Drehung messen analoguhr

Gast #5509845
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Hallo zusammen,

In meinem neuen Fahrzeug habe ich eine analoge Uhr in der Mitte des 
Armaturenbretts. Einstellen kann man die Uhrzeit mittels des 
Multifunktionslenkrads. Hinter der Uhr wird ein Motor sitzen, der die 
Urzeit entsprechend verstellt. So weit so gut. Die Frage die sich mir 
stellt ist, wie wird die Zeigerstellung gemessen. Das System kann ja 
nicht davon ausgehen, dass eine Umdrehung immer die richtige Stellung 
hervorruft. Und hat jemand eine Ahnung, was Volkswagen wohl für einen 
Motor verbaut?
Persönliche Seite #5509847
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Das wird einfacher funktionieren. Ich tippe auf ein stinknormales 
Uhrwerk, das mit einem Elektromagneten angesteuert wird (pro Impuls des 
Magneten bewegt sich der Sekundenzeiger einen Schritt weiter und treibt 
über Zahnräder die beiden anderen Zeiger entsprechend an). Kombiniert 
wird das mit einer Lichtschranke, mit der die 12-Uhr-Stellung des 
Stundenzeigers (und gegebenenfalls des Minutenzeigers) ermittelt werden 
kann.

Die die Impulse für die Uhr erzeugende Elektronik kann also 
herausfinden, wann die Zeiger auf 12 Uhr stehen und weiß daher (weil sie 
die Impulse zählt), welche Zeit momentan angezeigt wird. Zum Verstellen 
erzeugt sie dann die nötigen zusätzlichen Impulse mit höherer Frequenz.

Statt des Elektromagneten könnte auch ein Schrittmotor die 
Sekundenzeigerachse bedienen, damit ist die starre Kopplung von 
Steuerimpulsen zu Zeigerposition ebenso gegeben, man kann die Mimik aber 
auch rückwärts laufen lassen.
Gast #5509863
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Wozu muss die Elektronik die Zeigerstellung wissen? Wenn sie falsch 
geht, Stelle ich so solange vor oder zurück, bis sie richtig geht. Und 
dann geht sie jede Sekunde oder Minute einen Schritt weiter...
Gast #5509870
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Achim S. schrieb:
> Wozu muss die Elektronik die Zeigerstellung wissen? Wenn sie
> falsch
> geht, Stelle ich so solange vor oder zurück, bis sie richtig geht. Und
> dann geht sie jede Sekunde oder Minute einen Schritt weiter...

Damit sich die Zeiger auf eine bestimmte Zeit setzen lassen. Zum 
Beispiel für die Synchronisation mit DCF-77 oder ntp.
Gast #5509893
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npn schrieb:
> Zum Beispiel für die Synchronisation mit DCF-77 oder ntp.

Das wäre die erste Autouhr mit DCF77 oder ntp.
Nichtmal das sowieso vorhandene GPS verwenden die dummen Ingenieure der 
hochverdongelten Schrotthaufen um die Uhr zu stellen. Dafür prüfen sie 
aber die Seruennummer der Uhr doppelt und dreifach und erlauben einen 
Wechsel nur nach Werkstattbesuch (300 EUR) mit Onlineverbindung zum 
Hersteller.

Alle in einen Sack und mit dem Knüppel drauf...
Gast #5509968
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TOTAL OT

MaWin schrieb:
> Nichtmal das sowieso vorhandene GPS verwenden die dummen Ingenieure der
> hochverdongelten Schrotthaufen um die Uhr zu stellen. Dafür prüfen sie
> aber die Seruennummer der Uhr doppelt und dreifach und erlauben einen
> Wechsel nur nach Werkstattbesuch (300 EUR) mit Onlineverbindung zum
> Hersteller.
Ersetze "die dummen Ingenieure" durch "die cleveren BWLer". Am 
Autoverkauf wird nix verdient, die fette Kohle kommt erst spaeter.

Kai1344 schrieb:
> hat jemand eine Ahnung, was Volkswagen wohl für einen
> Motor verbaut?
Einen umweltfreundlichen. Ganz sicher!


Zum Thema:
Kai1344 schrieb:
> Die Frage die sich mir
> stellt ist, wie wird die Zeigerstellung gemessen
Im Original wohl garnicht, wozu auch? Da wirst du wohl ums 
selberfrickeln nicht herum kommen.
Gast #5510284
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michael_ schrieb:
> wie in einer analogen Funkuhr
>
> Einfach mal so einen Wecker aufschrauben.

Besser nicht! Ich hatte mal eine analoge DCF-Wanduhr auseinander: Da 
haben mehrere Zahnräder ein Loch in der Scheibe, nur, wenn alle 
passend übereinander stehen, detektiert die Lichtschranke 12:00 Uhr. Hat 
ganz schön lange gedauert, bis ich das wieder passend zusammen hatte.

MaWin schrieb:
> Nichtmal das sowieso vorhandene GPS verwenden die dummen Ingenieure der
> hochverdongelten Schrotthaufen um die Uhr zu stellen.

Irgendwo in den Tiefen der undurchschaubaren Menüs kann ich 'mit GPS 
synchronisieren' wählen, Ford Sync3. Nach wie vor sind die aber zu 
dämlich, Sommerzeit selbst zu erkennen. Mein 10 Jahre altes 
Mobil-Navigon kann das!

Zwei Vorgänger hatten kein GPS, aber sehr wohl schon Radio mit RDS - 
auch das ist zu viel verlangt, für die Uhr genutzt zu werden. Wie ich 
von Kollegen hörte, scheinen annähernd alle Autopfusch-Entwickler dieses 
Problem zu haben.
Gast #5510351
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Manfred schrieb:
> michael_ schrieb:
>> wie in einer analogen Funkuhr
>>
>> Einfach mal so einen Wecker aufschrauben.
>
> Besser nicht! Ich hatte mal eine analoge DCF-Wanduhr auseinander: Da
> haben mehrere Zahnräder ein Loch in der Scheibe, nur, wenn alle
> passend übereinander stehen, detektiert die Lichtschranke 12:00 Uhr. Hat
> ganz schön lange gedauert, bis ich das wieder passend zusammen hatte.

Ein Gehäuse aufschrauben ist etwas anderes als in die Einzelteile 
zerlegen!

Hier im Forum gab es schon mal einen Thread zu diesem Thema.

Aber in einem Auto so ein mechanisches Teil?

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