und 5 Projekte gleichzeitig am Laufen hast?

Schlimmer geht es ja nicht mehr. Wer will sowas?

: Bearbeitet durch User
von SW I. (sw-ing)


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Geld -> Konzern
Arbeitsinhalt -> KMU

Konzern -> Steuern und Verwalten
KMU -> Entwickeln

Es ist natürlich nicht alles Schwarz/Weiß, aber zum Großteil stimmt das.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
>> Oder eher Überraschung in der Form, dass du plötzlich Abends in
>> Stockholm im Hotel sitzt, weil dort der Kundendienst nicht mehr
>> weiterkommt?
> Schlimmer geht es ja nicht mehr. Wer will sowas?
Ist doch schön, so zwei-, dreimal im Jahr die Feuerwehr zu spielen. Es 
ist ja nicht so, dass solche Probleme für einen mitdenkenden Menschen 
und Entwickler völlig überraschend kommen.

> Und 5 Projekte gleichzeitig am Laufen hast?
> Schlimmer geht es ja nicht mehr. Wer will sowas?
Mir gefällt das. Wobei davon natürlich 3 Projekte eher klein oder schon 
in Betreuung sind...   ;-)

Wer da jetzt den Kopf schüttelt und sagt: nichts für mich, der möge in 
einen Konzern gehen und Akten sortieren.

von Heinrich (Gast)


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echolot schrieb:
> Nun liest man im Forum, dass sich die Gehälter zwischen KMUs und
> tarifgebundenen Konzernen um den Faktor 1,5 unterscheiden - für die
> gleiche Arbeit, wohlgemerkt. So viel zur Leistungsgerechtigkeit.

Nicht ganz richtig, nicht "für die gleiche Arbeit, wohlgemerkt", sondern 
für weniger Arbeit, wohlgemerkt.

SW I. schrieb:
> Geld -> Konzern
> Arbeitsinhalt -> KMU
>
> Konzern -> Steuern und Verwalten
> KMU -> Entwickeln

Ich sehe das etwas anders:

Geld -> Konzern
Arbeitsinhalt -> Konzern

Konzern -> Leben wie im Disneyland (Arbeitnehmerparadies)
KMU -> Frickeln für wenig Geld mit vielen Überstunden

von Cyblord -. (cyblord)


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Lothar M. schrieb:
> Wer da jetzt den Kopf schüttelt und sagt: nichts für mich, der möge in
> einen Konzern gehen und Akten sortieren.

Womöglich gibt es da auch so ein paar Vorurteile über den Konzern die 
einfach nicht stimmen. Ich habe da noch nie Akten sortieren müssen. 
Natürlich gibt es viele Meetings und viel Excel und viel Abstimmung mit 
externen Partner (= den Leuten die die wirkliche Arbeit tun). Aber wir 
müssen uns hier die Sachen trotzdem ausdenken, Schnittstellen 
definieren, Funktionen vorgeben und tragen natürlich die Verantwortung 
dafür, dass das nachher alles so funktioniert. Und es wird auch nicht 
100% ausgelagert, sondern ein wenig selbst entwickeln und programmieren 
muss kann und soll man auch.
Nur man ist halt nicht der Codemonkey der programmiert was andere 
vorgeben, sondern man gibt selbst vor. Das finde ICH besser.

Aber das ist sowieso was ganz anderes als durch die gegend zu Reisen und 
Kundendienst zu spielen. Das sind schon irgendwie zwei Paar Schuhe die 
wenig miteinander zu tun haben.

von Le X. (lex_91)


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Heinrich schrieb:
> Leben wie im Disneyland (Arbeitnehmerparadies)

Wieso wird eigentlich das Disneyland immer als so toll dargestellt?
Wart ihr da schonmal?
Ich fand den Park als Kind schon langweilig.

Der Europapark in Rust ist in jeder Hinsicht besser.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Heinrich schrieb:
> Ich sehe das etwas anders
Von WO aus siehst du das so? Vom Konzern aus? Weißt du nicht, was dort 
alles in die Klimaanlagen eingefüllt wird, um diese Sicht auszulösen? 
;-)

Cyblord -. schrieb:
> Natürlich gibt es viele Meetings und viel Excel und viel Abstimmung mit
> externen Partner (= den Leuten die die wirkliche Arbeit tun). Aber wir
> müssen uns hier die Sachen trotzdem ausdenken, Schnittstellen
> definieren, Funktionen vorgeben und tragen natürlich die Verantwortung
> dafür, dass das nachher alles so funktioniert.
Genau das meinte ich mit Akten sortieren...  ;-)
Nichts entwickelt und hinterher doch noch Schuld dran sein, dass der 
Dreck nicht geht wie eigentlich gewünscht, weil blöderweise der 
eigentliche Entwickler einen Freiheitsgrad zu viel hatte und den kreativ 
ausgenutzt hat. Und das Schlimmste war: ich habe an den Schaltungen auf 
den ersten Blick gesehen, was da wieder mal schief gelaufen ist. Das ist 
Stress.

> Womöglich gibt es da auch so ein paar Vorurteile über den Konzern die
> einfach nicht stimmen.
Womöglich gibt es da auch ein paar Vorurteile über KMU, die einfach 
nicht stimmen...  ;-)

Ich kenne jemanden, der kommt mit Schuhen der Größe 42 tadellos zurecht, 
er fühlt sich geradezu wohl darin, er kann damit weite Strecken wandern. 
Ich hätte da keine Chance, nach ein paar Tagen oder Kilometern wäre ich 
gesundheitlich am Ende.

: Bearbeitet durch Moderator
von Cyblord -. (cyblord)


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Lothar M. schrieb:
> Nichts entwickelt und hinterher doch noch Schuld dran sein,

Naja das Problem hat ja schon jeder Vorgesetzte. Nur für das ureigene 
Häufchen verantwortlich sein zu wollen, zeugt mir nicht gerade von 
großer Stärke.

von Michael B. (laberkopp)


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echolot schrieb:
> Nun liest man im Forum, dass sich die Gehälter zwischen KMUs und
> tarifgebundenen Konzernen um den Faktor 1,5 unterscheiden

Ja, Konzerne verdienen einfach besser.

Die haben genügend Bürokräfte und Anwälte, um jede Subvention 
abzugreifen, um Staatsbehörden für ihre Belange einzustezen wie den Zoll 
oder die EU-Politker, man sitzt mit in den Lobbys und nutzt durch 
Gewinnverschiebungen jedes Steuerschlupfloch daß die bestochene Politk 
mit Absicht gelassen hat.

Ob VW oder Siemens, in einem ehrlichen Markt könnten die nicht 
überleben.

Und ob Kleinbetrieb oder Mittelstand, so bald sie zur Gefahr für die 
unbegrenzte Gier der Kotzerne werden, werden sie plattgemacht. Da hilft 
schon das Patentwesen, die Stiftung EAR oder sonst eine 
Grosskotzernbereichung.

Die Frage ist, ob man Mitläufer sein will. Aber wer bei Nestle kauft, zu 
McDonalds geht, und RTL guckt, ist sowieso schon Teil des asozialen 
Systems.

von Trudi (Gast)


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Hui, ich arbeite im Konzern und entwickle (ja, das richtige entwickeln) 
Platinen, SW, Simulationen,... - 2-3 Termine die Woche, mal mehr, mal 
weniger. Ich mag Menschenkontakt im Gegensatz zu den Klitschenarbeitern 
hier im Forum.

Und - dafür gibt's auch noch bedeutend mehr Geld bei weniger Stunden und 
freier "Überstundenabfeierei" - ich genieße meine 3-4 wöchigen Urlaube.

Zuletzt - wenn ich mag - dann fahr ich mal nach China. Wenn nicht, dann 
nicht. Oder nach Neapel. Oder nach... xyz.

Fazit: Lass dir von den neidigen Klitschenarbeitern hier nichts sagen 
und such dir ne nette Stelle im Konzern. Solltest du ne nette Stelle bei 
xyz (kein Konzern) finden: hingehen, anhören, sehr gut drüber nachdenken 
und ggf annehmen. Auch nicht verkehrt.

Und zuletzt - nichts ist in Stein gemeißelt.
http://lmgt**.com/?q=k%C3%BCndigungsschreiben

Cheers

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
> Nur für das ureigene Häufchen verantwortlich sein zu wollen, zeugt mir
> nicht gerade von großer Stärke.
Ja, so kann man meine Worte auch interpretieren. Ich habe es aber nicht 
so gemeint.
Ich habe nämlich durchaus auch 30 Jahre alte Häufchen zu bearbeiten, die 
Andere hinterlassen haben. Und ich muss dafür sorgen, dass mein Häufchen 
zu dem meiner Kollegen passt. Und dass die Mechaniker damit zufrieden 
sind. Und dass der Kundendienst die meisten Fehler alleine findet (sonst 
hocke ich nicht nur 3 mal im Jahr im Hotel). Und dass die Produktion 
nach einer Bauteilabkündigung wieder Teile bekommt. Und, und, und. Nein, 
wenn ich das so betrachte, ist das ganz und gar nicht nur mein ureigenes 
Häufchen...

: Bearbeitet durch Moderator
von Cyblord -. (cyblord)


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Lothar M. schrieb:
> Ja, so kann man meine Worte auch interpretieren. Ich habe es aber nicht
> so gemeint.

Du widersprichst dir selbst. Das hat nichts mit meiner Interpretation zu 
tun.

: Bearbeitet durch User
von Beobachter (Gast)


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Aus eigener Erfahrung kann ich die meisten negativen Aspekte für das 
Arbeiten in einem Kleinbetrieb nicht bestätigen. Der einzige Minuspunkt 
sind die vergleichsweise etwas niedrigeren Gehälter. Die Verteufelung 
von Kleinbetrieben muß nicht die Norm sein.

Ich arbeite seit über zwanzig Jahren in einem Kleinbetrieb mit 40MA.

In zwanzig Jahren mußte ich als HW Entwickler vielleicht 7 Tage 
Überstunden machen. Einmal eine Überseereise um einer EMC Kundenabnahme 
beizuwohnen.

Seit zehn Jahren sind wir eine Viertage Firma.

Unser Betrieb ist in einem Kampusgelände mit wunderbaren Parkanlagen. 
Finde ich sehr erholend. Viel Gelegenheit zum Radfahren oder Spazieren.

Die Arbeitsverhältnisse sind als sehr angenehm zu betrachten. Die 
meisten von uns haben ein eigenes Büro und sind nur zu zweit. Wir haben 
viel Freiheit. Heimarbeit ist wahlweise möglich. Die Zusammenarbeit mit 
den Kollegen ist sehr angenehm und man hilft sich gegenseitig wenn man 
mal auf dem Schlauch steht. Den jüngeren Kollegen wird auch nach 
Möglichkeit geholfen wenn sie mal was nicht verstehen.

Man legt hier Wert auf die Fortbildung und Erfahrungssammlung den 
jüngeren Kollegen gegenüber um keine Generationen Gaps zu erzeugen. 
Unser Altersbereich ist 25-50+. Der älteste war über 68 als er letztes 
Jahr in Pension ging.

Vierstellige Bonusse sind uns auch nicht fremd.

Projekte werden strukturiert und formell angegangen. Also kein Chaos.

Die Projekte sind meist abwechslungsreich und technisch immer 
interessant und herausforderend. Man fühlt sich hier ein notwendiger 
Teil des Ganzen zu sein und nicht als kleines unbedeutendes Rädchen im 
Getriebe einer Monsterfirma.

Ich könnte für mich nichts besseres vorstellen. Auch wenn Kleinbetriebe 
hier oft schlechtgeredet werden, ein Kleinbetrieb muß nicht immer 
wirklich schlecht sein.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Cyblord -. schrieb:
> Du widersprichst dir selbst. Das hat nichts mit meiner Interpretation zu
> tun.
Wo habe ich da was falsch verstanden?

Heinrich schrieb:
> Frickeln
Trudi schrieb:
> den neidigen Klitschenarbeitern
Ich finde es übrigens recht interessant, dass "Konzernangehörige" 
irgendwie gern mal tendenziell abwertende Worte gegenüber anderen 
Unternehmensformen wählen...   ;-)

von Trudi (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Ich finde es übrigens recht interessant, dass "Konzernangehörige"
> irgendwie gern mal tendenziell abwertende Worte gegenüber anderen
> Unternehmensformen wählen...   ;-)

Ach, das sind doch nur die üblichen Netiquetten hier im Forum - im 
echten Leben herrscht im gemeinsamen Arbeiten ein ziemlich gutes Klima, 
jedenfalls mit den Leuten, mit denen ich zu tun habe.

Mit Leuten wie hier im Forum trete ich in Realität selten in Kontakt, 
denn das sind meist die, die den letzten Auftrag für uns bearbeitet 
haben. Ein Grundverständnis an Social Skills sollte auch dort vorhanden 
sein.

von Der Andere (Gast)


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Trudi schrieb:
> Ein Grundverständnis an Social Skills sollte auch dort vorhanden
> sein.

