Dein Peak Detector ist eher so eine Prinzipschaltung.
Das Problem ist, das Du keine Möglichkeit hast nach der Messung den
Kondensator zu entladen. Der entläd sich in der Praxis lediglich über
den Leckstrom des folgenden ADC, und dieser ist in der Regel nicht
sonderlich gut spezifiziert. *1
Um die Schaltung praxistauglich zu machen solltest Du:
- Hinter den Ausgang noch einen OpAmp als Spannungsfolger schalten,
damit der Kondensator vom ADC Leckstrom entkoppelt ist. Danach kommst Du
- je nach Bias Input Current des Opamps - warscheinlich mit einer
Kapazität zwischen 1nF und 10nF aus.
Der Peak Detektor ist dann auch wesentlich flinker.
- Einen Reset Switch einbauen: Das kann einfach ein NPN Transistor oder
FET parallel zum Kondensator sein. Wenn Du es gut machen willst nimmst
Du einen Bilateral Analog Switch (CD4066 z.B) und schaltest die obere
Seite des Kondensators entweder gegen Ground (Reset Mode) oder gegen den
Ausgang des ersten OpAmps (Peak Detection Mode).
*1) Der ADC Leckstrom ist meist stark von der Aktivität des ADC
abhängig. D.h. je schneller Du samplest, desto höher ist der Strom. Auch
ist selten spezifiziert ob der Leckstrom gegen Ground oder gegen die
Betriebsspannung fließt. Das kann dazu führen das sich der Kondensator
nie entläd sondern über den ADC immer weiter aufgeladen wird.
In der Praxis kann das zwar funktionieren, aber ich würde mich nicht
drauf verlassen und immer einen Spannungsfolger vor den ADC packen. Dann
weist Du, was Du hast.