OPA454 - negative Hilfsspannung

#5505999
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Hi,

Datenblatt: http://www.ti.com/lit/ds/symlink/opa454.pdf

Beim Design eines nicht-invertierten Verstärkers (dummerweise wie ein 
Single Supply OpAmp eingesetzt), der die Eingangsspannung 0V bis 3V3 auf 
0V bis 100V verstärken soll habe ich leider übersehen, dass der lineare 
Bereich erst bei 2V5 über V- (aktuell: GND) anfängt (ist eben kein 
Single Supply OpAmp).

Über einen Spannungsinverter könnte ich mir aus den vorhandenen 3V3 eine 
negative Hilfsspannung von -3V3 erzeugen und diese an V- anklemmen.

Welche Leistung müßte man für so eine Hilfsspannung annehmen ?

Bei Spannungen >0V sollte der komplette Strom aus V+ (110V) kommen.

Sinnvoll erscheit mir etwas mehr als IQ=4mA. Dann würde ja eine kleine 
ChargePump reichen.

Oder sollte ich mit dem maximalen Ausgangsstrom 50mA rechnen, da um ~0V 
praktisch auch diese negative Versorgung die Leistung haben sollte ?


Gruß Kai
Gast #5506086
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Kai P. schrieb:
> ob real um ~0V Eingangsspannung noch Effekte passieren,

Du hättest einen OPV mit +110/-3,3 Volt Spannungsversorgung.
"0V" wären dann GND. Da ein OPV eine gute Betriebsspannungsunterdrückung 
hat, sind die "Effekte" entsprechend gering, bzw tendieren gegen Null.
Wenn der OPV nur Gleichstrom von 110V nach GND liefern muss, wird die 
3,3V-Spannung nur mit dem Ruhestrom belastet. Bei kapazitiver Belastung, 
oder mit Ausgangskondensator, muss die 3,3V-Spannung den gleichen Strom 
wie die 110V-Spannung liefern können. Die Leistung wäre aber nur 1/30.

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