Forum: Ausbildung, Studium & Beruf In der Provinz selbstständig machen (Oldenburg, Bremen bis Cuxhaven)


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von Tim (Gast)


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Hallo,

zu meiner Situation: Ich möchte gerne aus der Großstadt in eine 
"Kleinstadt" ziehen. Ich komme ursprünglich aus dem Elbe-Weser-Dreieck 
und dort soll es wieder hingehen. Nicht direkt Bremen oder Oldenburg, 
sondern etwas dazwischen.

Meine private Situation ist die folgende, dass ich Schuldenfrei bin und 
im Eigenheim lebe. Andernfalls würde ich nie auf diese Idee kommen, das 
wäre mir zu riskant. Ebenso pflege ich einen einfachen Lebensstil, passt 
schon.

Im Raum Bremen, Oldenburg ist der Bereich Hardwareentwicklung oder 
Embedded System nicht wirklich verbreitet. Und hier habe ich die letzten 
15 Jahre gearbeitet. Linux, Mikrocontroller, Leiterplatten, Prototypen, 
etc..

Ich habe keine Ambitionen mehr auf ein Großeinkommen. Wie realistisch 
wäre ein normales Einkommen, wenn man nicht ortsgebunden arbeitet, 
sprich: Die Kunden weitesgehend nicht in unmittelbarer Nähe sind, 
sondern das meiste über das Internet läuft.

Aus der Vergangenheit weiß ich, dass viele Kleinaufträge über das 
Internet vergeben werden - das würde mir auch reichen, also keine große 
Projektbegleitung sondern kleine Projekte. Bei größeren Aufträgen haben 
die Auftraggeber ganz gerne einen Ansprechpartner vor Ort.

Ist es realistisch, dass ich genügend Aufträge bekomme? Ich habe nicht 
im Vertrieb gearbeitet und habe darüber bisher nur einen groben 
Überblick gehabt, aber mein Bauchgefühl sagt mir: kann klappen, muss 
aber nicht.

Was ist eure Einschätzung? Vermutlich muss ich auch mein Portfolio 
erweitern um z.B. Java, Webentwicklung und sonstige 
Programmierleistungen.

von Erich (Gast)


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Ohne konkrete Kundenaufträge (z.B. aus Kontakten im bisherigen 
Arbeitsumfeld) ist der Start in die Selbständigkeit keine gute Idee.

von Tim (Gast)


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Ich nehme in erster Linie nur die Kontakte meiner ehermaligen 
Arbeitgeber mit, die auch schon fragten, ob man mir Aufgaben als 
Freelancer anbieten könne.

von Ich (Gast)


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Tim schrieb:
> Ich habe keine Ambitionen mehr auf ein Großeinkommen.

Was benötigst du (inkl. Familie, ...) zum Leben?

Mietfrei heißt ja nicht, keine Rücklagen fürs Eigentum weiter 
zurücklegen.
Nebenkosten
Auto (Privat / beruflich)
Lebenshaltungskosten
Versicherungen
Altersversorgung
(...)

Tim schrieb:
> Aus der Vergangenheit weiß ich, dass viele Kleinaufträge über das
> Internet vergeben werden

Was für Kleinaufträge?
Welcher Arbeitsaufwand, Kosten, Hardware, ... für welche Einnahmen

von Tim (Gast)


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Ich schrieb:
> Was benötigst du (inkl. Familie, ...) zum Leben?
>
> Mietfrei heißt ja nicht, keine Rücklagen fürs Eigentum weiter
> zurücklegen.
> Nebenkosten
> Auto (Privat / beruflich)
> Lebenshaltungskosten
> Versicherungen
> Altersversorgung
> (...)

Es sind neben dem Eigenheim natürlich noch Rücklagen Vorhanden (Aktien, 
Bargeld, etc.). Auto ist vorhanden, BJ2013 und auch abbezahlt. Derzeit 
haben wir monatliche Lebenshaltungskosten von ca. 800€ pro Monat, trotz 
Eigenheim. Versicherungen bisher nur das übliche, KFZ, Gebäude und 
Haftpflicht. Es sollen natürlich auch weiterhin Rücklagen gemacht 
werden.

