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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Studie: Wo lebt es sich in Deutschland am besten?


Autor: HerrMann (Gast)
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Hallo,

das ZDF hat zu einem Sendebeitrag eine Karte bereitgestellt, die anhand 
verschiedener Kriterien zeigt, wo es sich in Deutschland am besten lebt:

https://deutschland-studie.zdf.de/

Einfach auf den interessierenden Kreis oder die Stadt klicken und schon 
erscheint links das Ergebnis.

Könnte für den einen oder anderen, der noch nicht weiß, wo er studieren 
oder arbeiten soll interessant sein.

Auch, um mal zu schauen, wo die eigene Region steht.


Natürlich ist die individuelle Lebenszufriedenheit mit statistischen 
Mitteln nur näherungsweise fassbar, trotzdem interessant. Auch, dass die 
Unterschiede zwischen Westen und Osten kleiner sind als die zwischen 
Norden und Süden (letzteres ist ja ein altbekanntes Gefälle).


(@Admin: falls das Thema hier zu abseitig für Studium und Beruf 
erscheint, bitte ins Offtopic verschieben - ich persönlich finde es hier 
gut aufgehoben)

: Gesperrt durch Moderator
Autor: Joachim D. (Firma: JDCC) (scheppertreiber)
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Spessart. Perle Europas und Nabel der Welt ;)

Autor: Erwin D. (Gast)
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Joachim D. schrieb:
> Spessart. Perle Europas und Nabel der Welt ;)

Stimmt!
https://de.wikipedia.org/wiki/Spessart_(Ettlingen)

Beitrag #5483723 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Old P. (old-papa)
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Verglichen mit der Welt lebt es sich überall in D bestens!

Ob nun München (grässlich) oder Hamburg (nass) ob Vogtland (trocken) 
oder Berlin (sexy), egal. Am besten ist es dort wo man sich wohl fühlt.

Old-Papa

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Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Bitte dran halten: pro Thread nur 1 Name, siehe Nutzungsbedingungen

Autor: Ösifan (Gast)
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Das Ländle und Oberösterreich sind ganz vorne mit dabei.

Beitrag #5483738 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: asdfg (Gast)
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Es lebt sich dort am besten, wo die Gehälter hoch und die Mieten niedrig 
sind. Zum Beispiel zahlt VW in 
Hannover/Kassel/Braunschweig/Wolfsburg/Osnabrück, Conti in Hannover, 
Bosch in Hildesheim oder Mercedes in Bremen ähnliche Gehälter wie 
Zulieferer und OEMs in München und Stuttgart, aber Mieten und Immobilien 
liegen im Norden bei nur 30 bis 50% der Preise im Süden.

ZF wegen dem Bodensee oder die Schweiz sind im Süden reizvoll, aber 
sonst bevorzuge Norddeutschland mit Großstädten wie Hamburg und Berlin, 
gar nicht so weit vom Ostseestrand.

Autor: Karl (Gast)
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asdfg schrieb:
> gar nicht so weit vom Ostseestrand

Was willst Du am Ostseestrand? Wo keine abgezäunte Villa steht, steht 
ein Kassenautomat zur Strandbenutzung, und der Rest gehört Herrn 
Betreten V.

Du kannst doch in Dland kaum noch irgendwo hin, wo nicht schon einer 
wartet und die Hand aufhält.

Autor: Manfred (Gast)
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asdfg schrieb:
> ZF wegen dem Bodensee oder die Schweiz sind im Süden reizvoll, aber
> sonst bevorzuge Norddeutschland mit Großstädten wie Hamburg und Berlin,
> gar nicht so weit vom Ostseestrand.

Deutsch: mangelhaft.
Erdkunde: ungenügend.

Als Norddeutsscher bin ich zufrieden, dass Berlin nicht dazu gehört. Das 
liegt mitten in der Ostzone, ist aber leider nicht mehr baulich 
geschützt.

Hamburg, Berlin und Ostseestrand passen auch eher schlecht zusammen.

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Das kann man doch so pauschal nicht sagen, zumal das sehr individuell 
ist. Der eine mag die Grossstadt der andere die Ruhe und Natur.
Ich durfte zum Beispiel kürzlich die Ostsee kennen lernen, an der Grenze 
zu Polen (Stettiner Haff). Eine wunderschöne Gegend, super nette 
hilfsbereite Leute. Ja, da würde ich leben wollen.

Grüsse aus Luzern,
René

PS: der Mittelrhein wäre meine zweite Wahl.

Autor: Süddeutscher (Gast)
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Manfred schrieb:
> Deutsch: mangelhaft.
> Erdkunde: ungenügend.
>
> Als Norddeutsscher (...)

https://vimeo.com/63264596

Autor: Manfred (Gast)
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Süddeutscher schrieb:
>> Als Norddeutscher (...)
> https://vimeo.com/63264596

Der Kommentar von Dir hat Stil, gut gemacht!

(Wobei gerade diese ständige Eigenwerbung auf N3 "Das Beste am Norden" 
bei mir genau das Gegenteil bewirkt).

Autor: Brezensalzer (Gast)
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Hach, da waren die Nordlichter am Werk. Keine Ahnung, aber einen auf 
dicke Studie machen.

Freizeit und Natur: Berchtesgadener Land : Rang 78. Hinter München 
Stadt.

Ich kenne beides recht gut, schließlich komme ich aus aus dem 
Berchtesgadener Land und habe >5 Jahre in München gewohnt.

Im direkten Vergleich :
Natur : Wir haben einenr Nationalpark, die Berge und diverse schöne Seen 
und Flüsse. Natur satt. München Stadt hat viele Straßen, das wars dann 
schon.

Freizeit / Kultur : Wir haben Salzburg um die Ecke (von mir : 15 
Minuten). Eine kleine aber feine Stadt. Im Gegensatz zum zu München 
fühlt sich Salzburg wie eine richtige Stadt an, nicht wie ein 
aufgeblähtes Kuhkaff. Wer beide Städte kennt, wird mir zustimmen ;-)

Nein, das Berchtesgadener Land liegt in dieser Hinsicht weit vor München 
Stadt...

Autor: David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)
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Ich mag Franken am meisten.

Autor: Heinrich (Gast)
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David S. schrieb:
> Ich mag Franken am meisten.

Das ist leicht verständlich, wer mag es auch nicht?

Autor: Manfred (Gast)
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Brezensalzer schrieb:
> Hach, da waren die Nordlichter am Werk.

Gewisse Defizite in Heimatkunde mag ich auch Dir nicht absprechen.

Autor: Stephan S. (outsider)
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Ich finde es hier in Franken auch toll. Die Lebenserhaltungskosten sind 
hier recht überschaubar, wenn auch die Immobilienpreise mittlerweile 
ziemlich massiv gestiegen sind. Trotzdem kein Vergleich zu München und 
die Gehälter sind hier nicht so viel niedriger.

Autor: Rainer Z. (mrpeak)
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Erwin D. schrieb:
> Joachim D. schrieb:
>> Spessart. Perle Europas und Nabel der Welt ;)
>
> Stimmt!
> https://de.wikipedia.org/wiki/Spessart_(Ettlingen)

Der Dorfbrunnen ist ein echte Hingucker, mit viel Liebe betoniert!

Autor: michael_ (Gast)
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David S. schrieb:
> Ich mag Franken am meisten.

Vielleicht.
Haben gutes Bier und Essen geht auch.

Ansonsten Sachsen.
Dorthin sind die Franken vor hunderten Jahren ausgewandert, weil sie es 
besser fanden.

Old P. schrieb:
> Ob nun München (grässlich) oder Hamburg (nass) ob Vogtland (trocken)

Vogtland?
Die ersaufen regelmäßig durch Unwetter.
Das Bacherl von der Stefanie versiegt nie!

Autor: Süddeutscher (Gast)
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Manfred schrieb:
>> Hach, da waren die Nordlichter am Werk.

> Gewisse Defizite in Heimatkunde mag ich auch Dir nicht absprechen.

Die Studie wurde nicht vom ZDF (Mainz) erstellt, sondern von
der PROGNOS AG, einem renommierten Wirtschaftsforschungs-Unter-
nehmen mit Hauptsitz in Basel (Schweiz).

PS Freundlich gemeinter Hinweis an den Fischkopp: Ball flach halten!

https://www.prognos.com/presse/news/detailansicht/...

Autor: HerrMann (Gast)
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Wenn es in den abgelegenen Regionen wie der Uckermark wenigstens eine 
ordentliche Internet-Anbindung gäbe, könnte man je nach Branche als 
Selbständiger darüber nachdenken, dort hinzuziehen. Aber ohne gutes 
Internet???

Autor: Arno K. (Firma: OE2) (radiosonde)
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Am schönsten is immer noch im Lungau!
https://www.lungau.at/de/dein-lungau/orte/st-michael

Tja..tut mir sehr leid,dass ihr jetzt allle neidisch seit!

73

Autor: Jack (Gast)
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Nach kurzer Plausibilitätsüberprüfung betrachte ich die Studie als 
bedeutungs- und nutzlos für mich.

Ich habe in der Kategorie Freizeit & Natur auf der Karte in die Gegenden 
von Nationalparks in Deutschland geklickt. Trotz Natur im Überfluss sind 
die Gegenden zum Teil mit nur 50 Punkte in der Kategorie Freizeit & 
Natur bewertet.

Ein Blick in 
https://deutschland-studie.zdf.de/static/deutschla... 
klärt auf. Die Indikatoren für Freizeit & Natur enthalten so wichtige 
Positionen wie Studierendendichte und Wahlbeteiligungen. Ach so, na 
dann. Wählen als Freizeitsport oder Naturerlebnis.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Noch viel schöner ist die Eifel mit Mittelrhein rund um Koblenz ;-)

Katzensprung zu Rhein und Mosel, 80km nach Köln, 100km nach Frankfurt.

Maare, Flüsse, Berge und die grüne Hölle :-)

Dazu recht geringe Lebenshaltungskosten.

HerrMann schrieb:
> Wenn es in den abgelegenen Regionen wie der Uckermark wenigstens eine
> ordentliche Internet-Anbindung gäbe, könnte man je nach Branche als
> Selbständiger darüber nachdenken, dort hinzuziehen. Aber ohne gutes
> Internet???

Es müsste ja nicht mal so schnell sein. 16000er DSL reicht uns hier 
bspw. locker aus.

Eigentlich schade, dass der Ausbau in den abgelegenen Regionen so 
schleppend vorankommt, dann dann wäre das ein sehr gutes Paket für 
Unternehmensgründer: preiswerter Baugrund/Hallen usw.

Man kann nicht immer die Landflucht beklagen und dann nichts tun.

Aber die Uckermark ist schon sehr schön, ebenso die Seenplatte oder auch 
der Thüringer Wald. oder die Lüneburger Heide, oder auch Ostfriedland 
oder das Sauerland oder, oder ...

Ach, eigentlich ist es hier in DE überall schön :-)

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Jack schrieb:
> Wählen als Freizeitsport oder Naturerlebnis.

Nicht zu vergessen
- Eheschließungen
- Ganztagsbetreuung
- Weg zum Mittelzentrum in Minuten
als Naturerlebnis ;-)

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Karl schrieb:
> asdfg schrieb:
>> gar nicht so weit vom Ostseestrand
>
> Was willst Du am Ostseestrand? Wo keine abgezäunte Villa steht, steht
> ein Kassenautomat zur Strandbenutzung, und der Rest gehört Herrn
> Betreten V.

Ist das mittlerweile so?

Auf Usedom gab es das damals (2006) noch nicht, allerdings eine Kurtaxe 
von 1 Euro pro Tag in Zinnowitz.

> Du kannst doch in Dland kaum noch irgendwo hin, wo nicht schon einer
> wartet und die Hand aufhält.

In Ostfriedland ist das allerdings eine echte Plage - da zahlst Du wie 
beim Parken und musst je nach Aufenthaltsdauer am Meer löhnen. Die 
Einheimischen fahren deswegen schon gar nicht mehr an die Küste.

Mir ist das unbegreiflich: man will doch Touristen haben, auch 
Tagesgäste. Die lassen doch eine Menge Geld da. Finde ich auch nicht ok, 
der öffentliche Strand ist mMn Allgemeingut, so wie der Wald hier in der 
Eifel auch. Hier nimmt auch niemand Eintritt.

Wir haben uns dann auch lieber an einen der vielen wirklich schönen Seen 
gelegt, die fast jedes Dorf hat. Das sind deren Freibäder und da zahlt 
man als Radfahrer gar nichts und hat auch immer Wasser ;-)

Das gesparte Geld gibt man dann lieber dort am Büdchen aus.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Rolf B. (falker)
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bei mir zuhause, ca. 22km vom Stachus entfernt in einem Dorf mit 1800 EW

solong

Autor: Rolf S. (audiorolf)
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Ja, die Studie hat mehrere Denkfehler. Sie berücksichtigt nicht, dass 
die Meisten schon dort wohnen wo sie wollen, wenn sie beweglich sind und 
dort, wo ein Ballungszentrum ist, auch hoch gevoteted wird.

Die meisten werden sich daheim am wohlsten fühlen.

Es macht auch einen Unterschied was man tun möchte: Städte zum Studieren 
sind zum Arbeiten nicht gut, weil zuviele Praktikanten, Nachwuchs und 
geringes Gehalt.

Städte in der Mitte einer Nation sind nicht gut, weil zu weit weg von 
den Grenzen:

Finanziell am Besten lebt es sich in Deutschland in der Grenzregion zur 
Schweiz, wenn man hier und dort arbeiten kann, aber Dank Schweizer Pass 
und Eltern in der Schweiz einen Wohnsitz in Appenzell anmelden kann und 
dort Steuern zahlt :-)

Autor: watsollderschice (Gast)
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Wo lebt es sich in Deutschland am besten?

