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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Zwischenzeugnis/Vertrauensbruch?


Autor: Joe J. (j_955)
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Ist es ein Vertrauensbruch, wenn ich nahc dem Zwschenzeugnis frage?
Bin seit etwa 3J. in der Firma, nicht ganz zufrieden mit dem Gehalt und 
das letzte MA-Gespräch liegt etwa 1 Woche zurück.

Such parallel auch schon immer wieder nach was neuem, bin aber noch 
unentschlossen. Möchte aber auch wissen, wo ich gerade in der Firma 
stehe.

Autor: abcde (Gast)
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Joe J. schrieb:
> Such parallel auch schon immer wieder nach was neuem, bin aber noch
> unentschlossen. Möchte aber auch wissen, wo ich gerade in der Firma
> stehe.

Man verhandelt nicht ohne einen handfesten Verhandlungshebel.

Autor: . . (Gast)
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Erklär mal, welches Vertrauen in was Du da meinst?

Autor: Joe J. (j_955)
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Eine Steigerung von eta 20% male ich mir schon aus. Habe auch was 
konkretes in aussicht. Bei der Angabe im MAG zur Zufriedenheit/gehalt 
habe ich die Kennzahl 80% genannt. Wink mit dem Zaunpfahl-

Das wäre auch noch eine sanfte Variante, glaube werde im Moment schon 
auch gebraucht. Anderseits will ich schon auch Kohle dafür haben(Firma = 
KMU)

Autor: Joe J. (j_955)
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.                                                . schrieb im Beitrag 
#5490651:
> Erklär mal, welches Vertrauen in was Du da meinst?

Vom direkten VG, auch im Sinne von Folgeprojekten und meiner Rolle falls 
sich nix ergibt in näcshter Zeit.

>>Das wäre auch noch eine sanfte Variante, glaube werde im Moment schon
auch gebraucht. Anderseits will ich schon auch Kohle dafür haben(Firma =
KMU)

Gebraucht im Sinne vom anstehenden Prj. da ich hier spezifisches Wissen 
mitbringe. Beim MAG war da die typische Karrotte - mach dat mal jut und 
schnelll, dann könnenn wir nächstes Jahr schon noch ein paar k€ drauf 
legen.,

: Bearbeitet durch User
Autor: Heinrich (Gast)
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Joe J. schrieb:
> Eine Steigerung von eta 20% male ich mir schon aus.

Diese Prozentzahl ist maximal bei einem Wechsel möglich, aber in einem 
Schritt auf der gleichen Stelle? No way. Und bei einem KMU schon dreimal 
nicht.

Autor: Joe J. (j_955)
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Anderseits warte ich auf ein Vertragsangebot. Hmm, i-was wollte ich in 
der Situation noch reissen. Weiss nur nicht genau wie ich das am besten 
anstelle - falls nix kommt.

Autor: Hüter der öffentlichen Ordnung (Gast)
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Joe J. schrieb:
> Eine Steigerung von eta 20% male ich mir schon aus. Habe auch was
> konkretes in aussicht. Bei der Angabe im MAG zur Zufriedenheit/gehalt
> habe ich die Kennzahl 80% genannt. Wink mit dem Zaunpfahl-
>
> Das wäre auch noch eine sanfte Variante, glaube werde im Moment schon
> auch gebraucht. Anderseits will ich schon auch Kohle dafür haben(Firma =
> KMU)

Das Höchste was ich persönlich mal beim KMU erzielt habe waren 10% 
Gehaltssteigerung.

Ich rate dir zu einem Wechsel, da ist dann mehr drin.

Autor: meister (Gast)
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mich haben sie mal entlassen...
-> deadmen-script laufen lassen.

Mit doppeltem Gehalt wieder eingestellt -
ich bin geiler als Robin Hood

Autor: Mathefreak (Gast)
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Sieh zu, dass du in der klitsche Land gewinnst

Autor: Kenne solche Typen (Gast)
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Mmhh, ein Zwischenzeugnis direkt nach dem MG?

Für ein Zwischenzeugnis sollte es einen Aufhänger geben, z. B. 
Veränderung der Arbeitsaufgaben, der Vorgesetzten, Abschluss eines 
besonderen Projekts, besondere Qualifizierung erworben. Sonst wird der 
Wink mit dem Zaunpfahl als innerliche Kündigung gewertet. Du bist dann 
nur noch solange im Boot, wie man dich wirklich braucht.