Dazu gehört nach deinen Posts offensichtlich eine ganze Menge Arroganz.
Was den Wahrheitsgehalt angeht kann man leider nichts sagen.

von Trudi (Gast)


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Der Andere schrieb:
> Dazu gehört nach deinen Posts offensichtlich eine ganze Menge Arroganz.
> Was den Wahrheitsgehalt angeht kann man leider nichts sagen.

Wald rein, Wald raus sagt dir was? Ich bin ein absoluter Fan davon.

Ließ mal von Anfang an - dann sollte dir klar werden, wie ich auf die 
entsprechende Wortwahl kam.

von Le X. (lex_91)


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Michael B. schrieb:
> Ja, Konzerne verdienen einfach besser.
> <dasüblichethemenfremdeblabla>

Dein Frust, deine Wut und deine pessimistische Grundeinstellung werden 
dir auf Dauer auf den Magen schlagen, wenn nicht Schlimmeres.

Mach mal das Forum weg und geh Laufen, das macht den Kopf frei, 
vielleicht fühlst du dich dann besser und ausgeglichener.

von Al3ko -. (al3ko)


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Ich habe Einblicke in zwei Konzerne bekommen. Der erste lag mir 
überhaupt nicht, der zweite schon eher.

1. Konzern:
Reine Dokumentation, was man gerne wie haben möchte. Das Dokument mit 
den gewünschten Eckdaten wird dann ausgelagert an ein anderes 
Unternehmen, das dieses (Teil) - Produkt herstellt. Das Unternehmen hat 
dann alle Freiheiten, solange die Eckdaten eingehalten werden. Nach 
massig viel Schreiberei bekommt man dann 6 Monate später das gewünschte 
Produkt und geht ins Labor und prüft, ob die Eckdaten eingehalten 
werden. Wenn ja, wird es nach V-Modell ins nächst größere Teilprodukt 
gesteckt, und der nächste Test wird durchgeführt.

2. Konzern:
Wesentlich mehr Eigenverantwortung und eigene Entwicklung. Und 
wesentlich mehr Freiraum, wie etwas gelöst werden soll. Einziger 
Nachteil: Sehr viele Manager Lagen, ähnelt schon fast einer Zwiebel. 
Ansonsten interessante Aufgaben.

Fazit:
Konzern ist nicht gleich Konzern. Kann gut sein, aber auch schlecht.

Gruß,

von SW I. (sw-ing)


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Heinrich schrieb:
> Ich sehe das etwas anders:
>
> Geld -> Konzern
> Arbeitsinhalt -> Konzern
>
> Konzern -> Leben wie im Disneyland (Arbeitnehmerparadies)
> KMU -> Frickeln für wenig Geld mit vielen Überstunden

Klar siehst du das anders, bist ja auch im Konzern und warst vermutlich 
noch nie wo anders.

Konzern ist eher was für Dienst nach Vorschrift und 9 to 5.

Übrigens hab ich betont, dass es auch Ausnahmen gibt. Man kann das nie 
pauschal für alle sagen, aber die Tendenzen sind klar.

: Bearbeitet durch User
von Nana (Gast)


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Neben mehr geld gibt es im konzern häufiger sozialleistungen, gleitzeit 
statt vertrauensarbeitszeit und oft sind die arbeitsplätze sicherer.

Von langeweile merk ich hier bei mir nichts. Hab auch schon in kleinen 
unternehmen gearbeitet, auch sehr nett, aber ebend ohne die oben 
beschriebenen vorteile.

von Beobachter (Gast)


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Nana schrieb:
> Neben mehr geld gibt es im konzern häufiger sozialleistungen,
> gleitzeit
> statt vertrauensarbeitszeit und oft sind die arbeitsplätze sicherer.
Haben wir alles. Gleitzeit schon seit 18 Jahren, kein Problem. 
Sozialleistungen sind auch sehr freizügig. Bis auf ein paar wenige 
Entlassungen in schlechten Zeiten war es bei uns recht sicher.
>
> Von langeweile merk ich hier bei mir nichts. Hab auch schon in kleinen
> unternehmen gearbeitet, auch sehr nett, aber ebend ohne die oben
> beschriebenen vorteile.
Es sind eben viele pauschale Vorurteile abzubauen. Es kann so sein, muß 
es aber nicht.

Vorher arbeitete ich auch in einer größeren Firma mit 7500 MA. War auch 
nicht schlecht bis der Laden in den 90er Jahren verkauft und 
privatisiert wurde. Das Abeitsklima, Kollegen, Gehälter und 
Sozialleistungen waren damals exemplarisch. Danach ging es aber bergab. 
Man merkte auch einen Anstieg von HR initialisierten Motivations 
Unternehmungen zum Team Building. Ein paar Jahre später wurde die Hälfte 
der Belegschaft gegangen und vieles Interne mit outsourcing ersetzt. 
Naja, es muß ja funktioniert haben; die Aktien gehen gut. Nur sind die 
früheren Kollegen weniger als motiviert und glücklich dort noch zu 
arbeiten. Mit BS macht man dort Karrieren. Allerdings stimmt der Gehalt. 
Allerdings ist das kollegiale Klima sehr kompetitiv und jeder 
konzentriert sich auf Nummer 1. Die interne Firmen Kultur änderte sich 
fundamental. Früher gebräuchliche kollegiale Zusammenarbeit, heute 
arbeitet jeder für sich selbst. Auch der Kundenservice ist nicht mehr 
das was er mal war. Auch viele der damaligen Sozialleistungen gibt es 
nicht mehr. Man mag daraus schließen was man will. Ich bin jedenfalls 
froh, daß ich nicht mehr dort bin.

von Marvin (Gast)


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Schöne Diskussion aber ganz ehrlich, wer sagt schon nein zu einem 
Konzern wie BMW, Infineon oder Bosch und geht zu sowas wie Dräxlmaier, 
ESG oder Bertrandt. (hier wurden beispielhaft Firmen aus Süddeutschland 
genannt)

Besonders wenn man Berufseinsteiger ist.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Dräxlmaier mit laut Wikipedia "Mitarbeiter: 60.000 (2017)" ist für mich 
eigentlich kein typisches KMU.

Auch Bertrand mit 13000 in D ist schon gut drüber. Zudem entwickeln die 
nichts selber, sondern sind reine Auftragsentwickler.

Am ehesten kommt noch ESG mit 1700 MA an die Definition:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_und_mittlere_Unternehmen

Marvin schrieb:
> wer sagt schon nein zu einem Konzern wie BMW, Infineon oder Bosch
Ich. Ganz bewusst.
Wie gesagt: ich sage auch Nein zu Schuhen der Größe 43 oder 49. Egal wie 
hübsch die auch aussehen mögen. Ganz einfach, weil sie nicht zu mir 
passen und ich mich darin nicht wohl fühle...

: Bearbeitet durch Moderator
von Michael B. (laberkopp)


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Le X. schrieb:
> Dein Frust, deine Wut und deine pessimistische Grundeinstellung werden
> dir auf Dauer auf den Magen schlagen, wenn nicht Schlimmeres.

Der Lex wieder, Dummschwätzer vor dem Herren.
Aber bei den Fakten ist nichts, gar nicht.

Zeige mir die Kleinunternehmen, die so wie IKEA und alle Grossen Steuern 
sparen in dem sie durch Lizenzmodelle das z.B. in Deutschland verdiente 
Geld in europäische Steueroasen verschieben, beispielsweise Irland, von 
Stiftungen in gesetzlich günstigen Ländern wie den Niederlanden gehalten 
um den Besitzer in Oasen wie Schweiz oder Monaco mit Einnahmen zu 
überhäufen, die zahlen hier NULL Steuern, wie will da ein einheimischer 
Betrieb gegen ankommen,

zeige mir die kleinen Betriebe, die bei grossen Entscheidungen die das 
ganze Leben und die Wirtschaft in Europa bestimmen mit am Tisch sassen, 
beispielsweise bei der Umsetzung der WEEE Vorgaben auss Brüssel die 
Stiftung EAR aus der Taufe hoben um Kleinunternehmer ibn Deutschland 
masssiv zu behindern

erkläre mir warum Grosskonzerne sich Trivialpatentportfolios zulegen 
können in dem alles blockiert wird was eventuell als Konkurrenz 
entstehen könnte, und Kleinbetriebe mit Ideen nichtmal die 36000 EUR für 
ein einzelnes europäisches Patent stemmen können

und sage mir, warum ich in den üblichen Geschäften wie Real oder 
Hornbach aussschliesslich Produkte von Grosskonzernen kaufen kann - 
immer derselbe Müll, immer überteuert - und kleinere Hersteller einfach 
keine Chance haben den Fuss in die Regale der Verkaufsstellen zu 
bekommen obwohl ständig mit grossen Sortiment und Vielfalt geworben 
wird, aber 99% der Hersteller gar nicht angeboten werden, statttdesssen 
alles von Nestle unter 17 verschiedenen Namen,

und erkläre mir, warum VW Produkte herstellen darf, die gegen Gesetze 
verstossen, und ich als Kunde nicht das Recht habe, bei VW mein Produkt 
zu bemängeln, 2 malige Nachbesserung zu verlangen, und danach falls sie 
es nicht hinbekommen das Produkt gesetzeskonform zu machen gegen 
Kaufpreiserstattung zurückwandeln kann (wegen arglistiger Täuschung auch 
nach den 2 Jahren Gewährleistung), wie das bei jedem anderen Produkt von 
jeder kleinen Firma der Fall wäre.


> Mach mal das Forum weg und geh Laufen, das macht den Kopf frei,
> vielleicht fühlst du dich dann besser und ausgeglichener.

Danke, ich komme vom Baden, dass ist heute weit erfrischender. Kriech du 
mal aus deinem Büro raus und nimm das Brett vom Kopf.

Grosskotzerne sind die Geissel der Menschheit, gesellschaftsschädlich. 
Man darf fragen, ob Apple oder Facebook Grosskonzerne sind, aber 
immerhin muss ich deren Produkte nicht annehmen (und ich tue es auch 
nicht).

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (Gast)


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Bin mal gespannt wie der kleine Krauter von nebenan einen C-Bogen 
entwickelt, einen mehrere Tesla MR auf die Beine stellt oder einen 
Dual-Energy CT herstellt und das Kapital für die Vorentwicklung 
reinbringt.

von Mathefreak (Gast)


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Muss es unbedingt klitsche sein? Mal ehrlich man kann in einem Konzern 
in der entsprechenden Abteilung auch entwickeln. In der Bastelbude 
kannst du dich aber noch mit unorganisiertheit und Größenwahn der 
Geschäftsführer rumärgern. Selbst erlebt.

von Chr. M. (snowfly)


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Mathefreak schrieb:
> unorganisiertheit und Größenwahn der
> Geschäftsführer rumärgern.

So was hatte ich auch schon.
Das Gegenteil habe ich auch schon erlebt.
-Chef macht Büro
-Servicetechniker hat Narrenfreiheit solange die Arbeit erledigt wird
(manchmal überraschend am WE, manchmal 3 Tage nichts)

von Michael B. (laberkopp)


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Abradolf L. schrieb:
> Bin mal gespannt wie der kleine Krauter von nebenan einen C-Bogen
> entwickelt,

Hat er:
https://www.hugo-rost.de/produkte/human/c-bogen

> einen mehrere Tesla MR auf die Beine stellt

Lauterbur war Professor, Siemens & Co haben die Idee erst 1983 dann nur 
abgestaubt und den Profit damit gemacht. Daß im Laufe der Zeit die 
Leistungsdaten steigen, ist normal.

> oder einen Dual-Energy CT herstellt

Siemens Wortschöpfung. Unterschiedliche Spannung bei Röntgenstrahlung 
gab es schon immer. Die Schallplattenfirma EMI hat das CT erfunden, kein 
Grosskonzern.

von Cyblord -. (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Lauterbur war Professor, Siemens & Co haben die Idee erst 1983 dann nur
> abgestaubt und den Profit damit gemacht. Daß im Laufe der Zeit die
> Leistungsdaten steigen, ist normal.
>
>> oder einen Dual-Energy CT herstellt
>
> Siemens Wortschöpfung. Unterschiedliche Spannung bei Röntgenstrahlung
> gab es schon immer. Die Schallplattenfirma EMI hat das CT erfunden, kein
> Grosskonzern.

Tja, gehört wohl noch etwas mehr dazu als die reine Erfindungsleistung 
bzw. Initialidee, um die Geräte dann in mehr als 100 Ländern zuzulassen, 
zu vertreiben und zu warten.

von Beobachter (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Lauterbur war Professor, Siemens & Co haben die Idee erst 1983 dann nur
>> abgestaubt und den Profit damit gemacht. Daß im Laufe der Zeit die
>> Leistungsdaten steigen, ist normal.
>>
>>> oder einen Dual-Energy CT herstellt
>>
>> Siemens Wortschöpfung. Unterschiedliche Spannung bei Röntgenstrahlung
>> gab es schon immer. Die Schallplattenfirma EMI hat das CT erfunden, kein
>> Grosskonzern.
>
> Tja, gehört wohl noch etwas mehr dazu als die reine Erfindungsleistung
> bzw. Initialidee, um die Geräte dann in mehr als 100 Ländern zuzulassen,
> zu vertreiben und zu warten.

