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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Werkzeug aus schwarzem Stahl


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Autor: Joachim (Gast)
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Hallo,

ich habe diverses Werkzeug (Maulschlüssel, Inbus, usw.), welches aus 
Stahl ist, der fast dunkelschwarz ist.

Die Teile rosten leicht und habe einen Schlüssel mit Rostlöser behandelt 
und nun ist zwar der Rost weg, aber der Stahl ist jetzt auch blank.

Wovon kam die schwarze Färbung? Und bildet sich diese wieder von selbst?

Autor: Christian M. (Firma: magnetmotor.ch) (chregu) Benutzerseite
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Autor: g457 (Gast)
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> Wovon kam die schwarze Färbung?

Das war Rost [0]

> Und bildet sich diese wieder von selbst?

Nein, aber da kann man chemisch nachhelfen.

[0] https://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCnieren

Autor: oszi40 (Gast)
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Brünieren hast Du schon gelesen. Härten in Öl erzeugt auch dunkle 
Oberfläche. Gegen Rost hilft das aber nicht. Maulschlüssel kann man 
eingeölt lagern. Aber Vorsicht mit öligen Putzlappen. Sie neigen zur 
Selbstentzündung!

Autor: Micky (Gast)
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oszi40 schrieb:
> Sie neigen zur Selbstentzündung!

Nicht bei Mineralöl. Das macht meines Wissens nach nur Leinölfirnis.

Autor: Joachim (Gast)
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Danke für die Infos.

Ein erster Test mit Essig läuft schon.
Es steigen schon Blasen auf. Kann das aber nicht erhitzen, da ich es 
jetzt nicht mehr die ganze Zeit beaufsichtigen will.
Man sehen eie es kalt morgen aussieht. Warm machen kann es immernoch.

Autor: C. A. Rotwang (Gast)
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oszi40 schrieb:

> Aber Vorsicht mit öligen Putzlappen. Sie neigen zur
> Selbstentzündung!

Heut wieder was gelernt, hoffentlich nicht nur ein neues Ammenmärchen:
http://www.holzwerken.net/Blog/Heiko-Rech/Selbstentzuendung-Nur-ein-Ammenmaerchen

Leinöl und andere "Holzöle" kommen eigentlich nicht an "Elektrosachen". 
Und der richtige Umgang mit Isopropanol sollt wohl jedem klar sein.

Autor: michael_ (Gast)
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g457 schrieb:
>> Wovon kam die schwarze Färbung?
>
> Das war Rost [0]

Nein.
Rost und oxidiertes Eisen ist nicht das Gleiche.

Micky schrieb:
> oszi40 schrieb:
>> Sie neigen zur Selbstentzündung!
>
> Nicht bei Mineralöl. Das macht meines Wissens nach nur Leinölfirnis.

Nein, in Werkstätten oder Werkzeugbau gehört das zum Brandschutz.
Leinöl habe ich da nie gesehen. Aber alte Putzlappen mußten in einen 
Blechbehälter.

Autor: g457 (Gast)
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> Rost und oxidiertes Eisen ist nicht das Gleiche.

Doch, im Wesentlichen (und hier im Speziellen) schon. Ums positiv 
darzustellen wird brüniert auch als 'Edelrost' bezeichnet.

Autor: Der Andere (Gast)
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Wahrscheinlich war das nur eine 40 Jahre alte Schicht aus Handfett, 
Dreck, Rost, altem Motoröl und Abschmierfett

Autor: Der Andere (Gast)
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Joachim schrieb:
> Ein erster Test mit Essig läuft schon.
> Es steigen schon Blasen auf. Kann das aber nicht erhitzen, da ich es
> jetzt nicht mehr die ganze Zeit beaufsichtigen will.
> Man sehen eie es kalt morgen aussieht.

Warum willst du Werkzeug das wahrscheinlich schon Jahrzehnte gesehen hat 
sinnlos kaputtmachen. Schenk es doch lieber jemandem der etwas damit 
anfangen kann.

