Reparatur Labornetzteil Voltcraft PS 3635

Gast #5503586
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Moin,

Wie der überschrift schon sagt bin ich auf der Suche nach etwas Hilfe 
bei der Reparatur eines Voltcraft PS 3635 Netzteils.
Aber vorweg, das ist mein erste Beitrag hier daher eine kurze 
Vorstellung:
Mein Name ist Hauke, Ich bin gelernter Elektroniker für Energie und 
Gebäudetechnik.
Löten sowie der Umgang mit Multimeter und DSO sind kein Problem, die 
mangelnde Erfahrung mit Leistungselektronik schon eher.

Bei dem Netzteil handelt es sich um ein linear geregeltes Netzteil mit 
36 V / 35 A.
Bei meinem Netzteil ist mindestens ein Endstufentransistor in der Linken 
Leistungsstufe durchgebrannt, also habe ich vorsichtshalber alle 5 
getauscht.

Vorher äußerte sich der Fehler etwa so:
Bei Spannungseinstellung auf 0 V, ohne Last läuft die Ausgangsspannung 
langsam
auf ca. 7 V, wenn man den Poti etwas dreht wird nach kurzer Zeit die
Maximalspannung am Ausgang gemessen.
Die LEDs stehen auf "Constant Voltage".
Wenn man eine Last anklemmt bricht die Ausgangsspannung zusammen.

Nach dem Tausch der Transistoren ist es zwar wieder möglich die 
Ausgangsspannung einzustellen (extrem Träge) diese bricht aber weiterhin 
bei Belastung zusammen.

In einem alten Eintrag hier bin ich drauf gestoßen das R107, PR104 sowie 
T101A teils mit beschädigt werden.
Nun ist meine Frage also ob der tausch dieser Teile ausreichen sollte 
oder ich noch mit weiteren Defekten Bauteilen rechnen sollte?
Außerdem hab ich Schwierigkeiten bei der Identifizierung des Potis 
PR104, dieser ist im Schaltplan mit 200E angeben. Der Poti selbst ist 
mit 220320M beschriftet (Hersteller Piher), mit beiden Angaben konnte 
ich bisher nichts was mir weiterhilft finden.

Hoffentlich kann mir hier der eine oder andere Helfen :)
Angehängte Dateien:
(Firma: matzetronics) #5503614
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Hauke schrieb:
> Außerdem hab ich Schwierigkeiten bei der Identifizierung des Potis
> PR104, dieser ist im Schaltplan mit 200E angeben. Der Poti selbst ist
> mit 220320M beschriftet (Hersteller Piher), mit beiden Angaben konnte
> ich bisher nichts was mir weiterhilft finden.

Das scheint ein 200 Ohm oder 220 Ohm Poti zu sein, vermutlich linear. 
Man wird beides verwenden können.

Hauke schrieb:
> Nun ist meine Frage also ob der tausch dieser Teile ausreichen sollte
> oder ich noch mit weiteren Defekten Bauteilen rechnen sollte?

Es spricht einiges dafür, des einer der R1-R5 Widerstände offen ist, das 
kann schon mal passieren, wenn da gehörige Überlast drauf lag. Diese 
Widerstände im Emitter der Leistungstransitoren fungieren als 
Messwiderstände für den Strom.

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