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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LM567 Lichtschranke


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Autor: himpo (Gast)
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Den Vorschlag habe ich aus diesem Thread: 
Beitrag "Re: Photodiode zu stark Lichtabhängig"

Jetzt ist die Frage wenn ich meinen Laser oder LED mit sagen wir 38khz 
modulieren und de LM567 auf diese 38khz einstelle, erkennt er wenn die 
Lichtschranke komplett unterbrochen ist? Oder reicht es schon wenn nur 
ein Teil der Lichtschranke unterbrochen ist?

Hintergrund ist, dass ich einen Linenlaser benutze, also ein messfeld 
aufspanne, und ich will partikel von 1 mm die durchfallen erkennen. 
Erkent es der lm567 wenn nur ein winziges 1mm Teil durch das Messfeld 
fällt?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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himpo schrieb:
> Erkent es der lm567 wenn nur ein winziges 1mm Teil durch das Messfeld
> fällt?

Der LM567 ist ein empfindlicher Tondekoder und interessiert sich für die 
Amplitude des Tonsignals nicht besonders. Er ist also als 
Amplitudendetektor nicht zu gebrauchen. Wenn dein Krümel also das Signal 
nicht komplett unterbricht, sondern nur etwas leiser macht, klappts 
nicht und du musst dir was anderes ausdenken.

Autor: MaWin (Gast)
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himpo schrieb:
> Erkent es der lm567 wenn nur ein winziges 1mm Teil durch das Messfeld
> fällt?

Eher nicht. Er erkennt hingegen, wenn noch ein winziges bischen Licht 
auf den Sensor fällt.
Die Schaltung hat ein Poti zur Empfindlichkeitseinstellung, aber man 
wird das nicht so einstellen können, daß z.B. 1% Verlust an 
(moduliertem) Licht zu einer Reaktion führt. Da wäre man so nahe an der 
Schaltschwelle, daß durch Änderungen des Umgebungslichtes oder der 
Umgebungstemperatzur wohl die Schaltschwelle entweder dauerhaft 
überschritten oder weiter, zu weit, entfernt wäre.

Dein Aufbau ist Murks. Profis machen das so nicht. Die haben Lichtquelle 
und Sensor eher um 90 Grad versetzt und nur die hindurchfliegenden 
Objekte erzeugen Streulicht was dann detektiert wird.

Autor: himpo (Gast)
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MaWin schrieb:
> Dein Aufbau ist Murks. Profis machen das so nicht. Die haben Lichtquelle
> und Sensor eher um 90 Grad versetzt und nur die hindurchfliegenden
> Objekte erzeugen Streulicht was dann detektiert wird.

Danke für den Vorschlag,  aber wie soll ich das Streulicht messen 
seitlich? Array von Photodioden? Und ist das Streulicht stark genug um 
erfasst zu werden?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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himpo schrieb:
> Und ist das Streulicht stark genug um
> erfasst zu werden?

Das schafft jeder Rauchmelder, indem er mit IR LED die Kammer beleuchtet 
und ein Phototransistor Streulicht erfasst, wenn da Rauchpartikel in der 
Kammer sind.
Rauchmeldern reicht die qualitative Erfassung, wenns quantitativ werden 
soll, musst du die Auswertung verfeinern. Du solltest dir trotzdem mal 
so einen Rauchmelder vornehmen und auseinandernehmen.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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himpo schrieb:
> Und ist das Streulicht stark genug um
> erfasst zu werden?

Kommt auf die hindurchfliegenden Objekte an, über die du NATÜRLICH 
nichts erzählt hast, genausowenig wie bei der Frage nach der 
Lichtschranke dass es um hindurchfliegende Objekte geht. Salamischeibe 
nach Salamischeibe, hauchdünn geschnitten.

Autor: hinz (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Kommt auf die hindurchfliegenden Objekte an, über die du NATÜRLICH
> nichts erzählt hast, genausowenig wie bei der Frage nach der
> Lichtschranke dass es um hindurchfliegende Objekte geht. Salamischeibe
> nach Salamischeibe, hauchdünn geschnitten.

Bei Salamischeiben würde ich eine Kamera mit Bilderkennung empfehlen.

Autor: himpo (Gast)
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Sandkörner.

Autor: Werner H. (werner45)
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Wie soll das denn überhaupt funktionieren?
Ein Linienlaser spannt einen Sektor vor dem Laser auf. Eine einzelner 
Fotoempfänger empfängt aber in einen Kegel. Ein Sandkorn schwächt das 
Licht im Emfangsraum um weniger als 1 Promille - wenn Du Glück hast. 
Warscheinlich ist aber gar nichts zu erkennen.

Vorschlag, orientiere Dich an ausgeführten breiten Lichtschranken, die 
arbeiten meist mit einem Polygonspiegel und Plan- oder Tripelspiegel als 
Reflektor.

Baue einen Laserdrucker um, da hast Du einen mögliche Breite von 21 cm, 
Polygonspiegel und Optik sind ja schon vorhanden. Du benötigst noch 
einen Strahlenteilerwürfel im ausgesendeten Laserstrahl, der den 
rückkehrenden Strahl auf den Empfänger leitet und einen fein 
justierbaren Planspiegel (aus Scanner) als Reflektor. Vielleicht geht 
ein Teiler aus einem CD-Laufwerk.
Aus dem Polygonspiegel-Winkel kann man 1 Ortskoordinate ableiten.

Gruß   -   Werner

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