Dazu kann ich nur bemerken, es ist leicht mit der vollen Hose tu 
stinken.

Es ist leicht für Leute die in Großkonzernen ihre Brötchen verdienen vom 
hohen Roß ihres Status abfällig in diversen Foren über den Rest der 
technisch beschäftigten Menschheit zu auszulassen. Sicher, es nutzt der 
Menschheit, daß solche Firmen auf ihre Weise der Welt nützen. Muß man 
aber deswegen noch prahlen?

Man bekommt hier im Forum den Eindruck wer nicht zufällig Chefentwickler 
bei den einschlägigen Firmen tätig ist, alle anderen nur Entwickler 
zweiter Klasse wären. Auch in kleineren Firmen wird oft wertvolle Arbeit 
geleistet und zum technischen Gesammtwissen der Menschheit beigetragen 
und machen gewissenhaft ihre Arbeit.

Kommt doch vom hohen Roß runter! Etwas Bescheidenheit würde allen gut 
tun.

von Michael B. (laberkopp)


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Abradolf L. schrieb:
> Tja, gehört wohl noch etwas mehr dazu als die reine Erfindungsleistung
> bzw. Initialidee, um die Geräte dann in mehr als 100 Ländern zuzulassen,
> zu vertreiben und zu warten.

Natürlich, das hatte ich ja schon erwähnt, wie sich Grosskotzerne die 
Gesetze und das Patentwesen untertan gemacht haben um die alleinige 
Weltherrschaft zu erreichen.

Der kleine Krauter baut zwar was innovatives und patentiert es in seinem 
Land, aber in 199 andere liefert dann der freche Grosskotzern. Muss man 
sich überlegen, ob man für solche arbeiten will, bloss weil es mehr Geld 
einbringt.

von Sephan - 3 (Gast)


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Konzerningenieure sind nur Sellelfurzer ohne Verstand! Immer fein um 9 
ins Büro, dann 1 Stunde mit anderen Sesselfurzern labern und 
kaffeetrinken, 1 Stunde Nchts. Dann schön 1 Stunde Mittagspause und dann 
noch bis 2 Nachmittag im Internet Fussballwetten abschließen. Dann 40 
Minuten PowerPoint Folien schubsen und 40 Minuten Exceltabellen durch 
die Gegend schieben. Anschließend 1 Stunde Scheiße labern beim Chef und 
dann mit einer überteuerten Karre nach Hause fahren. Na super! Jedes 
Jahr 10 Kg mehr auf die Waage bringen und irgendwann für nix mehr zu 
gebrauchen sein. Wer es mag soll sich nicht aufhalten lassen !!

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Schön, wie das Thema doch polarisieren und Vorurteile bedienen kann.

Ich kenne übrigens auch noch 2, die vehement gegen diese "Großen" 
wettern und zetern. Von beiden weiß ich, dass sie sich auch schon da 
beworben haben und nicht genommen wurden. Einer davon ist 
Wiederholungstäter. Sowohl beim Bewerben wie auch beim Schimpfen...

von Murks^2 (Gast)


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Ich glaube, es kommt auf das Unternehmen an.
Ein Konzern, der nicht nur spezifiziert sondern auch entwickelt - und 
auch die Freiräume dazu lässt - ist m.E. schwer zu finden.
Ich habe persönlich keine guten Erfahrungen mit einem Maschinenbau OEM 
in Hessen gemacht:
- viele Manager-Ebenen
- permanente Umstrukturierungen
- "fancy-pancy" Leute, die als Heilsbringer beschworen werden 
(Digitalisierung sei Dank)
- permanenter Druck/Druck und noch mehr Druck...
- Elektronik ist idR komplex, für jmd der nicht vom Fach ist. Im Konzern 
sind oft viele nicht vom Fach, wohl aber Elektronik-Experten (jeder hat 
ja schließlich ein fancy-pancy iPhone) -> ein großteil meiner Arbeit 
ging für das Erläutern der Sachverhalte an irgendwelche Manager/PL/... 
drauf. Statt EMV-Probleme zu lösen, wurden diese lustig von Unwissenden 
im Kreis diskutiert.

Nee. Sorry, der Irrsinn war nix für mich. Das Neue, kleinere KMU gefällt 
mir da deutlich besser (übrigens ohne Abstriche im Gehalt).

von Cyblord -. (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Schön, wie das Thema doch polarisieren und Vorurteile bedienen kann.

Hast du denn ernsthaft was anderes erwartet? Uni vs. FH hatten wir schon 
ne Zeit lang nicht mehr, ...

von SW I. (sw-ing)


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Lothar M. schrieb:
> Schön, wie das Thema doch polarisieren und Vorurteile bedienen kann.
>
> Ich kenne übrigens auch noch 2, die vehement gegen diese "Großen"
> wettern und zetern. Von beiden weiß ich, dass sie sich auch schon da
> beworben haben und nicht genommen wurden. Einer davon ist
> Wiederholungstäter. Sowohl beim Bewerben wie auch beim Schimpfen...

Das wiederspricht sich nicht wirklich. Mit zunehmendem Alter wird das 
Gehalt  und die Jobsicherheit wichtiger und daher neigen viele dazu 
sich im sogenannten Disneyland eine gut bezahlte Konzernbeamtenstelle zu 
ergattern. 35h Konzernstelle ist mit Famillie eben mehr Wert, als die 
spannende Tätigkeit im KMU.

von Manfred (Gast)


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SW I. schrieb:
> 35h Konzernstelle ist mit Famillie eben mehr Wert, als die
spannende Tätigkeit im KMU.

Großmaul - bis Du dann mal in einem Inhabegeführten Kleinunternehmen 
(>100) landest, was trotz Tarifbindung einfach nicht zahlt und man den 
Eindruck hat, dass der Inhaber "einfach nur spielen will".

von Kon.Zern (Gast)


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SW I. schrieb:
> Konzern -> Steuern und Verwalten
> KMU -> Entwickeln

Konzern => Architekt
KMU => Bauarbeiter

Und zu den Patenten: Die bringen natürlich nur dann etwas, wenn die Idee 
dahinter gut genug ist, um damit entsprechend Geld zu verdienen.

von Michael B. (laberkopp)


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Kon.Zern schrieb:
> Und zu den Patenten: Die bringen natürlich nur dann etwas, wenn die Idee
> dahinter gut genug ist, um damit entsprechend Geld zu verdienen.

Du darfst dir ja mal ansehen, wie viele der von Kotzernen eingetragenen 
Patente lizensiert werden, wie viele ein realisiertes Produkt haben, und 
wie viele einfach nur in der Schublade liegen.

Du könntest dich erschrecken.

Daß wichtigste, was heute patentiert wird, ist doch die Verdongelung von 
Tintenpatronen.

von DrIng (Gast)


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Wegen mir können wir IGM ab jetzt als den Europapark unter den Tarifen 
bezeichnen.

Wichtig ist doch ob der TE Alternativen hat. Anscheinend hat er kein 
Angebot von einem Konzern. Also ist die Frage zum Einstieg unwichtig. 
Beim KMU anfangen und dann weiterbewerben (z.B. auch in paar Jahren) 
geht immer noch.

von Nachti (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Man darf fragen, ob Apple oder Facebook Grosskonzerne sind, aber
> immerhin muss ich deren Produkte nicht annehmen (und ich tue es auch
> nicht).

Facebook ist eine Propagandamaschinerie im Großkonzernformat ;) Facebook 
hat zwar "nur" 25.000 Mitarbeiter, aber die Verteilen Ihre Propaganda 
auf  die Ohren und Augen von Mrd Usern. Da hätte Goebels mit seinen 3600 
Propagandaangestellten Nachts feuchte Träume bekommen.

von Overflow (Gast)


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SW I. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Schön, wie das Thema doch polarisieren und Vorurteile bedienen kann.
>>
>> Ich kenne übrigens auch noch 2, die vehement gegen diese "Großen"
>> wettern und zetern. Von beiden weiß ich, dass sie sich auch schon da
>> beworben haben und nicht genommen wurden. Einer davon ist
>> Wiederholungstäter. Sowohl beim Bewerben wie auch beim Schimpfen...
>
> Das wiederspricht sich nicht wirklich. Mit zunehmendem Alter wird das
> Gehalt  und die Jobsicherheit wichtiger und daher neigen viele dazu
> sich im sogenannten Disneyland eine gut bezahlte Konzernbeamtenstelle zu
> ergattern. 35h Konzernstelle ist mit Famillie eben mehr Wert, als die
> spannende Tätigkeit im KMU.

Nur leider geht es mit zunehmendem Alter ehrer vom Konzern richtung KMU 
oder ANÜ. Nicht freiwillig.

von Heinrich (Gast)


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Overflow schrieb:
> Nur leider geht es mit zunehmendem Alter ehrer vom Konzern richtung KMU
> oder ANÜ. Nicht freiwillig.

Nicht vom Konzern Richtung Privatier? Irgendwann hat man doch mit Ü50 im 
Konzern seine Schäfchen im Trockenen und ist gar nicht mehr auf 
Erwerbsarbeit angewiesen.

von Michael B. (laberkopp)


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Heinrich schrieb:
> Nicht vom Konzern Richtung Privatier? Irgendwann hat man doch mit Ü50 im
> Konzern seine Schäfchen im Trockenen und ist gar nicht mehr auf
> Erwerbsarbeit angewiesen.

https://t3n.de/news/rente-mit-45-einkommen-moderat-1092719/

von Arno (Gast)


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Heinrich schrieb:
> Overflow schrieb:
>> Nur leider geht es mit zunehmendem Alter ehrer vom Konzern richtung KMU
>> oder ANÜ. Nicht freiwillig.
>
> Nicht vom Konzern Richtung Privatier? Irgendwann hat man doch mit Ü50 im
> Konzern seine Schäfchen im Trockenen und ist gar nicht mehr auf
> Erwerbsarbeit angewiesen.

Der eine Konzern-Ing kann mit Mitte 40-Mitte 50 Privatier werden, der 
andere sucht dann verzweifelt eine vernünftige Anschlussfinanzierung für 
das dritte Ferienhaus oder den Porsche der Freundin. Dem einen macht der 
Arbeitsplatzverlust höchstens Sorgen, weil er damit einen großen Teil 
seiner Sozialkontakte verliert, der andere meldet zwei Monate später 
Privatinsolvenz an.

Unter Konzern-Ings mit IGM- oder übertariflicher Bezahlung ist das eine 
Frage der Prioritäten.

MfG, Arno

Beitrag #5475583 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Marx.W. (Gast)


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echolot schrieb:
> Wie wichtig ist es, schon zu Beginn der Karriere bei einem Konzern zu
> landen?

Je nach dem!
Es kommt drauf wo man beim Konzern landet zum Anfang.
Wer in die Nachwuchsgruppe kommt kann sich auf Förderung, softes 
Arbeitsklima und Karrierechangen noch noch freuen.
Gibt aber auch Bereich beim "Konzern" die mehr in Richtung "sweet-shops" 
tendieren. Altdeutsch wurde das als "Rudergaleere" bezeichnet. Da werde 
die Leute regelrecht verbrannt. Inbetriebnahme, Montage, Service, 
Planung und Entwicklung waren das. Heute kann man auch bei der 
konzerneigenen "Personal-Service-GmbH" erleben.

KMU ist dagen was für diejenigen die früh Verantwortung wollen und 
später sich selbständig machen. Dafür aber Mehrarbeit und geringeren 
Verdienst in Kauf nehmen.
Wer das eine und das andere nicht mag, der sollte sich ein P-Buch 
besorgen und in den ÖD gehen. Da gibt`s dann auch was "SCHÖNES".

von Arno (Gast)


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Dr. Seltsam schrieb im Beitrag #5475583:
> Michael B. schrieb:
>> Heinrich schrieb:
>>> Nicht vom Konzern Richtung Privatier? Irgendwann hat man doch mit Ü50 im
>>> Konzern seine Schäfchen im Trockenen und ist gar nicht mehr auf
>>> Erwerbsarbeit angewiesen.
>>
>> https://t3n.de/news/rente-mit-45-einkommen-moderat-1092719/
>
> Wer will den von den Mickergehalt leben?

Ich zum Beispiel. Was soll ich denn mit mehr Geld? Koks und Nutten 
brauch ich nicht ;)

MfG, Arno

P.S: Und es ist gar nicht sooo weit vom Durchschnittseinkommen 
entfernt... wobei viele solcher FI-Rechner die Krankenversicherung 
vergessen, daher aufpassen (der Link geht leider zu Spiegel Online, die 
mir das nicht zeigen wollen, daher kann ich das in diesem konkreten 
Beispiel nicht überprüfen)

von Tagi (Gast)


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Marx.W. schrieb:
> KMU ist dagen was für diejenigen die früh Verantwortung wollen und
> später sich selbständig machen. Dafür aber Mehrarbeit und geringeren
> Verdienst in Kauf nehmen.

