Nachdem ich notgedrungenermaßen (des Geldes wegen!) Schrauben und
Muttern für Steckverbinder nach DIN 41612 verbauen musste und und es mir
langsam zum Halse heraushängt, dass etwa 7% der Muttern ein Steck- und
Schmeißgewinde haben, suche ich für diesen Zweck Qualitätsware.
Die Schachteln der (deutschen) Lieferanten weisen auf chinesische
Billigstware hin.
Also es geht konkret um Schrauben mit Kopf TX M2,5 x 8 in Edelstahl A2
und Muttern M2,5 in Edelstahl oder Stahl verzinkt.
Gibt es soetwas mit eindeutiger Herkunft überhaupt noch, und wenn ja,
wo?
Mengen: popelig, etwa je 10.000 Stück.
Ich bin ein großer Fan von dieser Firma: http://www.schraubenbu.de/
Da habe ich noch nicht eine einzige unbrauchbare Mutter bzw. Schraube
gehabt.
Deine Schrauben haben sie auch -die sind aber anständig teuer:
ca. 927 Euro/ 10000 Stück
MfG Paul
Bernd G. schrieb:> Die Schachteln der (deutschen) Lieferanten weisen auf chinesische> Billigstware hin.
echt Rotchina - mir kommen immer nur Taiwanesen unter.
> Also es geht konkret um Schrauben mit Kopf TX M2,5 x 8 in Edelstahl A2> und Muttern M2,5 in Edelstahl oder Stahl verzinkt.> Gibt es soetwas mit eindeutiger Herkunft überhaupt noch, und wenn ja,> wo?
Da keine gesetzliche Verpflichtung besteht, dass dir der Händler sagt
von welchem Hersteller und welcher Fertigungsstätte die Dinger kommen:
Nein.
[wären das jetzt Schrauben für Konstruktionen am Bau, dann muss der
Hersteller, jedoch nicht dessen Fertigungsstätte, im CE Kennzeichen
vermerkt sein.]
> Mengen: popelig, etwa je 10.000 Stück.
Genau da liegt dein Problem.
Überlege einmal wie solche Dinger gefertigt werden. So eine
Werkszeugmaschine macht 10-50.000 Schrauben die Stunde. Und weil man die
nicht täglich 6 h lang umrüsten will - lässt man sie 24/7 h laufen und
hat einen vielstufigen Vertrieb.
Für die "richtig grossen" Grossisten wie z.B. Bossard, bist du zu klein.
Wenn du weniger als 10k Umsatz machst, dann machen die nicht mit dir.
ABER es gibt ja eine Produktnorm. z.B. EN ISO 14583:2011-06
Titel (Deutsch): Flachkopfschrauben mit Innensechsrund (ISO 14583:2011);
Deutsche Fassung EN ISO 14583:2011 und Normen für Materialien. Wenn die
gelieferten Dinger nicht normkonform sind, dann musst du die dem Händler
wieder hinlegen. Mit dem Taiwanesen brauchst du dich dann nicht zu
ärgern.
Bernd G. schrieb:> und es mir> langsam zum Halse heraushängt, dass etwa 7% der Muttern ein Steck- und> Schmeißgewinde haben
Aber genau das wird doch vom Markt so gewünscht - der BWLer sagt, 7%
Ausschuss, aber halber Preis ergibt einen finanziellen Vorteil von 43 %,
und vielleicht wird er der Einkäufer des Monats.
Den Trend wirst auch du nicht aufhalten können. Eher steigt der
Ausschuss auf 14% und der Preis wird nochmal halbiert, damit erobert man
den Markt.
Georg
Bernd G. schrieb:> Die Schachteln der (deutschen) Lieferanten weisen auf chinesische> Billigstware hin.
Hast du denn Markenware gekauft?
> Also es geht konkret um Schrauben mit Kopf TX M2,5 x 8 in Edelstahl A2> und Muttern M2,5 in Edelstahl oder Stahl verzinkt
und welcher Kopf, welche Norm?
> Gibt es soetwas mit eindeutiger Herkunft überhaupt noch, und wenn ja,> wo?> Mengen: popelig, etwa je 10.000 Stück.
