Kann man so eine Platine nachbauen?

OP #5493282
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Moin,
ich habe eine alte Elektronik zum Betrieb eines Lautsprechers, welche 
wohl einen Wasserschaden bekommen hat. Die Platine hat 2 Kondensatoren 
der Firma Frako und eine Betriebsspannung von 4,5V. Da ich mich nicht 
damit auskenne benötige ich Hilfestellung, ob man so eine Platine 
irgendwie neu herstellen kann.

Fotos:

https://drive.google.com/open?id=1Uwh1rInE7c5yvmzZqJuVNvB4B18AEObj

Ich habe versucht, die Kondensatoren auszulöten, aber das Löt schmilzt 
nicht.
Vielleicht kann jemand mit einem Tipp helfen, gerne auch als Auftrag.

Grüße von der Ostsee.
Angehängte Dateien:
OP #5493333
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Das klingt ja ermutigend, jedoch ausserhalb meiner Fähigkeiten 
(Glasfaserpinsel etc). Laut Recherche im Internet und der Messung des 
Kondensators mittels Multimeter ist dieser wohl hin (kein Durchgang). 
Die Anschlussklemme ist auch stark verrostet, daher wäre mir ein Neubau 
am liebsten. Hat jemand einen Tipp, wer so etwas gegen Aufwand macht?
Gast #5493366
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Suche einen Freund deines Vertrauens und bitte ihn, erst die Platine zu 
prüfen und dann ggf. auf Lochraster nachzubauen.

Die Platine/Bauteile(Kondensator) ist nicht unbedingt defekt.
Ein Kondensator hat nie Durchgang!
#5493372
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Marc R. schrieb:
> und der Messung des
> Kondensators mittels Multimeter ist dieser wohl hin (kein Durchgang).

Wie hast du da gemessen?
"kein Durchgang" riecht nach Messung im Ohmbereich. Da wird mit 
Gleichstrom gemessen, den ein Kondensator nicht durchlässt.
Wenn du einen Kondensatormessbereich hast, müsste da mindestens ein 
kleiner Kapazitätswert oder 0 angezeigt werden.
OP #5493374
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Ich bin hier im Schiffsbau an der Küste - bei Elektronik schlagen hier 
alle die Hände über dem Kopf zusammen bzw. gibt es hier kaum Jemanden, 
der sich damit auskennt. Am liebsten wäre mir der Versand der Platine zu 
Jemanden, der sich wie oben beschrieben auskennt und das Ding zum Laufen 
bringt.
OP #5493377
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Dietrich L. schrieb:
> Marc R. schrieb:
>> und der Messung des
>> Kondensators mittels Multimeter ist dieser wohl hin (kein Durchgang).
>
> Wie hast du da gemessen?
> "kein Durchgang" riecht nach Messung im Ohmbereich. Da wird mit
> Gleichstrom gemessen, den ein Kondensator nicht durchlässt.
> Wenn du einen Kondensatormessbereich hast, müsste da mindestens ein
> kleiner Kapazitätswert oder 0 angezeigt werden.

http://multimetertests.de/kondensator-messen-mit-multimeter/

"Akustisches Signal durchgehend oder gar nicht bedeutet der Kondensator 
ist defekt."

Kann aber auch an meinem einfachen Multimeter liegen.
#5493403
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Marc R. schrieb:
> http://multimetertests.de/kondensator-messen-mit-multimeter/
>
> "Akustisches Signal durchgehend oder gar nicht bedeutet der Kondensator
> ist defekt."
>
> Kann aber auch an meinem einfachen Multimeter liegen.

Naja, die Aussage ist schon nahe an "geraten". Denn das hängt auch vom 
Multimeter und der Größe des Kapazitätwertes ab.

An den Bauteilen (2 Elkos, 2 Dioden und ein Widerstand) geht eigentlich 
nicht so schnell was kaputt - jedenfalls sehen sie noch gut aus.
Könnte es denn nicht sein, das der Fehler am anderen Ende des Kabels 
ist? Was hängt denn da dran?
OP #5493420
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Dietrich L. schrieb:
> Marc R. schrieb:
>> http://multimetertests.de/kondensator-messen-mit-multimeter/
>>
>> "Akustisches Signal durchgehend oder gar nicht bedeutet der Kondensator
>> ist defekt."
>>
>> Kann aber auch an meinem einfachen Multimeter liegen.
>
> Naja, die Aussage ist schon nahe an "geraten". Denn das hängt auch vom
> Multimeter und der Größe des Kapazitätwertes ab.
>
> An den Bauteilen (2 Elkos, 2 Dioden und ein Widerstand) geht eigentlich
> nicht so schnell was kaputt - jedenfalls sehen sie noch gut aus.
> Könnte es denn nicht sein, das der Fehler am anderen Ende des Kabels
> ist? Was hängt denn da dran?