Autor: Cerberus (Gast)
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Kenne solche Typen schrieb:
> wie man dich wirklich braucht.

Eher, wie man dich nicht entbehren kann, was aber auf das selbe
hinaus läuft.

Joe J. schrieb:
> Ist es ein Vertrauensbruch, wenn ich nahc dem Zwschenzeugnis frage?

Du brauchst nicht nach fragen, sondern kannst es verlangen, denn
das steht dir rechtlich schon vom Grundgesetz her zu.
Das Arbeitnehmer in Firmen häufig wie unmündige Leibeigene
ihres Chefs gehalten werden, ist mehr oder weniger eine Tatsache,
die aber die meisten AN in ihrer Wahrnehmung verleugnen und
es geistig verdrängen.

In der Wahrnehmungswelt eines AG sind alle Freiheiten, die einem AN
zustehen, nicht nur eine Vertrauensbruch, sondern sogar Verrat an
seinem Wohlwollen und Gnade dir gegenüber. Religiös könnte man das
auch Ketzerei nennen mit dem Chef als Inquisitor. Von daher hat sich
die Gesellschaft also in den letzten Jahrhunderten kaum weiter
entwickelt. Das Kapital behält hier von der Ideologie die Oberhand.
Daher sind Arbeitszeugnisse natürlich brandgefährlich, denn welcher
Weggang eines MA geht wirklich problemlos von den Verhältnissen
unschädlich über die Bühne? Da kann der eigene Ruf Schaden erleiden.

Der MA, der aus eigenen Beweggründen geht, begeht quasi Verrat
und ob über die Kontaktdaten in den Arbeitszeugnissen nicht später
einem unfair Knüppel zwischen die Beine geworfen werden, kann nicht
gewährleistet werden. Die Sorge ist also durchaus begründet.
Es wäre also keine schlechte Idee die Identität des letzten AG
vertraulich zu behandeln, nur hätte man dann eine Lücke im
Lebenslauf und das würde den Jobwechsel erschweren, wenn nicht
sogar praktisch unmöglich machen, weil die Personaler in dieser
Hinsicht sittenwidrig eine Erwartungshaltung haben, die sie
rücksichtslos und verantwortungslos ausleben. Da ist sogar der
Staat machtlos.
Ansätze/Versuche zur anonymisierten Bewerbungen hat es ja schon
gegeben, hat sich aber nicht durchgesetzt.

Autor: Walter (Gast)
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Cerberus schrieb:
> das steht dir rechtlich schon vom Grundgesetz her zu

kann mir gerade nicht vorstellen welchen Paragraphen du da meinst?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Joe J. schrieb:
> Ist es ein Vertrauensbruch, wenn ich nahc dem Zwschenzeugnis frage?
Nein, du sendest ein Signal!
> Bin seit etwa 3J. in der Firma, nicht ganz zufrieden mit dem Gehalt und
> das letzte MA-Gespräch liegt etwa 1 Woche zurück.
Na, was glaubste was deine Gesprächspartner denken wenn du nach einem 
Zwischenzeugnis jetzt  frägst!
>
> Such parallel auch schon immer wieder nach was neuem, bin aber noch
> unentschlossen.
So wie du schreibst willste einen chilligen Job mit viel Kohle für laue 
Arbeit!
> Möchte aber auch wissen, wo ich gerade in der Firma
> stehe.
Am Scheideweg!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Walter schrieb:
> Cerberus schrieb:
>> das steht dir rechtlich schon vom Grundgesetz her zu
>
> kann mir gerade nicht vorstellen welchen Paragraphen du da meinst?

§...????...
Steht im Kodex von Nirwana&Co.!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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meister schrieb:
> mich haben sie mal entlassen...
> -> deadmen-script laufen lassen.
Ja aus der "geschlossenen" An.t..t!
> Mit doppeltem Gehalt wieder eingestellt -
> ich bin geiler als Robin Hood
Aber nur auf dem Trettroller mit Antifasticker auf`m Ranzen!

Autor: asdfg (Gast)
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Wer Loyalität will, soll sich einen Hund kaufen. Dein Arbeitgeber ist 
auch nur solange loyal wie die Zahlen stimmen (siehe Siemens, Opel usw). 
Verlang dein Arbeitszeugnis, schreibe 10 Bewerbungen und komm mit 
mindestens einer Zusage zurück an den Verhandlungstisch. Das ist für 
professionelle Chefs kein Problem. Und mit unprofessionellen Chefs will 
man eh nicht arbeiten. Ich habe das jetzt zwei Mal durchgezogen und 
beide Chefs boten mir 10 bis 14% mehr Gehalt.

