Gast
#5491739
Hallo zusammen In einer Schaltung soll ein OPV von der Versorgungspannung getrennt werden. Wie kann man feststellen, ob nun eine Spannung an den Eingängen schädlich ist? Die Eingänge des OPVs sind natürlich durch einen Serienwiderstand strombegrenzt, damit Schutzdioden nicht zu viel Strom ableiten müssen. Ich könnte mir vorstellen, dass vorhandene Schutzdioden reichen, aber bin mir damit alles andere als sicher. Ich habe zu den Thema nur diesen Artikel (http://www.analog.com/en/analog-dialogue/articles/protecting-off-amps.html) gefunden, der mich jedoch nicht überzeugt. Beispielsweise beim NE5532, der nach Datenblatt Schutzdioden besitzt, ist im Datenblatt von TI (http://www.ti.com/lit/ds/symlink/ne5532.pdf) die Eingangsspannung auf die Versorung limitiert und darf nicht überschritten werden. Im Datenblatt von JRC dagegen (https://www.njr.com/semicon/PDF/NJM5532_E.pdf) sind die typischen +-0,3V erlaubt, was für mich darauf deuten würde, dass hier eine strombegrenzte Eingangsspannung kein Problem darstellt. Ist das eine Ungenauigkeiten im Datenblatt, nicht weiter vom Hersteller spezifiziert, oder doch allgemein bekannt, wann OPVs in dieser Hinsicht verwendet werden können?