Warum wird automatisch in Bezug zu KUM immer geringerer Verdienst 
erwähnt? Alles Verhandlungssache. Einzig das ich in einem Konzern die 
bezahlte Anwesenheit besser in Besprechungen verbringen kann, wo 
Bull-shit-bingo das produktivste ist ;)

von Cyblord -. (Gast)


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Tagi schrieb:
> Warum wird automatisch in Bezug zu KUM immer geringerer Verdienst
> erwähnt?

Weil es - bis auf sehr wenige Ausnahmen - so ist.

Tagi schrieb:
> Alles Verhandlungssache.

Richtig, du kannst verhandeln, die Gewichtsklasse in der du verhandelst, 
bleibt Bantamgewicht, also kannst du verhandeln zwischen "wenig" und 
"lächerlich wenig", wohingegen du bei IGM schon von hausaus in der 
Mittelgewichtsklasse unterwegs bist.

von Dr. Seltsam (Gast)


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Arno schrieb:
> Dr. Seltsam schrieb im Beitrag #5475583:
>> Michael B. schrieb:
>>> Heinrich schrieb:
>>>> Nicht vom Konzern Richtung Privatier? Irgendwann hat man doch mit Ü50 im
>>>> Konzern seine Schäfchen im Trockenen und ist gar nicht mehr auf
>>>> Erwerbsarbeit angewiesen.
>>>
>>> https://t3n.de/news/rente-mit-45-einkommen-moderat-1092719/
>>
>> Wer will den von den Mickergehalt leben?
>
> Ich zum Beispiel. Was soll ich denn mit mehr Geld? Koks und Nutten
> brauch ich nicht ;)
>
> MfG, Arno
>
> P.S: Und es ist gar nicht sooo weit vom Durchschnittseinkommen
> entfernt... wobei viele solcher FI-Rechner die Krankenversicherung
> vergessen, daher aufpassen (der Link geht leider zu Spiegel Online, die
> mir das nicht zeigen wollen, daher kann ich das in diesem konkreten
> Beispiel nicht überprüfen)

1. Komisch warum wurde mein Post gelöscht??

2. 1500 netto sind nicht viel. Wohnung Auto Essen Rücklagen usw weg, 
also was man halt so braucht dann bleiben vielleicht noch 300 übrig. Das 
mag HEUTE noch ok sein. Mit Inflation (die ja nicht berechnet wurde?) 
viel Spaß in 30 jahren oder 50 Jahren...

3. Kinder kommen da auch gar nicht vor.

4. Das Durchschnittseinkommen ist halt schon mager. Ist einfach so. 
Viele arbeiten, aber es kommt nix bei rum.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Dr. Seltsam schrieb:
> 1. Komisch warum wurde mein Post gelöscht??

Weil hier nur ein Name pro Thread erlaubt ist.

Das wilde "Nickhopping" mag im Kindergarten lustig sein - hier stört es 
und verwirrt die Mitleser.

Also bitte bei einem Namen pro Thread bleiben :-)

> 2. 1500 netto sind nicht viel. Wohnung Auto Essen Rücklagen usw weg,
> also was man halt so braucht dann bleiben vielleicht noch 300 übrig. Das
> mag HEUTE noch ok sein. Mit Inflation (die ja nicht berechnet wurde?)
> viel Spaß in 30 jahren oder 50 Jahren...

Entsprechende Einkommensquellen preisen die Inflation mit ein (Rente, 
Aktien etc.).

Außerdem geht man bei Ü50 und Privatier üblicherweise davon aus, sein 
eigenes Haus bzw. zumindest seine eigene Wohnung zu haben.

Da sind 1500€ netto durchaus ausreichend. Das ist kein Leben in Saus und 
Braus, aber sicherlich nicht am Existenzminimum. Man muss ja auch nicht 
Köln, Am Domplatz 1 wohnen.

> 3. Kinder kommen da auch gar nicht vor.

Oder sie sind dann schon weg ;-)

> 4. Das Durchschnittseinkommen ist halt schon mager. Ist einfach so.
> Viele arbeiten, aber es kommt nix bei rum.

Viele können aber auch einfach nicht mit ihrem Geld umgehen und hauen es 
so raus, wie es reinkommt.

Beitrag #5475749 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Nur zur Erinnerung: laut Nutzungsbedingungen nur 1 Name pro Thread!

von Heinrich (Gast)


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Arno schrieb:
> P.S: Und es ist gar nicht sooo weit vom Durchschnittseinkommen
> entfernt... wobei viele solcher FI-Rechner die Krankenversicherung
> vergessen, daher aufpassen (der Link geht leider zu Spiegel Online, die
> mir das nicht zeigen wollen, daher kann ich das in diesem konkreten
> Beispiel nicht überprüfen)

Ja, die Krankenversicherung würde angeblich berücksichtigt, hier der 
Link zum Artikel:
http://m.spiegel.de/wirtschaft/service/finanzielle-unabhaengigkeit-wie-der-ausstieg-gelingt-a-1215516.html

"Beiträge für die Krankenkasse sind in diesem Modell bereits abgezogen: 
Sobald Marie 45 ist, zahlt sie die Beiträge für die gesetzliche 
Krankenkasse selbst. Ab dem gesetzlichen Rentenbeginn mit 67 Jahren 
übernimmt der Rentenversicherungsträger wieder zur Hälfte diese 
Zahlungen."

von (prx) A. K. (prx)


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Kon.Zern schrieb:
> Und zu den Patenten: Die bringen natürlich nur dann etwas, wenn die Idee
> dahinter gut genug ist, um damit entsprechend Geld zu verdienen.

Patente haben nicht nur die Rolle, damit Geld zu verdienen. Sondern 
dienen auch als Munition gegen Klagen über Patentverletzungen.

: Bearbeitet durch User
von Dr. Seltsam (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Nur zur Erinnerung: laut Nutzungsbedingungen nur 1 Name pro
> Thread!

Ich nutze hier nur einen Namen, aber scheinbar kommt das bei euch nicht 
an?!
Oder warum werden mehrere Post von meinem Nick Dr. Seltsam gelöscht? 
Gleicher NICK, gleiche Person, aber gelöscht?

Und gilt es auch: Nur eine IP pro Thread?

von Heinrich (Gast)


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Dr. Seltsam schrieb:
> 4. Das Durchschnittseinkommen ist halt schon mager. Ist einfach so.
> Viele arbeiten, aber es kommt nix bei rum.

Dann sind deine Ansprüche aber auch höher als der Durchschnitt, das 
ist dir klar? Der Durchschnitt ist nämlich schon per Definition nicht 
mager, er ist auch nicht üppig, es ist einfach der Durchschnitt.

Ich habe keine Probleme, freiwillig vom Durchschnittseinkommen zu leben, 
und vermisse nichts.

von Dr. Seltsam (Gast)


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Dr. Seltsam schrieb:
> Lothar M. schrieb:
> Nur zur Erinnerung: laut Nutzungsbedingungen nur 1 Name pro Thread!
>
> Ich nutze hier nur einen Namen, aber scheinbar kommt das bei euch nicht
> an?!
> Oder warum werden mehrere Post von meinem Nick Dr. Seltsam gelöscht?
> Gleicher NICK, gleiche Person, aber gelöscht?
>
> Und gilt es auch: Nur eine IP pro Thread?

PS ich hab hier keinen Post mit anderen Nick geschrieben. Wäre mal 
interessant zu wissen welcher Nick das sein soll.

Ich kann mir den Grund aber schon erahnen: Beim Thema Konzern schreiben 
viele aus dem Konzern mit, aus dem Konzernnetzwerk, soll heißen gleiche 
IP.

Das Problem gab es damals schon in der Berufsschule wenn alle Mafia 
Browser Games gespielt haben ;-) und alle die IP der Berufsschule hatten 
und die Accounts dann dicht waren.

von Dr. Seltsam (Gast)


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Heinrich schrieb:
> Dr. Seltsam schrieb:
> 4. Das Durchschnittseinkommen ist halt schon mager. Ist einfach so.
> Viele arbeiten, aber es kommt nix bei rum.
>
> Dann sind deine Ansprüche aber auch höher als der Durchschnitt, das ist
> dir klar? Der Durchschnitt ist nämlich schon per Definition nicht mager,
> er ist auch nicht üppig, es ist einfach der Durchschnitt.
>
> Ich habe keine Probleme, freiwillig vom Durchschnittseinkommen zu leben,
> und vermisse nichts.

Der Durchschnitt sagt doch nur aus was der Durchschnitt verdient. Wie 
gut man davon leben kann ist eine ganz andere Geschichte. Oder meinst du 
der dirchschnittsverdiener in Nord Korea lebt gut oder Durchschnittlich?

von Mathefreak (Gast)


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Schau dir doch nur hin und wieder die stellenanzeigen hier im forum an. 
Das sind ziemlich oft kleine klitschen. Da findet sich dann sowas wie 
innovativ und interdisziplinäre Arbeit. Das heißt meist auf deutsch über 
setzt, dass du der Hampelmann für alles bist egal ob du das kannst oder 
nicht.

von (prx) A. K. (prx)


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Vielleicht sollte man präzisieren, wovon die Rede ist. KMU und Konzern 
sind Begriffe, die etwas von Apfel und Birnen haben. KMUs werden meist 
über die Anzahl Mitarbeiter definiert. Ein Konzern jedoch ist ein 
Mutterunternehmen mit diversen Tochterunternehmen - und die können alles 
zwischen klein und riesig sein. Kleine und mittlere Töchter können dann 
eine an KMUs orientierte innere Struktur haben.

von (prx) A. K. (prx)


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Mathefreak schrieb:
> Das heißt meist auf deutsch über
> setzt, dass du der Hampelmann für alles bist egal ob du das kannst oder
> nicht.

Kann aber auch heissen, dass du nicht auf eine schmale Schublade 
eingegrenzt bist, es kann abwechslungsreicher sein. Der eine hats gerne 
so, der andere anders.

von Heinrich (Gast)


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Dr. Seltsam schrieb:
> Der Durchschnitt sagt doch nur aus was der Durchschnitt verdient. Wie
> gut man davon leben kann ist eine ganz andere Geschichte.

Man kann davon logischerweise durchschnittlich gut leben, weil sich das 
Eine aus dem Anderen ergibt.

> Oder meinst du
> der dirchschnittsverdiener in Nord Korea lebt gut oder Durchschnittlich?

Er lebt natürlich durchschnittlich gut im Vergleich zu seinen 
Mitbürgern. Nach deutschem Standard ist das vielleicht schlecht, aber in 
Relation zur Bezugsgröße eben Durchschnitt. Ich hoffe wirklich, du 
verstehst es jetzt.

von Kopfschüttel (Gast)


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Dr. Seltsam schrieb:
> Heinrich schrieb:
>> Dr. Seltsam schrieb:
>> 4. Das Durchschnittseinkommen ist halt schon mager. Ist einfach so.
>> Viele arbeiten, aber es kommt nix bei rum.
>>
>> Dann sind deine Ansprüche aber auch höher als der Durchschnitt, das ist
>> dir klar? Der Durchschnitt ist nämlich schon per Definition nicht mager,
>> er ist auch nicht üppig, es ist einfach der Durchschnitt.
>>
>> Ich habe keine Probleme, freiwillig vom Durchschnittseinkommen zu leben,
>> und vermisse nichts.
>
> Der Durchschnitt sagt doch nur aus was der Durchschnitt verdient. Wie
> gut man davon leben kann ist eine ganz andere Geschichte. Oder meinst du
> der dirchschnittsverdiener in Nord Korea lebt gut oder Durchschnittlich?

Wer als Ingenieur im Zusammenhang mit dem Einkommen Durchschnitt anstatt 
Median verwendet ...

Beim Durchschnitt verfälscht die zunehmende Anzahl der Millionäre das 
Ergebnis.

Ich erspare mir jetzt den Witz mit den zwei Wasserhähnen, wo auf der 
einen Seite das Wasser megakalt und auf der anderen Seite megaheiß ist. 
Im Durchschnitt ist die Temperatur angenehm. Nur schade, dass der 
Durschnitt eine berechnete Größe ist, die in der Realität garnicht 
vorkommt.

von Heinrich (Gast)


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Kopfschüttel schrieb:
> Beim Durchschnitt verfälscht die zunehmende Anzahl der Millionäre das
> Ergebnis.

Millionäre haben vor allem Vermögen, über das Einkommen sagt das nicht 
unbedingt viel aus, die Million kann zum Beispiel auch nur geerbt sein. 
Hier ging es um Einkommen. Wenigen Superverdienenden stehen da auch eine 
Masse an einfachen, schlecht bezahlten Berufen gegenüber.

von SW I. (sw-ing)


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Kopfschüttel schrieb:
> Beim Durchschnitt verfälscht die zunehmende Anzahl der Millionäre das
> Ergebnis.
>
> Ich erspare mir jetzt den Witz mit den zwei Wasserhähnen, wo auf der
> einen Seite das Wasser megakalt und auf der anderen Seite megaheiß ist.
> Im Durchschnitt ist die Temperatur angenehm. Nur schade, dass der
> Durschnitt eine berechnete Größe ist, die in der Realität garnicht
> vorkommt.