Autor: Mathefreak (Gast)
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asdfg schrieb:
> Wer Loyalität will, soll sich einen Hund kaufen. Dein Arbeitgeber
> ist auch nur solange loyal wie die Zahlen stimmen (siehe Siemens, Opel
> usw). Verlang dein Arbeitszeugnis, schreibe 10 Bewerbungen und komm mit
> mindestens einer Zusage zurück an den Verhandlungstisch. Das ist für
> professionelle Chefs kein Problem. Und mit unprofessionellen Chefs will
> man eh nicht arbeiten. Ich habe das jetzt zwei Mal durchgezogen und
> beide Chefs boten mir 10 bis 14% mehr Gehalt.

Professionelle Chefs gibt es aber wenig. In kleinen Buden ist der stolz 
angegriffen und die letzten Wochen bis zum ausscheiden wird noch mal 
schön getreten.

Autor: Ich (Gast)
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Joe J. schrieb:
> Möchte aber auch wissen, wo ich gerade in der Firma stehe.

Das ist doch ein guter Grund für ein Zwischenzeugnis nach 3 Jahren.

Autor: asdfg (Gast)
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Mathefreak schrieb:
> In kleinen Buden ist der stolz angegriffen und die letzten Wochen bis
> zum ausscheiden wird noch mal schön getreten.

Dann ist man eben etwas länger auf Toilette, macht einen längeren 
Spaziergang nach dem Mittagessen und besucht zum Abschied wohlgesonnene 
Kollegen anderer Abteilungen.

Nicht falsch verstehen: Ich habe mir selbst in der letzten Woche den 
Arsch so aufgerissen, dass der Chef fragte, warum ich noch so hart 
arbeite, obwohl es meine letzte Woche ist. Er war meistens korrekt zu 
mir und ich wusste, dass der neue Kollege es noch nicht konnte.

Aber Chefs die deutlich zu wenig zahlen und dann noch gekränkt sind, 
sogar nachtreten, da würde ich anders reagieren.

Autor: soso... (Gast)
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Joe J. schrieb:
> Ist es ein Vertrauensbruch, wenn ich nahc dem Zwschenzeugnis frage?
> Bin seit etwa 3J. in der Firma, nicht ganz zufrieden mit dem Gehalt und
> das letzte MA-Gespräch liegt etwa 1 Woche zurück.
>
> Such parallel auch schon immer wieder nach was neuem, bin aber noch
> unentschlossen. Möchte aber auch wissen, wo ich gerade in der Firma
> stehe.

Ein "Vertrauensbruch" ist das nicht. Gehts noch? Eine Arbeitsstelle 
regulär wechseln wegen Unzufriedenheit mit dem Gehalt hat doch mit 
Vertrauen nichts zu tun, das ist ein normaler Geschäftsvorgang, der 
sogar im Arbeitsvertrag geregelt ist.

Wenn du nicht willst, das Cheffe sieht, dass du dich um eine neue Stelle 
bemühst: Bewirb dich ohne Zwischenzeugnis. Ich habe das immer so getan, 
und es hat immer funktioniert.

Autor: Le X. (lex_91)
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Cerberus schrieb:
> blablablubbblafasel
> Religiös könnte man das
> auch Ketzerei nennen mit dem Chef als Inquisitor.
> blablablubbblafasel

Du lebst in einer sehr traurigen Realität.
Wohl deswegen bist du immer so gefrustet.
Armer Mensch.

Autor: Martin (Gast)
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Zeugnis halte ich für überbewertet. Hatte bei meinen Wechseln auch 
keines. Meistens dauert es eh länger, bis die alte Firma das Zeugnis 
fertig hat. Und wenn du den neuen erzählst, dass du es nachreichst, 
interessiert es niemanden mehr, sobald du da bist...

Bei den Bewerbungen für eine neue Stelle würde ich im Lebenslauf bei der 
aktuellen Firma den Sperrvermerk setzen. Dann dürfen die Personaler 
deine bisherige Firma nicht kontaktieren. Im Anschreiben hatte ich das 
bei meinem letzten Wechsel dann so reingeschrieben (Sinngemäß):
"Da ich mich in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis befinde, bitte ich 
um vertrauliche Behandlung meiner Bewerbung."