Autor: Joachim (Gast)
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Der Andere schrieb:
> Warum willst du Werkzeug das wahrscheinlich schon Jahrzehnte gesehen hat
> sinnlos kaputtmachen. Schenk es doch lieber jemandem der etwas damit
> anfangen kann.

Wie kommst du auf dieses dünne Brett?

Nirgends stand was vom Alter oder ähnliches.

Außerdem: Schenk es dir doch bitte diese sinnlosen Beiträge zu schreiben 
und überlass es jemanden, der was nützliches zu sagen hat

Autor: Aha (Gast)
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michael_ schrieb:
> Nein, in Werkstätten oder Werkzeugbau gehört das zum Brandschutz.
> Leinöl habe ich da nie gesehen. Aber alte Putzlappen mußten in einen
> Blechbehälter.

Aha, da haben wir es. Warum wohl?

Autor: Dieter W. (dds5)
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Aha schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Nein, in Werkstätten oder Werkzeugbau gehört das zum Brandschutz.
>> Leinöl habe ich da nie gesehen. Aber alte Putzlappen mußten in einen
>> Blechbehälter.
>
> Aha, da haben wir es. Warum wohl?

Damit sie sich nicht durch Funkenflug beim Schweißen oder von der Flex 
entzünden können.

Autor: stift (Gast)
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Dieter W. schrieb:
> Damit sie sich nicht durch Funkenflug beim Schweißen oder von der Flex
> entzünden können.

Warum stellst du nicht ein Schild auf: "Für Funken kein Zutritt!"?

Autor: MaWin (Gast)
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Joachim schrieb:
> Hallo,
>
> ich habe diverses Werkzeug (Maulschlüssel, Inbus, usw.), welches aus
> Stahl ist, der fast dunkelschwarz ist.

Brüniert als masshaltiger Rostschutz.

> Die Teile rosten leicht

Nicht wenn man die poröse Oberfläche wie vorgesehen immer leicht 
eingeölt hält (also einölen, trockenwischen).

> und habe einen Schlüssel mit Rostlöser behandelt

Wie kommt man auf den groben Unsinn ?

> und nun ist zwar der Rost weg, aber der Stahl ist jetzt auch blank.

Natürlich. Blitzschnell ruiniert.

> Wovon kam die schwarze Färbung? Und bildet sich diese wieder von selbst?

Nein, da muss man schon nachhelfen, es gibt Kaltbrünierungen, aber 
ziemlich sicher war es heissbrüniert.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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stift schrieb:

> Warum stellst du nicht ein Schild auf: "Für Funken kein Zutritt!"?

Das gibts nur während der Karnevalszeit.
(Funken= Kurzform von Funkenmariechen)

: Bearbeitet durch User
Autor: Harald W. (wilhelms)
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Joachim schrieb:

> Die Teile rosten leicht und habe einen Schlüssel mit Rostlöser behandelt
> und nun ist zwar der Rost weg, aber der Stahl ist jetzt auch blank.

Dann wird er natürlich noch schneller rosten.

Autor: Lach (Gast)
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Joachim schrieb:
> Schenk es dir doch bitte diese sinnlosen Beiträge

Jemand der gutes Werkzeug in Essig legt unterstellt mir sinnlose 
Beiträge.
Nun besser ein mehr oder weniger sinnloser Beitrag hier im Forum als 
mutwillig oder aus Dummheit gutes Werkzeug zu ruinieren.

Erklär doch mal, was willst du damit erreichen?

Werkzeug egal ob alt oder neu wischt man maximal mit einem leicht öligen 
Lappen ab.

Autor: michael_ (Gast)
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Der Andere schrieb:
> Wahrscheinlich war das nur eine 40 Jahre alte Schicht aus Handfett,
> Dreck, Rost, altem Motoröl und Abschmierfett

Vielleicht?
Aber meine alten unveredelten Werkzeuge haben auch ohne aktiver oder 
passiver Brünierung eine dunkelbraunschwarze Patina.
Nein, Rost ist das nicht.

Autor: L. H. (holzkopf)
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Joachim schrieb:
> Die Teile rosten leicht und habe einen Schlüssel mit Rostlöser behandelt
> und nun ist zwar der Rost weg, aber der Stahl ist jetzt auch blank.