Mit Bossard z.B. hatte ich noch nie Probleme
https://eu.shop.bossard.com/de/de/155/innensechskant-und-innensechsrund-schrauben/schrauben-mit-innensechsrund
Die bemustern auch.
> Torx-Senkschrauben M2.5, 24560-164, Pentair Schroff (Stahl vernickelt)
Geht leider nicht, die müssen aus Edelstahl sein, da die Köpfe mit durch
den Schwall gehen (Rückverdrahtungsplatten). Abdecken macht zuviel
Zirkus.
> ROSTFREI A2; ISO 14579TX; M2,5
Die Ware war von Wegertseder, weshalb ich da erstmal Bedenken habe, das
restliche Sortiment durchzuprobieren.
Das Problem manifestierte sich eher in den Muttern, obwohl die Schrauben
auch Tinnef sind.
> Würth?
Schwindelerregende Preise, aber gut sortiert. Ich werde mal probeweise
bestellen.
> Den Trend wirst auch du nicht aufhalten können.
Das war meine Befürchtung von Anfang an.
> Hast du denn Markenware gekauft?
Ach wo, ich habe mir nur vorgestellt, dass Schrauben und Muttern
eigentlich irgendwelchen Mindestanforderungen genügen müssten.
> und welcher Kopf, welche Norm?
Ist egal, Hauptsache TX, da sie mit dem Elektroschrauber verarbeitet
werden.
Bossard sieht auch gut aus, danke.
Bernd G. schrieb:> Ach wo, ich habe mir nur vorgestellt, dass Schrauben und Muttern> eigentlich irgendwelchen Mindestanforderungen genügen müssten.
Wo von träumst du nachts, wenn du nicht spezifizierst warum soll das
denn ein anderer machen?
Bossard redet in Sachen Fehlern von ppm (Teile pro Million) andere
-lieber- gar nicht. Auch Festigkeitsklassen und Material sind
definierbar.
Bernd G. schrieb:>> Würth?>> Schwindelerregende Preise, aber gut sortiert. Ich werde mal probeweise> bestellen.
Hab selten einen Händler gesehen der TME Preise x 10 hat, die haben
sogar noch größere Aufschläge.
Bernd G. schrieb:>> Würth?>> Schwindelerregende Preise, aber gut sortiert. Ich werde mal probeweise> bestellen.
Bei Würth musst Du immer runterhandeln. Die Gebietsvertreter können
die entsprechende Produktgruppe passend abrahmen.
Faktor 5-10 war hier keine Seltenheit.
Also den Kerl anrufen und rund machen ;-)
> Wo von träumst du nachts, wenn du nicht spezifizierst warum soll das> denn ein anderer machen?
Ich dachte, wenn eine Mutter mit einer DIN-Nummer ausgewiesen ist, dass
da ein Gewinde M2,5 drin ist und nicht ein Durchgangsloch 2,9 mit
angedeuteten Gewindefurchen.
Weshalb soll ich irgendwovon träumen, wenn meine Erzeugnisse im
Normalfall weder Schrauben noch Muttern enthalten? Was soll ich mit
einem ordnerdicken Lastenheft spezifizieren, wenn die genannten Teile
nach dem Wellenlöten nicht einmal etwas zu halten haben? Edelstahl und
Torx ist da die einzige relevante Forderung. Schlauberger allerorten...
> Bei Würth musst Du immer runterhandeln.
Wird wohl nichts mit Würth. Die wollen innerhalb der nächsten Tage noch
meinen Gewerbenachweis sehen, obwohl meine Firmenbezeichnung irgendwas
auf ...GmbH lautet und ich meine USt-ID angegeben habe. Das sind die
Ersten seit Firmengründung vor 15 Jahren, die glauben, den Blockwart
machen zu müssen.
Außerdem: bei Schrauben für ein absolutes Nebenerzeugnis, mit dem ich
nicht mal 3% des Umsatzes erwirtschafte, noch großangelegte
Verhandlungen führen?
Nö danke.
> Faktor 5-10 war hier keine Seltenheit.
Jetzt weiß ich wenigstens, wie der Herr Würth es zum Milliardär gebracht
hat.
> Reyher Hamburg
Danke für den Tip, sehe ich mir gleich an.