1,80m tief, dann hat man keine Sorgen mehr

mit Arbeitsuche
mit dem Gesundheitssystem was man früher oder später braucht
mit dem Bildungssystem was man sein ganzes Leben lang braucht
mit einer nicht vorhandenen Armee, die man hoffentlich nie braucht
mit gesunden, nicht vor Chemie stehenden und stinkenden, und trotzdem 
bezahlbaren Lebensmitteln die eigentlich selbstverständlich sein sollten
mit bezahlbarem Wohnraum
mit einer überalternden Gesellschaft, weil sich die junge Generation 
eher für Frezeitaktivitäten und gegen Kinder entscheidet
usw.

Autor: Roland L. (roland2)
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watsollderschice schrieb:
> Wo lebt es sich in Deutschland am besten?
>
> 1,80m tief, dann hat man keine Sorgen mehr
>
> mit einer überalternden Gesellschaft,

dann schau dir mal an, welche Jahrgänge deine Nachbarn sind...

Autor: watsollderschice (Gast)
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Roland L. schrieb:
> watsollderschice schrieb:

>> mit einer überalternden Gesellschaft,
>
> dann schau dir mal an, welche Jahrgänge deine Nachbarn sind...

die meisten zwischen ~ 1935 und ~1955 schätze ich

Autor: Marius (Gast)
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Bin in NRW, der Stau nervt, habe eine super schönes Haus im Grünen und 
kassiere ~130k im DAX Konzern, Familie , Freunde alle im Umkreis von 
5km. Viel mehr gibt es im Süden auch nicht, nur hätte ich für eine 
ähnliche Immobilie vermutlich 1 - 1,3 Mio bezahlen müssen.

Autor: Siegbert (Gast)
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Am besten lebt es sich bei Mutti!

Autor: W.S. (Gast)
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HerrMann schrieb:
> wo es sich in Deutschland am besten lebt:
>
> https://deutschland-studie.zdf.de/
>
> Einfach auf den interessierenden Kreis oder die Stadt klicken..

Gröhl..

Also, ich halte es da eher mit Churchill: Auch ich traue keiner 
Statistik, die ich nicht selber gefälscht habe.

Guckt euch z.B. mal Potsdam Stadt an. Rang 4 - und wenn man dort wohnen 
will, dann darf man sich mit 450..600€ pro Quadratmeter anfreunden.

Nun ja, ist halt ZDF, da kann man nur sagen, daß es sich fast überall am 
besten wohnt, wenn man Multimillionär ist.

W.S.

Autor: Daniel V. (voda) Benutzerseite
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Im westfälischen Ruhrgebiet. Stehe zwar jeden Tag auffe A1 im Stau, 
fühle mich dennoch hier sehr wohl. Wenn ich alt bin, entweder zurück in 
die Westerwälder Heimat oder in den Fußstapfen meiner Großeltern treten: 
Alterssitz in Ost- oder Nordfriesland an die norddeutsche Küste.

Jetzt in den Westerwald zu ziehen, lohnt jobtechnisch einfach nicht und 
von dort nach Köln pendeln? Unmöglich. Wenn irgenwann mal Schluss sein 
sollte und ich in NRW keinen Job mehr finde, dann ab in den Norden.

Alles südlich des Mains und der Nahe sowie östlich der Elbe: BRRRR 
Kulturschock ;)

Gruß
Daniel

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Autor: Kuzmin (Gast)
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KRZBRG

Autor: Voll korrekter Konkreter (Gast)
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Kuzmin schrieb:
> KRZBRG

Das heißt: Krüzbürg, weißt Du?! Voll konkret korrekt.

Autor: Erwin (Gast)
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Ich verstehe nicht, wie München auf Platz 1 kommt.
Der A...lochanteil hat bereits locker 75% erreicht und steigt
stetig. Vielleicht fühlen sich deswegen so viele hier wohl.
Denn echte Münchner gibts sowieso fast nicht mehr.

Täglich Genervter

Autor: erst lesen, dann posten (Gast)
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Erwin schrieb:
> Ich verstehe nicht, wie München auf Platz 1 kommt.
> Der A...lochanteil hat bereits locker 75% erreicht und steigt
> stetig. Vielleicht fühlen sich deswegen so viele hier wohl.
> Denn echte Münchner gibts sowieso fast nicht mehr.
>
> Täglich Genervter

+1 für diesen Kommentar.

Autor: A. K. (prx)
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Erwin schrieb:
> Denn echte Münchner gibts sowieso fast nicht mehr.

Wohin sind die geflüchtet? Sag jetzt nicht auch noch Kreuzberg?

Autor: Omnisphere (Gast)
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A. K. schrieb:
> Erwin schrieb:
>> Denn echte Münchner gibts sowieso fast nicht mehr.
>
> Wohin sind die geflüchtet? Sag jetzt nicht auch noch Kreuzberg?

Auf jeden Fall dahin, wo das Wohnen günstiger ist. Der kleine Mann und 
kein Eigenbesitz, wird auf Kurz oder Lang abserviert und selbst die, die 
alten Eigenbesitz haben, verkaufen immmer mehr, nehmen die Kohle und 
hauen ab. Im Prinzip läuft München nur noch wegen der ganzen jungen 
Leute, die von allen Orten Deutschlands nach der 
Schule/Ausbildung/Hochschule in Münchens Vororte in ne völlig 
überteuerte und überbelegt WG ziehen und dann in München malochen. Sei 
es aus Naivität, Geilheit auf München oder notgedrungen wegen Pushen des 
Lebenslaufes. Mindestens genauso dumm, wie die, die unbedingt nach 
Berlin wollen. Bin gespannt, wann die Blase platzt und dort Teile des 
öffentlichen Lebens und der Wirtschaft wegen Arbeitnehmermangel zum 
Erliegen kommen.

Autor: lost in space (Gast)
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Karte und Zirkel schnappen nach Massstab auf ca. 50 km Radius einstellen 
am Wasserturm in Mannheim ansetzen und einen Kreis ziehen, schon hat man 
den Kern der habitablen Zone auf dem Planeten ermittelt ;)

Autor: Erwin (Gast)
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A. K. schrieb:
> Wohin sind die geflüchtet? Sag jetzt nicht auch noch Kreuzberg?

Naja, eher Ostfriedhof, Waldfriedhof oder auch der Bogenhausener.

Sie sterben einfach aus :-(

Autor: Cerberus (Gast)
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asdfg schrieb:
> Hannover/Kassel/Braunschweig/Wolfsburg/Osnabrück, Conti in Hannover,
> Bosch in Hildesheim oder Mercedes in Bremen ähnliche Gehälter wie
> Zulieferer und OEMs in München und Stuttgart, aber Mieten und Immobilien
> liegen im Norden bei nur 30 bis 50% der Preise im Süden.

Die Zeiten sind auch vorbei. In der HAZ/Neue Presse jagt
auf dem Gebiet eine soziale Hiobsbotschaft die nächste.
Bezahlbare Mieten werden immer weniger und wenn das so
weiter geht, werden die städtischen Unterkünfte bald
auch nicht mehr reichen, was die Verelendung weiter
voran treibt. Die Schere zwischen arm und reich wird
immer größer.

Autor: A. K. (prx)
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Daumenregel: Dort wo keiner hin und alle weg wollen, ists billig. Zurück 
kommen sie dann im Urlaub, um die romantische Ärmlichkeit zu erleben.

: Bearbeitet durch User
Autor: asdfg (Gast)
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Cerberus schrieb:
> Bezahlbare Mieten werden immer weniger

Dann schau mal was Mieten in München und Stuttgart kosten. Hannover ist 
nach Dortmund die billigste Großstadt für Studenten in Westdeutschland. 
Nur der Osten geht noch billiger. Für 1000 Euro kalt gibt es in München 
nur ein Zwei-Zimmer-Loch, in Hannover aber mehr als doppelt so große 
Wohnungen, aber deswegen zahlen BMW, Siemens und Webasto nicht mehr 
Gehalt als VW und Conti in Hannover.

Beitrag #5484944 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5484947 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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A. K. schrieb:
> aumenregel: Dort wo keiner hin und alle weg wollen, ists billig. Zurück
> kommen sie dann im Urlaub, um die romantische Ärmlichkeit zu erleben.

Und dann  vor den Daheimgebliebenen  mit ihrem (bescheidenen) Reichtum 
zuz protzen.
Vorallem die "Malocher" haben`s mit sowas!

Autor: ExNRWler (Gast)
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Mieten und Immobilien Preise sind das eine ...
Wenn ich sehe was in der alten Heimat für Kita und Kindergarten gezahlt 
werden muss. Der wirtschaftliche Zusammenbruch des Ruhrgebiets hat in 
meiner Luftkurheimat die Preise wegen knapper Finanzen durch den 
damaligen wirtschaftlichen Zusammenbruch ganz schön nach oben getrieben. 
Ohne rauchende Schlote im Pott auch weniger Kranke.

Man hat einfach viel zu langsam auf der Ausgabenseite reagiert. Ewig 
noch hohe Ausgabelasten mitgetragen die man sich heute Final eh nicht 
mehr leisten kann, aber erst einmal Schulden angehäuft. Einige Freibäder 
gibt es jetzt nicht mehr. Leisten konnte man Sie sich in dieser Menge 
eigentlich schon vor 20 Jahren nicht mehr. Bzw. wahrscheinlich nie. 
Kleine Defizite gab es ja kontinuierlich seit die Infrastruktur in 
manchen Bereichen so massiv ausgebaut wurde.
Aber mit einer "bayrischen" Arbeitslosenquote und den aktuell niedrigen 
Zinsen wird's ja vielleicht wieder.

Heutiger Wohnort Platz 15 im Gesamt Ranking, finde die Region wird 
überschätzt.

Autor: Stefan M. (derwisch)
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Ich fühle mich nur dort dauerhaft wohl, wo ich aufgewachsen bin.
Das liegt daran, dass ich in der Heimat jeden Winkel kenne.
Ich hasse nichts mehr, als das Gefühl der "Ohnmacht", wenn man sich 
irgendwo nicht richtig auskennt.
Das kann auch das Smartphone oder sonstige elektronische Krücken nicht 
ändern.
Ausserdem sind alle Bezugspersonen ( Freunde, Familie ) in der Nähe.

Menschen, die z.B. wegen einem Job oder einer Beziehung in andere 
Gegenden ziehen, sind mir eigenartig fremd.

Wenn ich nicht zu Hause bin, fühle ich mich wie ein treibender Korken 
auf dem Meer.
Urlaubsreisen mit Frau und Kind mal ausgenommen.
Wenn ich z.B. beruflich länger als ein bis zwei Tage weg muss bin ich 
schon gestresst.

In sofern ist diese Deutschlandstatistik für mich nicht relevant.

Das geht bei mir so weit, das ich damals Zivildienst geleistet habe, 
weil man mich in der BW zur Grundausbildung für 3 Monate irgendwo 
hingeschickt hätte.

Autor: Heinrich (Gast)
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Cerberus schrieb:
> Die Schere zwischen arm und reich wird
> immer größer.

Ist ja kein Problem, solange man sich auf der richtigen Seite der Schere 
befindet. Sollen die anderen halt schauen, wo sie bleiben, Hauptsache 
mir geht es gut. Als Ingenieur lebt man in Deutschland jedenfalls 
überall sehr gut aufgrund der finanziellen Mittel.

P.S. Es kann sich jeder aussuchen, ob das ernst gemeint ist oder Satire.

Autor: Le X. (lex_91)
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asdfg schrieb:
> Es lebt sich dort am besten, wo die Gehälter hoch und die Mieten niedrig
> sind.

Das heißt du machst Lebensqualität einzig daran fest, was dir nach Abzug 
aller Lebenshaltungskosten noch an Geld zur Verfügung steht?

Das örtliche Kulturangebot, Naherholung, Flair, Region (Berge vs. Meer), 
soziales Umfeld, Freunde, Familie spielen bei dir alles keine Rolle? Nur 
die Zahl die am Schluß auf dem Konto steht?

Autor: Karl (Gast)
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A. K. schrieb:
> Zurück kommen sie dann im Urlaub, um die romantische Ärmlichkeit zu
> erleben.

Aber einen Urlaub in der Uckermark oder im Spreewald kannst Du heute 
auch keinen mehr anbieten, wenn das Handy nur 'kein Empfang' sagt und 
Wifi für alle mit 400kbit/s geht.

Schon gar nicht mit Kindern.

Autor: Heinrich (Gast)
Datum:

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Karl schrieb:
> A. K. schrieb:
> Zurück kommen sie dann im Urlaub, um die romantische Ärmlichkeit zu
> erleben.
>
> Aber einen Urlaub in der Uckermark oder im Spreewald kannst Du heute
> auch keinen mehr anbieten, wenn das Handy nur 'kein Empfang' sagt und
> Wifi für alle mit 400kbit/s geht.
>
> Schon gar nicht mit Kindern.

Umso besser, wenn man mal 4 Wochen kein Internet hat. Dann kann der 
Urlaub gelingen.

Autor: Karl (Gast)
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Heinrich schrieb:
> Umso besser, wenn man mal 4 Wochen kein Internet hat. Dann kann der
> Urlaub gelingen.

Klar, wenn man 4 Wochen nur Gammelfleisch sein will.

Autor: Egon N. (egon2321)
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Bayern. Wer etwas anderes behauptet ist ein Saupreuß.

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Autor: A. K. (prx)
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Egon N. schrieb:
> Bayern. Wer etwas anderes behauptet ist ein Saupreuß.

