Gast
#5489695
Hallo Zusammen, ich stehe vor folgender Aufgabenstellung: Ein Arduino Mega (ATMega2560) oder DUE (ATMEL SAM3X8) sollen zehn BlinkSticks ansteuern. Was sich recht einfach anhört stellt sich bei näherer Betrachtung als recht komplexe Aufgabe heraus da die Blinksticks über USB kommunizieren, was beibehalten werden soll. Da der SAM3X8 als USB Host agieren kann, war mein erster Gedanke, diesen an einen Hub anzuschließen, an welchen die BlinkSticks angeschlossen werden. Bei dieser Variante wäre die Hardwareseite denkbar einfach zu realisieren, jedoch findet man bei näherer Betrachtung der in die Arduino IDE implementierte USBHost library schnell heraus, dass diese nicht mit Hubs funktioniert. Ich habe mich grob in die USB Spezifikation sowie die Firmware der BlinkSticks eingelesen und habe festgestellt, dass zumindest auf den ersten Blick weder die USB Kommunikation mit Low-Speed, noch die Arbeit mit USB Hubs oder die Datenübertragung zu den BlinkSticks sonderlich kompliziert scheint. Allerdings stellen sich mir nun einige Fragen: -Ist das Vorhaben in dieser Form realisierbar? Ich habe bisher nichts Vergleichbares gefunden (weder Bezüglich Arduino DUE mit Hub noch Arduino und BlinkStick). -Gibt es einfachere Möglichkeiten? Mein Lösungsabsatz ist der für mich offensichtlichste, aber sicherlich nicht der einzige. Das Projekt sollte nach Möglichkeit recht simpel gehalten werden, wenn es anders jedoch deutlich schneller geht, würde ich diesbezüglich Kompromisse eingehen. -Macht es Sinn mich in AtmelStdio einzuarbeiten? Bisher habe ich primärmit der Arduino IDE gearbeitet und würde nach Möglichkeit, wenn machbar dabei bleiben. -Gibt es libraries um die USB Kommunikation auf low- Level zu ermöglichen? Nach Möglichkeit möchte ich nicht gar alles selbst schreiben. Um die Fragen genauer beantworten zu können noch ein paar Infos zu mir: Ich bin Elektrotechnik Student, habe abgesehen von recht fundierten Arduino Kenntnissen auch zwei Semester C++ Programmierung mit Visual Studio genossen, außerdem habe ich mich sehr grob mit MPLAB beschäftigt allerdings ist Software für mich vor allem ein Mittel zum Zweck, also mehr ein nötiges Übel als Passion. Die Gesamtkosten für das Projekt sollten nicht utopisch hoch werden, jedoch gibt es Spielraum, das Ziel ist es das ganze simpel zu halten da ich so viel Zeit wie nötig aber so wenig wie möglich dafür aufbringen möchte. THX Phil