Ich glaube du musst auch noch mal in die Statistikvorlesung. Beide 
deiner Beispiele sprechen nicht für den Median.

von Dr. Seltsam (Gast)


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Heinrich schrieb:
> Dr. Seltsam schrieb:
>> Der Durchschnitt sagt doch nur aus was der Durchschnitt verdient. Wie
>> gut man davon leben kann ist eine ganz andere Geschichte.
>
> Man kann davon logischerweise durchschnittlich gut leben, weil sich das
> Eine aus dem Anderen ergibt.
>
>> Oder meinst du
>> der dirchschnittsverdiener in Nord Korea lebt gut oder Durchschnittlich?
>
> Er lebt natürlich durchschnittlich gut im Vergleich zu seinen
> Mitbürgern.

1. Das kann aber trotzdem relativ zum Standard in den Industrieländern 
schlecht sein...
2. Mit 1400 netto ist man in MeckPom aufm Dorf schon der King in München 
reicht es dagegen für die Wohnung und Essen...

Ich hoffe DU verstehst jetzt.

Durchschnitt ist btw schon immer besch...eiden gewesen um irgendwas zu 
messen.

@Mods
Hier schreibt Dr. Seltsam, nur ein Nick, aus dem Konzernnetzwerk.

von Cyblord -. (cyblord)


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Kopfschüttel schrieb:
> Nur schade, dass der
> Durschnitt eine berechnete Größe ist, die in der Realität garnicht
> vorkommt.

Bei einem Median mit einer geraden Anzahl an Werten wird auch ein Arit. 
Mittel aus den beiden mittleren Werten gebildet, und man bekommt damit 
ebenfalls einen Wert der in der Realität nicht vorkommt.

Damit wäre der Medien nach deinen Kriterien auch ausgeschieden. Wobei 
diese höchst fragwürdig sind.

von Arno (Gast)


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Dr. Seltsam schrieb:
> 2. 1500 netto sind nicht viel. Wohnung

350€ (inkl. Strom, Telefon, Internet, Investitionsrücklage der 
Gemeinschaft und eigene Rücklage für eigene Reparaturen)

> Auto

200€ (inkl. Wertverlust = Neubeschaffungs-Rücklage)

> Essen

250€

Da würden 700€ übrig bleiben, von denen ich weitere Rücklagen (wofür?) 
bilden, in den Urlaub fahren und Elektroschrott anhäufen ;) könnte.

Und das mache ich nicht, weil ich mir irgendetwas vom Munde abspare, 
sondern ich kaufe, was ich denke zu brauchen oder haben zu wollen. Nach 
Preisvergleich natürlich.

Ein schöner Nebeneffekt ist, dass in fast allen Monaten Geld übrig 
bleibt. Und dass ich je länger das so geht umso weniger Angst vor 
Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit etc. habe.

Dass das zum einen mit Kindern oder an anderen Orten in Deutschland 
etwas anders aussähe und zum anderen nicht jeder so leben will - 
geschenkt. Meine Aussage ist nur: Wer als Ing zu IGM-Tarif oder höher 
angestellt ist, kann mit 50 arbeitslos werden, ohne dass es ihn kratzen 
muss. Wenn er seine Prioritäten im Leben so gesetzt hat.

MfG, Arno

von Michael B. (laberkopp)


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Kopfschüttel schrieb:
> Beim Durchschnitt verfälscht die zunehmende Anzahl der Millionäre das
> Ergebnis.

Wieso sollte das Ergebnis falsch sein ?

Durchschnitt = Wie viel bekommen ich vom Kuchen ab (mehr oder weniger 
als der Kuchen/Menschen ?)

Median: Wie viele gibt es, die genau so viel vom Kuchen abbekommen wie 
(die (andere) Hälfte der Menschen).

Einkommensmillionäre verfälschen nicht das Ergebnis, sondern sind das 
Problem weil sie sich, wenn sie nicht gebremst werden was die 
kapitalistische Regierung nicht tut, dreist die Hälfte vom Kuchen 
einverleiben ohne andere überhaupt zu fragen. Über jede Moral und 
Anstand hinaus, begründet mit aberwitzigen Ausreden im Sinne von 'steht 
mir zu'.

von Jo S. (Gast)


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echolot schrieb:
> Ich stehe kurz vor dem Berufseinstieg. Angebote habe ich von zwei KMUs,
> bei denen mir die Themen und Arbeitsbedingungen sehr zusagen. Jedoch
> sind beide Klein-, bzw. Kleinstbetriebe, mit jeweils 85 und 15
> Mitarbeitern.
>
> Nun liest man im Forum, dass sich die Gehälter zwischen KMUs und
> tarifgebundenen Konzernen um den Faktor 1,5 unterscheiden - für die
> gleiche Arbeit, wohlgemerkt. So viel zur Leistungsgerechtigkeit.
>
> Wie wichtig ist es, schon zu Beginn der Karriere bei einem Konzern zu
> landen?

monetär --> Großunternehmen, je größer, um so besser

Arbeitszufriedenheit --> hat mit der Firmengröße gar nix zu tun

später eine Selbständigkeit geplant --> erfolgreiches Kleinunternehmen

Macher --> KMU

von Mister Biene (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Kopfschüttel schrieb:
>> Beim Durchschnitt verfälscht die zunehmende Anzahl der Millionäre das
>> Ergebnis.
>
> Wieso sollte das Ergebnis falsch sein ?
>
> Durchschnitt = Wie viel bekommen ich vom Kuchen ab (mehr oder weniger
> als der Kuchen/Menschen ?)
>
> Median: Wie viele gibt es, die genau so viel vom Kuchen abbekommen wie
> (die (andere) Hälfte der Menschen).
>
> Einkommensmillionäre verfälschen nicht das Ergebnis, sondern sind das
> Problem weil sie sich, wenn sie nicht gebremst werden was die
> kapitalistische Regierung nicht tut, dreist die Hälfte vom Kuchen
> einverleiben ohne andere überhaupt zu fragen. Über jede Moral und
> Anstand hinaus, begründet mit aberwitzigen Ausreden im Sinne von 'steht
> mir zu'.

Beim Privatvermögen in DE:

Durschschnitt (Summe aller Vermögen durch Anzahl der, Nicht der 
Einzelpersonen !!! Pro Haushalt sind das mehrere Personen.): 200k

"Deutschland geht es gut und das Bißchen mehr an Belastung steckt Ihr 
locker weg."

Median (Wie viel haben die meisten privaten Haushalte auf dem Konto?): 
EU letzter Platz mit 51k

"Dafür habt Ihr doch Hartz 4."

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/255335/umfrage/nettovermoegen-privater-haushalte-in-europa-nach-laendern/

https://www.welt.de/wirtschaft/article115143342/Deutsche-belegen-beim-Vermoegen-den-letzten-Platz.html

Achja, und das kommt nicht davon, weil bei den Nachbarn alle 
Finanzgenies sind. Und auch nicht wegen der Weltkriege, die gab es bei 
den Nachbarn auch.

Durchschnitt sagt in diesem Fall nur aus, dass die Ungeleichheit in DE 
sehr groß ist, wegen des großen Unterschieds zum Median.

von Arno (Gast)


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Mister Biene schrieb:
> Achja, und das kommt nicht davon, weil bei den Nachbarn alle
> Finanzgenies sind. Und auch nicht wegen der Weltkriege, die gab es bei
> den Nachbarn auch.

Wobei sich unter anderem die Ansprüche aus der Rentenversicherung sehr 
schlecht in das Vermögen einrechnen lassen. In GB dürfte das 
durchschnittliche und auch das mittlere Vermögen z.B. allein deshalb 
deutlich höher liegen als in D, weil viel viel mehr Geld zur 
Altersvorsorge angelegt werden muss, um nicht bei der Grundrente von 
400€/Monat zu bleiben, die die Rentenversicherung dort zahlt.

MfG, Arno

von Cyblord -. (Gast)


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Arno schrieb:
> Wobei sich unter anderem die Ansprüche aus der Rentenversicherung sehr
> schlecht in das Vermögen einrechnen lassen.

Korrekt, solche kleinen Details werden je nach Gusto des 
Statistikerstellers mal hinzugefügt oder weggelassen. Ebenso, was 
eigentlich alles zu Vermögen zählt, da kann der ein oder andere Sachwert 
schonmal wegfallen, gerne auch mal ne Immo.

von A. (Gast)


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Ab wie vielen MA ist ein Konzern ein Konzern?

von (prx) A. K. (prx)


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Bei Vermögensstatistik spielt Immobilienbesitz eine entscheidende Rolle. 
So wohnt man in D weitaus seltener in eigenen 4 Wänden als anderswo in 
Europa.

Deutschland 53%, Griechenland 77%, Rumänien 97%.
https://www.presseportal.de/pm/35604/2322072

von (prx) A. K. (prx)


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A. schrieb:
> Ab wie vielen MA ist ein Konzern ein Konzern?

Vielleicht schon ab einem. Bestehend aus dem Chef des Mutterunternehmens 
und dem Chef des Tochterunternehmens, in Personalunion. ;-)

Denn der Begriff "Konzern" bezieht sich auf eine Organisationsstruktur, 
bestehend aus einem Mutterunternehmen und mindestens einem 
Tochterunternehmen. Mit der Anzahl Mitarbeiter hat das nichts zu tun.

Folglich wäre die richtige Frage, was abweichend davon in diesem Thread 
unter einem Konzern verstanden werden soll. Oberhalb der KMU liegen die 
grossen Unternehmen, wobei die Grenze gewöhnlich bei einigen hundert MA 
liegt.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Mister Biene schrieb:
> Beim Privatvermögen in DE:
> Durschschnitt (Summe aller Vermögen

Es ging doch um Einkommen, oder ?

Bitte wenigstens Grundlagen auseinanderhalten.

von A. (Gast)


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Also sind Entwicklungsdienstleister, die 10.000 MA haben, mehrere andere 
Dienstleister aufgekauft und zu Tochterunternehmen verwandelt haben, 
auch Konzerne?

von (prx) A. K. (prx)


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A. schrieb:
> Also sind Entwicklungsdienstleister, die 10.000 MA haben, mehrere andere
> Dienstleister aufgekauft und zu Tochterunternehmen verwandelt haben,
> auch Konzerne?

Wikipedia: "Als Konzern (von lat. concernere „(ver-)mischen“) bezeichnet 
man den Zusammenschluss eines herrschenden und eines oder mehrerer 
abhängiger Unternehmen zu einer wirtschaftlichen Einheit unter der 
Leitung des herrschenden Unternehmens, wobei jedes Unternehmen einen 
eigenen Jahresabschluss erstellt. Dafür geben die einzelnen Unternehmen 
ihre wirtschaftliche und finanzielle Unabhängigkeit auf, rechtlich 
bleiben die Unternehmen selbständig."

von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: A. K. (prx)
> Datum: 06.07.2018 11:24

Endlich mal was vernünftiges !

von A. (Gast)


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Gut. Also bin ich auch in einem Konzern und kann prahlen.

Beitrag #5478075 wurde vom Autor gelöscht.
von (prx) A. K. (prx)


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A. schrieb:
> Gut. Also bin ich auch in einem Konzern und kann prahlen.

Auch ein 10-Nasen-Unternehmen kann Teil eines Konzerns sein.

von A. (Gast)


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Können Arbeitnehmer eines Tochterunternehmens "Max Mustermann 
Engineering GmbH" behaupten, sie wären in einem Konzern, wenn sie nicht 
direkt von "Max Mustermann AG" beschäftigt werden?

von (prx) A. K. (prx)


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von A. (Gast)


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Danke.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> Bei Vermögensstatistik spielt Immobilienbesitz eine entscheidende Rolle.
> So wohnt man in D weitaus seltener in eigenen 4 Wänden als anderswo in
> Europa.
>
> Deutschland 53%, Griechenland 77%, Rumänien 97%.
> https://www.presseportal.de/pm/35604/2322072

Man muss allerdings auch immer sehen, wo diese Hütten stehen.

Viele Häuser, die bspw. in Rumänien und Bulgarien noch voll bewohnt 
werden, würden hier gnadenlos abgerissen, weil da schlicht niemand mehr 
einziehen würde. Da gibt es dann einen zentralen Ofen und man muss eben 
stochern. Zusätzlich hat man Etagentoilette und Sickergrube.

Auch in Spanien und Griechenland ist die Bausubstanz eine ziemliche 
Katastrophe. Dünne Wände, Heizung seltenst vorhanden, null Wärmedämmung 
etc.

Klar, würde ich vermutlich auch so machen - da ist man eh meist draußen 
und wirklich kalt wird es kaum.

Aber man muss das bei einem simplen Zahlenvergleich schon mit 
berücksichtigen.

Dazu kommt sicherlich auch die Bevölkerungsdichte: in Finnland und 
Schweden dürfte Baugrund einfach viel preiswerter sein usw.

von RESEARCH SERVICES (Gast)


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Der Balkanadolf hat halt in .ro wenig für sozialen Wohnungsbau getan und 
liess das Staatsvolk weiter in seinen Vorkriegs-Bauernkaten vegetieren. 
Und mit seinem erzwungenem Ableben wurde das wenige auch noch 
privatisiert damit sich der bisherige Wohneigentümer nicht mit dem 
Erhalt rumschlagen muss. Und sicher hat man die Sinti+Roma -Wagen zum 
Wohneigentum dazu gerechnet, obwohl man hier nicht mal von Immobilie im 
Wortsinne sprechen kann.