> Aber genau das wird doch vom Markt so gewünscht - der BWLer sagt, 7%> Ausschuss, aber halber Preis ergibt einen finanziellen Vorteil von 43 %,
Ich grübele bereits darüber nach, vllt ist dieser Ansatz gar nicht so
grundlegend falsch.
>> Aber genau das wird doch vom Markt so gewünscht - der BWLer sagt, 7%>> Ausschuss, aber halber Preis ergibt einen finanziellen Vorteil von 43 %,>> Ich grübele bereits darüber nach, vllt ist dieser Ansatz gar nicht so> grundlegend falsch.
Bis man dann merkt, dass pro Gerät 15 Schrauben eingesetzt werden und im
Schnitt dann kein einziges Gerät fehlerfrei ist - 100% Ausschuß.
> Bis man dann merkt, dass pro Gerät 15 Schrauben eingesetzt werden und im> Schnitt dann kein einziges Gerät fehlerfrei ist - 100% Ausschuß.
Blödsinn, erstens merke ich, wenn der Schrauber nicht aufhören will zu
schrauben, woraufhin die Mutter weggeworfen und die nächste gegriffen
wird. Wenn der Schrauber dann beim Erreichen des eingestellten
Anzugsdrehmomentes abschaltet, darf ich von einer ordnungsgemäßen
Verschraubung ausgehen.
Kann man aber nur beim Vorhandensein entsprechenden Werkzeugs machen.
Und zweitens, wie bereits angedeutet, damit werden die Steckerleisten
eigentlich nur fixiert, damit sie beim Transport zum Löterich nicht von
der Lp fallen und beim Wellenlöten nicht aufschwimmen.
@Codix
Danke für den Link!
Bernd G. schrieb:> Ich dachte, wenn eine Mutter mit einer DIN-Nummer ausgewiesen ist, dass> da ein Gewinde M2,5 drin ist und nicht ein Durchgangsloch 2,9 mit> angedeuteten Gewindefurchen.
Die Normen (ob DIN oder ISO) regeln nur die mechanischen Abmessungen und
Toleranzen. Material Oberfläche Zugfestigkeit etc. wird da nicht
behandelt.
Das steht dann wieder in den entsprechenden Materialnormen.
> Weshalb soll ich irgendwovon träumen, wenn meine Erzeugnisse im> Normalfall weder Schrauben noch Muttern enthalten?
Vergiss es einfach, hab vergessen Humor hier extra zu kennzeichnen.
> Was soll ich mit> einem ordnerdicken Lastenheft spezifizieren, wenn die genannten Teile> nach dem Wellenlöten nicht einmal etwas zu halten haben? Edelstahl und> Torx ist da die einzige relevante Forderung.
Edelstahl, V2A (Versuch 2 von 19xUndZwanzig) INOX etc. sind auch keine
Specs. Gute Hersteller geben Festigkeiten an.
> Schlauberger allerorten...
Also von meiner Seite gebe ich nur Wissen weiter das ich mir auch mal
-teilweise aus "leidvoller" Erfahrung - erworben habe. Wenn die Köpfe
abreißen oder das Sechskant abnaggelt weil du aus Mangel an Wissen
und/oder Erfahrung das falsche kaufst dann merkst du erst was so ein
"Schlauberger" gemeint hat.
Dieser hier empfiehlt dir übrigens bei Schrauben und Muttern das
Lastenheft auf Norm, Material und Hersteller zu erweitern. Sonst haut
dir der nächste da Senkschrauben rein, natürlich in V2A und Torx und
nach Stückliste ;-).
Schrauben Muttern und Bolzen teste ich mit meinem "Normakkuschrauber"
auf Stufe X mit neuem Akku. "Geeicht" wird der mit nem 100mm Stab und
ner Waage. Was man selbst da erlebt ist schon interessant.
Markenloses Befestigungsmaterial kommt hier weder in die Werkstatt noch
in die Produktion.
Wenn ich schon dabei bin:
Was ist mit dem Sicherungselement?
Ob nun Sicherungslack, -Mutter oder U-Scheibe. Ohne ist das ganze nun
mal lösbar und löst sich auch. Macht sich nicht gut wenn die Mutter
irgendwann was kurzschließt.