B-W. Genauso gut, aber ohne die störenden Bayern. ;-)

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Setzt euch mal auf den Balkon, Terrasse, Vorgarten oder Garten – je 
nachdem was jeder so hat. Nun schließt die Augen und sperrt die Ohren 
auf. Wenn ihr jetzt nichts hört (wirklich nichts) außer Vögel, Wind, 
Wasser oder andere Naturgeräusche, das sogar über viele Minuten oder 
Stunden, dann sollte das Naturranking ja eigentlich die maximale 
Punktzahl bekommen. Alles andere ist Augenwischerei. Wenn man an diesem 
Platz (siehe Bild) noch arbeiten kann, dann ist die Welt noch in 
Ordnung.

PS. Gesamtranking 208, Arbeit & Wohnen 309, Freizeit & Natur 128, 
Gesundheit & Sicherheit 162
Offensichtlich gehöre ich nicht in die ZDF-Welt :-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Joe G. schrieb:
> Setzt euch mal auf den Balkon, Terrasse, Vorgarten oder Garten – je
> nachdem was jeder so hat. Nun schließt die Augen und sperrt die Ohren
> auf. Wenn ihr jetzt nichts hört (wirklich nichts) außer Vögel, Wind,
> Wasser oder andere Naturgeräusche, das sogar über viele Minuten oder
> Stunden, dann sollte das Naturranking ja eigentlich die maximale
> Punktzahl bekommen.

Wen interessiert das "Naturranking"? Was habe ich davon. Kannst du 
mindestens 1 Gbit Internet bekommen? DAS musst du dich fragen.

Autor: Jemand (Gast)
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Hallo

Wo es sich am besten lebt?

Das kann, meiner Meinung nach, keine Statistik oder Studie tatsächlich 
aussagen.

Die ganz persönlichen Präferenzen und Lebensumstände sind dafür viel zu 
wichtig.

Interessen:
Museumskultur ist für mich wichtig / geht mir am Gesäß vorbei?
Veranstaltungen, Events usw. interessieren mich oder stören sogar eher?
Vereinsmeierei da stehe ich drauf, stößt mich ab?

Familienstand:
Ledig: Kindergarten und Schulen total egal (vorerst...)
Verheiratet und oder Kinder im bestimmten Alter: Kindergärten, Schulen 
usw. auf einmal extrem wichtig.
Relativ jung und oder zum Arzt geht es nur wenn es wirklich sein muss: 
Die Ärzte dürfen gerne weiter weg sein, wenn ich beim Spezialisten 
länger warten muss - nervig aber nicht tragisch.
Alt, chronisch Krank oder Hypochonder: Alle Fachärzte bitte um die Ecke, 
aber ohne lange Wartezeiten - was sich allerdings widerspricht...

Arbeit:
Pendeln stört einen nicht, ist gut möglich usw.: Rauf aufs Land
Pendeln ist für jemanden extrem unangenehm, aufwendig, teuer und sowieso 
brauche man das Großstadtflair (Ich würde eher Chaos sagen, aber jeder 
wie er mag): Unbedingt in der Stadt bleiben, die höheren Mieten werden 
durch die geringeren Fahrtkosten ausgeglichen -lol-

Oder eben auch nicht...

Und vieles andere mehr.


Am besten leben lässt es sich dort wenn man den Wohnort möglichst frei 
nach seinen Wünschen wählen kann - das wird nie perfekt möglich sein und 
Kompromisse sind immer notwendig.
Das ländliche Bayern ist für den einen ein Traum und für den anderen ein 
Alptraum.
Die Großstadt lässt manche nicht mehr los, andere sind froh wenn sie 
nach einigen Stunden wieder weg sind.
Das lässt sich beliebig fortsetzen.

Schlimm ist es wenn finanzielle oder familiäre und berufliche 
Lebensumstände Menschen in eine Umgebung bzw. Gegend zwingen in der sie 
sich extrem unwohl fühlen - auch wenn oft schwierig bis unmöglich muss 
man dann versuchen auch mal sehr deutlich "Nein!" zu sagen, etwas 
komplett neues wagen und im Extremfall alle Brücken hinter sich 
abbrechen - denn man lebt nur einmal...

Jemand

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Cyblord -. schrieb:
> Wen interessiert das "Naturranking"? Was habe ich davon. Kannst du
> mindestens 1 Gbit Internet bekommen? DAS musst du dich fragen.

Wen interessieren schon mindestens 1 Gbit Internet? Nachhaltig 
glücklicher wird man damit nicht :-)
Die Menschheit hat bisher tausende von Jahren ganz gut ohne Internet 
überlebt, den derzeitigen kleinen Ausrutscher wird sie schon überleben.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Old P. schrieb:
> Ob nun München (grässlich) oder Hamburg (nass)

das Voralpenland ist viel nasser als H-H

Joe G. schrieb:
> Wenn ihr jetzt nichts hört (wirklich nichts) außer Vögel, Wind,
> Wasser oder andere Naturgeräusche, das sogar über viele Minuten oder
> Stunden, dann sollte das Naturranking ja eigentlich die maximale
> Punktzahl bekommen.

Ja ich sehe förmlich den Tumbleweed umher rollen...

dafür hats dann keine Infrastruktur.
kaputte Strassen, mithin noch nicht mal befestigt,
Bahn kaum zu erreichen etcpp.
Telefon? selbst LTE hat'n Loch.

gut, wenn meine Arbeit lediglich daraus besteht,
Computerdateien zu verschicken, mags gehen.

Autor: A. K. (prx)
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● J-A V. schrieb:
>> Ob nun München (grässlich) oder Hamburg (nass)
>
> das Voralpenland ist viel nasser als H-H

Glücklicherweise. Hier vertrocknet die Natur nicht.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Joe G. schrieb:
> Wen interessieren schon mindestens 1 Gbit Internet? Nachhaltig
> glücklicher wird man damit nicht :-)

Najaaa zieh dir mal ein 80 GB Spiel über Steam. Da wird man mit den 
ländlichen "DSL 6000" nachhaltig unglücklich. Und Streamen is da auch 
nicht prall. Nenene.

: Bearbeitet durch User
Autor: K. Schwengelsen (Gast)
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Hamburg-St. Pauli, Herberstraße.

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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● J-A V. schrieb:
> gut, wenn meine Arbeit lediglich daraus besteht,
> Computerdateien zu verschicken, mags gehen.

Warum so eingeengt? Arbeit besteht nicht nur aus Computer :-)

Autor: Heinrich (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Najaaa zieh dir mal ein 80 GB Spiel über Steam. Da wird man mit den
> ländlichen "DSL 6000" nachhaltig unglücklich. Und Streamen is da auch
> nicht prall. Nenene.

Das braucht es alles nicht für ein glückliches Leben. Das hast du nur 
noch nicht erkannt.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Heinrich schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Najaaa zieh dir mal ein 80 GB Spiel über Steam. Da wird man mit den
>> ländlichen "DSL 6000" nachhaltig unglücklich. Und Streamen is da auch
>> nicht prall. Nenene.
>
> Das braucht es alles nicht für ein glückliches Leben. Das hast du nur
> noch nicht erkannt.

Gut das wir dich haben der uns erzählt was wir brauchen und was nicht.

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Cyblord -. schrieb:
> Najaaa zieh dir mal ein 80 GB Spiel über Steam.

Ok, wir leben in unterschiedlichen Welten. Ich habe noch nie in meinem 
Leben ein 80 GB Spiel geladen, ich spiele mit den Kindern am Bach oder 
auf der Wiese. Statt virtuelle Welten dürfen echte Schafe und Ziegen 
gefüttert werden. Das Essen wird noch im eigenen Topf zubereitet…

Autor: A. K. (prx)
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Joe G. schrieb:
> Setzt euch mal auf den Balkon, Terrasse, Vorgarten oder Garten

Wie wärs ungefähr damit?:
https://www.weigele-hof.de/bilder/Gehrenberg_Panor...

Autor: K. Schwengelsen (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Wen interessiert das "Naturranking"? Was habe ich davon. Kannst du
> mindestens 1 Gbit Internet bekommen? DAS musst du dich fragen.
Ich frage mich wer 1Gb Internet braucht? Steam, Spiele, Streamen,... so 
ein Käse interessiert nur Kinder. Zieh doch neben den Freizeitpark, das 
dürfte der passende Platz für so Leute wie dich sein, ach ne Halt 
Achternahn fährste nur via Spielkonsole.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Joe G. schrieb:
> Das Essen wird noch im eigenen Topf zubereitet…

Eigene Töpfe habe ich auch, musste da noch nie welche leihen oder 
stehlen. Sachen gibts auf die manche Leute stolz sind...

> Steam, Spiele, Streamen,... so
> ein Käse interessiert nur Kinder.

Na Logo. Darum werden damit Milliarden verdient.

Und in der Natur auf irgendwelchen Wiesen rumlatschen und stinkende 
Viecher füttern können gerne andere als Hobby machen. Danke da verzichte 
ich gerne.

: Bearbeitet durch User
Autor: ExNRWler (Gast)
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GBit Internetzugang? Wer braucht den wirklich außer Filesharing 
Sammelwütige? Vielleicht wenn man sich mit 20 Personen einen Zugang 
teilt.
Auch ein Game 80 GByte ist über Nacht/Arbeitszeit mit einer 16Mbit 
Leitung in halbwegs vernünftiger Zeit runtergeladen.

In meiner Heimat hatte ich mit den 14 MBit noch keine Probleme ... 
früher mit 380 kBit war aber zugegebener Maßen schlimm. Auch mit 6 MBit 
gab es schon störende Momente bei zwei Nutzern.
Natürlich sind die 500 MBit Glasfaser am neuen Wohnort ganz nett, 
allerdings brauchen tut man das nicht. Wir sind inzwischen auch auf 50 
MBit runter.

Geil ist z.B. auch Bodensee Kreis Platz 293 bei der Wasserfläche :D. 
Einfach weil der Bodensee in der Statistik nicht existiert.

Was ich hier für den Bodensee aber schon negativ sehe:
- Entfernung zur Familie insbesondere inzwischen mit Kind
- Mieten und Immobilienpreise sind relativ hoch, gemessen an den 
Gehältern (Doppelverdiener Paar [140%], kein Problem mit dem knapp 6 
Stelligen Brutto aber nicht darauf angewiesen zu sein hätte schon etwas)
- Oberschwäbische Vordrängel und wir sind so toll Mentalität (gut auf 
der Arbeit kommen eh gefühlt in der Entwicklung 70 % nicht von hier und 
so schlimm ist es dann auch nicht wirklich)

Am besten Fand ich es bis jetzt im Gebiet zwischen Osnabrück und 
Bielefeld, einfach gut mit den Leuten verstanden (ein Teil der 
Verwandtschaft kommt auch von dort). Das werde ich meiner bayrischen 
Frau schlecht vermittelt bekommen (zu weit weg von der Familie).

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> Wie wärs ungefähr damit?:
> https://www.weigele-hof.de/bilder/Gehrenberg_Panor...

Nicht schlecht, bis auf die wenigen Häuser zwischen Wiese und Berg ;-)

Autor: A. K. (prx)
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Joe G. schrieb:
> Nicht schlecht, bis auf die wenigen Häuser zwischen Wiese und Berg ;-)

Ohne Häuser keine Arbeit. Das ist zwar Urlaubsregion, aber eben auch 
eine gute Ecke für Jobs.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>>> Ob nun München (grässlich) oder Hamburg (nass)
>>
>> das Voralpenland ist viel nasser als H-H
>
> Glücklicherweise. Hier vertrocknet die Natur nicht.

einmaliger Ausrutscher.
Als Ausgleich für die letzten beiden Jahre soll es mir recht sein.

Interessanterweise ist es nachts immer recht kalt.

Autor: ExNRWler (Gast)
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Huch mit dem Bild fühle ich mich im Fadenkreuz :D

Autor: Volker S. (vloki)
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HerrMann schrieb:
> Einfach auf den interessierenden Kreis oder die Stadt klicken und schon
> erscheint links das Ergebnis.

Na ja, dafür dass Platz 10 und 94 gerade mal ein paar Meter 
trennen/verbinden (Youtube-Video "Ulm Nabada")
kommen aber recht unterschiedliche Bewertungen raus ;-)

Autor: Richard H. (richard_h27)
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Ich habe jetzt ein paar Regionen angeklickt und den Eindruck gewonnen, 
dass eine Gegend primär danach beschrieben ist, was sie dem Alkoholiker 
zu bieten hat.

Autor: Elektrofan (Gast)
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> Wo lebt es sich in Deutschland am besten?

Dort, wo in userem, definitiv überbevölkertem Land insgesamt
möglichst wenig Leute, inklusive Bereicherer und ähnliche sind.

Ergo nicht hier, wo ich wohne.     ;-)

Falls dieser Beitrag gelöscht werden sollte, vermindert sich zwar
dessen Verbreitungsgrad, nicht jedoch dessen Wahrheitsgehalt.   SCNR

Autor: Old P. (old-papa)
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Elektrofan schrieb:

> Dort, wo in userem, definitiv überbevölkertem Land insgesamt
> möglichst wenig Leute, inklusive Bereicherer und ähnliche sind.

Dann zieh in den Wald, auf den Acker oder sonstwo. Einige Flecken gibt 
es dort noch, aber wohl auch teuer. Keine Infrastruktur? Ja dann....

> Ergo nicht hier, wo ich wohne.     ;-)

Kann sein.

> Falls dieser Beitrag gelöscht werden sollte, vermindert sich zwar
> dessen Verbreitungsgrad, nicht jedoch dessen Wahrheitsgehalt.   SCNR

Oder dass was DU für die Wahrheit hälst ;-)

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
Autor: Elektrofan (Gast)
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An der "Wahrheit" kann ich nix ändern.

Autor: A. K. (prx)
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Danke für die Gänsefüsschen.

Autor: Old P. (old-papa)
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A. K. schrieb:
> Danke für die Gänsefüsschen.