Beitrag #5478179 wurde von einem Moderator gelöscht.
von (prx) A. K. (prx)


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Querty schrieb im Beitrag #5478179:
> Die armen Schweizer :-( Die müssten ja in Scharen nach Rumänien
> auswandern.

Das soll auch daran liegen, dass jene Schweizer, die in eigenem Wohnraum 
leben, sich rechnerisch selbst Miete zahlen und diese Mieteinnahmen 
versteuern müssen - Stichwort Eigenmietwert. Vermeidungskonstruktionen 
verzerren dann die Statistik, evtl weil Hypotheken nicht ganz oder nur 
sehr langsam abbezahlt werden und so lange in der Statistik die Bank als 
Eigentümer drin steht. Oder sowas in der Richtung.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (Gast)


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von RESEARCH SERVICES (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Korrelation zwischen Wohneigentum und Arbeitslosenzahlen:
>
> https://www.welt.de/finanzen/immobilien/plus160156...
>
> https://www.heise.de/tp/features/Mehr-Wohneigentum...
>


Diese These zerbricht bereits bei Vergleich zwischen Ost- und 
Westdeutschland.

Westmedien sind halt auf dem "Ostauge" blind.

von Michael B. (laberkopp)


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Chris D. schrieb:
> Aber man muss das bei einem simplen Zahlenvergleich schon mit
> berücksichtigen.

Was, daß man Häuser in Deutschland teurer bauen muss weil man sich in 
diesem miesen Klima sonst dumm und dämlich an Heizkosten zählt ?

Oder daß hier zunehmend Häuser aus Pappe und ohne Keller gebaut werden, 
damit man sie nach 50 Jahren rückstandlos wieder abreissen und zum 
abgelebten Bewohner ins Friedhofsloch kippen kann, und den Leuten wird 
die minderwertige Bausubstanz als Fortschritt für 500000 EUR verkauft ?

Letztlich zählt das Grundstück, das ist der Besitz, und der ist was 
wert, siehe die ganze Baupreisentwicklung z.B. in München, die Häuser 
dort sind kaum teurer als anderswo, aber das Grundstück ist am 
teuersten, denn Grund & Boden lässt sich nicht vermehren.

Abradolf L. schrieb:
> Korrelation zwischen Wohneigentum und Arbeitslosenzahlen:

Genau, arbeiten arbeiten arbeiten, wozu Eigentum, der Wanderarbeiter 
lässt sich besser auspressen, dem kann man gleich den halben Loh wieder 
für Unterkunft abnehmen.

Leute, verwechselt nicht Arbeit mit Gutem Leben. Es tut schon halb so 
viel Geld, wenn man keine Miete mehr zahlen muss.

: Bearbeitet durch User
von Berufsrevolutionär (Gast)


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Michael B. schrieb:

> Leute, verwechselt nicht Arbeit mit Gutem Leben.

Soso, du bist also einer dem Arbeit das Gute am Leben vermiesst und nur 
ohne Arbeit glücklich ist.... .

Also IMHO zeichnet Arbeit die man gern macht ein gutes Leben aus. Aber 
mancher verwechseln halt immer noch Arbeit mit "Kampf ums nackte 
Überleben" oder gar "Ausbeutung".

von Mathefreak (Gast)


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>
> Abradolf L. schrieb:
>
> Genau, arbeiten arbeiten arbeiten, wozu Eigentum, der Wanderarbeiter
> lässt sich besser auspressen, dem kann man gleich den halben Loh wieder
> für Unterkunft abnehmen.
>
> Leute, verwechselt nicht Arbeit mit Gutem Leben. Es tut schon halb so
> viel Geld, wenn man keine Miete mehr zahlen muss.

Schwachsinn wenn du dein Haus erhalten und pflegen willst musst du dafür 
eben auch Rücklagen bilden und der Kredit samt Zinsen will auch getilgt 
werden. Manche Menschen lieben die Freiheit zur Miete zu wohnen und 
nicht abhängig vom Standort zu sein.

von F. B. (finanzberater)


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Mathefreak schrieb:
> Schwachsinn wenn du dein Haus erhalten und pflegen willst musst du dafür
> eben auch Rücklagen bilden und der Kredit samt Zinsen will auch getilgt
> werden.

Richtig erkannt. Deswegen investiert man sein Geld lieber mit 44,5 % 
Rendite und kauft sich ein Haus erst, wenn man es Cash bezahlen kann. 
Was bei der genannten Rendite und durchschnittlichem Ingenieurs- oder 
Informatikergehalt eine Frage von wenigen Jahren ist.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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F. B. schrieb:
> wenn man es Cash bezahlen kann.

Zumal du auf teuren Luxus wie Klos verzichten kannst. Ein zentrales 
Becken für alle Bedürfnisse reicht ja aus.

von Dr. Seltsam (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> F. B. schrieb:
> wenn man es Cash bezahlen kann.
>
> Zumal du auf teuren Luxus wie Klos verzichten kannst. Ein zentrales
> Becken für alle Bedürfnisse reicht ja aus.

Wer schlau ist kauft ein Haus gegenüber vom mc doof oder würger King.
Gratis Toilette

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Michael B. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Aber man muss das bei einem simplen Zahlenvergleich schon mit
>> berücksichtigen.
>
> Was, daß man Häuser in Deutschland teurer bauen muss weil man sich in
> diesem miesen Klima sonst dumm und dämlich an Heizkosten zählt ?

Jepp - ist einfach so. Dafür kann man hier auch im Hochsommer wunderbar 
im Büro arbeiten, ganz ohne Klimaanlage. Wer schon mal in Andalusien 
etc. im Hochsommer war, sieht das Klima hier mit anderen Augen.
In Jaén hatte meine Tochter im Juni/Juli nachts fast durchgehend über 
30°C - tagsüber? Willst Du nicht wissen. Das ist dann nicht mehr lustig, 
billiges Eigentum hin oder her. In meiner Halle wäre ein Arbeiten dann 
praktisch nicht mehr möglich.

> Oder daß hier zunehmend Häuser aus Pappe und ohne Keller gebaut werden,
> damit man sie nach 50 Jahren rückstandlos wieder abreissen und zum
> abgelebten Bewohner ins Friedhofsloch kippen kann, und den Leuten wird
> die minderwertige Bausubstanz als Fortschritt für 500000 EUR verkauft ?

Die neuen Häuser, die ich kenne, haben alle Keller - und keiner hat 
dafür mehr als 250000 Euro hingelegt.

Davon abgesehen ist unser Haus auch schon 45 Jahre alt und gut in 
Schuss. Auch hier in der Nachbarschaft ist unseres eines der jüngsten. 
Diese Häuser stehen sicherlich nochmal so lange.

> Letztlich zählt das Grundstück, das ist der Besitz, und der ist was
> wert, siehe die ganze Baupreisentwicklung z.B. in München, die Häuser
> dort sind kaum teurer als anderswo, aber das Grundstück ist am
> teuersten, denn Grund & Boden lässt sich nicht vermehren.

Schrieb ich ja - Deutschland ist dicht bevölkert.

> Leute, verwechselt nicht Arbeit mit Gutem Leben.

Ich mache das, was ich mache, ausgesprochen gerne - es ist mein Hobby, 
meine Leidenschaft. Leben während man "arbeitet", das ist die Kunst 
:-)

Oder andersherum: "Mach Dein Hobby zum Beruf, dann musst Du nie wieder 
arbeiten."

> Es tut schon halb so
> viel Geld, wenn man keine Miete mehr zahlen muss.

Stimmt. Aber man ist eben auch nicht mehr so flexibel.

von (prx) A. K. (prx)


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Dr. Seltsam schrieb:
> Wer schlau ist kauft ein Haus gegenüber vom mc doof oder würger King.

Haben die 24h auf, oder verwendest du den Nachttopf? ;-)

von (prx) A. K. (prx)


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Michael B. schrieb:
> Was, daß man Häuser in Deutschland teurer bauen muss weil man sich in
> diesem miesen Klima sonst dumm und dämlich an Heizkosten zählt ?

Dafür gibts hier genug Wasser, fürs Klo und für die Apfelbäume.
Kann auch andersrum laufen, besonders in Zukunft.

von Heinrich (Gast)


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A. K. schrieb:
> Dr. Seltsam schrieb:
> Wer schlau ist kauft ein Haus gegenüber vom mc doof oder würger King.
>
> Haben die 24h auf, oder verwendest du den Nachttopf? ;-)

Bei 44,50% Rendite wird man ja solange einhalten können?

von Cyblord -. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Dr. Seltsam schrieb:
>> Wer schlau ist kauft ein Haus gegenüber vom mc doof oder würger King.
>
> Haben die 24h auf, oder verwendest du den Nachttopf? ;-)

23h haben sie üblicherweise auf

von Mathefreak (Gast)


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F. B. schrieb:
> Mathefreak schrieb:
> Schwachsinn wenn du dein Haus erhalten und pflegen willst musst du dafür
> eben auch Rücklagen bilden und der Kredit samt Zinsen will auch getilgt
> werden.
>
> Richtig erkannt. Deswegen investiert man sein Geld lieber mit 44,5 %
> Rendite und kauft sich ein Haus erst, wenn man es Cash bezahlen kann.
> Was bei der genannten Rendite und durchschnittlichem Ingenieurs- oder
> Informatikergehalt eine Frage von wenigen Jahren ist.

Und wo kriegt man bei überschaubarem Risiko diese 44,5%?

von Heinrich (Gast)


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Mathefreak schrieb:
> Und wo kriegt man bei überschaubarem Risiko diese 44,5%?

Natürlich gar nicht, nur bei sehr hohem Risiko. Kann dann auch heißen, 
dass sich das Vermögen mal eben schnell halbiert hat bis zum 
Totalverlust. Wer anderes behauptet, der irrt gewaltig.

von Mathefreak (Gast)


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Heinrich schrieb:
> Mathefreak schrieb:
> Und wo kriegt man bei überschaubarem Risiko diese 44,5%?
>
> Natürlich gar nicht, nur bei sehr hohem Risiko. Kann dann auch heißen,
> dass sich das Vermögen mal eben schnell halbiert hat bis zum
> Totalverlust. Wer anderes behauptet, der irrt gewaltig.

Kenne ich nämlich auch nur so. Wer mehr will muss ein hohes Risiko 
eingehen. Wenn du Gewinner hast du viel aber man verliert auch viel. Das 
nennt sich zocken.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Heinrich schrieb:

> Kann dann auch heißen,
> dass sich das Vermögen mal eben schnell halbiert hat bis zum
> Totalverlust.

Nope, Totalverlust ist nicht die Maximalgrenze des Verlustes, es geht 
auch tiefer:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/franken-kurs-ingenieur-setzt-2800-und-verliert-280-000-euro-a-1023799.html


Früher haben die Ings alles zweimal durchgerechnet und heute reichts 
nichtmal zum Lesen des Kleingedruckten ....

von Michael B. (laberkopp)


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Mathefreak schrieb:
> Und wo kriegt man bei überschaubarem Risiko diese 44,5%?

Auf Dauer nirgends, kannst ja mal gucken was aus diesen Schnäppchen 
geworden ist:

https://www.welt.de/finanzen/article116019694/In-Suedeuropa-schlummern-Aktien-zum-Schleuderpreis.html

von Michael B. (laberkopp)


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F. B. schrieb:
> Deswegen investiert man sein Geld lieber mit 44,5 %
> Rendite und kauft sich ein Haus erst, wenn man es Cash bezahlen kann.

Wer 2008 auf Kredit ins Haus finanziert hat, HAT schon +80% Gewinnn 
durch gestiegene Hauspreise
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/9800805-immobilien-erschreckende-entwicklung-immobilienpreise-deutschland
UND 35% Rabatt auf den Preis durch Inflation bekommen.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/75731/umfrage/entwicklung-der-bruttoloehne-in-deutschland/

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (Gast)


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Michael B. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Deswegen investiert man sein Geld lieber mit 44,5 %
>> Rendite und kauft sich ein Haus erst, wenn man es Cash bezahlen kann.
>
> Wer 2008 auf Kredit ins Haus finanziert hat, HAT schon +80% Gewinnn
> durch gestiegene Hauspreise
> 
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/9800805-immobilien-erschreckende-entwicklung-immobilienpreise-deutschland
> UND 35% Rabatt auf den Preis durch Inflation bekommen.
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/75731/umfrage/entwicklung-der-bruttoloehne-in-deutschland/

Schwachsinn. Solange der Gewinn nicht realisiert ist, kann man sich das 
höchstens einbilden.

von Dr. Seltsam (Gast)


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Heinrich schrieb:
> Mathefreak schrieb:
> Und wo kriegt man bei überschaubarem Risiko diese 44,5%?
>
> Natürlich gar nicht, nur bei sehr hohem Risiko. Kann dann auch heißen,
> dass sich das Vermögen mal eben schnell halbiert hat bis zum
> Totalverlust. Wer anderes behauptet, der irrt gewaltig.