>> Bei Würth musst Du immer runterhandeln.
Wozu? Ist nur ein Händler unter 1000den und einer der teuersten.
Schrauben in Industriemenge kauft man von Böllhoff. Ob die noch alles in
Bielfeld fertigen, keine Ahnung - jedenfalls sind mit denen keinerlei
Qualitätsprobleme bekannt.
AbcOchNee schrieb:> Die Normen (ob DIN oder ISO) regeln nur die mechanischen Abmessungen und> Toleranzen. Material Oberfläche Zugfestigkeit etc. wird da nicht> behandelt.>> Das steht dann wieder in den entsprechenden Materialnormen.
Die Festigkeitsklassen sind dort für Standardgrößen durchaus vorgegeben.
georg schrieb:> Bernd G. schrieb:>> und es mir>> langsam zum Halse heraushängt, dass etwa 7% der Muttern ein Steck- und>> Schmeißgewinde haben>> Aber genau das wird doch vom Markt so gewünscht - der BWLer sagt, 7%> Ausschuss, aber halber Preis ergibt einen finanziellen Vorteil von 43 %,> und vielleicht wird er der Einkäufer des Monats.>> Den Trend wirst auch du nicht aufhalten können. Eher steigt der> Ausschuss auf 14% und der Preis wird nochmal halbiert, damit erobert man> den Markt.
Den Schraubenmarkt vielleicht, aber in einer Produktion wären 7% oder
mehr an Ausschuss wohl teuer, da viel mehr Arbeitszeit dazu aufgewendet
werden müsste, um Schraubverbindungen wieder zu lösen, verrannte Muttern
und schlechte Gewinde dann bis zum Abreissen gelöst werden müssen und
so ein extrem hoher Arbeitsaufwand nicht vorhersehbar ist...
Defacto, besser etwas mehr Geld ausgeben und gut verhandeln, als
dann in der Zwickmühle (buchstäblich) zu stecken, weil es hinten und
vorne dann zwickt und festgelaufen ist, aber trotzdem nicht hält...
Meine Meinung!
Bernd G. schrieb:> Kann man aber nur beim Vorhandensein entsprechenden Werkzeugs machen.> Und zweitens, wie bereits angedeutet, damit werden die Steckerleisten> eigentlich nur fixiert, damit sie beim Transport zum Löterich nicht von> der Lp fallen und beim Wellenlöten nicht aufschwimmen.
Für sowas braucht man doch keine Super-Schrauben-Muttern!
Von der Festigkeit her macht das jedes 0815 Teil.
Bernd G. schrieb:> Wird wohl nichts mit Würth. Die wollen innerhalb der nächsten Tage noch> meinen Gewerbenachweis sehen, obwohl meine Firmenbezeichnung irgendwas> auf ...GmbH lautet und ich meine USt-ID angegeben habe. Das sind die> Ersten seit Firmengründung vor 15 Jahren, die glauben, den Blockwart> machen zu müssen.
Du mußt sehr neu in dem Geschäft sein!
Hallo,
Bernd G. schrieb:> wird. Wenn der Schrauber dann beim Erreichen des eingestellten> Anzugsdrehmomentes abschaltet, darf ich von einer ordnungsgemäßen> Verschraubung ausgehen.
Was ist denn eingestellt?
> Kann man aber nur beim Vorhandensein entsprechenden Werkzeugs machen.
Eben.
MfG
noch eine Empfehlung:
https://www.ettinger.de/de (Hofolding bei München)
... hat einfach alles, leider aber 30€ Mindestbestellung und meist 100
Stk Mindestabnahme.
Mani W. schrieb:> in einer Produktion wären 7% oder> mehr an Ausschuss wohl teuer, da viel mehr Arbeitszeit dazu aufgewendet> werden müsste, um Schraubverbindungen wieder zu lösen
Ja, das ist eine technische Betrachtungsweise, aber der Einkäufer denkt
anders: die Ersparnis im Preis wird ihm gutgeschrieben, Mehraufwand in
der Fertigung betrifft ihn nicht. Unsinnig, aber weit verbreitet.