YMMD ;-)

Old-papa

Autor: Jobst Q. (joquis)
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Schon wieder so ein blödes Ranking, das davon ausgeht, dass jeder Mensch 
dasselbe braucht.

Ich lebe hier in einem Gebiet mit Rang 350 und habe auf meinen Reisen 
quer durch Deutschland noch keinen besseren Ort zum leben gefunden.

Autor: Karl (Gast)
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Joe G. schrieb:
> Ich habe noch nie in meinem Leben ein 80 GB Spiel geladen, ich spiele
> mit den Kindern am Bach oder auf der Wiese.

Ich find ja gut, wie integer Du auftrittst. Im Internet rumjammern, wie 
doof das Internet ist und dass man das eigentlich nicht braucht - hat 
was. Hören Dir Deine Ziegen nicht mehr zu?

Autor: Richard H. (richard_h27)
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Jobst Q. schrieb:
> Schon wieder so ein blödes Ranking, das davon ausgeht, dass jeder Mensch
> dasselbe braucht.

Im Ranking der sinnfreien Rankings würde ich diesem einen der vorderen 
Plätze einräumen.

Autor: The Seeker (Gast)
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Bayern liegt über einem Supervulkan und der Rest von Deutschland ist 
radonverseucht, wo soll ich jetzt hin?

Autor: Old P. (old-papa)
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The Seeker schrieb:
> Bayern liegt über einem Supervulkan und der Rest von Deutschland ist
> radonverseucht, wo soll ich jetzt hin?

Auf den Friedhof!

Old-Papa

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Karl schrieb:
> Hören Dir Deine Ziegen nicht mehr zu?

Nein, aber du :-)

Autor: A. K. (prx)
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The Seeker schrieb:
> Bayern liegt über einem Supervulkan

War der nicht unlängst erst ausgebrochen?

: Bearbeitet durch User
Autor: Jobst Q. (joquis)
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A. K. schrieb:
> War der nicht unlängst erst ausgebrochen?

Aber in Berlin, wenn ich mich recht erinnere.

Autor: Jemand (Gast)
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Hallo

Schade das sich wieder die am lautesten melden die ihren Lebensstiel und 
ihre Vorstellungen auf alle übertragen wollen.

Wer Spaß an der Stadt hat soll dort leben. Das hat auch der Naturfan 
einfach zu akzeptieren.

Wer auf den flachen Land oder im Wald (gibt es das überhaupt in 
Deutschland?) leben will soll es machen, da muss der Großstadt Hipster 
auch sein Maul halten.

Wen eine schnelle Internetanbindung sehr wichtig ist den sei es getönt 
wenn er seine Wohngegend danach ausrichtet, das ist absolut nur seine 
Sache die keinerlei persönliche Anfeindung rechtfertigt.

Etwas OT, da aber schon indirekt hier schon als Vorwurf verbreitet:

Ob man nun selbst kocht oder Fertigware nutzt hat man auch nicht 
persönlich zu werten, man kann seine Argumente vortragen aber 
Umerziehung und Vorwürfe gehen einfach nicht.

Jemand

Autor: Egon N. (egon2321)
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Jemand schrieb:
> Wer Spaß an der Stadt hat soll dort leben. Das hat auch der Naturfan
> einfach zu akzeptieren.

Bla Bla Bla.

Das was ich als Stadt kennengelernt hat war durchweg immer scheisse. 
Lärm, Abgase, heiß, scheiss Infrastruktur, kein Platz, irgendwelche 
Assinachbarn.

Auf dem Land hat man derartige Probleme nicht.

Da kann mir jeder Städter erzählen wie toll dieser Lärm usw. ist, aber 
ganz ehrlich, wer älter als 25 Jahre ist braucht so einen Mist nicht 
mehr. Ob ich mir jetzt am Freitag in einer Nobel Disco 10 Bier zu je 8€ 
hinter die Birne knall oder daheim einen Kasten zisch ist grad egal. Oh, 
ist es ja nicht, denn daheim dreh ich die Musik nicht derart absurd laut 
auf dass ich mich nicht mehr unterhalten kann.

Daher geht es für mich nunmehr nach Beendigung meines Studiums definitiv 
wieder hinaus aus der Stadt in ein ruhiges Haus wo im Umkreis von 500m 
kein Gratler wohnt.

Autor: Le X. (lex_91)
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Egon N. schrieb:
> Bla Bla Bla

Genau das ist dein Betrag.

Autor: Egon N. (egon2321)
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Le X. schrieb:
> Egon N. schrieb:
>> Bla Bla Bla
>
> Genau das ist dein Betrag.

Benutzername   lex_91
Vorname   Le
Nachname   X.
Firma
Angemeldet seit   31.05.2012 15:20
Beiträge   2154

Hältst dich wohl für etwas besseres. Aber lass dir eins sagen: Von den 
2000 Beiträgen kannst du dir noch nicht mal ein Eis kaufen...

Autor: Süddeutscher (Gast)
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> Das was ich als Stadt kennengelernt hat war durchweg immer scheisse.
> Lärm, Abgase, heiß, scheiss Infrastruktur, kein Platz, irgendwelche
> Assinachbarn.

Da hat der Autor offensichtlich ein massives Problem mit sich
selbst. Ein klassischer Fall von Projektion – wie aus einem
Standardwerk der Psychologie.

Nur eine kleine Minderheit von rund 25 Prozent lebt in Deutsch-
land noch auf dem Land. Es erstaunt nicht, dass es immer mehr
Menschen in die Städte zieht. In vielerlei Hinsicht wird dort
einfach mehr geboten.

Als äusserst unangenehm beurteilen viele Städter auch die meist
extrem ausgeprägte soziale Kontrolle durch die Nachbarschaft im
ländlichen Raum.

Interessanterweise ist weltweit ebenfalls ein steiler Trend zur
Urbanisierung zu beobachten. Global betrachtet, lebt bereits mehr
als jeder zweite in einer Stadt.

Autor: Claus M. (energy)
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Süddeutscher schrieb:
> Nur eine kleine Minderheit von rund 25 Prozent lebt in Deutsch-

Eine glückliche Minderheit

Autor: Heinrich (Gast)
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Süddeutscher schrieb:
> Als äusserst unangenehm beurteilen viele Städter auch die meist
> extrem ausgeprägte soziale Kontrolle durch die Nachbarschaft im
> ländlichen Raum.

Gerade die ist ein großer Vorteil. Dort achten die Leute eben noch 
aufeinander, man kennt sich; ganz im Gegensatz zur anonymen Großstadt, 
wo viele Leute dicht auf dicht aneinander wohnen, aber trotzdem 
vereinsamen. Schrecklich.

> Interessanterweise ist weltweit ebenfalls ein steiler Trend zur
> Urbanisierung zu beobachten. Global betrachtet, lebt bereits mehr
> als jeder zweite in einer Stadt.

Na dann muss es ja gut sein. Frei nach dem Motto: "Fresst Sch..., 
Millionen Fliegen können nicht irren."

Autor: Jemand (Gast)
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Hallo

"Gerade die ist ein großer Vorteil. Dort achten die Leute eben noch
aufeinander, man kennt sich;..."

Ich wohne ländlich, aber eben auch nicht in der echten ;-) Pampa.

-Gut für echte Großstadtmenschen ist das schon die Wüste hier - aber die 
haben auch nie ein echtes Dorf mit vielleicht 100 Bewohnern und mehr als 
5km Entfernung zur nächsten Gemarkung kennen gelernt ;-)


Und obwohl es hier mit der negativen sozialen Kontrolle (aka 
Überwachung) nicht besonders ausgeprägt ist, gehört dieser Aspekt vom 
"Landleben" genau zu den Punkten die mich eher stören.
Dieses idealisierte Bild von netten zusammenleben und im positiven Sinne 
aufeinander aufpassen hat nämlich wenig (aber doch erkennbar mehr als in 
vielen Städtischen Bereichen) mit der Realität zu tun.
Und obwohl ich aus manch anderen (für mich guten und sehr wichtigen) 
Gründen der Stadt den Rücken gekehrt hab so war eine gewisse (größere) 
Anonymität ein positiver Aspekt des Stadtlebens.
Man darf diese positive Anonymität natürlich nicht mit der Zerrbild 
"Hochhaussiedlung" verwechseln wo der alleinstehende Frührentner schon 
seit zwei Monaten tot in seiner 40qm Wohneinheit liegt, und die Nachbarn 
erst aufmerksam werden wenn es zu stinken anfängt.
Das sind seltene Extremfälle und Boulevardmagazin Schreckensmeldungen.

Und laut sein und stinken kann es auf den Land auch - wenngleich halt 
immer recht kurzfristig wenn der Bauer seine Felder düngt, oder der 
Notarzt halt aus der nächsten Kreisstadt zwangsweise bei fast jeder 
Fahrt zu den umliegenden Gemeinden und Dörfern recht nahe am Haus vorbei 
rauscht, bei den nun mal im Ländlichen Raum gegebenen höheren 
Altersdurchschnittlich kommt das halt öfter vor - dafür sind aber 
Polizeieinsätze mit entsprechender Lärmentwicklung selten und finden 
nicht im 30 Minutentakt statt wie in der Großstadt oder bestimmten 
"Edelvorstädten"
Auch ist es nur an ein oder zwei Wochenenden im Jahr mal laut, wenn eben 
Kirmes oder Schützenfest ist und Randalierer und Krakeeler treten nur 
dann in Einzelfällen auf - wobei die "Randale" sehr übersichtlich 
bleibt.
Mit den "In Vierteln" in Köln, Hamburg, Berlin usw. verglichen ein 
wahres Paradies (zumindest für mich - andere brauchen das regelmäßige 
Halli Galli von Freitags Abends bis Sonntags Morgens - sei es ihnen 
gegönnt).

Also immer schön fair bleiben und seinen eigenen Lebensstiel, Vorlieben 
und Ideale realistisch und kritisch sehen - man muss sie ja nicht 
verraten aber ganz bestimmt nicht anderen aufzwingen wollen oder andere 
Vorstellungen und Vorlieben niedermachen.

Jemand

Autor: Le X. (lex_91)
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Kinder, wieso lasst ihr die Leute nicht da wohnen wo es ihnen gefällt 
anstatt euch zu zanken wer das tollere Spielzeug hat?

Soll doch jeder nach seinem Gusto glücklich werden.
Ehrlich, wie abgrundtief simpel gestrickt und anmaßend muss man sein um 
über die Lebensweise von jemanden Anderen zu urteilen?
Clowns.

: Bearbeitet durch User
Autor: Karl (Gast)
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Studie: Wo lebt es sich in Deutschland am besten?

Ösifan schrieb:
> und Oberösterreich sind ganz vorne mit dabei.

War da mal was?

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Jemand schrieb:
> Also immer schön fair bleiben und seinen eigenen Lebensstiel, Vorlieben
> und Ideale realistisch und kritisch sehen - man muss sie ja nicht
> verraten aber ganz bestimmt nicht anderen aufzwingen wollen oder andere
> Vorstellungen und Vorlieben niedermachen.

So ist es.

Im Übrigen ändern manche Leute auch ihre Meinung im Laufe der Zeit. 
Manch junger Mensch mag viel lieber in der Stadt leben weil dort einfach 
mehr los ist, aber mit zunehmendem Alter mag man es vielleicht ruhiger 
haben und zieht raus ins Grüne. Warum auch nicht?

Autor: MaWin (Gast)
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HerrMann schrieb:
> wo es sich in Deutschland am besten lebt:

Oben, bei Mutti

Autor: Egon N. (egon2321)
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Süddeutscher schrieb:
> Da hat der Autor offensichtlich ein massives Problem mit sich
> selbst. Ein klassischer Fall von Projektion – wie aus einem
> Standardwerk der Psychologie.

Ahja. Man projeziert also nur den vielen Verkehr, die Abgase, den Lärm, 
den schlechten Zustand der Straßen, 1000 Baustellen? Existiert gar 
nicht? Muss man wissen!

Eine Bitte: Bleib bitte in der Küche mit deiner Hausfrauenpsychologie.

Beitrag #5486285 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Jemand schrieb:
> Wer Spaß an der Stadt hat soll dort leben. Das hat auch der Naturfan
> einfach zu akzeptieren.

Mir ging es nicht um Missionierung, sondern mehr um den Vorschlag die 
eigene Blickweise kritisch zu hinterfragen; und das genau im 
Zusammenhang mit der Studie. Wenn nur z.B. noch 25% auf dem Lande leben, 
so bedeutet das nicht, dass 75% in der Stadt glücklich leben. Vielleicht 
wird (zu) vielen Menschen durch die heutige Lebensweise, die Medien, den 
Job, die Lebensumstände einfach die „Seele gestohlen“ und sie merken es 
nicht einmal.

Autor: A. K. (prx)
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Was ist Stadt, was ist Land? Gehört ein Ort mit 10000 Einwohnern im hier 
betrachtet Sinn zum Stadt- oder zum Landleben? Was ist mit mittleren 
Städten, also unterhalb der nominellen Grossstadtgrenze von 100.000 
Einwohnern? Es gibt ja nicht nur München Mitte vs Kuhdorf.

Und ist es wirklich so unwichtig, wie es dort, wo man in einer Stadt 
wohnt, zugeht? Was ist mit Stadtbezirken, in denen es ruhiger zugeht als 
auf dem Land neben einem Froschteich (diese Viecher können den 
friedlichsten Menschen militant machen).

: Bearbeitet durch User
Autor: MaWin (Gast)
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Joe G. schrieb:
> Mir ging es nicht um Missionierung

eben! Sonst wäre man im Thread "Windows vs. Linux" besser aufgehoben...