Aber, aber
FB hat doch seine schönen Paint Bilder als Beweis

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Wieso sind hier inzwischen bei Krediten, Klimaanlagen und der Qualität 
von Bausubstanz?
Ging doch um KMU/Konzern-Vergleich.

von Heinrich (Gast)


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David S. schrieb:
> Ging doch um KMU/Konzern-Vergleich.

Das Thema ist durch:
KMU = Frickelbude, Klitsche
Konzern = Disneyland, Beamtenmentalität

von Michael B. (laberkopp)


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Abradolf L. schrieb:
> Schwachsinn. Solange der Gewinn nicht realisiert ist, kann man sich das
> höchstens einbilden.

Das geht 'Finanzberates' Aktienkursen aber auch nicht anders.

Schlimmer wäre der Besitz von Bargeld. Das wird jedes Jahr weniger wert.

von Ta K. (watchdog_at_doghouse)


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Also ich arbeite nun seit etwa einem Jahr im Konzern in NRW. Ich würde 
das nicht mehr vermissen wollen. Das Leben hat sich zum besseren 
gewendet nach zwei kleinen Firmen.

Ich verstehe die Leute nicht, die das schlecht reden. Im Konzern passt 
doch alles. Professionelles Arbeitsverhalten, angenehmere 
Arbeitskollegen, bessere Bezahlung und solide Strukturen. Wer sagt da 
freiwillig nein?

von Klar P. (Gast)


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Jürgen schrieb:
> echolot schrieb:
>> Wie wichtig ist es, schon zu Beginn der Karriere bei einem Konzern zu
>> landen?
>
> Sehr wichtig.

Wobei Karriere schon an der Wiege beginnt. Also, wenn nicht mindestens 
ein Elternteil beim Konzern angestellt ist, haste für den Rest Deines 
Lebens "schlechte Karten" ;-)  .

von Wastl (hartundweichware)


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Klar P. schrieb:
> Wobei Karriere schon an der Wiege beginnt.
> .............

Sehr sinnvoll! Du antwortest auf einen Beitrag der schon
vor fast 6 Jahren geschrieben wurde.

von Ralf X. (ralf0815)


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Wastl schrieb:
> Klar P. schrieb:
>> Wobei Karriere schon an der Wiege beginnt.
>> .............
>
> Sehr sinnvoll! Du antwortest auf einen Beitrag der schon
> vor fast 6 Jahren geschrieben wurde.

So ein "Versagen" kommt nur daher, dass keines seiner Elternteile hier 
im Forum ist.

von Monk (roehrmond)


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Ta K. schrieb:
> ich arbeite nun seit etwa einem Jahr im Konzern in NRW
> Im Konzern passt doch alles.

Na dan bleibe mal ruhig "im Konzern".

Du tust so, als gäbe es nur einen. Ich habe 16 Jahre lang in zwei 
Konzernen gearbeitet und nochmal so lange in kleineren Firmen. Bei den 
kleineren Firmen ging es mir in jeder Hinsicht besser. Und so ist es 
heute noch.

: Bearbeitet durch User
von Ta K. (watchdog_at_doghouse)


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Klar P. schrieb:
> Wobei Karriere schon an der Wiege beginnt. Also, wenn nicht mindestens
> ein Elternteil beim Konzern angestellt ist, haste für den Rest Deines
> Lebens "schlechte Karten" ;-)  .

Was für ein Blödsinn. Meine Eltern arbeiten in keinem Konzern :)

Steve van de Grens schrieb:
> Na dan bleibe mal ruhig "im Konzern".

Ja das werde ich auch ;)

Steve van de Grens schrieb:
> Du tust so, als gäbe es nur einen.

Das habe ich auch gar nicht behauptet.

Steve van de Grens schrieb:
> Bei den
> kleineren Firmen ging es mir in jeder Hinsicht besser. Und so ist es
> heute noch.

Ich verstehe schon zu welcher Sorte du gehörst. Dann viel Spaß in den 
Klitschen. Ich will dich nicht in deiner "familiären" Firma stören.
Bin ich froh, diesen Schwachsinn mit kleinen Firmen hinter mir gelassen 
zu haben. Ich hoffe, es bleibt auch so.

MfG

von (prx) A. K. (prx)


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Zwischen Konzern und Klitsche gibt es ja nichts.

von Klar P. (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Zwischen Konzern und Klitsche gibt es ja nichts.

Wer will schon bei den Öffentlichen/Non-Profit arbeiten resp. sich 
gängeln lassen.

von (prx) A. K. (prx)


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Bis wohin geht bei dir eine Klitsche, und was ist mit mittleren bis 
grossen Unternehmen, die vollständig eigenständig sind, also keinem 
Konzern angehören?

: Bearbeitet durch User
von Monk (roehrmond)


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Ta K. schrieb:
> Ich verstehe schon zu welcher Sorte du gehörst.

?????????

Weil es mir in kleineren Firmen besser ging kannst du mich einer "Sorte" 
zuordnen? Hast du 'was genommen?

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Obendrein ist die Unternehmensgröße und -Struktur kein sicheres Indiz 
für das Tätigkeitsprofil. Wer zusammen mit tausend ähnlichen Kollegen 
das gleiche tut, ist in einer völlig anderen Situation als jemand, der 
in einer kleinen Abteilung eines ebenso grossen Unternehmens arbeitet.

: Bearbeitet durch User
von Reinhard S. (rezz)


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Der Unterschied zwischen Konzern und Klitsche kann manchmal auch Null 
sein. Zukäufe sind hier der klassische Fall.

von Cyblord -. (cyblord)


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(prx) A. K. schrieb:
> Bis wohin geht bei dir eine Klitsche, und was ist mit mittleren bis
> grossen Unternehmen, die vollständig eigenständig sind, also keinem
> Konzern angehören?

Es ist hier mal nicht die Größe allein. Sonndern z.B. alles was 
"Inhabergeführt" ist, kannste vergessen.
Wenn da wirklich ein Typ an der Spitze das sagen hat, dem alles gehört, 
dann wird es übel.
Diese Leute treffen oft irrationale Entscheidungen.
Hat man hingegen z.B. eine AG, gehört der Laden niemanden von den Chefs 
und alle müssen sich schön an Prozesse halten und wollen gute Zahlen 
einfahren.
Alles wird rationaler und vorhersehbarer.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Cyblord -. schrieb:
> Wenn da wirklich ein Typ an der Spitze das sagen hat, dem alles gehört,
> dann wird es übel.
> Diese Leute treffen oft irrationale Entscheidungen.
> Hat man hingegen z.B. eine AG, gehört der Laden niemanden von den Chefs
> und alle müssen sich schön an Prozesse halten und wollen gute Zahlen
> einfahren.

Axo ist das. Also so wie bei Bayer, wo der alte Patriarch geglaubt hat, 
Monsanto zu kaufen waere eine Spitzenidee. Oder so wie bei Daimer, wo 
die Brueder Benz und Daimler sich einig waren, dass Chrysler zu kaufen 
auch eine Spitzenidee ist.
Oder oder oder...

scnr,
WK

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Dergute W. schrieb:
> Axo ist das. Also so wie bei Bayer, wo der alte Patriarch geglaubt hat,
> Monsanto zu kaufen waere eine Spitzenidee. Oder so wie bei Daimer, wo
> die Brueder Benz und Daimler sich einig waren, dass Chrysler zu kaufen
> auch eine Spitzenidee ist.
> Oder oder oder...

Es geht nicht darum dass diese Firmen keine Fehler machen. Vor allem 
nicht im Großen. Es geht um die täglichen Entscheidungen die einen 
persönlich betreffen und seine Projekte.

von Gerald M. (gerald_m17)


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So etwas wie die halbe Entwicklung zu entlassen und stattdessen in 
Indien zu entwickeln? Damit lassen sich ja Kosten einsparen und die 
Aktionäre freuen sich.

Dass diese Firma dann später wieder zurückgerudert hat so gut es geht 
brauche ich nicht zu erwähnen.

Deswegen arbeite ich bei einem Mittelstand mit ein paar tausend 
Mitarbeitern. Hier hat man die Mischung aus allem. Bezahlung wie in der 
Klitsche und Abläufe wie in dem Großkonzern.

von Cyblord -. (cyblord)


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Gerald M. schrieb:
> So etwas wie die halbe Entwicklung zu entlassen und stattdessen in
> Indien zu entwickeln? Damit lassen sich ja Kosten einsparen und die
> Aktionäre freuen sich.

Das sind wieder Entscheidungen im Großen.

von Roland E. (roland0815)


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Cyblord -. schrieb:
> (prx) A. K. schrieb:
>> Bis wohin geht bei dir eine Klitsche, und was ist mit mittleren bis
>> grossen Unternehmen, die vollständig eigenständig sind, also keinem
>> Konzern angehören?
>
> Es ist hier mal nicht die Größe allein. Sonndern z.B. alles was
> "Inhabergeführt" ist, kannste vergessen.
> Wenn da wirklich ein Typ an der Spitze das sagen hat, dem alles gehört,
> dann wird es übel.
> Diese Leute treffen oft irrationale Entscheidungen.
> Hat man hingegen z.B. eine AG, gehört der Laden niemanden von den Chefs
> und alle müssen sich schön an Prozesse halten und wollen gute Zahlen
> einfahren.
> Alles wird rationaler und vorhersehbarer.

Völliger Käse. Gerade die inhabergeführten Unternehmen überstehen viele 
Schwierigkeiten besser als Kapitalgesellschaften. Bei letzteren zählt 
der schnelle Gewinn. Und gerade da entstehen die irrationalen 
Entscheidungen...

von Carsten S. (dg3ycs)


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In Bezug auf Inhabergeführte Unternehmen ist es halt so das die 
Bandbreite der möglichen Situation und Bedingungen in wirklich jeder 
Hinsicht viel größer ist als beim Konzern.

Die reicht von der Klitsche mit Lohnniveau knapp über Lohnwucher, wo der 
Chef auf jede Frage nach Gehaltserhöhung Tagelang beleidigt reagiert und 
die Hauptfunktion der Mitarbeiter ist als Sündenbock für die 
Fehlentscheidungen des Inhabers beim ständigen mikromanagement zu 
dienen. Bis hin zum Unternehmen mit hervorragenden Strukturen,guten 
Arbeitsbedingungen, vielen Freiheiten und trotzdem gutem Gehalt in IGM 
Regionen wo der Inhaber als Argument warum er das xte Jahr in Folge mit 
dem Lohnerhöhungswunsch im zweistelligen Prozentbereich einverstanden 
ist ausdrücklich nennt das der MA auch nachdrücklich gut begründeten 
Widerspruch einlegt wenn dieser meint eine Entscheidung des Chefs ist 
falsch.
Firmen wo in Zeiten von Schwierigkeiten der Chef als erstes bei sich 
selbst kürzt und wenn es extrem wird sogar lieber erst mal aus dem 
Privatvermögen zuschiesst statt jemanden zu entlassen.

All das was unter KMU läuft findet sich Irgendwo in dieser Spanne 
wieder.
Daher kann man da einfach nicht verallgemeinern.

Was man aber definitiv verallgemeinern kann, das ist das es in 
Inhabergeführte KMU sehr viel stärker auf die persönliche Ebene und 
soziale Fähigkeiten ankommt.
Jemand der lieber für sich selbst werkelt und wenig kollegenkontakt hat 
kann vielleicht noch das Glück haben eine Stelle zu finden wo er im 
ruhigen Kellerverschlag vor sich hinwerkeln kann.
Wer aber vom Charakter her ein Arsch ist hat in solchen Firmen auf jeden 
Fall verloren.
(Ausser er ist selbst der Chef... Was leider manchmal auch vorkommt)

: Bearbeitet durch User
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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@Carsten:

Sehr schön beschrieben. Die Spanne ist einfach extrem. Ich kenne 
KMU-Unternehmer, für die würde ich auf keinen Fall arbeiten wollen und 
für andere liebend gerne. Letzteres überwiegt glücklicherweise.

Unternehmer bilden auch nur die Gesellschaft ab: die meisten sind ganz 
in Ordnung, manche wunderbar und eben auch einige Idioten.

Wir hier sind nur zu zweit, also quasi die kleinste Form eines KMUs - 
tatsächlich mal als Garagenklitsche begonnen habe ich mit dem Begriff 
auch kein Problem. "Organisch gewachsen" oder wie nennt man das ;-)

Grundsätzlich ist es wohl schon eher so, dass man in kleineren 
Unternehmen mehr Freiheiten hat. Wie Cyblord schrieb, gibt es weniger 
Strukturen/Prozesse. Das kann Vorteil, aber auch Nachteil sein.

Und ja, Carsten hat Recht: auf jeden Fall muss man sozial verträglich 
sein. Wenn man mit jemandem ein Problem hat, ist es bei kleiner 
Belegschaft schwierig. Man kann sich nicht einfach intern wegbewerben.