Welchen Rostlöser hast Du verwendet?

Grüße

Autor: Baum (Gast)
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L. H. schrieb:
> Welchen Rostlöser hast Du verwendet?

Am besten keinen!

michael_ schrieb:
> Vielleicht?
> Aber meine alten unveredelten Werkzeuge haben auch ohne aktiver oder
> passiver Brünierung eine dunkelbraunschwarze Patina.


Reicht so, zusätzliche braucht es da nichs!

Autor: ghhhggb (Gast)
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C. A. Rotwang schrieb:
> oszi40 schrieb:
>
> Aber Vorsicht mit öligen Putzlappen. Sie neigen zur Selbstentzündung!
>
> Heut wieder was gelernt, hoffentlich nicht nur ein neues Ammenmärchen:
> http://www.holzwerken.net/Blog/Heiko-Rech/Selbsten...
>
> Leinöl und andere "Holzöle" kommen eigentlich nicht an "Elektrosachen".
> Und der richtige Umgang mit Isopropanol sollt wohl jedem klar sein.

Holzöle? Wieso benutz man doch auch für
Metalle. Patina für Pfanne ist Beispiel, ich habe aber auch schon viele 
andere Sachen Leinöl + Hitze = Schwarz behandelt. Eigentlich recht 
widerstandsfähig bei mehreren Schichten. Nur meine Erfahrung, ohne 
Gewehr
 https://www.mittelalterforum.com/index.php/Thread/7177-Metall-sch%C3%BCtzen/
 Und vor öligen Leinöllappen warnt auch Feuerwehr, die Rahmenbedingungen 
spielen Rolle

Autor: W.S. (Gast)
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MaWin schrieb:
> Natürlich. Blitzschnell ruiniert.

nicht ganz. Er kann ja immerhin seine nun blanken Teile gut einfetten 
oder einölen. Dann hat er zwar bei jeder Benutzung das Fett an den 
Händen und muß die Werkzeuge nachfetten (was er offenbar jahrelang 
vernachlässigt hat) - aber diese Strafe muß sein.

W.S.

Autor: Maik .. (basteling)
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Na - hier haben die Laberlogen mal wieder einen Thread ziemlich 
ruiniert.

Aber - gibt es hier vielleicht auch zur Ehrrettung des Forums auch 
jemanden, der Tipps zur wiederherstellung mit Flugrost befallener 
brünierter Oberflächen geben kann?

Ich habe hier auch zwei Patienten. Eine Maschine, die quasineuwertig 
wohl zwei Monate im Regen verbracht hat - incl einiger brünierter 
Metallteile.

Zweitens ein Präzisionsmechanikteil (Kreuztisch Aufspannwinkel), der 
wohl mal vom Vorbesitzer schlecht gelagert wurde - und nun  leicht 
oxidiert. Da ist es auch schon eine ästhetische Sache.

vg

Maik

Autor: Teo D. (teoderix)
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Dieter W. schrieb:
> Damit sie sich nicht durch Funkenflug beim Schweißen oder von der Flex
> entzünden können.

Sauerstoff sollte auch nich ran kommen, so ab 40% reicht schon die 
momentan herrschende Hitze.

Maik .. schrieb:
> Aber - gibt es hier vielleicht auch zur Ehrrettung des Forums auch
> jemanden, der Tipps zur wiederherstellung mit Flugrost befallener
> brünierter Oberflächen geben kann?

60-85% Phosphorsäure (Zu Apothekerpreisen als Rostumwandler erhältlich)
(Flugrost! Bei dickeren Schichten ergibt das keine geschlossene, 
Gasdichte Oberfläche. Hält also nich sehr lang)

Schwärzen mittels zB. Leinöl fällt glaube aus, da Temperaturen von 
über ~400°C benötigt werden. Das wieder auf die richtige Härte bringen, 
wird kaum möglich sein. Zumindest ohne es wieder blank zu polieren.

Autor: oszi40 (Gast)
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Joachim schrieb:
> Wovon kam die schwarze Färbung?

Schwarzarbeit?