Autor: A. K. (prx)
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Jemand schrieb:
> Und laut sein und stinken kann es auf den Land auch - wenngleich halt
> immer recht kurzfristig wenn der Bauer seine Felder düngt,

Für jene, die dies in der Stadt vermissen, gab es frische Landluft 
ersatzweise auch in Dosen: 
https://www.tz.de/bayern/adlkoferin-irre-idee-stal...

Wenn man als Bodenseeanwohner nach etwas Abwesenheit wieder zurück 
kommt, riecht man den See schon lange bevor man ihn sieht. Dieser 
heimatliche Duft nach gammelndem Fisch gehört nach einer Weile einfach 
dazu.

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> Für jene, die dies in der Stadt vermissen, gab es frische Landluft
> ersatzweise auch in Dosen:

ganz ohne Marketing kamman sich sogar Luft aus China in die Bude holen.

einfach die Blasenfolie aufknippeln,
die mit bei der letten Bestellung dabei war


:]

Autor: Folterknecht (Gast)
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Wo lebt es sich in Deutschland am besten?

Gar nicht. Deutschland hat fertig.

Wer noch bei Verstand ist, plant oder hat das Land schon verlassen.

Grüße aus Breslau :)

Autor: Der, der gerne und gut leben möchte (Gast)
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Deutschland ist zu einem verwahrlosten Malocherstaat verkommen, wo 
spätestens 2035 jeder 2. ne Rente unter 800 Euro bekommen wird und 2050 
sind dann 3/4 betroffen. Das wird geil.

Autor: Hennes (Gast)
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Der Weltuntergang ist nah...
Oder, wenn auch nicht ganz meine Musikgeschmakrichtung:

Youtube-Video "K.I.Z. - Hurra die Welt geht unter ft. Henning May (Official Video)"

Wie kann man nur so negativ drauf sein?
Aber das ist ja kein neues Phänomen, gab es in den frühen 80er Jahren 
auch schon.
Das nebenbei schon mehrere Atomkriege stattfinden hätten sollen war auch 
so ein Weltuntergangsszenario.

Die Welt, unser Sozialsystem, Deutschland selbst und der Mensch an sich 
ist bei weiten nicht so schlecht oder böse wie es manch einer in seiner 
persönlichen Vorstellungswelt (letztendlich sogar gerne oder nur als 
Gedankenexperiment, oder weil er schlecht drauf ist..?) hätte.

Schon früher war "Früher alles" besser.
Aber auch schon früher war die Zukunft immer schlecht und "niemand" 
wollte noch Kinder in diese Welt setzen.

Hennes

Autor: Der, der gerne und gut leben möchte (Gast)
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Guck dir unsere umgebenden Nachbarländer an, die sind bei Rente 
wesentlich besser dran und haben auch nicht den größten 
Niedriglohnsektor von Europa. Viel schlechter als in Deutschland kann es 
einem tariflosen Arbeiter in einem 1. Weltland nicht mehr gehen, aber 
das Volk wacht zum Glück langsam auf.

Autor: A. K. (prx)
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Hennes schrieb:
> Aber auch schon früher war die Zukunft immer schlecht und "niemand"
> wollte noch Kinder in diese Welt setzen.

Nach dem Krieg sah bis in die 70er die Zukunft im Westen besser als die 
Vergangenheit aus. Diverse wirtschaftliche Krisen der 70er, aber auch 
Thesen wie "Die Grenzen des Wachstums" (Club of Rome), drehten den Wind 
allmählich.

: Bearbeitet durch User
Autor: Heinrich (Gast)
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Folterknecht schrieb:
>> Wo lebt es sich in Deutschland am besten?
> Gar nicht. Deutschland hat fertig.
> Wer noch bei Verstand ist, plant oder hat das Land schon verlassen.

Nö, ich find's hier in Deutschland einfach spitze. Ich war auch schon im 
Ausland, aber es ist immer wieder herrlich, hier zu leben.

Der, der gerne und gut leben möchte schrieb:
> Deutschland ist zu einem verwahrlosten Malocherstaat verkommen, wo
> spätestens 2035 jeder 2. ne Rente unter 800 Euro bekommen wird und 2050
> sind dann 3/4 betroffen. Das wird geil.

Erstens glaube ich nicht, dass es so schlimm kommt (keiner kennt die 
Zukunft), und zweitens wäre es mir dann relativ egal, um die Rente muss 
ich mir nun wirklich keine Sorgen machen, selbst wenn es von der DRV 
keinen Cent an Rente geben sollte. Zu dem Zeitpunkt, so ich ihn denn 
erlebe, habe ich sicherlich mehr Geld zur Verfügung, als ich ausgeben 
will. Ein gutes deutsches Ingenieursgehalt macht's eben möglich.

Autor: busan (Gast)
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Die Beschwerde von Folterknecht ist sicherlich polemisch überzogen, aber 
der Rentenaspekt ist legitim.

Höchste Abgabenquote weltweit für Singles und dann Armutsrente ist nicht 
lustig.

Autor: Mark B. (markbrandis)
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A. K. schrieb:
> Wenn man als Bodenseeanwohner nach etwas Abwesenheit wieder zurück
> kommt, riecht man den See schon lange bevor man ihn sieht. Dieser
> heimatliche Duft nach gammelndem Fisch gehört nach einer Weile einfach
> dazu.

Als ich im Mai am Bodensee war habe ich keinen gammelnden Fisch 
gerochen. Könnte aber auch an meiner Pollenallergie gelegen haben. ;-)

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Egon N. schrieb:
> Ahja. Man projeziert also nur den vielen Verkehr, die Abgase, den Lärm,
> den schlechten Zustand der Straßen, 1000 Baustellen? Existiert gar
> nicht? Muss man wissen!
>
> Eine Bitte: Bleib bitte in der Küche mit deiner Hausfrauenpsychologie.

Dir ist aber schon klar, dass man keinen vernünftige Betrachtung 
hinbekommt wenn man sich nur auf die negativen Aspekte einer Sache 
konzentriert?

Autor: Netzbetreiber (Gast)
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Dieser Text hätte von mir stammen können. Exakt so - sogar das mit dem 
Zivi war bei mir gleich, weil ich nicht nach Puselmuckel wollte.



Stefan M. schrieb:
> Ich fühle mich nur dort dauerhaft wohl, wo ich aufgewachsen bin.
> Das liegt daran, dass ich in der Heimat jeden Winkel kenne.
> Ich hasse nichts mehr, als das Gefühl der "Ohnmacht", wenn man sich
> irgendwo nicht richtig auskennt.
> Das kann auch das Smartphone oder sonstige elektronische Krücken nicht
> ändern.
> Ausserdem sind alle Bezugspersonen ( Freunde, Familie ) in der Nähe.
>
> Menschen, die z.B. wegen einem Job oder einer Beziehung in andere
> Gegenden ziehen, sind mir eigenartig fremd.
>
> Wenn ich nicht zu Hause bin, fühle ich mich wie ein treibender Korken
> auf dem Meer.
> Urlaubsreisen mit Frau und Kind mal ausgenommen.
> Wenn ich z.B. beruflich länger als ein bis zwei Tage weg muss bin ich
> schon gestresst.
>
> In sofern ist diese Deutschlandstatistik für mich nicht relevant.
>
> Das geht bei mir so weit, das ich damals Zivildienst geleistet habe,
> weil man mich in der BW zur Grundausbildung für 3 Monate irgendwo
> hingeschickt hätte.

Autor: MaWin (Gast)
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> Autor: MaWin (Gast)
> Datum: 14.07.2018 10:51
> Autor: MaWin (Gast)
> Datum: 14.07.2018 09:40

Es nimmt kein Ende mit den Psychopathen die ihren Namen nicht kennen und 
stattdessen MaWin ins Namensfeld schreiben.
Beitragsniveau wie denen üblich unterste Niveauschublade.

Autor: Manfred (Gast)
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Netzbetreiber schrieb:
> Dieser Text hätte von mir stammen können. Exakt so - sogar das mit dem
> Zivi war bei mir gleich, weil ich nicht nach Puselmuckel wollte.
>
> Stefan M. schrieb:
>> Ich fühle mich nur dort dauerhaft wohl, wo ich aufgewachsen bin.
>> Das liegt daran, dass

Das war Deiner / Eurer jungen Unerfahrenheit geschuldet. Ich hätte auf 
die Bundeswehr gut verzichten können, habe dort eher negative Dinge 
gelernt. Dennoch war es kein Fehler, mal (oder sogar erstmalig) länger 
als nur wenige Tage von Zuhause weg zu sein und sich in einer fremden 
Umgebung orientieren zu müssen.

Ein Ranking von Regionen kann man so oder so sehen, es hängt sehr stark 
vom individuellen Menschen ab, ob er sich umorientieren kann!

Ich kenne eine Fall: Hier geboren und aufgewachsen, mit einer Frau 
zusammen, die 500 km entfernt abstammt. Beide sind dann in ein für beide 
fremdes Nachbarland verzogen, und beide wollen nicht mehr in ihre 
jeweilige Heimat zurück!

Ich kenne Leute, die aus beruflichen Gründen über Jahre hier gearbeitet 
haben, und dann (zum Teil zu schlechteren Konditionen) wieder in ihre 
Heimat gezogen sind.

Also was nun? Jeder, wie es ihm individuell passt! Scheiß auf Statistik, 
es geht um Individuen.

Autor: Roland L. (roland2)
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Manfred schrieb:
> Ich kenne eine Fall: Hier geboren und aufgewachsen, mit einer Frau
> zusammen, die 500 km entfernt abstammt. Beide sind dann in ein für beide
> fremdes Nachbarland verzogen, und beide wollen nicht mehr in ihre
> jeweilige Heimat zurück!
>
> Ich kenne Leute, die aus beruflichen Gründen über Jahre hier gearbeitet
> haben, und dann (zum Teil zu schlechteren Konditionen) wieder in ihre
> Heimat gezogen sind.
>
> Also was nun? Jeder, wie es ihm individuell passt! Scheiß auf Statistik,
> es geht um Individuen.

ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber anscheinend wollen alle da weg.
Egal ob da geboren oder nicht.

Autor: Manfred (Gast)
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Roland L. schrieb:
> ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber anscheinend wollen alle da weg.

Diese Deine Betrachtung ist logisch und zulässig.

> Egal ob da geboren oder nicht.

Das deckt sich nun nicht mit meinen Beobachtungen, hier geboren / 
aufgewachsen und geblieben bildet die Mehrheit.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Autor: Johannes S. (jojos)
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Im Ranking ganz unten, aber wenn man das ignoriert kann man da trotzdem 
leben.

Autor: ZF (Gast)
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Endlich mal ein Thread, in dem jeder mit seiner Situation, irgendwelche 
Untersuchungen hin oder her, zufrieden ist!

Autor: ZF (Gast)
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Na gut, fast jeder:

Der, der gerne und gut leben möchte schrieb:
> Guck dir unsere umgebenden Nachbarländer an, die sind bei Rente
> wesentlich besser dran
Jo, vor allem den ostdeutschen Rentnern ginge es mit einer 
kapitalgedeckten statt umlagefinanzierten Rente viel besser, weil ihre 
einstigen Spielgeldeinzahlungen dann jetzt viel mehr Wert wären. ;-)

> und haben auch nicht den größten
> Niedriglohnsektor von Europa.
Deshalb kommen die Erntehelfer so gerne hier hin?

> Viel schlechter als in Deutschland kann es
> einem tariflosen Arbeiter in einem 1. Weltland nicht mehr gehen
In USA und Griechenland geht es den einfachen Arbeitern besser? Oder 
sind die nicht 1. Welt?

Autor: Karl (Gast)
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ZF schrieb:
> den ostdeutschen Rentnern ginge es viel besser, weil ihre einstigen
> Spielgeldeinzahlungen dann jetzt viel mehr Wert wären

Na Du hast ja das Prinzip vom Generationenvertrag voll verstanden...

ZF schrieb:
> Deshalb kommen die Erntehelfer so gerne hier hin?

Kommen sie nicht. Gab letztens einen Artikel über so nen jammernden 
Spargelkönig, der keine Leute zu Spargelstechen gefunden hat, weil die 
inzwischen in ihrem Land besser verdienen.

Autor: A. K. (prx)
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ZF schrieb:
> Deshalb kommen die Erntehelfer so gerne hier hin?

Nicht mehr. Also was die bisherigen Erntehelfer aus Osteuropa angeht. 
Deren bisherige Heimatländer sind selbst erfolgreicher geworden, weshalb 
diese Ströme an Saisonrbeitern allmählich ausdünnen. Oder die suchen 
sich einfachere, besser bezahlte Arbeit woanders:
https://www.welt.de/wirtschaft/article176979111/La...
https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-05/erntehelfer...

Nun wäre es natürlich möglich, solche Helfer anderswo zu suchen. Gibt 
genug Alternativen. Allerdings rührt sich da die angerührte Volksseele, 
neben ein paar anderen Problemen.

Autor: ZF (Gast)
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Karl schrieb:
> Na Du hast ja das Prinzip vom Generationenvertrag voll verstanden...
Generationenvertrag in der Form wie Deutschland ihn kennt gibt es in 
Ländern mit kapitalgedeckter Rente nicht. Da zahlt jeder, ggf. mit 
Arbeitgeberunterstützung, in sein eigenes Konto ein. So etwas wie die 
Wiedervereinigung wäre in solchen Ländern aus Rentensicht nicht zu 
stemmen gewesen. Da hätte es nur Stütze für die Ostrentner gegeben - 
falls das Land sowas wie Stütze kennt.

> Kommen sie nicht. Gab letztens einen Artikel über so nen jammernden
> Spargelkönig, der keine Leute zu Spargelstechen gefunden hat, weil die
> inzwischen in ihrem Land besser verdienen.
Wie hat der Bauer es gelöst? Mussten Arbeitslose aus der Region ran?