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Cerberus schrieb:
> Du brauchst nicht nach fragen, sondern kannst es verlangen, denn
> das steht dir rechtlich schon vom Grundgesetz her zu.

Bitte mal zitieren wo das im GG steht.

Es steht einem leider nach keinem Gesetz jederzeit zu. Ein ZZ muss der 
AG nur in bestimmten Fällen austellen.

Autor: Cerberus (Gast)
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Le X. schrieb:
> Realität.

Genau Realität, keine Traumwelt.

Walter schrieb:
> kann mir gerade nicht vorstellen welchen Paragraphen du da meinst?

Im Grundgesetz gibts keine Paragrafen, sondern nur Artikel.
Um dein Frage zu beantworten, juristisch unverbindlich, versteht sich,
würde ich mal Artikel 12 GG Abs. 1 als Grundlage sehen.
Ohne Arbeitszeugnis sieht es nämlich ziemlich düster aus.

Le X. schrieb:
> Wohl deswegen bist du immer so gefrustet.

Ich schiebe keinen Frust. Ich möchte vielen Naiven nur die Illusion
nehmen, dass das Leben in diesem Teil der Gesellschaft fair ist.
Das wäre nämlich Wunschdenken.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Cerberus schrieb:
> Im Grundgesetz gibts keine Paragrafen, sondern nur Artikel.

Wo du recht hast, hast du recht.

> Um dein Frage zu beantworten, juristisch unverbindlich, versteht sich,
> würde ich mal Artikel 12 GG Abs. 1 als Grundlage sehen.
> Ohne Arbeitszeugnis sieht es nämlich ziemlich düster aus.

Nun ein Zeugniss bei Kündigung ist dir qua Gesetz (allerdings nicht GG) 
auch sicher.
Nur eben kein ZZ.

Autor: Knobikocher (Gast)
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Cerberus schrieb:
> Um dein Frage zu beantworten, juristisch unverbindlich, versteht sich,
> würde ich mal Artikel 12 GG Abs. 1 als Grundlage sehen.

"(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und 
Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz 
oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden."

Da steht nichts von "Recht auf Zwischenzeugnis".

Cerberus schrieb:
> Ohne Arbeitszeugnis sieht es nämlich ziemlich düster aus.

Das ist deine persönliche Einschätzung und vielleicht Erfahrung.
Der Artikel sagt: DU hast die Wahl mit oder auch ohne ein Zeugnis deinen 
Arbeitsplatz frei zu wählen. DU darfst sagen: ich werde mir den Beruf 
des Bäckers wählen. Ein RECHT auf Anstellung besteht nicht. Aber auch 
niemand hat das Recht, dir einen Beruf, eine Arbeitstätte oder ähnliches 
vorzuschreiben!

Die Arge möchte dich zwar zu Bewerbungen aller Art bewegen, aber du 
willst ja auch etwas von denen. Niemand zwingt dich, dort Unterstützung 
anzufordern!

Cerberus aka Michael S. macht sich seine Welt wieder schön...

Mahlzeit!

Autor: al-koholoida (Gast)
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3 jahre in der firma und immer noch kein zwischenzeugnis?
kleiner tipp: bleibe dort wo du bist ;)

Autor: Unwicht (Gast)
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al-koholoida schrieb:
> 3 jahre in der firma und immer noch kein zwischenzeugnis?
> kleiner tipp: bleibe dort wo du bist ;)

Verstehe ich nicht.

Autor: Joe J. (j_955)
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Vll. eine Anspielung auf die Zeitdauer?

Autor: Folterknecht (Gast)
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muss man denn offensichtliche sachen wirklich vorkauen?
blitzmerker, sei froh dass du überhaupt einen job hast

Autor: Absolvent (Gast)
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Mathefreak schrieb:
> asdfg schrieb:
>> Wer Loyalität will, soll sich einen Hund kaufen. Dein Arbeitgeber
>> ist auch nur solange loyal wie die Zahlen stimmen (siehe Siemens, Opel
>> usw). Verlang dein Arbeitszeugnis, schreibe 10 Bewerbungen und komm mit
>> mindestens einer Zusage zurück an den Verhandlungstisch. Das ist für
>> professionelle Chefs kein Problem. Und mit unprofessionellen Chefs will
>> man eh nicht arbeiten. Ich habe das jetzt zwei Mal durchgezogen und
>> beide Chefs boten mir 10 bis 14% mehr Gehalt.
>
> Professionelle Chefs gibt es aber wenig. In kleinen Buden ist der stolz
> angegriffen und die letzten Wochen bis zum ausscheiden wird noch mal
> schön getreten.