Ich schrieb:
> Was für Kleinaufträge?
> Welcher Arbeitsaufwand, Kosten, Hardware, ... für welche Einnahmen

Kleinaufträge sind entweder:
- Leiterplattenentflechtung (danach Abschluss des Auftrags, keine 
Projektbegleitung)
- Programmierung von Controller oder FPGA (danach Abschluss des 
Auftrags, keine Projektbegleitung)
- Reverse Engineering (Hard oder Software)(danach Abschluss des 
Auftrags, keine Projektbegleitung)
- Nicht Projektbezogen oder Kleinprojekte kurzer Laufzeit

von Stefan_H (Gast)


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Ich sehe nicht, wie Dein Plan funktionieren kann.
Ein Auftraggeber hat im wesentlichen drei Achsen, die ihn motivieren 
kann, Dich zu beauftragen anstatt jemand anderen:
- Der Preis. Das wird nicht gehen, denn gegen einen rumänischen 
Studenten, der auch programmieren kann und auch einen Internetanschluß 
und ein Telefon hat, kannst Du in Deutschland nicht bestehen.
- Innovation, also etwas, das nur Du tun kannst oder nur Du herstellen 
kannst. Tja, wenn es sich um eine neue Sache handelt, musst Du den 
Kunden erst mal davon überzeugen, dass er Dein Produkt/Deine 
Dienstleistung haben will. Schließlich ist er ja bisher auch ohne 
ausgekommen. Kurz, Du musst ein Verkäufer sein. Und wenn Du ihn 
überzeugt hast, musst Du liefern können. Also brauchst Du Manpower oder 
eine Fertigung im Hintergrund. Das kannst Du alles auf dem flachen Land 
aufziehen, aber ich habe nicht den Eindruck, dass es das ist was Du 
willst. Denn das bedeutet 3-5 Jahre 80 Stunden Wochen und die 
Verantwortung als Unternehmer, nicht als Freelancer.
- Zuverlässigkeit: Ein Projekt, das mit Dir realisiert wird, muss im 
Zeit- und Kostenrahmen ohne besondere Aufregung zum Erfolg kommen, auch 
wenn es unterwegs die zu erwartenden Überraschungen gibt. Das ist Deine 
einzige Chance, aber dafür musst Du einfach greifbar sein. Du musst 
telefonisch erreichbar sein und musst an Meetings teilnehmen können. 
Klar, kannst Du das vom bergischen Land aus machen, aber das bedeutet 
auf jeden Fall, dass Du regelmäßig lange Strecken im Auto oder im Zug 
sitzen musst. Und als Einzelkämpfer hast Du trotzdem das Problem, dass 
Du nur Teilprojekte abarbeiten kannst und sich der Auftraggeber 
gegenüber dem Controlling immer dafür rechtfertigen muss, noch eine 
zusätzliche Partei ins Projekt geholt zu haben.
Ich prophezeie, dass diese Kontakte Dich nach spätestens einem Jahr 
vergessen haben werden. Es lohnt sich einfach nicht für sie.

Deine Gedanken und Wünsche kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich selbst 
arbeite im Home-Office in abhängiger Beschäftigung und muss ca 4-10 mal 
im Monat zum Kunden fahren. Das ist nicht toll, aber anders funktioniert 
es einfach nicht.
Frage Dich mal selbst, ob die Idee, dich selbständig machen zu wollen, 
nicht nur daraus entstanden ist, weil Du zu "faul" und zu "stolz" bist, 
eine kleine Firma dort in der Gegend zu suchen, die evtl. die Option auf 
Home-Office anbietet, auch wenn dann die Arbeit für Dich "langweiliger" 
ist. Bei mir war es zumindest lange so.

Das soll alles beileibe keine Kritik an Deinen Überlegungen oder gar an 
Dir selbst sein, aber niemand hat in der Wirtschaft Geld zu verschenken, 
und wenn Du Deinen Nutzwert künstlich verschlechterst, wirst Du nicht 
beauftragt werden.

Meine 2ct,
 Stefan

von Bürovorsteher (Gast)


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> Ist es realistisch, dass ich genügend Aufträge bekomme?

Nur so über deine Webseite? Ich melde Zweifel an. Ich habe über die 
Webseite bisher geradeso 4 Geräte vekauft (ein einziger Kunde!). Die 
restlichen 15.000 Stück wurden auf normalanalogem Wege verkauft.

> Kleinaufträge sind entweder:
> - Leiterplattenentflechtung (danach Abschluss des Auftrags, keine
> Projektbegleitung)
> - Programmierung von Controller oder FPGA (danach Abschluss des
> Auftrags, keine Projektbegleitung)
> - Reverse Engineering (Hard oder Software)(danach Abschluss des
> Auftrags, keine Projektbegleitung)
> - Nicht Projektbezogen oder Kleinprojekte kurzer Laufzeit

Mit solchem Popelkram ohne Folgearbeiten hast du dich allerspätestens 
nach einem Jahr komplett ruiniert. Deine Frau, so du eine hast, wird 
dich für einen elenden Versager halten.

> danach Abschluss des Auftrags

Immer wieder von Null anfangen? Auf jeden Fall ein interessantes 
Konzept.

Du brauchst ein eigenes Erzeugnis mit Monopolstellung auf dem Markt, 
dann ist es völlig egal, wo du mit deiner Aktiengesellschaft sitzt.

von X4U (Gast)


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Tim schrieb:
> Was ist eure Einschätzung? Vermutlich muss ich auch mein Portfolio
> erweitern um z.B. Java, Webentwicklung und sonstige
> Programmierleistungen.

