Entwickler schrieb:
> Schade, dass hier viele nur Blödsinn schreiben!
>
> Die Leiterbahn muss möglichst dünn sein wegen der Kapazität, zumindest,
> wenn sie schnelle Signale führen soll und auf hochohmige Eingänge geht.
Naja.
Wenn die Leiterbahn schnelle Signale führen soll, muss sie
Impedanzangepasst sein. Die Quelle auch. Dann kommt es darauf an, wie
weit GND weg ist, wie breit sie sein muss. Schmaler ist da nicht
pauschal besser, und fallweise fatal.
Wenn es nur um hochimpedante Signale geht:
Die sind wirklich empfindlich auf kapazitive Einkopplung. Dann könnte es
theoretisch etwas bringen, die Fläche zu verkleinern.
Theoretisch. Problem: Gegen Induktive Einkopplung oder Einstrahlung
hilft das aber gar nichts oder ist kontraproduktiv.
Üblicherweise weiß man vorher nicht, was da einkoppelt.
Besser:
Effektiver ist es die empfindliche Leiterbahn zu schirmen, indem man sie
z.B. zwischen GND-Layer packt. Noch besser ist eine strategisch günstige
Platzieruzng - die ADC-Referenz gehört nicht neben die ungeschirmte
Drossel des Schaltreglers...
Ich unterteile solche Platinen in laute und leise Blöcke und schiebe mir
die zurecht bevor ich das platziere. Unter Überlegung was welche
Probleme produziert und was empfindlich ist. Und unter Berücksichtigung
der Ströme in den Masseflächen und Versorgung etcpp. Das ist natürlich
nicht nötig für die LED-Steuerung mit Arduino, oder den 8-Bit-ADC.
Sonst gäbe es auch Literatur:
http://www.ti.com/lit/an/szza009/szza009.pdf
http://www.ti.com/lit/an/scaa082a/scaa082a.pdf
Als Beispiel. Appnotes lesen zahlt sich immer aus.