Autor: A. K. (prx)
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ZF schrieb:
> Wie hat der Bauer es gelöst? Mussten Arbeitslose aus der Region ran?

"Vollautomatische Spargelstechroboter gibt es schon. Noch mähen sie 
gnadenlos alles nieder."

Ansonsten macht man es eben wie bei den Äpfeln. Hier ist Apfel- und 
Weinbauregion. Äpfel wachsen eigentlich auf Bäumen. Wer aber die Bonsais 
gesehen hat, aus denen Apfelfelder bestehen, mag das kaum glauben. Die 
sehen aus wie Weinberge, nur nicht so schräg. Vielleicht kriegt man 
analog dazu auch Erdbeeren und Spargel dazu, bequem in Griffhöhe erntbar 
zu werden. Auf den Geschmack kommt es bekanntlich nicht an.

NB: Bei solchen, typischerweise querbeet die Presse von links bis rechts 
aufrollenden Artikeln, die aufgrund der gleichen Quelle alle circa das 
Gleiche schreiben, könnte natürlich auch Interessenpolltik dahinter 
stecken.

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Autor: A. K. (prx)
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ZF schrieb:
> Endlich mal ein Thread, in dem jeder mit seiner Situation, irgendwelche
> Untersuchungen hin oder her, zufrieden ist!

Bei der Beurteilung der eigenen Intelligenz klappt das ähnlich. Auch da 
wirds erst kontrovers, wenn man sich der Situation der anderen widmet.

Beitrag #5487112 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Re: Studie: Wo lebt es sich in Deutschland am besten?

Baden-Würtemberg. Dort gibt es die beste Stütze und Sozialhilfe.

Autor: A. K. (prx)
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Trolle setzen ein bestimmtes Biotop voraus. So müssen sie einzelstehend 
operieren, sonst fällt die Wirkung weg. In Schulen angebaut werden sie 
zu Deppenfeldern, in denen das Indivuduum sich immer mehr steigern muss, 
und doch am Ende nicht mehr wahrgenommen wird. Ein Troll sollte also 
daran interessiert sein, seinesgleichen nicht übermässig anzuziehen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Karl (Gast)
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Zocker_54 schrieb:
> Baden-Würtemberg. Dort gibt es die beste Stütze und Sozialhilfe.

Stimmt. Dürgen gerade wieder 1700 Lehrer testen, die über die 
Sommerferien H4 oder Arbeitslosengeld beantragen durften.

Einerseits, es ist beschämend, wie das Land hier mit Lehrkräften umgeht.

Andererseits, wenn 1700 Lehrer in Zeiten des Lehrermangels und der 
sozialen Netzwerke es nicht schaffen zu sagen: Entweder wir bekommen 
Festanstellung oder ihr habt im neuen Schuljahr 1700 Lehrer zu wenig... 
ist das irgendwie auch selbst schuld. da ist sich wieder jeder selbst 
der Nächste, und Solidarität, das ist ja schon wieder Kommunismus.

Autor: Karl (Gast)
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ZF schrieb:
> Wie hat der Bauer es gelöst? Mussten Arbeitslose aus der Region ran?

Er hat den Spargel vergammeln lassen. Arbeitslosen hätte er ja den 
Mindestlohn zahlen müssen. Die Osteuropäer kann man über Scheinfirmen in 
deren Ländern für 3 Eur arbeiten lassen, zahlt keine SV und kassiert 
gleich einen Teil des Lohns für Unterkunft und Verpflegung wieder ein.

Aber die "Ernteausfälle" hat ihm sicher die EU versüßt.

Beitrag #5487208 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Jobst Q. (joquis)
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ZF schrieb:
> Endlich mal ein Thread, in dem jeder mit seiner Situation, irgendwelche
> Untersuchungen hin oder her, zufrieden ist!

Warum sollten wir uns unsere Zufriedenheit auch von Untersuchungen 
vorschreiben lassen?

Die Unterschiede zwischen Theorie und Praxis sind in der Praxis nun mal 
größer als in der Theorie.

Autor: Achim B. (bobdylan)
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Karl schrieb:
> Er hat den Spargel vergammeln lassen.

Und das war auch gut so! Weil wer will diese überteuerten Wasserstängel 
denn essen?

Die Frage ist: warum hat dieser Bauer diesen Spargel denn überhaupt 
angebaut? Konnte er nicht abschätzen, dass es zur Erntezeit an 
Lohnsklaven mangeln wird? Sind Spargelbauern so doof wie ihr Produkt?

Ich fürchte, dass ja.

Die lebenswerteste Region in Deutschland ist übrigens Wolfsburg im 
Breisgau.

Beitrag #5487233 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Roland F. (rhf)
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Hallo,

Karl schrieb:
> Er hat den Spargel vergammeln lassen. Arbeitslosen hätte er ja den
> Mindestlohn zahlen müssen. Die Osteuropäer kann man über Scheinfirmen in
> deren Ländern für 3 Eur arbeiten lassen, zahlt keine SV und kassiert
> gleich einen Teil des Lohns für Unterkunft und Verpflegung wieder ein.
>
> Aber die "Ernteausfälle" hat ihm sicher die EU versüßt.

und

Achim B. schrieb:
>> Er hat den Spargel vergammeln lassen.
>
> Und das war auch gut so! Weil wer will diese überteuerten Wasserstängel
> denn essen?
>
> Die Frage ist: warum hat dieser Bauer diesen Spargel denn überhaupt
> angebaut? Konnte er nicht abschätzen, dass es zur Erntezeit an
> Lohnsklaven mangeln wird? Sind Spargelbauern so doof wie ihr Produkt?
>
> Ich fürchte, dass ja.

Das ist wirklich toll in diesem Forum, man bekommt nicht nur Antworten 
auf  technische Fragen. Selbst für die Probleme wie z.B. die des 
Gemüseanbaus finden sich hier ausgewiesene Fachleute. Es ist schön das 
solche Fachleute die auf Grund ihrer fundierten Kenntnisse eher einfach 
gestrickten Menschen Leuten wie mir genau erklären können, warum der 
gewöhnliche Landmann mit eher unterdurchschnittlicher Intelligenz 
gesegnet ist, und z.B. offensichtlich selbst einfache Zusammenhänge in 
Bezug auf Betriebsorganisation nicht verstanden hat.

rhf

Autor: Achim B. (bobdylan)
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Roland F. schrieb:
> Das ist wirklich toll in diesem Forum, man bekommt nicht nur Antworten
> auf  technische Fragen. Selbst für die Probleme wie z.B. die des
> Gemüseanbaus finden sich hier ausgewiesene Fachleute. Es ist schön das
> solche Fachleute die auf Grund ihrer fundierten Kenntnisse eher einfach
> gestrickten Menschen Leuten wie mir genau erklären können, warum der
> gewöhnliche Landmann mit eher unterdurchschnittlicher Intelligenz
> gesegnet ist, und z.B. offensichtlich selbst einfache Zusammenhänge in
> Bezug auf Betriebsorganisation nicht verstanden hat.

Vielen Dank, aber lass mal stecken. Ich habe nicht Komplimente fischen, 
sondern lediglich im aufklärerischen Sinne auf einen Sachverhalt 
hinweisen wollen. Dafür kann ich nichts.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Karl schrieb:
> Kommen sie nicht. Gab letztens einen Artikel über so nen jammernden
> Spargelkönig, der keine Leute zu Spargelstechen gefunden hat, weil die
> inzwischen in ihrem Land besser verdienen.

Problem ist nicht dass die Leute in ihrem Land besser verdienen sondern 
dass die Lebenshaltungskosten hier viel höher sind!
Auch Saisonarbeiter müssen irgendwie leben.

Autor: G3 (Gast)
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Kommt ja aufs Gleiche raus. 18 Jahre Misswirtschaft von Berlin aus haben 
ihren Preis.

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Achim B. schrieb:
> Und das war auch gut so! Weil wer will diese überteuerten Wasserstängel
> denn essen?
>
> Die Frage ist: warum hat dieser Bauer diesen Spargel denn überhaupt
> angebaut? Konnte er nicht abschätzen, dass es zur Erntezeit an
> Lohnsklaven mangeln wird? Sind Spargelbauern so doof wie ihr Produkt?

Die Spargel-Bauern jammern, das niemand für über 13/Kilo noch deutschen 
Spargel kauft.

Wie jammern tatsächlich, wenn Spargel über 11,50€/Kilo kostet

Die Bauern jammern auch, weil sie jetzt Mindestlohn zahlen müssen und 
weil, die Polen jetzt nicht mehr kommen, weil sie woanders mehr gezahlt 
bekommen.
Und die noch kommen, taugen kaum noch etwas.

Wir schimpfen über das Lohndumping bei Erntehelfern (und den so teuren 
deutschen Spargel aus der Region).

Autor: A. K. (prx)
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Roland F. schrieb:
> warum der
> gewöhnliche Landmann mit eher unterdurchschnittlicher Intelligenz
> gesegnet ist,

Darwin'sche Auslese. Bekanntlich ernten die dümmsten Bauern die dicksten 
Kartoffeln. ;-)

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Rick M. schrieb:
> Die Spargel-Bauern jammern, das niemand für über 13/Kilo noch deutschen
> Spargel kauft.
>
> Wie jammern tatsächlich, wenn Spargel über 11,50€/Kilo kostet
>
> Die Bauern jammern auch, weil sie jetzt Mindestlohn zahlen müssen und
> weil, die Polen jetzt nicht mehr kommen, weil sie woanders mehr gezahlt
> bekommen.
> Und die noch kommen, taugen kaum noch etwas.

Wenn sich Spargel eben nicht so günstig anbauen lässt wie der Kunde ihn 
kaufen möchte, dann lohnt er sich halt einfach nicht mehr. Punkt. Dann 
reitet man ein totes Pferd. Wenn das bisher nur wegen der Ausbeutung 
billiger Arbeitskräfte funktioniert hat, dann haben die halt bisher nur 
Glück gehabt.

Ich kann auch Milchbauern nicht verstehen, die über die Milchpreise 
jammern. Wer herstellt und verkauft der kann einen Preis bestimmen. Wird 
der aber nicht akzeptiert, sondern nur ein Preis bei dem man (angeblich) 
nichts mehr verdient, dann hat man wohl eindeutig auf das falsche 
Produkt gesetzt.

Autor: A. K. (prx)
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Cyblord -. schrieb:
> Ich kann auch Milchbauern nicht verstehen, die über die Milchpreise
> jammern. Wer herstellt und verkauft der kann einen Preis bestimmen.

Du unterschätzt die Einkaufsorganisationen der Händler. Die Experten für 
billig sitzen genau da, die wissen, wie man das macht. Auf der anderen 
Seite sitzt der einzelne Bauer, der auch wenn er ein Grossbauer ist, 
eher sowas wie ein austauschbarer Arbeitnehmer ohne Gewerkschaft ist.

> der aber nicht akzeptiert, sondern nur ein Preis bei dem man (angeblich)
> nichts mehr verdient, dann hat man wohl eindeutig auf das falsche
> Produkt gesetzt.

Einfach so von Milch auf Karotten umzustellen ist nicht drin. Sind zu 
viel spezialisierte Investitionen drin. Und vielleicht auch Verträge, in 
die man reingelockt wurde, für die man investiert hat, Schulden hat, und 
nun vom Vertragspartner abhängig ist. Raus heisst dann Insolvenz.

: Bearbeitet durch User
Autor: Old P. (old-papa)
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Cyblord -. schrieb:

> Wenn sich Spargel eben nicht so günstig anbauen lässt wie der Kunde ihn
> kaufen möchte, dann lohnt er sich halt einfach nicht mehr. Punkt. Dann
> reitet man ein totes Pferd. Wenn das bisher nur wegen der Ausbeutung
> billiger Arbeitskräfte funktioniert hat, dann haben die halt bisher nur
> Glück gehabt.

Die Konsumenten auch... (noch) Und wirds teurer blöken sie wieder 
"Merkel muss weg" alles Irre....

> Ich kann auch Milchbauern nicht verstehen, die über die Milchpreise
> jammern. Wer herstellt und verkauft der kann einen Preis bestimmen. Wird
> der aber nicht akzeptiert, sondern nur ein Preis bei dem man (angeblich)
> nichts mehr verdient, dann hat man wohl eindeutig auf das falsche
> Produkt gesetzt.

Klar, die Milch im Supermarkt kommt dann für 60Cent/Liter aus China. 
Geht alles. Wollen wir das?
Ich behaupe Ja!
Beobachte mal die Kunden am Milchregal: 1,09/Liter, 1,39/Liter, 
1,69/Liter.... Wo meinst Du greifen die hin?
Gilt auch für Spargel, Erdbeeren (kommen nachts im Flieger aus Afrika), 
Blumen (kommen nachts im Flieger aus Afrika), Kartoffeln (nö, noch aus 
D)
und und und. Letztilch hat es der Kunde fast in der Hand. "Fast", weil 
die großen Supermarktketten ihren Lieferanten die Preise diktieren.

Old-papa

Autor: Realistischer Einschätzer (Gast)
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Old P. schrieb:
 Und wirds teurer blöken sie wieder
> "Merkel muss weg" alles Irre....
>
Richtig. Aber zunächst aus anderen Gründen.


> Klar, die Milch im Supermarkt kommt dann für 60Cent/Liter aus China.
> Geht alles. Wollen wir das?
> Ich behaupe Ja!

Wir? Sprich nicht im Namen Anderer!

> Beobachte mal die Kunden am Milchregal: 1,09/Liter, 1,39/Liter,
> 1,69/Liter.... Wo meinst Du greifen die hin?

Wer greift dahin? Wer MUSS dahin greifen? Warum ist das so?


> Gilt auch für Spargel, Erdbeeren (kommen nachts im Flieger aus Afrika),

Stuss.