Der Chef sieht, dass der Einkauf sehr erfolgreich ist, dagegen macht die
Fertigung Verlust, folglich sitzen da nur Idioten. Oft erlebt, je
grösser die Firma desto eher.
Georg
georg schrieb:> Der Chef sieht, dass der Einkauf sehr erfolgreich ist, dagegen macht die> Fertigung Verlust, folglich sitzen da nur Idioten. Oft erlebt, je> grösser die Firma desto eher.
Also, im Prüfgerätebau der 80er, später dann in der Produktion,
große Firma in Wien, haben wir selbst
bestellt und verhandelt über Preise bzw. Ausweichtypen, da ja nur
wir genau wussten, was wir brauchen für beste Qualität und schnelle
Arbeit...
Das wurde dann manchmal an einen Einkäufer weiter gegeben, und der
brauchte nicht mehr zu verhandeln oder über Auswegmöglichkeiten der
technischen Art zu palavern, von denen er sowieso keine Ahnung hatte...
Das war die beste Lösung aller Produktionsprobleme...
Aber - es war wohl einmal!
> Was ist denn eingestellt?
Was man so einstellt für Schrauben aus festlandchinesischem Weichblei:
0,25 Nm.
Dieser Wert darf jetzt ausgiebig diskutiert werden. Er ist garantiert
viel zu hoch oder viel zu niedrig :-)
Codix schrieb:> Ich kaufe meine Schrauben immer hier und das seit Jahren. Gute Beratung,> vernünftige Preise, schnelle Lieferung und gute Qualität.> https://www.schrauben-jaeger.de/de/home/startseite/
Guter Lieferant aber kein Hersteller. Die dort erhältlichen M2-M5 sind
von guter Qualität.
> Wird so etwas komplett von Hand bestückt oder gibt es dafür> Vorrichtungen?
Komplette Handbestückung. Ich hätte auch keinen Plan, welcherart
Vorrichtung vonnöten wäre, um hierbei irgendetwas zu beschleunigen.
Herrlich, wie der Thread ins Offtopic abrauscht, aber Schrauben sind
nunmal ein allgegenwärtiges Thema, wo jeder Ahnung hat und etwas sagen
kann.
Ich bedanke mich bei allen Tippgebern bezüglich der Beschaffung
qualitätsgerechter Ware! - Inzwischen habe ich mehr Bezugsquellen, als
ich jemals Schrauben verarbeiten kann :-)
Bernd G. schrieb:>> Würth?>> Schwindelerregende Preise, aber gut sortiert. Ich werde mal probeweise> bestellen.
Würth ist teuer? Ich hab die bisher immer als eher Billigheimer
eingeordnet. Mit den Schrauben von denen hatte ich bisher aber nie
Probleme, eher mit Werkzeug wie bspw. Saitenschneider.
Reinhard S. schrieb:> Bernd G. schrieb:>>> Würth?>>>> Schwindelerregende Preise, aber gut sortiert. Ich werde mal probeweise>> bestellen.>> Würth ist teuer? Ich hab die bisher immer als eher Billigheimer> eingeordnet. Mit den Schrauben von denen hatte ich bisher aber nie> Probleme, eher mit Werkzeug wie bspw. Saitenschneider.
Werkzeuge von Würth sind in der Regel zugekauft, Beispiele:
Würth WOW Diagnose = Autocom
Würth AS3 Akkuschrauber = ABB Minifix
Würth EWS Winkelschleifer = Bosch GWS
Würth KFZ Batterieladegerät 12V 70A = Fronius Acctiva Flash 70A
Man kann also nicht daraufschließen das bei Würth alle Werkzeuge die
gleiche Qualität haben, im Normalfall sind die Zulieferer aber schon im
professionellen Bereich angesiedelt.
Würth ist aber definitiv nicht in der Kategorie „billig“ zuhause.
René F. schrieb:> Werkzeuge von Würth sind in der Regel zugekauft
Das war mir schon klar ;)
> Würth ist aber definitiv nicht in der Kategorie „billig“ zuhause.
Gut, dann hab ich das falsch in Erinnerung. Deren dichtes Ladennetz ist
aber für mich definitiv ein Vorteil. Und natürlich auch ein
Kostentreiber.