Klappen kann alles, wenn du schon Kunden hast dann ist so etwas 
ausbaufähig.
Ob man sich weitere skills aneignet (und da dann eher Durchschnitt wird)
oder sich spezialisiert hängt in erster Linie von den Aufträgen ab die 
rein kommen.

Von der Struktur her möchte ich aber anmerken dass du Dienstleistungen 
anbietest. Wenn die Leistung erbracht ist fängst du wieder von vorn an.
Wenn du dir einen werthaltigen Kundenstamm heranzüchtest kann das gut 
funktionieren.

Zusätzlich und als Plan B würde ich mir aber ein paar kleine Produkte 
überlegen (Hardware besser noch Shareware).

Hast du dir zur Akquise schon was überlegt?

von Cerberus (Gast)


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Tim schrieb:
> Ich möchte gerne aus der Großstadt in eine
> "Kleinstadt" ziehen.

Beruflich sehe ich da keinen Hinderungsgrund und wenn es eine
Bahnlinie in der Nähe gibt, sollten auch Kundenbesuche kein
Problem darstellen.

> Ich komme ursprünglich aus dem Elbe-Weser-Dreieck
> und dort soll es wieder hingehen. Nicht direkt Bremen oder Oldenburg,
> sondern etwas dazwischen.

Na, hoffentlich nicht zu öde.

> Meine private Situation ist die folgende, dass ich Schuldenfrei bin und
> im Eigenheim lebe.

Und das Eigenheim befindet sich noch in der Großstadt?

Dann musst du das erst mal verkaufen und das muss dann auch genug
einbringen. Dann wäre zu überlegen, ob du wieder was in dem Zielgebiet
kaufst oder mietest. Die Nutzung muss dann auch erlaubt sein.
Wenn man da richtig sucht, kann man da schon ein Schnäppchen
machen, also so in etwa für mehrere Hunderttausend verkaufen
und für wenige Zehntausend kaufen. Die Differenz kann dann als
künftiges Polster dienen. Z.B. auf Immobilienscout24.de kann man suchen.
Dann würde ich schauen, wie die Grundversorgung mit Märkten/Handwerkern 
und die medizinische Versorgung, nebs Krankenhäuser aussieht.
In der Provinz muss man halt auch ein paar Nachteile in Kauf nehmen.
Die Großstadt ist eh was für junge Leute, aber da sind die Wege dann
auch kürzer.

Was spricht dagegen, erst mal am alten Standort die Selbständigkeit
zu starten? Alles andere ergibt sich dann.

von Tim (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> Mit solchem Popelkram ohne Folgearbeiten hast du dich allerspätestens
> nach einem Jahr komplett ruiniert. Deine Frau, so du eine hast, wird
> dich für einen elenden Versager halten.

Inwiefern? Weil ich zu wenig verdiene, nichts leiste oder kein großes 
Unternehmen aufziehen möchte? Wenn 2000€ netto reinkommen reicht das 
erstmal vollkommen. Meine Frau wird mich nicht für einen Versager 
handeln, keine Sorge.

Bürovorsteher schrieb:
> Du brauchst ein eigenes Erzeugnis mit Monopolstellung auf dem Markt,
> dann ist es völlig egal, wo du mit deiner Aktiengesellschaft sitzt.

Nunja, Aktiengesellschaft ist nicht geplant ;). An eigenen Erzeugnissen 
wird auch gearbeitet.

Bürovorsteher schrieb:
> Nur so über deine Webseite? Ich melde Zweifel an. Ich habe über die
> Webseite bisher geradeso 4 Geräte vekauft (ein einziger Kunde!). Die
> restlichen 15.000 Stück wurden auf normalanalogem Wege verkauft.

Dann sind unsere Erfahrungen anders, aber das kann gut sein.

von X4U (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> Nur so über deine Webseite? Ich melde Zweifel an. Ich habe über die
> Webseite bisher geradeso 4 Geräte vekauft (ein einziger Kunde!). Die
> restlichen 15.000 Stück wurden auf normalanalogem Wege verkauft.

Welche Branche war das?

von Joe F. (easylife)


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Tim schrieb:
> Wenn 2000€ netto reinkommen reicht das
> erstmal vollkommen.

Naja, das sind dann ca. 3000 Brutto + Kosten für deinen "Betrieb" (Hard- 
& Software, Steuerberater, KFZ- und Reisekosten, Werbung) + 
Gewerbesteuer, Abgaben (GEZ, evtl. IHK etc.).
D.h. du musst ca. 5-6K im Monat Umsatz machen = 60K-72K im Jahr.
Ersatz für wegfallende Sozialleistungen (Krankheitsfall, Rente) sind da 
noch nicht mit drin. Kosten für Krankenkasse solltest du auch nicht 
vergessen bei deiner Einkommens-Abschätzung, die zahlst du als 
Selbstständiger zu 100%...
Mit sporadischen Kleinaufträgen meiner Meinung nach nicht zu schaffen.
Ein fester Kundenstamm mit Folgeaufträgen ist da schon wesentlich 
erfolgsversprechender.