Jo genau, es geht ja so weit, dass Firmen irgendwann nur noch 
Einzelunternehmen werden, weil keiner auf den Bock hat :P

Autor: Mathefreak (Gast)
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> Jo genau, es geht ja so weit, dass Firmen irgendwann nur noch
> Einzelunternehmen werden, weil keiner auf den Bock hat :P

Zu viel von den "Werde finanziell frei und Unternehmer" Typen gelesen. 
Das sind nämlich die reinsten witzfiguren.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Joe J. schrieb:
> Eine Steigerung von eta 20% male ich mir schon aus. Habe auch was
> konkretes in aussicht.

Du bist Ingenieur? Du hast studiert? Warum fragst Du dann hier?

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Dieter F. schrieb:

> Du bist Ingenieur? Du hast studiert? Warum fragst Du dann hier?

fragmutti.de ist gerade down.

Autor: Niemand (Gast)
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Joe J. schrieb:
> Möchte aber auch wissen, wo ich gerade in der Firma
> stehe.

frage mal deine Kollegen wo die dich stehen sehen?

Autor: Gästchen (Gast)
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Joe J. schrieb:
> Ist es ein Vertrauensbruch, wenn ich nahc dem Zwschenzeugnis frage?

Nein, denn Vertrauensbruch wäre z.B. wenn du firmeninterne Informationen 
an Dritte geben würdest, die die Firme dir anvertraut oder sonst was.
So ganz nebenbei solltest du realisieren dass der AG dich auch mal nach 
Hause schicken kann sobald es finanziell nicht gut läuft.

Autor: DiesDas (Gast)
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ich soll jetzt auch Projekt, Team und Vorgesetzte (inkl. GF) wechseln. 
Denke, es wäre schon sinnvoll, nach knapp 3 Jahren ein Zwischenzeugnis 
zu beantragen. Leider bin ich mir auch nicht sicher, wie es aufgenommen 
wird.

Andererseits ist es mir egal.

Ich wurde angefordert, jetzt in einem anderen Projekt zu arbeiten, da 
man dort angeblich meine Kenntnisse benötigt. Jedoch wäre es für mich 
eine erhebliche Verschlechterung vom Team und von den Aufgaben her. 
Hintergrund, ich bin Softwareentwickler und sitze zwischen den Stühlen. 
Heißt, ich bin jemand, der an vielen Projekten beteiligt ist und für die 
Kommunikation zwischen den einzelnen Plattformen eine Nische gefunden 
hat. Das neue Projekt betreue ich seit 2,5 Jahren nebenbei. Allerdings 
liegt es mir nicht, das als einziges Projekt in Zukunft bearbeiten zu 
dürfen.

Daher habe ich den Entschluß gefasst, mir das ein paar Wochen 
anzuschauen, um einen realistischen Eindruck zu bekommen, und mir dann 
zu überlegen, ob ich mich intern auf eine andere Stelle bewerben sollte 
oder zu kündigen. Total ätzend

Autor: Marx W. (Gast)
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Mathefreak schrieb:
> Professionelle Chefs gibt es aber wenig. In kleinen Buden ist der stolz
> angegriffen und die letzten Wochen bis zum ausscheiden wird noch mal
> schön getreten.

Ja, da fühlen sind die Herrschaften persönlich angegriffen wenn man mehr 
"Kohle" verlangt!
Vor allem weil sie sich so für einen eingesetzt haben.
Ähh, oder so ähnlich!

Autor: Achim S. (achs)
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Joe J. schrieb:
> habe ich die Kennzahl 80% genannt. Wink mit dem Zaunpfahl-

Ach, und das soll Deinen Glauben an die Firmenkarriere zeigen? Das liest 
sich eher wie "ist unzufrieden hier".

Und jetzt willst Du nochmal winken? Wozu? Weil der Chef doof ist? Weil 
neue Arbeitgeber die Botschaft "anlassloses" ZwZeugnis nicht verstehen?