René F. schrieb:> Würth ist aber definitiv nicht in der Kategorie „billig“ zuhause.
Das kann er wohl auch nicht, weil er in jeder grösseren Stadt eine
aufwendige Filiale hat, mit Ausstellung und allem. Das ist andrerseits
ja ein Vorteil, für viele Sachen kann man einfach mal vorbeifahren (Ja,
das gibt es noch, so ganz analog mit dem Auto).
Georg
Nimm Nieten, bei den 10k Stückzahlen sparrst du durch den deutlich
schneller Montage enorm. Nieten sind auf 30er Stangen, da dauert die
Montage einer Verbindung 2sek. Greifen einer Mutter, Greifen einer
Schraube, einstecken, Mutter aufsetzen und dann verschrauben, dabei ggf
gegenhalten dauert min. 20 Sekunden.
Sparrst im Monat über 20 Stunden, wie hoch ist euer lohn inkl
Nebenkosten?
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann benötigst du die Schrauben
nur, um einen Stecker zu fixieren, dass er auf dem Weg zum Lötbad nicht
von der Leiterplatte fällt?
Nieten als sinnvolle Alternative wurde ja schon genannt.
Und hast du mal geschaut, ob es deinen Stecker auch in einer Variante
zum Einpressen gibt? Dann sparst du dir das Löten komplett.
Paul Baumann (an anderem Rechner) schrieb:> Ich bin ein großer Fan von dieser Firma...
Und ich bin ein großer Fan von dieser Firma:
https://www.schrauben-jaeger.de/de/home/startseite/
Ich will jetzt nicht diesen Thread kapern, aber ich bräuchte
Unterlegscheiben für Potis mit einem Gewindedurchmesser M10 und M7
(Feingewinde). Die Scheiben sollten möglichst nur ca. 0,5mm dick sein.
Unterlegscheiben für Maschinenschrauben finde ich wie Sand am Meer (1mm
Stärke). Hat jemand eine Idee?
georg schrieb:> Das ist andrerseits> ja ein Vorteil, für viele Sachen kann man einfach mal vorbeifahren (Ja,> das gibt es noch, so ganz analog mit dem Auto).
Hmhm...
Normale Gewindestangen, M6/M8 - "hamma nich, müssen wir bestellen".
Bauhaus drei Häuser weiter hatte die dann.
Wir bestellen mittlerweile übrigens vieles bei BTI.
Jürgen von der Müllkippe schrieb:> Ich will jetzt nicht diesen Thread kapern,
zu spät :)
> Unterlegscheiben für Potis mit einem Gewindedurchmesser M10 und M7> (Feingewinde). Die Scheiben sollten möglichst nur ca. 0,5mm dick sein.
Wenn Geld keine Rolle spielt: Passscheiben DIN988; dabei ist 0.5mm
"dick".
Bernd G. schrieb:> Komplette Handbestückung. Ich hätte auch keinen Plan, welcherart> Vorrichtung vonnöten wäre, um hierbei irgendetwas zu beschleunigen.
Da ich zur Zeit ähnliche "Aufgaben" habe hier mein Lösungsansatz.
Ne Art Schale mit Muttern und Scheiben die dann in Stecknüsse
eingeschoben werden.
Leiterplatte / Stecker kommen oben drauf und los geht die Schrauberei
ohne Gefummel.
Was haltet ihr davon?
Bernd G. schrieb:> Üblichweise sitzt der Schraubenkopf auf der Unterseite der Baugruppe.
Das entbehrt auch nicht einer gewissen Logik:
1. Die Stecker, z.B. nach DIN41612, sind genau passend für eine
Sechskantmutter geformt.
2. Ist die Schraube etwas länger, stört das unten sehr, oben
normalerweise nicht.
Manchmal hat das "haben wir schon immer so gemacht" durchaus seine
Gründe.
Georg
georg schrieb:> 1. Die Stecker, z.B. nach DIN41612, sind genau passend für eine> Sechskantmutter geformt.
Mein Projekt hat die Muttern auf der Unterseite (inkl. Isolierscheiben).
Hab auch keine keine sinnvolle Idee wie man das handgepfriemel ändern
kann. Man müsste ja von unten schrauben was wohl etwas sinnfrei ist.