: Bearbeitet durch User
von al-koholoida (Gast)


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Bremen ist Provinz? Warst du schon mal in Sachsen ;)

von Stefan_H (Gast)


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Tim schrieb:
> Bürovorsteher schrieb:
>> Mit solchem Popelkram ohne Folgearbeiten hast du dich allerspätestens
>> nach einem Jahr komplett ruiniert. Deine Frau, so du eine hast, wird
>> dich für einen elenden Versager halten.
>
> Inwiefern? Weil ich zu wenig verdiene, nichts leiste oder kein großes
> Unternehmen aufziehen möchte? Wenn 2000€ netto reinkommen reicht das
> erstmal vollkommen. Meine Frau wird mich nicht für einen Versager
> handeln, keine Sorge.

Ein Bekannter von mir lebt in einem geerbten Haus ohne besondere 
Ansprüche und hält Kurse an der VHS und gibt Nachhilfe. Er kommt damit 
problemlos aus.
Aber seine Kunden sind eben Rentner und Schüler, nicht die Industrie.

Du wirst viel bessere Erfolgsaussichten haben, wenn Du Dich nicht 
unbedingt auf Entwicklung und Dienstleistung festlegst, sondern Schulung 
und Beratung hinzunimmst.

Wenn Du für die öffentliche Verwaltung Gutachten schreiben darfst, hast 
Du es geschafft.

von Bürovorsteher (Gast)


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> Welche Branche war das?

Äh ja, Elektronik.

von Volker S. (sjv)


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Tim schrieb:
> Im Raum Bremen, Oldenburg ist der Bereich Hardwareentwicklung oder
> Embedded System nicht wirklich verbreitet. Und hier habe ich die letzten
> 15 Jahre gearbeitet. Linux, Mikrocontroller, Leiterplatten, Prototypen,
> etc..

Es gibt da durchaus interessante Kunden, z.B. Meyer/Papenburg

von X4U (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> Äh ja, Elektronik.

Echt jetzt ;-). So was wie Industrie, Konsumer, Chemie, Polarforschung, 
ist wohl nicht allzu verräterisch.

von Tim (Gast)


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Volker S. schrieb:
> Es gibt da durchaus interessante Kunden, z.B. Meyer/Papenburg

Potentielle Kunden gibt es sicherlich genug in unmittelbarer Umgebung.

Stefan_H schrieb:
> Ein Bekannter von mir lebt in einem geerbten Haus ohne besondere
> Ansprüche und hält Kurse an der VHS und gibt Nachhilfe. Er kommt damit
> problemlos aus.

Das man sich auch solche andere Aufgabenfelder erschließt käme auch in 
Frage.

al-koholoida schrieb:
> Bremen ist Provinz? Warst du schon mal in Sachsen ;)

Die Umgebung Richtung Norden finde ich schon ja. Sachsenist doch ok, 
MeckPom ist Sibirien ;).

Joe F. schrieb:
> Ein fester Kundenstamm mit Folgeaufträgen ist da schon wesentlich
> erfolgsversprechender.

Das kann dann mit der zeit aufgebaut werden. An die Krankenversicherung 
habe ich natürlich gedacht.

von Freddy (Gast)


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Moin,
ich kenne die Region ein wenig und wenn Du im regionalen Bereich 
Aufträge sammeln willst, dann sehe ich da eher schwarz.
Die Buden die noch eigene HW-Entwicklung machen, haben das Know-How im 
Hause.  Vielleicht beschäftigen sie den ein oder anderen AÜGler oder 
Freelancer aus Kapazitätsgründen. Die, die keine eigene HW-Entwicklung 
machen, haben dafür Unterauftragnehmer. Aber dann sind es meist keine 
Projekte mehr die man als Selbstständiger machen kann. Da spielen dann 
Dinge wie DIN 61508, DO264, etc. eine Rolle. Und bei den Normen 
Sattelfest sein ist schon ne Aufgabe, das ganze dann realiseren ist eine 
andere Sache. Zumal bei dem ganzen Gedöhns auch noch ne Menge Papierkram 
zu erledigen ist. Abgesehen davon haben die Auftragsgeber die 
Möglichkeiten die Daumenschrauben über Liefertermine, Gelder, etc. 
anzuziehen.
Und dann gibt es noch Buden wie Ferchau, Brunel, Silver Atena, die 
wollen neuerdings auch komplette Projekte inhouse abwickeln und stehen 
bei den Firmen auf der Matte und betteln nen Fuß in die Tür zu bekommen.