> Blumen (kommen nachts im Flieger aus Afrika), Kartoffeln (nö, noch aus
> D)

Kartoffeln aus Ägypten.


> und und und. Letztilch hat es der Kunde fast in der Hand. "Fast", weil
> die großen Supermarktketten ihren Lieferanten die Preise diktieren.

Nein, weil die Kunden nur das kaufen können, was ANGEBOTEN wird und: Was 
sie sich LEISTEN können.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Old P. schrieb:
> Klar, die Milch im Supermarkt kommt dann für 60Cent/Liter aus China.
> Geht alles. Wollen wir das?
> Ich behaupe Ja!
> Beobachte mal die Kunden am Milchregal: 1,09/Liter, 1,39/Liter,
> 1,69/Liter.... Wo meinst Du greifen die hin?

Es gibt sogar noch teurere "Kindermilch" und sonstige Exoten. Die werden 
auch gekauft. Wenn die 1,69 Milch niemand kaufen würde, würde die nicht 
angeboten werden.

Und selbst Eigenmarken wie "K-Classic" fahren mehrgleisig, mit billiger 
und teurerer Bio Milch. Wenn die nicht laufen würde, würden die das 
nicht machen.

Und ob die Mehrheit Milch aus China kaufen würde steht auf einem anderen 
Blatt.
Wenn das so ist: Pech. Damit haben andere Branchen auch zu kämpfen egal 
ob "wir" das wollen. Wobei "wir" hier wohl eher "du" bist.

Kurios bei uns, da kommt die billige Milch aus D, die teure Öko Bio 
Milch hingegen aus AT.

> Du unterschätzt die Einkaufsorganisationen der Händler. Die Experten für
> billig sitzen genau da, die wissen, wie man das macht. Auf der anderen
> Seite sitzt der einzelne Bauer, der auch wenn er ein Grossbauer ist,
> eher sowas wie ein austauschbarer Arbeitnehmer ohne Gewerkschaft ist.

Mir kommen die Tränen. Das ist ein Unternehmer mit einem Millionen Euro 
Unternehmen. Der muss selbst klar kommen und schauen wie er sein Zeug 
gewinnbringend verkauft. Das ist nicht mein Problem. Wenn es mit Milch 
nicht geht hat er wohl echt was falsch gemacht.
Die Bauern selber wollten ein Ende der Milchquote. Die Schattenseite 
dieser Entscheidung wollen sie aber nicht akzeptieren.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Old P. schrieb:
> Letztilch hat es der Kunde fast in der Hand. "Fast", weil
> die großen Supermarktketten ihren Lieferanten die Preise diktieren.

Wobei das bei Erbeeren und Spargel etwas einfacher sein kann, als bei 
manchen anderen Agrarprodukten. Besonders wenn man ungefähr im 
Anbaugebiet lebt.

Erdbeeren kriege ich am Stand nebendran. Selbstvermarktung mit zudem 
auch noch wohlschmeckenderer Sorte. Verkaufsstände gibts hier alle 500m 
an der Strasse. Wer im April welche im Supermarkt kauft ist selber 
Schuld.

Spargel gibts ähnlich, oder beispielsweise als Event bei einer 
Bekannten, die im besten Spargelgebiet Deutschlands mitten zwischen den 
Feldern wohnt. So schmeckt der dann auch.

Wer natürlich unbedingt mittendrin in Gelsenkirchen wohnen will... Da 
gibts dann vielleicht Elektronik vor Ort, aber ... ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael B. (laberkopp)
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Old P. schrieb:
> Beobachte mal die Kunden am Milchregal: 1,09/Liter, 1,39/Liter,
> 1,69/Liter.... Wo meinst Du greifen die hin?

Offenkundig zu diesen überteuerten Produkten.

Denn daneben steht sich die Milch für 69ct die Füsse platt und wird 
sauer.

Daß es ein Angebot für höhere Preise gibt, zeigt doch gerade, daß der 
Kunde nicht immer zum billigsten greift, sondern sich einbildet, für 
mehr Geld auch irgendeine Form der Exclusivität zu kaufen.,

Den Handel freut's, ist eh überall dieselbe Milch drin.

Genau dieselbe Schiene wie mit Bosch Markenprodukten zum höheren Preis, 
wo sich der Kunde gerne einbildet die höhere Qualität zu bekommen, es 
steckt aber bloss mehr unreparables Plastik drin.

Keiner kaufte Tata's Nano, man greift lieber zum BWM Mini, auch 
Volkswagen Fox wurde verschmäht obwohl er einen kostengünstig von A nach 
B bringt, man kauft lieber zum mehrfachn Preis ein Auto mit dem man auf 
der Fahrt von A nach B repräsentiert, daß einem die Bank so grosszügig 
einen Kredit gab.

Oder mit Markenklamotten aus derselben Bauwolle wie das 1.99 T-Shirt

etc. pp.

Wenn nachvollziehbar bessere Qualität geliefert wird, wie bei 
Bio-Produkten, ist ein Aufpreis sicher ok, aber wenn man dann Preise bei 
Waschbär oder Hess Natur anguckt, fragt man sich, wo die 2000% Aufschlag 
hängenbleiben sollen.

Autor: A. K. (prx)
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Michael B. schrieb:
> Den Handel freut's, ist eh überall dieselbe Milch drin.

Ok, bei Milch ist das schwierig. Bei Obst wirds einfacher. Da gibts beim 
Discounter weiche reife Aprikosen für 3,50 und daneben Musketenkugeln 
für fast die Hälfte. Rate mal, welche davon schmecken, und welche nur 
fürs Kochen taugen.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Roland F. (rhf)
> Datum: 15.07.2018 12:03

> > Da sehe ich schwarz für Deutschland.

> Das ist auch so eine merkwürdige Sache: alle sehen schwarz für
> Deutschland,

Ich auch ! Brauche nur durch die Fußgängerzone meiner Heimatstadt zu 
gehen.

> aber bei jeder Wahl wird immer mehr schwarz und schwarz-braun gewählt.

Schwarz ist schlecht, es müsste mehr braun sein.

Sonst scheinst du ein Schwätzer zu sein.

Autor: Karl (Gast)
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A. K. schrieb:
> Einfach so von Milch auf Karotten umzustellen ist nicht drin. Sind zu
> viel spezialisierte Investitionen drin.

Stimmt, aber auch hier hält sich mein Mitleid in Grenzen.

Hier in Südschweden stehen allerort die Milchkühe auf den zugegeben 
riesigen Weiden. Das war bei uns vor 20 Jahren auch so.

Meine Große war letztens mit der Klasse - Ernährungswoche - in der 
Milchviehanlage der Agrargenossenschaft. Hochleistungskühe, die 60 L 
Milch am Tag geben, mit Soja und Silage gestopft werden. Wenn man die 
auf die Weide stellen würde, würden sie verhungern.

Aber Rumjammern, dass die Milch zu billig ist, weil zu viel produziert 
wird.

Autor: Karl (Gast)
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Zocker_54 schrieb im Beitrag #5487208:
> Aber es wird alles Geld für die Dunklen benötigt.

Nur dass das Problem des Lehrermangels bereits seit 10-15 Jahren bekannt 
ist, was Deinen angeblichen Zusammenhang entlarvt als: Dummes 
Rassistengeschwätz.

Autor: A. K. (prx)
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Die Produktion von Agrarprodukten der Nachfrage angemessen genau zu 
planen, ist etwas schwierig. Von Befruchtung bis Milchkuh dauerts eine 
Weile, und wenns dann zu viele sind, was machst du mit den Viechern? 
Sind es zu wenige, jammern nicht nur die Bauern. Auf günstiges Futter zu 
verzichten fällt den Menschen schwieriger, den Autokauf kann man schon 
mal ein Jahr oder zwei aufschieben. Weshalb Gesellschaften 
sinnvollerweise eher Über- als Unterproduktion anpeilen.

Apropos Schweinezyklus: Den gibts nicht nur bei Viechern, auch 
Elektronik braucht oft einige Monate von Entscheidung zum Produkt. Oder 
einige Jahre, wenn es um Produktionssätten geht. Aber kaum geht mal der 
Preis etwas hoch, ist das Gejammer im Forum gross.

: Bearbeitet durch User
Autor: Volker S. (vloki)
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A. K. schrieb:
> Auf günstiges
> Futter zu verzichten fällt den Menschen schwieriger, den Autokauf kann
> man schon mal ein Jahr oder zwei aufschieben.

Wenn einige Menschen beim Autokauf mal möglichst günstig...
dann bliebe mehr für anständiges Futter ;-)

Autor: A. K. (prx)
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Karl schrieb:
> Nur dass das Problem des Lehrermangels bereits seit 10-15 Jahren bekannt
> ist, was Deinen angeblichen Zusammenhang entlarvt als: Dummes
> Rassistengeschwätz.

Das hat ja auch eher was von Planwirtschaft. Den Plan macht man nach 
Kassenlage und die Kundschaft hat sich gefälligst danach zu richten. 
Wehe die produziert mehr Kids als geplant, oder will partout G9 statt 
billigerem G8! Obendrauf kommt der Schweinezyklus der Lehrerproduktion, 
der nur dann zu viel davon auf den Markt wirft, wenn grad kein Geld für 
sie da ist, und zu wenige, wenn man welche sucht.

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Autor: A. K. (prx)
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Zocker_54 schrieb:
>> aber bei jeder Wahl wird immer mehr schwarz und schwarz-braun gewählt.
>
> Schwarz ist schlecht, es müsste mehr braun sein.

Am häufigsten sind m.W. Schwarzbunte, Rotbunte, Braune und Fleckvieh.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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A. K. schrieb:
> Zocker_54 schrieb:
>>> aber bei jeder Wahl wird immer mehr schwarz und schwarz-braun gewählt.
>>
>> Schwarz ist schlecht, es müsste mehr braun sein.
>
> Am häufigsten sind m.W. Schwarzbunte, Rotbunte, Braune und Fleckvieh

Ach, und was ist mit Gelbvieh, Pinzgauer, Ukermärker, Hereford, 
Weiß-Blaue, Hinter- und Vorderwäldler und dann noch die Limpurger?

Autor: A. K. (prx)
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Splitterherden. Bis auf die Hinterwäldler. Die sind vor ein paar Jahren 
aus dem Zoo ausgebrochen und rollen seither die Landschaft auf. Die 
Weissblauen muhten zwar kurz und laut ob der Konkurrenz, uckermerken 
aber gerade, dass sie eigentlich Rindviecher sind.

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Autor: NL (Gast)
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Karl schrieb:
> Meine Große war letztens mit der Klasse - Ernährungswoche - in der
> Milchviehanlage der Agrargenossenschaft. Hochleistungskühe, die 60 L
> Milch am Tag geben, mit Soja und Silage gestopft werden. Wenn man die
> auf die Weide stellen würde, würden sie verhungern.

Dummes Geschwätz und billige Polemik! Wirklich aussagekräftig ist
doch hier die Milchleistung pro Jahr. Die liegt in Deutschland bei
durchschnittlich 8.500kg. Macht also etwa 23l am Tag.

Besonders brutal wird das Milchvieh in Dunkeldeutschland gemästet.
Thüringen belegt den Spitzenplatz mit etwa 9.700kg/a. Dagegen liegt
BaWü am Ende mit rund 7.200kg/a.

Autor: Achim (Gast)
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Die Bauern sind schon seit über 40 Jahren am jammern wie schlecht es 
ihnen ginge. Dabei ist ihre Branche (vielleicht neben dem Kohlebergbau) 
die am höchsten subventionierte Branche in Deutschland. Und die Bauern 
gehören schon immer zu der eher vermögenden Bevölkerungsschicht. 
Ziemlich alle können sich große Häuser und Autos der Oberklasse leisten.
Dabei hat es der technische Fortschritt nur langsam in die 
Landwirtschaft geschafft. Im Propaganda-TV sieht man zwar schon seit 
über 20 Jahren den modernen Bauern der mit GPS und Automatisierung seine 
Felder bestellt und seinen Kuhstall mit dem Computer überwacht. Doch wie 
siehts in der Praxis aus? Viele kennen einen Computer vielleicht erst 
seit 3-5 Jahren und haben seitdem noch so gewirtschaftet wie zu 
Urgroßvaters Zeiten. Offenbar hat es sich immer noch finanziell 
gerechnet. Auch die Bildung der älteren Bauern ist eher mangelhaft. 
Viele können kaum schreiben, haben noch nie eine Berufsausbildung 
genossen, Meisterzwang gibt es da ohnehin nicht. Echt traurig für eine 
Lebensmittelindustrie. Ihre 20-30 jährigen Kinder bringen jetzt etwas 
Bildung und moderne Technik in die Familie und den Betrieb. Ein moderner 
Kuhstall für 80-100 Kühe mit Melkroboter kommt zwar auf ca. 1 Mio Euro, 
aber schöpft der Jungbauer alle Subventionen aus, zahlt 80% der Staat. 
Dazu noch ein kleines Gaskraftwerk für Stromerzeugung und Heizung fürs 
Wohnhaus, zahlt auch größtenteils der Staat. Brachliegende Felder 
-subventioniert der Staat- der Umwelt zuliebe. Ernteausfälle wegen 
schlechtem Wetter -großes Gejammer- dann zahlt auch der Staat. Habe 
sonst bei noch keinem Kleinunternehmen gehört, dass der Staat 
irgendwelche Umsatzeinbußen, aus welchen Gründen auch immer, 
kompensiert.

Autor: Roland F. (rhf)
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Zocker_54 schrieb:

> Schwarz ist schlecht, es müsste mehr braun sein.
>
> Sonst scheinst du ein Schwätzer zu sein.

