Forum: Offtopic Schutzeinrichtungen bei LiIon Akkus


von Roman K. (jupiter2648)


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Muss man eigentlich bei Lithium Ionen Akkus immer einen Schutzmantel 
drumherum bauen, der mindestens die Explosionskraft aushält, da es keine 
Schutzeinrichtung gibt, die gegen alles schützt?

Bei werksbedingter Fehlkonstruktion oder fehlerhafter Schutzelektronik 
kann ja trotzdem immer was passieren.

Interessiere mich dafür, da ich selbst 4 LiIon 18650 verwende und nie 
weiß, ob das Ding nicht zufällig mal explodiert.

Danke :-)

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Roman K. schrieb:
> da es keine Schutzeinrichtung gibt, die gegen alles schützt?
Das ist ein sehr alltägliches Problem.

> und nie weiß, ob das Ding nicht zufällig mal explodiert.
Wenn du sie gut und entsprechend dem Datenblatt verwendest, passiert da 
statistisch gesehen nichts.

Oder gehst du auch nicht auf die Straße, weil da laufend Unfälle 
passieren und dich keine Sicherheitsvorrichtung davor schützen kann?

von Gustav K. (hauwech)


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Lothar M. schrieb:
> Oder gehst du auch nicht auf die Straße, weil da laufend Unfälle
> passieren und dich keine Sicherheitsvorrichtung davor schützen kann?

Der Vergleich hinkt: Zur Straße gibt es kaum eine Alternative, zu LiIon 
schon. Z.B. LiFePo oder NiMh. Seit ich LiFePo nutze, schlafe ich 
bedeutend besser.

von Uhu U. (uhu)


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Gustav K. schrieb:
> Der Vergleich hinkt: Zur Straße gibt es kaum eine Alternative

Hubschrauber? Also hinkt der Vergleich nur das Fußvolk...

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Roman K. schrieb:
> Muss man eigentlich bei Lithium Ionen Akkus immer einen Schutzmantel
> drumherum bauen, der mindestens die Explosionskraft aushält, da es keine
> Schutzeinrichtung gibt, die gegen alles schützt?

Ich kenne keinen Notebook Akku, der auch nur ein wenig gegen 
Auseinanderfetzen/Explosion gesichert ist. Da ist ein wenig Plastik 
rumgebaut und zugeklebt. In den meisten ist nicht mal mehr ein Balancer 
verbaut, sondern lediglich Unter- und Überspannungsschutz.

Es ist aber wahr, das die Gesetzgebung einen explosionssicheren Bottich 
für die Akkus an Bord von E-Autos bestimmt.

von Alex G. (dragongamer)


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Und auch bei Verschicken in der Post, zumindest ab einer gwissen 
bestimmten Zellenzahl, da das ja in Flugzeugen transportiert werden 
könnte.

Bei Geräten hat einfach die Funktionalität vor absoluter Sicherheit 
gesiegt.
Man muss es mit letzterer ja nicht übertreiben.


Bei meinen selbstgebauten Kostümprojekten setze ich in der tat auf die 
"LiFe" Technik die keine Gase bilden kann und somit nicht explodieren 
kann, wie wenn das Sicherheitsventil der LiPos versagen würde.
Bei meinem Notebook, Tablet und Phone mache ich mir aber keine Gedanken.

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