Es gibt ein paar Firmen, die sammeln die kleineren Dinge hier ein. 
Vielleicht einfach mal gucken ob man da ne Strategische Partnerschaft 
eingehen kann.
So spontan fällt mir ein:
- Behrens Elektronik
- IBV Elektronik
- Stachl Elektronik

Fertiger
- A+B
- Straschu


Es gibt noch ne Bude, die hat sich spezialisiert auf das Reengineering 
von Elektronik. Mir fällt der Name hierzu nicht ein. Aber die Bremer 
Straßenbahn AG ist ein großer Kunde.

Und ich denke, dass folgendes für Dich klappen könnte:
- Spezialist für EN61508 (wird immmer mehr gefordert), Schwerpunkt 
Beratung
- Reengineering Spezialist, aufarbeiten von Obselenten Baugruppen (die 
Bahn beschäftigt in München über 100 Leute hierfür, Lufthansa Technik 
hat eigene Ings hierfür, etc)
- Spezialist für Obselencen, RoHS, QM, Monitoring von Bauteilen

Was nicht klappt: von jedem etwas. HW-Entwicklung, Web-Programmierung, 
Embedded Programmierung, Datenbanken....
Ich habe einige Lebensläufe von potentiellen Freelancern gesehen, und da 
fallen mir immer wieder diese Kombinationen auf. 1-5 Monate, dies - 5 
Monate jenes... Der Markt ist voll mit solchen Leuten.

Ansonsten hier noch ein paar kleine KMUs, solltest Du diese nicht aufm 
Schirm haben. Vielleicht wäre ja Teilzeit was für Dich:
- Labom, Hude
- Sikora, Bremen
- Böning, Ganderkesee
- Anteres, Stuhr
- OptoPrecision, Bremen

von Freddy (Gast)


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- SmarAct, Oldenburg

von Tim (Gast)


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Freddy schrieb:
> Vielleicht wäre ja Teilzeit was für Dich

Meine Erfahrung ist, dass dies leider unerwünscht ist.

von Joe F. (easylife)


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Tim schrieb:
>> Ein fester Kundenstamm mit Folgeaufträgen ist da schon wesentlich
>> erfolgsversprechender.
>
> Das kann dann mit der zeit aufgebaut werden.

Aufwand und Zeitspanne hierfür werden gerne unterschätzt... ;-)
Es kommt halt wirklich darauf an, was du genau machst.
Mit Java und Webdesign oder einfacheren Programmier-Dienstleistungen, 
die im Prinzip jeder kann, kann man auf dem Land vermutlich nicht viel 
reissen.
Da ist direkter Kundenkontakt unabdingbar, in den Städten gibt es jede 
Menge entsprechender Anbieter hierfür.
Als Software-Spezialist in einem bestimmten Bereich (sei es 
beispielsweise Finanz-Software, Spezialsoftware für Medizinprodukte 
etc.) kann man hingegen auch international von jedem Ort des Planeten 
aus arbeiten.
Ähnlich ist es auch in der Hardware-Entwicklung.
Voraussetzung sind trotzdem gute Infrastruktur (Skype-fähiges 
Internet...), Mobilität und möglichst auch reisebereitschaft und ein 
Flughafen im 80 km Umkreis.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Tim schrieb:
> Bürovorsteher schrieb:
>> Du brauchst ein eigenes Erzeugnis mit Monopolstellung auf dem Markt,
>> dann ist es völlig egal, wo du mit deiner Aktiengesellschaft sitzt.
>
> Nunja, Aktiengesellschaft ist nicht geplant ;). An eigenen Erzeugnissen
> wird auch gearbeitet.

Das würde ich Dir auch raten: eigene Produkte. Dienstleistungen kannst 
Du anfangs nebenher anbieten, damit Geld fliesst. Wenn Du da noch ein 
paar Altkunden hast, die Dich und Deine Arbeit kennen, könnte das gehen.

Wir entwickeln und vertreiben nur noch eigene Produkte - auch aus der 
"Provinz" heraus. Dank Internet und vor allem Alleinstellungsmerkmal 
läuft das ganz gut. Aber: auch das hat gedauert!

Tim schrieb:
> Freddy schrieb:
>> Vielleicht wäre ja Teilzeit was für Dich
>
> Meine Erfahrung ist, dass dies leider unerwünscht ist.

Heisst das, dass Du noch angestellt bist? Und was heisst "Erfahrung? 
Hast Du mal beim jetzigen Arbeitgeber nachgefragt?

Das wäre in der Tat für Dich der sicherste Weg, zumal Du noch nicht so 
genau zu wissen scheinst, was Du überhaupt anbieten willst und warum 
jemand gerade Dir den Auftrag geben sollte. Dienstleistungen lassen sich 
in Sekundenbruchteilen weltweit verschicken.