Autor: A. K. (prx)
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Neben expliziert in Gesetzbüchern codiertem Recht gibt es eine gängige 
Rechtsprechung auf Grundlage einschlägiger Urteile der Gerichte. Worauf 
diese wiederum genau basieren ist deren Problem, dafür sind das ja 
Juristen. Jedenfalls besteht, basierend auf solchem Recht, unter 
bestimmten Voraussetzungen ein Anspruch auf ein Zwischenzeugnis.

Sehr sinnvoll und völlig unverdächtig ist beispielsweise ein 
Zwischenzeugnis bei Veränderungen der Arbeitsumgebung, wie etwa einer 
anderen Tätigkeit oder dem Wechsel des Vorgesetzten. Aber das ist nur 
ein Fall von vielen.

Autor: Ich (Gast)
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Wenn es Probleme gibt, wenn man ein Zwischenzeugnis anfordert, weil es 
einen neuen Vorgesetzten gibt, der Aufgabenbereich sich geändert hat, 
....

dann ist man in der falschen Firma und macht einen Wechsel einfacher.

Der Chef darf aber genauer nachfragen, wieso, ob man unzufrieden ist, 
wechseln möchte, ....

Autor: DiesDas (Gast)
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Offenbar hat meine Anfrage nach einem Zwischenzeugnis einige 
aufgeschreckt und der GF hat mich zum Gespräch eingeladen, nachdem ich 
ihm via EMail Feedback zu den geplanten Änderungen gegeben habe. Es soll 
nur mal testweise sein und ich soll nun formulieren, wie ich mir die 
Stelle / meine Position vorstelle.

Gleichzeitig wurde ich von ihm in einem neuen Projekt eingeplant, da 
sonst niemand verfügbar ist.
Gleichzeitig meldet sich der künftige Teamleiter und winkt mit neuen 
Aufgaben. Seine quasi Begrüßung im Team war es daher, mir ein Aufstocken 
der wöchentlichen Arbeitszeit schmackhaft zu machen. Oh man.

Die aus der Personen meint, ich soll mit dem Zeugnis warten

Autor: al-koholoida (Gast)
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DiesDas schrieb:


> Die aus der Personen meint, ich soll mit dem Zeugnis warten

such dir schnellstmöglich einen sehr guten Zwischenzeugnis aus dem 
Internet und liefere ASAP als Vorlage an deinen direkten Vorgesetzten, 
setze eine Frist.

In der Zwischenzeit würde es nicht schaden tatsächlich nach neuen 
Stellen zu schauen und sich pro-aktiv und prophylaktisch zu bewerben. 
Bei vielen öffnen sich erst dann die Augen richtig ...

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: al-koholoida (Gast)
> Datum: 04.10.2018 09:33

> DiesDas schrieb:

> Die aus der Personen meint, ich soll mit dem Zeugnis warten

Ach was,wir haben doch alle nur eins zu verkaufen und das ist unsere 
Arbeitskraft. Und die verkaufen die meisten an den Meistbietenden.

Das man sich da nach Alternativen umschaut ist doch normal. Da sollte 
keiner böse drüber sein.

Autor: asdfg (Gast)
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Zocker_54 schrieb:
> Da sollte keiner böse drüber sein.

"Sollte" ist das richtige Wort. Ich musste jedoch auch schon andere 
Reaktionen erleben (ähnlich zu dem hier geschilderten Fall).

Wenn man keinen Hauskredit hat, die Frau nicht gerade um die Ecke einen 
Traumjob hat (niemals im Büro erzählen) und man wirklich wichtig für das 
Unternehmen ist, dann muss man unbedingt mindestens 75k Jahresgehalt 
verhandeln oder geht halt. Gerade sind die Zeiten für erfahrene Leute 
gut. Besonders auf dem Land ist man nicht so einfach zu ersetzen.

Ich habe in ländlichen Gegenden in z.B. Nordbayern erlebt wie die code 
monkeys alle mit IGM EG8 abgespeist wurden, während die drei 
Feuerlöscher schön EG11 oder sogar die 12 bekamen. In die 9 kam ein 
Monkey nur falls er die Zusage einer anderen Firma hatte. Die 10 war 
durchschnittliche Ingenieure selbst als Teilprojektleiter illusorisch.

Autor: DiesDas (Gast)
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Habe mir einen Kompromissvorschlag für meinen GF überlegt: ich lasse 
mich auf die Erhöhung der Arbeitszeit ein, darf im bisherigen Team 
bleiben und mache die neuen Projekte zu 33%. Im Gegenzug wäre ich mit 
einer Gehaltsanpassung nach unten, sodass ich am Ende das gleiche 
bekomme trotz verlängerter Arbeitszeit, einverstanden. Oder ich bewerbe 
mich dann wieder auf meine alte Stelle, die dann ausgeschrieben werden 
müsste.