Autor: MaWin (Gast)
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Maik .. schrieb:
> Zweitens ein Präzisionsmechanikteil (Kreuztisch Aufspannwinkel), der
> wohl mal vom Vorbesitzer schlecht gelagert wurde - und nun  leicht
> oxidiert. Da ist es auch schon eine ästhetische Sache

Mit Petroleum (WD40) und danach Öl abreiben sollte reichen.

Autor: Der Andere (Gast)
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Maik .. schrieb:
> Zweitens ein Präzisionsmechanikteil (Kreuztisch Aufspannwinkel), der
> wohl mal vom Vorbesitzer schlecht gelagert wurde - und nun  leicht
> oxidiert. Da ist es auch schon eine ästhetische Sache.

Brünieren wird oft bei Waffen benutzt. Da nimmt man Ballistol (oder 
jedes andere Weissöl) um die Waffen zu reinigen, Flugrost mit einem in 
Öl getränkten Lappen entfernen und damit auch leicht einzuölen.

Maik .. schrieb:
> Na - hier haben die Laberlogen mal wieder einen Thread ziemlich
> ruiniert.

Lass mal stecken, die beleidigen die dir dann helfen sollen ist schon 
etwas seltsam.

Beitrag #5513846 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: michael_ (Gast)
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Wenn es mehr als Flugrost ist, dann muß man damit leben.
Es bleiben Narben.

Autor: werker (Gast)
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Dabei sind die schwarzen Inbusschlüssel von Wera billiger als die 
silberfarbenen.

Autor: butsu (Gast)
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Maik .. schrieb:
> Aber - gibt es hier vielleicht auch zur Ehrrettung des Forums auch
> jemanden, der Tipps zur wiederherstellung mit Flugrost befallener
> brünierter Oberflächen geben kann?

Steht doch oben schon: Kaltbrünierung. Gibt's z.B. von Ballistol. Vorher 
den Rost entfernen und das Teil gründlich entfetten.

(Und die Leinölfirnis-Lappen entzünden sich wegen der Sikkative, die das 
Öl sehr schnell verharzen lassen, damit man nicht Wochen und Monate 
warten muss, bis die Schicht trocken ist. Die Reaktion ist exotherm und 
insbesondere zusammengeknüllte Lappen können so Zündtemperatur 
erreichen)

Autor: L. H. (holzkopf)
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Joachim schrieb:
> Die Teile rosten leicht und habe einen Schlüssel mit Rostlöser behandelt
> und nun ist zwar der Rost weg, aber der Stahl ist jetzt auch blank.

Na, und - mindert das etwa Deine Gebrauchs-Tauglichkeit blanker 
Werkzeuge?
>
> Wovon kam die schwarze Färbung? Und bildet sich diese wieder von selbst?

Interessiert doch eigentlich "keine Sau" bzgl. Gebrauchstauglichkeit.
Wenn Dir der blanke Stahl nicht gefällt, kannst Du den auch 
"kaschieren".
Genug Anregungen dazu wurden doch bereits genannt. ;)

Grüße

Autor: MaWin (Gast)
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werker schrieb:
> Dabei sind die schwarzen Inbusschlüssel von Wera billiger als die
> silberfarbenen.

Na, die schwarzen sind halt nur brüniert, die silbernen galvanisch 
hartverchromt, im Gegensatz zum entrosteten brünierten dessen silber 
nackter Stahl ist welcher bald wieder rostet.

Autor: oszi40 (Gast)
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Ein Vorteil von schwarzem Werkzeug ist, dass der Chrom bei Belastung 
nicht abplatzen kann. Siehe Beispiel billiger Maulschlüssel.

Autor: Olaf (Gast)
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> Ein Vorteil von schwarzem Werkzeug ist, dass der Chrom bei Belastung
> nicht abplatzen kann. Siehe Beispiel billiger Maulschlüssel.

Man muss da unterscheiden. Urspruenglich war Werkzeug mal aus 
Werkzeugstahl und hat gerostet wenn man es nicht gelegentlich mal 
eingeoelt hat und es feucht wurde. Man konnte aber gut damit arbeiten.