Mir scheint das alles noch sehr am Anfang zu sein (was ja ok ist, dafür 
gibt es uns ja ;-)

Man kann auch die ersten Jahre so kalkulieren, dass man nur das nötigste 
macht (keine großen Rücklagen fürs Alter etc.).

Aber irgendwann muss man dann auch mal durchstarten und dann Geld zur 
Seite legen.

Mit "vermutlich muss ich auch noch mein Portfolio erweitern mit Java, 
Webentwicklung usw." wird es aber sicherlich eine Bauchlandung. Mach 
genau EINE Sache, die aber richtig gut! Und wenn die gut läuft, dann 
kann man sich überlegen, ob man nicht etwas anderes hinzunimmt. Aber 
erst dann!

: Bearbeitet durch Moderator
von Pandur S. (jetztnicht)


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Reduzieren wollen & Selbstaendig werden ?
Vergiss das. Selbstaendig sein bedeutet 80 Stunden pro Woche. Denn es 
gibt vieles das auch noch zu tun ist. Ploetzlich merkst du, dass dir 
aufe ienm Gebiet etwas Wissen fehlt. Nacharbeiten. Ein Evalkit kommen 
lassen und laufen lassen. ..

Projekte als Auftraege ?
Vergiss das. Es gibt Kunden vom Fach. Die wollen den guenstigsten. 
Dafuer sofort. Das heisst du sollst zum guenstigste Preis liefern, 
sofort beginnen , und sofoert fertig sein. Die Kunden wollen immer einen 
Festpreis. Dh alle Unklarheiten bleiben an dir haengen. Dur wirst 
mindestens drei mal laenger an einem Projekt sizen, wie geplant & 
angeboten.
Dann gibt es fachfremde Kunden. Die haben von gar nichts eine Ahnung. Du 
hast auch keine Ahnung was sie wollen, und wie der Kontext ist. Sie 
wissen es selbst nicht. Sie wollen einfach ein trivial anmutendes 
Problem geloest haben. Die wollen den Guenstigsten. Dafuer sofort. Das 
heisst du sollst zum guenstigste Preis liefern, sofort beginnen , und 
sofort fertig sein. Diese Kunden wollen auch immer einen Festpreis. Dh 
alle Unklarheiten, Kommunikationsprobleme, Konzeptprobleme bleiben an 
dir haengen. Wenn du nach drei Monaten am Projekt, wo du denkst fertig 
zu sein, herausfindest, dass ein Detail alles Anders macht, und du von 
Null beginnen musst, wird der Kunde sagen, ja das sein so, sei aber von 
Anfang an klar gewesen. Fuer ihn. Dur wirst mindestens zehn mal laenger 
an einem Projekt sizen, wie geplant & angeboten.

Es bekommt immer Derjenige das Projekt, der den Aufwand am Meisten 
unterschaetzt.

Wie auch schon erwaehnt .. es gibt nur eigene Produkte. Alles andere ist 
Quatsch, bringt nichts.

: Bearbeitet durch User
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Zitronen F. schrieb:
> Reduzieren wollen & Selbstaendig werden ?
> Vergiss das. Selbstaendig sein bedeutet 80 Stunden pro Woche.

Das muss aber nicht dauerhaft so sein. Nach ein paar Jahren hat sich das 
alles eingespielt und man kann deutlich reduzieren - wenn man denn 
möchte.

Ich habe mich damals unter anderem deswegen selbstständig gemacht: mehr 
Zeit für mich/Freunde/Familie und das, was mich interessiert.

Wer selbstständig ist und dauerhaft mehr als 40 Stunden arbeitet (ich 
spreche nicht über die Anfangszeit, da lässt sich das nicht verhindern), 
macht mMn definitiv etwas falsch und hat mein Bedauern. Ich komme 
mittlerweile(!) im Schnitt auf deutlich weniger als diese 40 Stunden.

> Denn es
> gibt vieles das auch noch zu tun ist. Ploetzlich merkst du, dass dir
> aufe ienm Gebiet etwas Wissen fehlt. Nacharbeiten. Ein Evalkit kommen
> lassen und laufen lassen. ..

Was aber alles nicht mehr so wichtig ist, wenn man eigene Produkte 
entwickelt.

Nicht falsch verstehen: man bildet sich natürlich auch dann noch fort - 
vermutlich deutlich mehr als bei Dienstleistungen.

Aber: es ist ein sehr großer Unterschied, ob man sich Wissen aneignen 
muss, weil der Markte/Kunde das möchte, oder ob ich das tue, weil es 
mich einfach unheimlich interessiert.

Daher entwickeln wir auch nur noch Dinge, die uns Spaß machen. Dann 
werden diese Produkte schon von sich aus deutlich besser als 
"Muss-Produkten".

> Wie auch schon erwaehnt .. es gibt nur eigene Produkte. Alles andere ist
> Quatsch, bringt nichts.

Ja, das sehe ich auch als das Vorgehen an, dass am ehesten 
erfolgsversprechend ist.