Was ein Mist. Es werden die internen Mitarbeiter verärgert, verunsichert 
oder vergrault. Gleichzeitig gibt man Geld für Recruiting etc. aus, da 
es an personal fehlt

Autor: Maier (Gast)
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DiesDas schrieb:
> Habe mir einen Kompromissvorschlag für meinen GF überlegt:
> mache die neuen Projekte zu 33%. Im Gegenzug [...]
> sodass ich am Ende das gleiche
> bekomme trotz verlängerter Arbeitszeit,
Das ist ein schlechter Kompromiss. Wird beide Seiten nicht 
zufriedenstellen!

Sag du bist fuer den Job in der Abteilung eingestellt worden, machst den 
neuen teilweise, aber nicht ausschlieslich. Wuerdest gerne bleiben, es 
liegt an ihnen. Mehr Arbeit, mehr Geld.
Alles andere ist unserioes.

Autor: DiesDas (Gast)
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Tja nur leider steht in meinem Arbeitsvertrag, dass ich versetzt werden 
kann, um gleichwertige oder zumutbare Tätigkeiten auszuüben.

Ich frage erstmal bei der Personalabteilung nach, da aktuell etwas Chaos 
herrscht. So genehmigt mein aktueller Teamleiter meine Anträge und 
Workflows, bin aber schon in der neuen Kostenstelle. Das habe ich aber 
erst gemerkt, als ich schon die Zugtickets für meine Kollegen und mich 
bezahlt habe.

Muss noch etwas Unruhe stiften. So erzähle ich vom meiner 
Unzufriedenheit, nur den neuen Vorgesetzten lasse ich außen vor und 
Stufe seine Projekte von der Prio her sehr niedrig ein. (Bin aktuell 
mehr als 120% durch zahlreiche Projekte ausgelastet, die ich auch nicht 
so leicht abgeben kann (an wen?) oder will.

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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Joe J. schrieb:
> Eine Steigerung von eta 20% male ich mir schon aus

Die bekommst Du nur mit Firmenwechsel. Ein Zwischenzeugnis braucht es 
dazu nicht.
Bewerben, und wenn Du die Zusage in der Tasche hast, dann kündigen. So 
wird das i.A. gemacht, ohne rumgeeiere und dergleichen.
Wenn Du in der Fa.nicht da stehst, wo Du möchtest, wird das auch am St. 
Nimmerleinstag so sein. Wenn die Firma das anders hätte haben wollen, 
hätten sie es schon vorher so geregelt.

Autor: Salvatore (Gast)
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Es gibt Momente im Leben da muss man einfach einen Strich ziehen. Das 
ist selbst dann das richtige wenn anderes drunter leidet.
Ich würde an deiner Stelle die Firma wechseln, so wie sich das liest 
kommt eh nichts vernünftiges mehr bei raus.

Autor: DiesDas (Gast)
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Die Tage kam die automatisierte Mail von der GF, dass meine Versetzung 
nun durch ist. Diese habe ich denn gleich an die Personalabteilung 
weitergeleitet undnein Zwischenzeugnis angefordert. Was habe ich kein 
Bock mehr. Meine Zeitmeldungen gehen jetzt auch schon zum neuen 
Teamleiter - denke, werde keine mehr einreichen. Ist doch egal

Autor: Manfred (Gast)
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DiesDas schrieb:
> Was habe ich kein Bock mehr.

Ging mir neulich auch so: Beratungstermin bei der Deutschen 
Rentenversicherung vereinbart, Zahlen abgeklopft "und tschüss".

Autor: Qwertz (Gast)
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Manfred schrieb:
> DiesDas schrieb:
> Was habe ich kein Bock mehr.
>
> Ging mir neulich auch so: Beratungstermin bei der Deutschen
> Rentenversicherung vereinbart, Zahlen abgeklopft "und tschüss".

Dafür ist DiesDas aber noch viel zu jung. Was ja für ihn wiederum sehr 
gut ist, so hat er noch sehr viel Zeit vor sich, Geld durch eigene 
Arbeit zu verdienen und die Karriereleiter hinauf zu klettern.

Beitrag #5615151 wurde von einem Moderator gelöscht.

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