Dann kam Chromvanadium auf und das war besser weil es nicht gerostet hat 
und teurer weil es zaeher ist und damit schwerer zu bearbeiten.

Dann kam billige chinesische Kacke die aus zwar aus Chromvanadium war 
aber ungenau gefertigt. Das sind die Schluessel die einem immer 
Schrauben abnudeln.

Und jetzt gibt es billigen Eisenkram ungenau gefertigt mit 
Chromoberflaeche aus dem Werkzeugfachmarkt ALDI oder Amazon. Das kaufen 
dann Leute die gar keine Ahnung haben weil es so schoen glaenzt.

Olaf

Autor: PeterS (Gast)
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Diesen Billig-Kruschd kann ich auch nicht ab...

Aber zum Thema:
Mit meinen Schwitz-Griffeln hab ich auch oft Probleme mit brüniertem 
Werkzeug,zumal meine Werkstatt auch noch in einem Kellerraum 
untergebracht ist.
Wie oben schon erwähnt ist Ballistol eine gute Pflege. Bei uns in der 
Firmenwerkstatt kommen Produkte von Ambassador zum Einsatz:
https://www.ambassador-chemie.de/produkte/gruppen/filter/kategorie/1-korrosionsbekaempfung/

Einmal eine Paste (abrasiv) zum Reinigen, und eine Flüssigkeit zur 
Pflege von empfindlichen Oberflächen (Führungen, Drehbankbett, etc...)

Damit wird meine kleine Drehe vor dem "Überwintern" behandelt und 
übersteht auch eine Saison im feuchten Keller.

Peter

Autor: JaJa (Gast)
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Olaf schrieb:
> Ein Vorteil von schwarzem Werkzeug ist, dass der Chrom bei
> Belastung nicht abplatzen kann. Siehe Beispiel billiger Maulschlüssel.
>
> Man muss da unterscheiden. Urspruenglich war Werkzeug mal aus
> Werkzeugstahl und hat gerostet wenn man es nicht gelegentlich mal
> eingeoelt hat und es feucht wurde. Man konnte aber gut damit arbeiten.
>
> Dann kam Chromvanadium auf und das war besser weil es nicht gerostet hat
> und teurer weil es zaeher ist und damit schwerer zu bearbeiten.
>
> Dann kam billige chinesische Kacke die aus zwar aus Chromvanadium war
> aber ungenau gefertigt. Das sind die Schluessel die einem immer
> Schrauben abnudeln.
>
> Und jetzt gibt es billigen Eisenkram ungenau gefertigt mit
> Chromoberflaeche aus dem Werkzeugfachmarkt ALDI oder Amazon. Das kaufen
> dann Leute die gar keine Ahnung haben weil es so schoen glaenzt.
>
> Olaf

Man bist du ne faule Sau.
Du musst nur ein paar Schlüssel probieren und die Richtigen wählen. 
Davon 3-5 Sets und alles ist paletti.

Autor: Wolfgang (Gast)
Datum:

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g457 schrieb:
>> Rost und oxidiertes Eisen ist nicht das Gleiche.
>
> Doch, im Wesentlichen (und hier im Speziellen) schon.

Das kommt drauf an, von welchem Oxidationsbegriff du aus gehst.
Als "Rosten" wird gemeinhin die chemische Umsetzung von Eisen unter 
Einbau von Kristallwasser verstanden, also Oxidation im Sinn von 
Elektronenabgabe.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rost#Sauerstoffkorrosion

Bei Oxidation im ursprünglichen Wortsinn bilde sich eine luftdichte 
Oxidschicht, die gleichzeitig einen Schutz darstellt, z.B. auf Alu oder 
Edelstahl.

Autor: wegener (Gast)
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Olaf schrieb:
> Dann kam billige chinesische Kacke die aus zwar aus Chromvanadium war
> aber ungenau gefertigt. Das sind die Schluessel die einem immer
> Schrauben abnudeln.

Und wenn die Schrauben auch noch aus der gleichen ungenau arbeitenden 
Quelle stammen wird alles zu einem Glücksspiel.

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