: Bearbeitet durch Moderator
von Joe F. (easylife)


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Chris D. schrieb:
> Aber: es ist ein sehr großer Unterschied, ob man sich Wissen aneignen
> muss, weil der Markte/Kunde das möchte, oder ob ich das tue, weil es
> mich einfach unheimlich interessiert.

Das sehe ich auch so. Und es macht einen deutlichen Unterschied, ob ich 
vom Arbeitgeber zu einer Zwangs-Fortbildung am x.x. um x Uhr geschickt 
werde, oder mir das aneigne, was mich ohnehin interessiert, und zwar 
dann, wenn es mir gerade passt. Das fühlt sich deutlich besser an, auch 
wenn es evtl. sogar mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Beitrag #5507577 wurde von einem Moderator gelöscht.
von X4U (Gast)


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Tim schrieb:
> Was ist eure Einschätzung?

Hab ich noch ne (Hör) Buch Empfehlung zum Thema.  Bodo S. Gewinner's 
Gesetze oder ähnlich.

Selber halt ich nicht viel von diesen Lebensberatern. Das Buch war aber 
eine Ausnahme und ein absoluter Gewinn.

von X4U (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Wer selbstständig ist und dauerhaft mehr als 40 Stunden arbeitet (ich
> spreche nicht über die Anfangszeit, da lässt sich das nicht verhindern),
> macht mMn definitiv etwas falsch und hat mein Bedauern.

Da gibt diverse Ursachen. Manche bekommen den Hals halt nicht voll. 
Kenne einen der fast 2 Mio. dreht (bei sehr guter Marge), mehr als genug 
zum Leben hat und immer noch mehr will. Andere machen sich halt kaputt 
weil das Geschäftsmodell nicht aufgeht. Dienstleistung hat z.B. immer 
das Risiko das man am Ende wieder bei null anfängt.

Wer laufende (Nischen)Produkte hat ist fein raus. Einmal entwickeln 
x-mal verkaufen sorgt auch bei mir für entspannte Arbeitszeiten. 60-70 h 
waren am Anfang aber auch normal. Lag halt daran das wenig Kapital 
vorhanden war und alles selber gemacht werden musste.

von Bürovorsteher (Gast)


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@ X4U

> Bürovorsteher schrieb:
> > Äh ja, Elektronik.

> Echt jetzt ;-). So was wie Industrie, Konsumer, Chemie, Polarforschung,
> ist wohl nicht allzu verräterisch.

Und was machst du so? Auch Elektronik?

von X4U (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> Und was machst du so? Auch Elektronik?

Ja, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb.
Schwerpunkt Industrie und Baumaschinen früher viel Off- und Onshore.

von Bürovorsteher (Gast)


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Danke, so etwas in der Art hatte ich mir fast schon vorgestellt, aber 
dass du damit soooo viel Geld verdienst, hätte ich nicht gedacht! Hut 
ab!

von X4U (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> aber dass du damit soooo viel Geld verdienst, hätte ich nicht gedacht!

Verstehe ich nicht, wo habe ich das behauptet?

von Mallefitz (Gast)


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Kleinaufträge funktionieren am besten als Beratungsdienstleistung. Dann 
kann man auch entsprechende Stundensätze verlangen. Allerdings bedeutet 
das eine Reisetätigkeit von 30-50%, je nachdem wie sehr man sich 
auslasten will. Wenn man mit wenig Geld klar kommt, braucht man ja auch 
nicht so viele Aufträge, und damit weniger Reisetätigkeit.

Dazu braucht man eine ordentliche Spezialisierung, die üblichen 
Verdächtigen wurden ja schon genannt. Vor allem im Bereich der Normen 
(funktionale Sicherheit, elektrische Sicherheit, Umwelt) ist da recht 
brauchbar.

von Dachs4711 (Gast)


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Gibt doch in Bremen haufenweise Luft- und Raumfahrt inkl. der 
dazugehörigen Zulieferer. Ok, vielleicht braucht man bei der Raumfahrt 
nicht unbedingt soviel embedded-Microcontroller, aber bei 
Luftfahrtzulieferern, im nicht allzusicherheitskritischen Bereich, 
Kabinenausstattung (Gepäckfächer, Beleuchtungseinrichtungen, Klos :D) 
doch durchaus. Und solche Firmen hat es dort. Wobei das dort sicher eher 
auch inhouse gemacht wird, d.h. man sich bewerben müsste. In Oldenburg 
gibts auch noch ein Hörgeräte-Forschungsinstitut von dem ich weiß, da 
wird sicher auch embedded+dsp programmiert.

Und wenn Du das provinz nennst warst Du noch nie in einem 
Flächenbundesland wie BaWü oder Bayern abseits der großen Städte, da 
gehen die Uhren nochmal ganz anders...Dagegen ist Ostfriesland Hochburg 
des Fortschritts.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Dachs4711 schrieb:
> Dagegen ist Ostfriesland Hochburg
> des Fortschritts.