Ich habe die Fotos des Lautsprechers in den Ordner hochgeladen. Der 
Hinter Lautsprecher mit der gleichen Platine funktioniert (noch) 
tadellos.
Gast #5493427
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Wenn die Bauteile alle beschriftet sind kann ein Fachmann die Platine 
nachbauen.

Dass das IC ein Mikrocontroller ist, könnte die Sache eventuell daran 
scheitern, dass sein Speicher vor dem Auslesen/Kopieren geschützt ist 
oder das er defekt ist.

Allerdings wird der Fachmann die nachgebaute Platine kaum ohne weitere 
Angaben ordentlich testen können, so dass der Erfolg ungewiss ist.

In dieses Vorhaben wirst du vermutlich mindestens 100€ stecken müssen 
ohne Erfolgsgarantie. Ich mache es nicht, ist mir zu heiß.
Gast #5493498
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Wieviele Drähte gehen da nun an diese Platine?
Die Fotos sind sowas von daneben, man erkennt eigentlich in dem 
Drahtverhau nichts richtig!
Und dann Y-se als Kontaktverbinder weil jemad zu ungeschickt war die 
Platine richtig anzufertigen und dann nicht mal Löten konnte?

2x Elkos und 2x Dioden plus 1x R .... offen gelassene Anschlüsse in der 
Mitte
welchen Sinn soll das Konstrukt bitte haben?
Gast #5493526
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>2x Elkos und 2x Dioden plus 1x R .... offen gelassene Anschlüsse in der
>Mitte
>welchen Sinn soll das Konstrukt bitte haben?

Er hat doch geschrieben, das da oben keiner ahnung von elektronik hat.
OP #5493595
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Niemand schrieb:
> Wieviele Drähte gehen da nun an diese Platine?
> Die Fotos sind sowas von daneben, man erkennt eigentlich in dem
> Drahtverhau nichts richtig!
> Und dann Y-se als Kontaktverbinder weil jemad zu ungeschickt war die
> Platine richtig anzufertigen und dann nicht mal Löten konnte?
>
> 2x Elkos und 2x Dioden plus 1x R .... offen gelassene Anschlüsse in der
> Mitte
> welchen Sinn soll das Konstrukt bitte haben?

Das ist so hilfreich wie ein Loch im Boot...
OP #5493609
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Holger L. schrieb:
> Ich habe es aus Interesse mal aufgezeichnet, für mich ergibt es keinen
> Sinn, kenne mich allerdings was Audiotechnik angeht auch überhaupt nicht
> aus.
>
> Ob der Plan so richtig ist kann ich nicht garantieren, ist schon sehr
> sehr heiß heute.
>
> Vielleicht hilft es ja jemandem.

Ich habe nur die Vermutung, dass die Platine das Audiosignal verstärkt?
(Firma: www.wolfgangrobel.de) #5493611
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Für mich sieht das aus, wie eine Gleichspannungsentkopplung für einen 
Lautsprecher - den bipolaren Elko hat man sich halt gespart und zwei 
polare mit Z-Dioden eingesetzt... Wenn ein Elko ausgetrocknet ist, dann 
tut das Teil natürlich nicht mehr. Auf Verdacht würde ich einfach die 
Elkos tauschen.

Verstärken tut da nix, das ist rein passiv!
#5493678
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Holger L. schrieb:
> für mich ergibt es keinen Sinn,

Es hat auch keinen.

Das ist eine ganze Platine um einen bipolaren Elko nachzubauen.

Kaufe einfach einen bipolaren Elko, und vergiss die Platine.

https://www.reichelt.de/tonfrequenzelko-axial-bipolar-100-f-100-v-85-c-2500h-20-ton-100-100-p21641.html

Der kommt in Reihe zum Lautsprecher in EINE Zuleitung (ordentlich 
angelötet, mit Schrumpfschlauch isoliert), und gut is.

Der Widerstand R1 ist in einer anderen Leitung, und bleibt darin.
Gast #5493690
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>> das IC ein Mikrocontroller ist
> welches bauteil genau meinst du?

Ich meinte das Bauteile in der Mitte. An den inzwischen nachgereichten 
Fotos sehe ich allerdings, da dort gar kein Bauteil sitzt, nur Drähte.

Also hat sich das Thema schon erledigt. Das vereinfacht den Nachbau 
ungemein. Den Test allerdings noch nicht.
Gast #5493694
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> Der kommt in Reihe zum Lautsprecher in EINE Zuleitung (ordentlich
> angelötet, mit Schrumpfschlauch isoliert), und gut is.
> Der Widerstand R1 ist in einer anderen Leitung, und bleibt darin.

So würde ich das auch machen. Die Platine an sich ist überflüssig.

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