Ich hätte natürlich auch niemanden eingestellt, mit dem es 
zwischenmenschlich nicht funktioniert. Schließlich müssen wir 
miteinander gut auskommen, auch wenn es mal Differenzen gibt.

In einem KMU mit 200 MA sieht das schon wieder anders aus.

von Reinhard S. (rezz)


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Cyblord -. schrieb:
> Hat man hingegen z.B. eine AG, gehört der Laden niemanden von den Chefs
> und alle müssen sich schön an Prozesse halten und wollen gute Zahlen
> einfahren.

Ist halt blöd, wenn der Prozess schlecht ist…

> Alles wird rationaler und vorhersehbarer.

Vorhersehbarer ja, aber das kann halt auch heißen, mit sehendem Auge ins 
offene Messer zu rennen.

von Rolf (rolf22)


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echolot schrieb:
> zwei KMUs, bei denen mir die Themen und Arbeitsbedingungen sehr zusagen.

Du bist Berufsanfänger. Da kannst du nur schwer beurteilen (1), was 
tatsächlich hinter den Versprechungen steckt und (2), inwieweit dir das 
gefallen wird, was du dir heute wünschst.

> Nun liest man im Forum, dass sich die Gehälter zwischen KMUs und
> tarifgebundenen Konzernen um den Faktor 1,5 unterscheiden - für die
> gleiche Arbeit, wohlgemerkt. So viel zur Leistungsgerechtigkeit.

Das ist nicht die gleiche Arbeit. Das ist bestenfalls das gleiche 
Arbeitsgebiet.

Und was Gerechtigkeit angeht: Auf freien Märkten (also auch auf dem 
Arbeitsmarkt) gibt es keine Gerechtigkeit, darin besteht ja gerade die 
Freiheit. Den Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit im eigenen 
Gefühl nicht zu berücksichtigen, das führt zu Gastritis.

> Wie wichtig ist es, schon zu Beginn der Karriere bei einem Konzern zu
> landen?

Das hängt davon ab, was bzw. in was für Positionen du später möchtest. 
Große Chefposten gibt es nur bei den Großen. Interessante technische 
Aufgaben eher bei den Kleinen; solche Aufgaben gibt es zwar bei den 
Großen auch, aber prozentual haben weniger Angestellte dort so einen 
Posten. Und du musst überlegen, welche Positionen du realistisch gesehen 
erreichen könntest, das ist auch eine Charakterfrage.

Wenn du die ersten paar Berufsjahre bei einem Konzern bist und dort also 
deine Prägungsphase durchlaufen hast, giltst du bei vielen Kleinen als 
"konzernversaut", da ist der Umstieg schwer. Umgekehrt ist das nicht 
ganz so, da erwartet/fordert man einfach, dass du dich "zu UNS bei XYZ 
passend verhältst".
Allerdings: Wegen des sogenannten Fachkräftemangels ist so ein Wechsel 
heute womöglich alles weniger kritisch.

von Gerald M. (gerald_m17)


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Rolf schrieb:
> giltst du bei vielen Kleinen als "konzernversaut", da ist der Umstieg
> schwer.

Kommt wohl auf den KMU an. Ich war mal wo, da fand ein 
Generationenwechsel statt, und der neue (natürlich BWLer statt 
Ingenieur) fand es toll große Stückzahlen zu bauen, auch wenn das 
technologisch und markttechnisch nicht zielführend war. Der hat dann 
natürlich gerade aus dem Konzern Leute mit Schweinegeld hergelockt, 
während die "Alten" am ausgestreckten Arm verhungert sind. Hat dazu 
geführt dass auch Jahrzehnte-lange Mitarbeiter gegangen sind. War 
angeblich einkalkuliert, aber dass dann die Produktion nach unten 
gegangen ist trotz deutlich mehr Personalausgaben war anscheinend nicht 
vorhersehbar.

Kommt also immer auf Geschäftsführer und dessen Ziel an. Umgekehrt, von 
KMU zu Konzern wird vermutlich schwieriger sein.

von Ta K. (watchdog_at_doghouse)


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Rolf schrieb:
> Wenn du die ersten paar Berufsjahre bei einem Konzern bist und dort also
> deine Prägungsphase durchlaufen hast, giltst du bei vielen Kleinen als
> "konzernversaut", da ist der Umstieg schwer.

Ja, freiwillig zur Klitsche zu gehen ist ja auch so aufregend toll. Man 
freut sich ja so tierisch drauf.

von Rolf (rolf22)


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Ta K. schrieb:
> Ja, freiwillig zur Klitsche zu gehen ist ja auch so aufregend toll. Man
> freut sich ja so tierisch drauf.

Es gibt Leute mit Blickwinkel-Verengung, die kennen nur wenig und können 
sich nichts außerhalb ihrer kleinen Welt vorstellen. Die tröten meist am 
lautesten.

von (prx) A. K. (prx)


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Rolf schrieb:
> Du bist Berufsanfänger.

Dann anfangs dorthin, wo das Spektrum der Stelle oder im direkten Umfeld 
der Stelle gross ist. Wo man viele Themen mitbekommt und die eigene 
Zukunft besser mitgestalten kann.

von Thorsten .. (tms320)


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echolot schrieb:
> Wie wichtig ist es, schon zu Beginn der Karriere bei einem Konzern zu
> landen?

Ich arbeite in einem KMU und habe Bekannte, die in Großkonzernen 
arbeiten in vergleichbarer Position. Die Arbeitsweisen unterscheiden 
sich erheblich. Die in den Großkonzernen müssen sich im warsten Sinne 
des Wortes den Arsch aufreißen, was ich so nicht kenne. Die verdienen 
allerdings auch Faktor >1.5 mehr als ich. Ich persönlich könnte mir 
aktuell nicht vorstellen, in einen Großkonzern zu wechseln. Hätte ich 
die Möglichkeit noch mal neu anzufangen, dann würde ich in einem 
Großkonzern einsteigen. Der Wechsel runter in die KMU finde ich 
einfacher als umgekehrt.

Dies ist meine persönliche Erfahrung, dass muss nicht immer so sein.

Gruß
Thorsten

von Cyblord -. (cyblord)


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Thorsten .. schrieb:
> Die in den Großkonzernen müssen sich im warsten Sinne
> des Wortes den Arsch aufreißen

LOL in welchem Großkonzern soll das so sein? Niemand im Konzern 
überarbeitet sich. Außer die Zulieferer und die Ferchau-Dienstleister 
und ANÜ Sklaven.
Ausgerechnet im KMU willst du ne ruhige Kugel schieben? Wieder mal 
Märchenstunde.

: Bearbeitet durch User
von Ta K. (watchdog_at_doghouse)


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Rolf schrieb:
> Es gibt Leute mit Blickwinkel-Verengung, die kennen nur wenig und können
> sich nichts außerhalb ihrer kleinen Welt vorstellen. Die tröten meist am
> lautesten.

Danke für die Beschreibung der 0815 Klitschen Mitarbeiter, die ich auch 
in den letzten 2 Firmen kennenlernen durfte. Besser hätte ich es auch 
nicht beschreiben können.

MfG

von Ta K. (watchdog_at_doghouse)


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Cyblord -. schrieb:
> LOL in welchem Großkonzern soll das so sein? Niemand im Konzern
> überarbeitet sich.

Völlig richtig. Manchmal ist viel zu tun, aber alles hält sich im 
Rahmen. Von einer Überarbeitung spricht bei uns keiner.

von Sarah D. (sarahcherie)


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Zum Berufseinstieg in den Konzern als Ing. ist einfach Schrott. Erstmal 
Hard Skills aufbauen und nach ein paar Jahren in den Konzern 
reinwechseln, wenn man kein Bock mehr hat sich anzustrengen.

von Reinhard S. (rezz)


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Thorsten .. schrieb:
> Ich arbeite in einem KMU und habe Bekannte, die in Großkonzernen
> arbeiten in vergleichbarer Position. Die Arbeitsweisen unterscheiden
> sich erheblich.

Definitiv. Seitdem wir Konzerntochter sind ist die Bürokratie und 
sonstige unproduktive (zugegeben aber nicht immer sinnfreie) Zeit schon 
deutlich gestiegen. Mehr Leute sind aber, trotz lange andauernder Suche, 
nicht da, also staut sich die Arbeit halt seit längerem. Schlechte 
Organisation drückt die Produktivität dann noch mehr, auch wenn dieser 
Punkt nichts mit dem Konzern zu tun hat.

von Reinhard S. (rezz)


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Cyblord -. schrieb:
> Ausgerechnet im KMU willst du ne ruhige Kugel schieben? Wieder mal
> Märchenstunde.

Wo ist der Unterschied ob ich im KMU oder im Konzern Feierabend mache? 
Wenn Ende dann Ende, das leg ich ja fest. Und wenn ich gut drauf bin und 
mir der Kunde was bedeutet schieb ich auch im Konzern Überstunden.

von Heinrich K. (minrich)


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Rolf schrieb:
> Du bist Berufsanfänger. Da kannst du nur schwer beurteilen (1), was
> tatsächlich hinter den Versprechungen steckt und (2), inwieweit dir das
> gefallen wird, was du dir heute wünschst.

Was "er" sich damals gewünscht haben mag, vor genau sechs Jahren, im 
Jahre 2018.

Vor Corona, Lockdown, FFP-2-Maskenzwang, HomeOffice.

Nach Corona, Merkel, Anmeldezwang in mc-net.

Du unterhältst Dich mit einem Abwesenden.

echolot war ein Gastaccount.

von Heinrich K. (minrich)


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watchdog_at_doghouse startet hier seinen zweiten Trollversuch, 
tatsächlich hatte der einen Vorrat an angemeldeten accounts. Diesen hier 
benutzte er erstmals am 13. September 2022 und fragte in 
"Fahrzeugelektronik" per eigens erstelltem Threadtitel "Wer kann mir das 
reparieren", ob ihm jemand einen Transistor einlötet.

Er wurde von hhinz sofort als Troll enttarnt, denn "watchdog" hatte 
geschrieben "Transistoren habe ich schon gekauft".

Jajajaja, ein nacktes Die, frisch aus dem Reinstraum, ganz ohne 
Bonddrähte. Einfach so gekauft, wahrscheinlich beim Conrad.
Für seinen damals schon 20 Jahre alten Opel-Diesel-Stinker, Euro 3 Norm.

Heute will die abgewrackte Type "hier im Thread" der Gutverdiener im 
Großkonzern sein.

Wo er doch das Steuergerät seines Autos selber reparieren muss, der 
Lutscher.

von Ta K. (watchdog_at_doghouse)


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Heinrich K. schrieb:
> Heute will die abgewrackte Type "hier im Thread" der Gutverdiener im
> Großkonzern sein.

Deine Minderwertigkeitskomplexe scheinen wohl extrem zu sein, wenn man 
sogar Stalking betreibt und meine alten Beiträge heraus holen muss.

Danke an die Erinnerung an meinen alten schönen Wagen. Leider fahre ich 
ihn nicht mehr.

Ich halte nichts von Sozialneid. Ich habe mich einfach beworben und habe 
eine Stelle im Konzern bekommen. Dafür muss ich auch eine bestimmte 
Leistung erbringen. Geschenkt wird auch hier nichts.

Trotzdem sage ich: Eine Klitsche würde ich meiden, wenn es geht.

von Heinrich K. (minrich)


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Es sind genau Deine Minderwertigkeitskomplexe, die Dich zwingen, unter 
ständig wechselnden nicknames dieses Forum zuzumüllen. Anonym, versteht 
sich...

Im besagten Thread wurdest Du sofort als Troll enttarnt, von niemand 
Anderem als hhinz. Nicht mal Fehlerort oder Aussenbezeichnung des 
Steuergerätes stimmte, Du wolltest das Forum vorführen, wurdest alleine 
selber vorgeführt.

Kindisch, oft gelöscht, Profilneurose.

von Heinrich K. (minrich)


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Übrigens ist das nicht "sogar Stalking", wenn man Deine 
selbstverfassten, freiwillig hier öffentlich geposteten Beiträge beim 
Namen nennt und Dir als Spiegel vorhält.
Du hast sie ja selbst verfasst, selbst veröffentlicht, selbst darin 
gelogen.
Lügner soll man enttarnen.
Moderatoren haben Dich auf die Forenregel "nur ein nick pro Thread" 
mehrfach hingewiesen, trotzdem trollst Du weiter, incl. häufiger 
Löschungen.

Ganz sicher kein vielbeschäftigter Macher im Grosskonzern, der hätte 
dazu gar keine Zeit, gar keinen Anlass.

von Rainer Z. (mrpeak)


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Klar P. schrieb:
> Jürgen schrieb:
>> echolot schrieb:
>>> Wie wichtig ist es, schon zu Beginn der Karriere bei einem Konzern zu
>>> landen?
>>
>> Sehr wichtig.
>
> Wobei Karriere schon an der Wiege beginnt. Also, wenn nicht mindestens
> ein Elternteil beim Konzern angestellt ist, haste für den Rest Deines
> Lebens "schlechte Karten" ;-)

So ein Schwachsinn! Man hat mindestens genauso gute Karten, wenn einem 
Elternteil der Konzern gehört.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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