Genau,
SIE schritten fort!
Wer klar bei Verstand ist, der ist als AN schon mit 16 Jahren aus 
solchen "Hidden Regions" abgehauen.
Was zurück blieb waren die "Verwalter"-Berufe.
Beamte, Sparkassenangestellte, Lehrer und Handwerker.
Dazu noch  der Filz der Honoration, der nix anderes ist wie "Dimpfel vom 
feinsten"!
Was raus kommt wenn solche "Hirne" auf Image machen kann man hier sehen:
https://www.mittelbayerische.de/region/cham-nachrichten/wirbel-um-den-schoensten-arsch-der-welt-20909-art1673277.html

Das beste die Umfrage zum Film in der Regional-Presse:

74 % Ich finde den Spot super - und die Aufregung ist völlig 
überflüssig.
26 % Habe mich geärgert. Finde sowas plump, sexistisch und überflüssig.

Sagt wohl alles aus, auf was man sich in solchen "Regionen" gefaßt 
machen muß!

von Frank K. (fchk)


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Tim schrieb:

> Ist es realistisch, dass ich genügend Aufträge bekomme? Ich habe nicht
> im Vertrieb gearbeitet und habe darüber bisher nur einen groben
> Überblick gehabt, aber mein Bauchgefühl sagt mir: kann klappen, muss
> aber nicht.

Ich bin in der Zielregion geboren und werde hier wohl auch sterben. Ich 
kann Dir sagen: Vergiss es! Ganz klar! In den Zeiten, in denen ich ohne 
Angestelltenverhältnis mein Geld verdient habe, sind 98% der Aufträge 
NICHT aus dieser Region gekommen. Die Kunden sitzen einfach woanders.

Klar, zu den Bayern oder gar zu den Badensern möchte niemand gerne, der 
hier verwurzelt ist. Ruhrgebiet, OWL oder Münsterland wären deutlich 
ergiebigere Quellen.

Zweitens: Einfach einen Internet-Shop aufmachen und ohne weitere 
Maßnahmen hoffen, dass wer kommt, ist naiv. Funktioniert einfach nicht. 
Hab ich alles schon gesehen, und es hat nie wirklich funktioniert.

Als Selbstständiger musst Du Marketing und Vertrieb können. Dir muss das 
liegen. Technisches Know-How kannst Du Dir im Zweifelsfall immer 
problemlos einkaufen. Vertrieb ist schwierig auszulagern, weil der 
Vertriebler Dich einfachst austricksen kann, ohne dass Du Dich dagegen 
wirksam schützen kannst.

Bei mir haben das immer andere Leute für mich gemacht, die mich schon 
seit Jahrzehnten kannten, so wie ich eben bin. Ich kann kein Vertrieb 
(dafür gibts eine Diagnose), und deswegen waren das nur Lückenfüller in 
meinem Lebenslauf.

Wie gesagt: SO wie Du Dir das vorstellst, läuft das nicht. Schon gar 
nicht hier. Das sind meine Erfahrungen so.

Wenn Du Fragen hast: Ich bin im Forum angemeldet und damit auch 
erreichbar.

fchk

von Frank K. (fchk)


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von Zocker_54 (Gast)


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Nachdem das mit der Würstchenbude nichts geworden ist würde ich es 
einmal mit einer Fischbude probieren.

So hat NORDSEE auch angefangen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Frank K. schrieb:
> Und in Niedersachsen so:
> Youtube-Video "Speed Dating auf Niedersächsisch"
>
> fchk

Ich sag`s:"Hirne"!

Ich frag mich nur wen will man damit "anlocken"!

von Developer (Gast)


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Tim schrieb:
> Webentwicklung

Webentwicklung ist das Kolosseum der IT-Branche auf Speed. Kaum 
meisterst du eine Technologie poppt schon der nächste Trend aus dem 
Boden, bereit dir deine Lebensgrundlage zu entziehen und dich auf das 
Abstellgleis zu schieben. Wünsche dir viel Erfolg in diesem Wettrennen 
mit globaler Konkurrenz lange genug mithalten zu können! Soviel zum 
beruflichen Ausblick.

Mit Blick auf gesellschaftliche Bedeutung, Selbstverwirklichung und 
Nachhaltigkeit: Niemand würdigt Webentwicklung "an sich". Am Ende zählt 
immer nur die reine Usability, die Bestellungen, der Umsatz, die 
Verfügbarkeit. Frontendentwickler sind moderne Plakatierer, 
Backendentwickler stellen die Tafeln auf.

von Joe F. (easylife)


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Verflucht sei das Automobil, es lebe der Beruf des Hufschmiedes.

von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: Joe F. (easylife)
> Datum: 08.08.2018 15:55

Quatschkopp !

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