Keine Argumente mehr? Oder warum wirst du jetzt beleidigend?

rhf

Autor: Old P. (old-papa)
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Realistischer Einschätzer schrieb:
>
> Wir? Sprich nicht im Namen Anderer!

War ja nur eine Behauptung, Widerspruch, gerne...

> Wer greift dahin? Wer MUSS dahin greifen? Warum ist das so?

Blödsinn! Selbst Leute mit 160k-Euro netto im Jahr geizen wo es geht. 
Sogar an Kindern (haben keine, dafür Pudel und Porsche).

>> Gilt auch für Spargel, Erdbeeren (kommen nachts im Flieger aus Afrika),
>
> Stuss.

Du muss das ja wissen..

> Kartoffeln aus Ägypten.

Stimmt, dachte ich nicht dran.

> Nein, weil die Kunden nur das kaufen können, was ANGEBOTEN wird und: Was
> sie sich LEISTEN können.

Das mit dem "leisten" wird so sein, leider. Angeboten wird aber auch nur 
das, was gekauft wird. Ist es (auch nur vorübergehend) ein Ladenhüter, 
wirds raus genommen (siehe z.B. 3D-TV)

Also noch mal: Bleibt die Milch für 1,09 als ladenhüter stehen und geht 
die zu 1,39 wie geschnitten Brot, dann fliegt die zu 1,09 raus oder eher 
wahrscheinlich: wird im Preis rauf gesetzt. Ob der Erzeuger davon was 
abbekommt? Glaube nicht.

Old-Papa
Jetzt für Kroatien jubeln...

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Autor: ZF (Gast)
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A. K. schrieb:
> Wobei das bei Erbeeren und Spargel etwas einfacher sein kann, als bei
> manchen anderen Agrarprodukten. Besonders wenn man ungefähr im
> Anbaugebiet lebt.
>
> Erdbeeren kriege ich am Stand nebendran. Selbstvermarktung mit zudem
> auch noch wohlschmeckenderer Sorte. Verkaufsstände gibts hier alle 500m
> an der Strasse. Wer im April welche im Supermarkt kauft ist selber
> Schuld.

Esse gerade welcher aus regionaler Pflückung. Total süß und lecker. Mein 
Essen muss nicht mehr reisen als ich es tue.


> Spargel gibts ähnlich, oder beispielsweise als Event bei einer
> Bekannten, die im besten Spargelgebiet Deutschlands mitten zwischen den
> Feldern wohnt. So schmeckt der dann auch.
>
> Wer natürlich unbedingt mittendrin in Gelsenkirchen wohnen will... Da
> gibts dann vielleicht Elektronik vor Ort, aber ... ;-)

Spargelfelder gibts auch am Niederrhein, auch mit Direktverkauf, nicht 
weit weg von Gelsenkirchen. Ob es da Elektronikläden gibt weiß ich 
nicht, die sind auch im Ruhrgebiet weniger geworden.

Autor: Wissender (Gast)
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Nirgendwo. Sieh zu, dass du hier Land gewinnst. Dieses Land hats hinter 
sich.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Hier in der Nähe gibts den Brauereiweg, warum sollte man da woanders 
sein wollen :P

Autor: Heinrich (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Hier in der Nähe gibts den Brauereiweg, warum sollte man da
> woanders sein wollen :P

Du meinst Aufseß? ;-)

Autor: Weiser Tattergreis (Gast)
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bedenket bei der Platzwahl eines:

Der unzufriedene Mensch findet keinen bequemen Stuhl.

(Benjamin Franklin)

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Achim schrieb:
> Die Bauern sind schon seit über 40 Jahren am jammern wie schlecht
> es
> ihnen ginge. Dabei ist ihre Branche (vielleicht neben dem Kohlebergbau)
> die am höchsten subventionierte Branche in Deutschland.

Nein die Alu-Hütten bekommen am meisten reingeschoben, wg. Energiewende 
und so geht in jeder Alu-Schmelze pro Arbeitsplatz ca. 440k/ anno drauf.
https://presse.wdr.de/plounge/radio/wdr5/2014/02/2...

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Heinrich schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> Hier in der Nähe gibts den Brauereiweg, warum sollte man da
>> woanders sein wollen :P
>
> Du meinst Aufseß? ;-)

Ich würde es ein bisschen ausdehnen auf Fränkische Schweiz :-)

Autor: Verwunderter (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Heinrich schrieb:
>> Abradolf L. schrieb:
>>> Hier in der Nähe gibts den Brauereiweg, warum sollte man da
>>> woanders sein wollen :P
>>
>> Du meinst Aufseß? ;-)
>
> Ich würde es ein bisschen ausdehnen auf Fränkische Schweiz :-)

DU bist Franke??

Ich fasse es nicht! Dann wärest Du tatsächlich der 1. Franke, den ich 
als Arschloch kennenlerne -und ich kenne eine ganze Reihe.

Autor: Manfred (Gast)
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A. K. schrieb:
> Wer natürlich unbedingt mittendrin in Gelsenkirchen wohnen will...

Grundwehrdienst in der Gegend Wolfsburg - Gifhorn, Heide, sehr guter 
Spargel: Ein Kamerad aus dem Ruhrgebiet kam immer mit ein paar Sack 
Kohle im ollen Bulli und hatte auf dem Weg nachhause Spargel oder 
Kartoffeln im Wagen.

Cyblord -. schrieb:
> Ich kann auch Milchbauern nicht verstehen, die über die Milchpreise jammern.

Der Milchpreis im Laden ist so hoch wie noch nie, der an die Bauern 
gezahlte Preis mal wieder auf einem sehr niedrigen Niveau - wurde 
neulich im N3-Regionalfernsehen berichtet.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Verwunderter schrieb:
> DU bist Franke??

Ja seit Geburt.

Verwunderter schrieb:
> Ich fasse es nicht! Dann wärest Du tatsächlich der 1. Franke, den ich
> als Arschloch kennenlerne -und ich kenne eine ganze Reihe.

Danke für die Blumen, ich nehme das Kompliment gerne an ;)

Wo wir grade wieder zurück kommen zum Thema, hatte grad das 
Rundschreiben unseres Herrn Söder im Briefkasten:

https://www.zbfs.bayern.de/familie/familiengeld/

Da fällt unser Zweiter perfekt rein und ich muss nicht mal nen Formular 
ausfüllen, da mit Elterngeld schon erledigt.

Und im Zuge dessen fällt mir doch glatt noch der Artikel von vor 3 
Wochen ein, von meinem geschätzten Mitbayer Don Alphonso:

https://www.welt.de/kultur/stuetzen-der-gesellscha...

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Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Roland F. (rhf)
> Datum: 15.07.2018 16:53

> Oder warum wirst du jetzt beleidigend?

Bist du jetzt beleidigt du Weich-Ei.

Verträgst nichts, obwohl es die Wahrheit ist.

Autor: Heinrich (Gast)
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Verwunderter schrieb:
> DU bist Franke??
>
> Ich fasse es nicht! Dann wärest Du tatsächlich der 1. Franke, den ich
> als Arschloch kennenlerne -und ich kenne eine ganze Reihe.

Nanu, was hast du denn gegen Abradolf? Er schreibt hier doch immer sehr 
gute Beiträge, gerne auch mal pointiert. Also ich mag seinen Schreibstil 
und den Inhalt, selbst wenn ich mal anderer Meinung sein sollte. :-)

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Abradolf L. schrieb:
> Und im Zuge dessen fällt mir doch glatt noch der Artikel von vor 3
> Wochen ein, von meinem geschätzten Mitbayer Don Alphonso:

Über Don Alphonso:

https://11k2.wordpress.com/2014/05/27/warum-man-di...

Ich hatte immer ein Foto  aus dem Zugabteil heraus im Kopf von "Don 
Alphonso`s Blogs", zeigt eine Landschaft an der Bahnstrecke von In nach 
M.
Das es aber ein "Ingolstädter" ist, wuste ich nicht!

Autor: Toralf W. (toralf)
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Hallo,
Arbeit und Wohnen sowie Freizeit und Natur als gemeinsame Kategorien 
halte ich für nicht angebracht und verfälschen ein Ranking.
Denn für die Rubrik Wohnen und Natur gebe ich meiner Region im NO des 
Landes die höchste Punktzahl.
Bei Arbeit und Freizeit ist München mein Favorit. (Mein Arbeitgeber 
erlaubt mir manchmal einen Gastauftritt)
Fazit: Einen einigermaßen angemessenen Arbeitsplatz im NO Deutschlands 
zu finden, ist nicht einfach, lange Anfahrtswege zur
Arbeit und quasi kein öffentlicher Nahverkehr sind Standard hier. 
Freizeitangebote, naja ... Gut das ich mich der Elektronik widme.
Gruß, Toralf

: Bearbeitet durch User
Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Cha-woma M. schrieb:
> Über Don Alphonso:

Ja, wer Don in echt ist, ist nun keine Geheiminfo, und dass er in 
linken, berlinerischen oder pennerhaften Kreisen nicht beliebt ist, 
ebenso nicht.

Autor: X4U (Gast)
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Also ich finde am besten kann man auf dem Bett leben, Kekse links, 
Weinglas rechts und in der Mitte ....

meistens ein Notebook.

Der Rest ist mir eher egal, Hauptsache alles funzt und ich kenne ein 
paar nette Leute (worunter dann jeder was anderes versteht).

Gegenden und Regionen sind mir egal. Geht meist eh nur um eigene 
Befindlichkeiten und einigen in der Presse darum die Menschen 
gegeneinander aufzuhetzen.


Abradolf L. schrieb:
> Und im Zuge dessen fällt mir doch glatt noch der Artikel von vor 3
> Wochen ein, von meinem geschätzten Mitbayer Don Alphonso:

Ein erzkonservativer von Beruf Sohn Vermieter Typ der bei der FAZ 
rausgeflogen ist weil seine Radtour- und Kirchenberichte immer 
unerträglicher wurden.

Ödes Mir-San-Mir Geschreibsel, fast so blöde wie die blauweisse Humpdada 
Saufkultur an fetten Essen. Interessant sind allerdings die 
Schreibfehler.

Sein Alleinstellungsmerkmal ist zu Wort zu kommen während alles andere 
an Kritik knallhart unterdrückt wird. Was Wunder, ist er doch letztlich 
einer der "ihren".

Autor: Ich (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Heinrich schrieb:
>> Abradolf L. schrieb:
>>> Hier in der Nähe gibts den Brauereiweg, warum sollte man da
>>> woanders sein wollen :P
>>
>> Du meinst Aufseß? ;-)
>
> Ich würde es ein bisschen ausdehnen auf Fränkische Schweiz :-)

Schöne Gegend- der Brauereienweg ist prima, leckeres Bier.

Für meinen Geschmack etwas zu ländlich, um dort wohnen zu wollen.

Autor: Egon N. (egon2321)
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X4U schrieb:
> Ein erzkonservativer von Beruf Sohn Vermieter Typ der bei der FAZ
> rausgeflogen ist weil seine Radtour- und Kirchenberichte immer
> unerträglicher wurden.

Den Wechsel der Leitung der FAZ verschweigst du dabei aber. Zudem hat 
der Don sehr viele Leser generiert. Es ist somit allein wirtschaftlich 
gesehen absurd gewesen den Don abzusägen.

Die neue Leitung ist nämlich linksradikal und da geht nunmal Ideologie 
vor Realität. Da werden schon mal einem Klavierspieler die Finger 
gebrochen damit er genauso gleich wie alle anderen ist. Die neue Leitung 
hat zudem mit einem Adblocker-Blocker die letzten Tage experimentiert, 
die Artikel gehen seit Monaten immer mehr in Richtung ze.tt bzw. Zeit. 
Die FAZ wird somit unlesbar.

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Autor: Karl (Gast)
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Egon N. schrieb:
> Die FAZ wird somit unlesbar.

Echt? Schreiben die jetzt kyrillisch?

Autor: A. K. (prx)
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Karl schrieb:
> Egon N. schrieb:
>> Die FAZ wird somit unlesbar.
>
> Echt? Schreiben die jetzt kyrillisch?

Der Leiter Innenpolitik ist ihm offenbar zu linksradikal:
https://de.wikipedia.org/wiki/Jasper_von_Altenbockum

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Egon N. schrieb:
> Die FAZ wird somit unlesbar.

also Bild - die is' CDU

Autor: Egon N. (egon2321)
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A. K. schrieb:
> Karl schrieb:
>> Egon N. schrieb:
>>> Die FAZ wird somit unlesbar.
>>
>> Echt? Schreiben die jetzt kyrillisch?
>
> Der Leiter Innenpolitik ist ihm offenbar zu linksradikal:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Jasper_von_Altenbockum

Jeder der nicht deiner Meinung ist, der ist ein Nazi?

Wieviele Flüchtlinge hast du denn aktuell in deiner Wohnung inklusive 
Bürgschaften?

Autor: A. K. (prx)
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● J-A V. schrieb:
> also Bild - die is' CDU

Die Welt ist zwar Merkel-CDU, aber das ist manchen auch zu linksradikal.

Autor: A. K. (prx)
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Egon N. schrieb:
> Jeder der nicht deiner Meinung ist, der ist ein Nazi?

Jeder der nicht deiner Meinung ist, der ist linksradikal?

Autor: Karl (Gast)
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A. K. schrieb:
> Der Leiter Innenpolitik ist ihm offenbar zu linksradikal:

Das hab ich schon verstanden...

Für einen rechten Rechten kann alles andere nur links sein.

Musst Du mal im Supermarkt beobachten, da stehen die vor dem Kühlregal 
und beschimpfen die linksdrehenden Joghurtkulturen.

Autor: A. K. (prx)
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In dem Thread war eh schon die Luft raus. ;-)

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> In dem Thread war eh schon die Luft raus. ;-)

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Ich mache hier mal dicht.

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